Till hat auch keine Angst am Silvester. In dieesem Jahr darf er fleißig mitfeiern wenn wir besuch bekommen.
Ich würde auch keine Staatsaffäire darum machen.
LG
Franziska mit Till
Till hat auch keine Angst am Silvester. In dieesem Jahr darf er fleißig mitfeiern wenn wir besuch bekommen.
Ich würde auch keine Staatsaffäire darum machen.
LG
Franziska mit Till
Ich finde das Anliegen der Themenstarterin ja absolut berechtigt und kann ihren Ärger sehr gut verstehen. Allerdings finde ich den agressiven Ton in dem der Eingangspost verfasst wurde schon recht heftigt und ich muß da Britta zustimmen, für mich schwingt da in dem Thread auch schon fast Hass gegenüber den anderen Hundehaltern mit. (Meine ganz persönliche Wahrnehmung dessen was im Eingangspost geschrieben wurde.) Das erschrickt mich schon etwas.
Sich, berechtigter Weise, über etwas ärgern ist das Eine; aber derart Abfällig und zum Teil auch pauschal über andere Menschen zu schreiben und zu urteilen über die man sich geärgert hat, und sei es noch so berechtigt, halte ich persönlich nicht für in Ordnung.
Jeder von uns macht Fehler von daher sollte auch jeder von uns Fehlern Anderer gegenüber toleranz üben und Toleranz und Respekt sollten können keine Einbahnstraßen sein.
Und letztendlich steht liegt dem Wunsch, daß der eigene Hund keinen Kontakt zu anderen Hunden haben soll ja nicht selten die Tatsache, daß man mit dem eigenen Hund eine, mehr oder weniger große "Baustelle" hat zu Grunde. Auch das sollte man nicht vergessen.
Wie gesagt, ich kann das Anliegen der Themenstarterin durchaus verstehen und finde es berechtigt finde es aber bei der Formelierung im Eingangspost doch deutlich über das Ziel hinaus geschossen.
LG
Franziska mit Till
Ich würde dir auch raten deine Freundin anzurufen und zu versuchen die Angelegenheit mit ihr zu klären. Wichtig fände ich es ihr auch zu schildern wie der fehlende Vertrag anfängt sich negativ auf die Beziehung und die Bindung zwischen dir und dem Hund auszuwirken und dich hemmt. Ich denke das ist etwas was deine Freundin mit Sicherheit nicht möchte. Scheue dich auch nicht anzusprechen, daß du dich allmählich fragst ob sie den Übergabevertrag überhaupt unterschreiben will und dir langsam Bedenken kommen als kostenlose Pflegestelle mißbraucht zu werden, da du schon so lange um die Unterzeichnung des Übergabevertrages bittest und bereits so häufig aktiv geworden ist; der Vertrag von ihr aber noch nicht unterzeichnet wurde. Vielleicht ist ihr gar nicht klar wie wichtig dir die Unterschrift ist und wie du dich fühlst. Möglicherweise ist es für sie nur ein Blatt Papier dem sie keine besondere Bedeutung beimißt und deshalb keine Priorität bei ihr besitzt.
Wenn das Gespräch positiv verläuft solltest du anschließen innerhalb kürzester Zeit den unterschriebenen Vertrag in den Händen halten. Schlimmsten Falls wird sie dir eröffnen, daß sie den Hund zurück haben möchte. Wie das dann rechtlich aussieht kann ich dir leider nicht sagen. Ich denke da müßtest du dir gegebenen Falls professionellen Beistand holen.
Sollte sie dich weiterhin hinhalten solltest du dir einen Rechtsanwalt nehemen. Der kann dir am Besten sagen wie du am cleversten weiter vor gehen solltest. Vermutlich wäre es sogar ratsam sich bereits vor dem Gespräch mit der Freundin rechtlichen Rat zu holen. Möchtest du das nicht oder ist ein Rechtsanwalt finanziell nicht drin würde ich ihr einen Brief per Einschreiben schicken in dem du ihr die Pistole auf die Brust setzt und ihr ein Ultimatum stellst bis zu dem dir entweder der Vertrag unterschrieben vorliegen oder aber sie ihren Hund bei dir abgeholt haben muß. Ansonsten würdest du ihr für die gesamte Zeit, auf jeden Fall von dem Zeitpunkt an, die Kosten für Pflege und Unterhalt regelmäßig in Rechunung stellen. Lege schon mal eine Auflistung bei. Da du durch das Einschreiben beweisen kannst, daß sie deinen Brief erhalten hat wirst sie ihn nicht einfach ignoieren können, weil sie wieiß das du nun Beweise hast.
LG
Franziska mit Till
ZitatChili weiß auch genau wann sie gemeint ist.
Soll sie nur irgendwie zu mir kommen sage ich "komm".
Da meine Tochter unterwegs gerne trödelt sage ich auch zu ihr häufig komm oder komm mit. Obwohl ich dabei auch ziemlich den selben Tonfall verwende fühl sich Chili absolut nicht angesprochen. Ich sage ihren Namen vorher wenn ich sie meine und ich schaue sie dann auch an. So weiß sie das sie gemeint ist.Und genau wie Muecke schrieb hört auch meine Chili absolut nicht auf meine Tochter obwohl sie die selben Kommandos und die selben Handzeichen benutzt. Bei anderen Leuten hört sie auch nur wenn sie Lust hat. Sie hat die Kommandos also eh mit meinem Mann und mir verbunden und da ist es ihr egal was andere zu ihr sagen.
Ich glaube das ist es nicht ganz worum es geht. Till weiß auch ganz genau wann er mit "Komm`her" oder "Nein" gemeint ist und im Alltag benutze ich diese Worte auch häuftg. Allerdings bedeuten seine fremdsprachigen Komandos noch etwas anderes für meinen Hund. Dadurch, daß er sie nicht ständig hört und absolut positiv belegt sind und sehr präzise und sorgfälltig aufgebaut wurden versetzen sie ihn auch unter größer Ablenkung und bei höchster Trieblage (Wildsichtung eines Beagles) in absolute (positive) Alarm- und Reaktionsbereitschaft und ich dringe auch in solchen Situationen zuverlässig zu ihm durch. Das schaffe ich mit den Alltagsworten nicht.
LG
Franziska mit Till
Ja, ich fand es auch recht interessant und ich finde Martin Rütter hatte gute Ansätze.
LG
Franziska mit Till
Till hat zwei Komandos für die wir bewußt ein Wort in einer fremden Sprache gewählt haben. Zum einen sein Rückrufwort und zum Anderen sein Abbruchkomando. Wir haben das bei uns in der Hundeschule aber auch explezied so gelernt. Der Hintergrund ist, daß der Halter auf diese Weise, gerade beim Aufbau der Komandos, diese ganz gezielt dem Ausbildungsstand des Hundes entsprechend einsetzen und trainieren kann ohne Gefahr zu laufen, daß er selbst oder Familienmitglieder die Komandos versehentlich unbedacht verwenden weil sie einfach so fest in der Alltagssprache verankert sind, daß man sie benutzt ohne groß darüber nachzudenken.
Wählt man ein Komando in einer fremden Sprache ist es wesentlich einfacher dieses nur ganz gezielt und bewußt einzusetzen, weil es eben nicht zu unser Alltagssprache gehört. Was allerdings nicht bedeutet, daß ein Hund nicht trotzdem lernt die Alltagssprache zu verstehen.
Till reagiert, trotz des fremdsprachlichen Rückrufkomandos, auch auf seinen Namen und auf "Komm her" ebenso wie er weiß, was "Nein" bedeutet, weil man es halt täglich in der Alltagssprache verwendet.
Die gezielt aufgebauten Komandos jedoch funktionieren, gerade in schwierigen Situationen, schneller und zuverlässiger.
LG
Franziska mit Till
ZitatDer Hund hat nicht ernsthaft die Meerschweinchen getoetet ???
Alle???
Das hörte sich so an.
LG
Franziska mit Till
ZitatHabe jetzt nicht alles nachgelesen. Kann nur sagen, wie ich es mache. Wir haben in der Nähe eine grosse Hundewiese, auf der sich jeden Tag so um die 10 bis 20 Hunde treffen, grosse und kleine. Da meine Grosse Arthrose hat, und ich Angst habe, dass ihr ein Hund im Spiel auf den Rücken springt, werde ich nun leider diese Wiese meiden, werde aber niemals verlangen, dass irgendein HH darauf Rücksicht nimmt, würde auch niemals deswegen einen wilden Hund abblocken.
Ein Beisser wird sowieso von HH schnell vertrieben, und mit allem andern muss ich fertig werden, sonst suche ich mir einen andern Weg.
Auf Wiesen wo man sich trifft damit die Hunde spielen und toben können und wo man nicht spazieren geht, sondern beieinander steht während die Hunde sich miteinander beschäftigen sehe ich das auch genau so.
In Freilaufgebieten in denen man spazieren geht ist es für mich hingegen selbstverständlich meinen Hund kurz anzuleinen oder ins Fuß zu nehmen wenn uns ein anderer Hund angeleint entgegen kommt oder der fremde Halter seinen Hund eindeutig ins Komando nimmt. Ich kann ihn danach ja gleich wieder laufen lassen und er muß deshalb nicht die ganze Zeit an der Leine bleiben.
Allerdings finde ich es schon wichtig, daß man auch auf einer Hundewiese auf seinen Hund achtet und eventuell eingreift. Wir kennen zum Beispiel einen absoluten Kleinsthund von vielleicht 2? Kilo. Till und der Kleine spielen sehr gerne zusammen. Aber das erste Mal stand ich die ganze Zeit permanent neben meinem Hund bis ich mir sicher war, daß er sich in seinem Verhalten anpasst und nicht zu wild wird. (Bis dahin hatte er fast ausschließlich Kontakt zu wesentlich größeren Hunden) Heue weiß ich, daß er das kann.
Von daher finde ich es schon wichtig, daß man seinen Hund auch in solchen Situationen im Blick hat und entsprechend reagiert.
LG
Franziska mit Till
Überall dort wo man Hunde frei laufen lassen kann und man sich fortbewegt also spazieren geht.
LG
Franziska mit Till
ZitatNein, Franziska, ich messe nicht mit zweierlei verschiedenem Mass - das hast Du falsch verstanden.
Es soll für alle Platz sein und das bedeutet, dass ein Mindestmass an Leben und leben lassen passiert. Bedeutet: wenn der Tutnix ausbüchst, ist das ok, aber der Besitzer soll keinen hysterischen Anfall bekommen, wenn der andere HH ihn blockt. Oder aber er kümmert sich selbst drum - dann brauch ich im Zweifelsfall auch nicht blocken.
Denn sonst würde es bedeuten, dass alte, kleine, schwache, kranke und schwierige Hunde sich zu schleichen haben - ab in die Gebiete mit Leinenpflicht - und die Hundewiese bleibt dann für die restlichen 30 % der Hunde, Marke Labbi und Co. DAS kanns wirklich nicht sein. :/
Es muss Raum sein für alle. Gerade die Kleinen sind in der Überzahl (nur leider nicht immer auf der Hundewiese) - ich verlange ja deshalb auch nicht, dass die Grossen sich zu schleichen haben. Aber ich werde dafür sorgen, dass meine Kleine unbeschädigt dort freilaufen kann und sei's mit Abblocken.
Ah, ich glaube wir beide haben gerade eine unterschiedliche Definition von Hundewiese. Für mich ist das eine eingezäunte Wiese die zum Spielen und Toben da ist. Da gibt es ja dann kein ausbüchsen. Man ist dann also auf dieser Wiese damit die Hunde Kontakt haben und toben können.
Wenn man unterwegs ist und spazieren geht, ist das für mich eine ganz andere Sache.
LG
Franziska mit Till