Beiträge von Maus1970

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    Als mich der Familienhund damals abgeschnappt hat und erwischt hat, stand meine Mama direkt neben mir. Das ging so schnell, dass Eingreifen keine Option mehr war.

    Und genau aus diesem Grund ist es mir so wichtig meinem Hund beizubringen, daß Abschnappen k e i n e tolerierte Handlungsoption ist.

    LG

    Franziska mit Till

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    Unser langjähriger Familienhund (kniehoher Terriermix aus dem Tierheim, unbekannte aber wohl unschöne Vorgeschichte, ausgesetzt) hat mich als Kind (damals 11) gebissen. Ich war schuld, daher war das eigentlich nie ein Problem, wobei ich jetzt auch nicht ärztlich behandelt werden musste. Wir hatten ihn ein paar Wochen und ich spielte auf unserem Grundstück mit ihm Ball. Dabei machte ich wohl eine für ihn bedrohliche Bewegung, er zuckte zurück und ging eine Sekunde später nach vorne. Er biss immer wieder in meine Füße und Waden, knurrte wie wild und schnappte immer wieder zu, ich stand eher vor Schock steif und versuchte mich abzuwenden. Er ließ dann ab, als jemand von der Familie dazukam. Meine Beine waren mit blauen Flecken übersäht und ich hatte Schrammen, die leicht bluteten, aber jetzt keine Fleischwunde. Ich war schon ziemlich fertig, aber mir wurde recht schnell klar (war ja nicht mehr klein), dass er mich noch nicht gut kannte und einfach instinktiv durch meine bedrohliche Bewegung so reagierte. Ich hatte noch am gleichen Tag keine Angst mehr vor ihmn, mir war einfach klar, dass er nicht "einfach so" schnappen würde und war vorschtiger im Umgang.

    Und genau hier fängt für mich Schönreden an. Warum warst du Schuld daran, daß du von eurem Familienhund gebissenn wurdest? So wie du schreibst warst du 11 Jahre alt und hast nichts weiter getran als auf eurem Grundstück Ball zu spielen ohne den Hund dabei zu ärgern oder gewußt zu haben wie er darauf reagiert. Ich kann nicht erkennen worin da dein Verschulden gelegen haben sollte.
    Ihr habt eine Erklärung dafür gefunden warum der Hund so reagiert hat. Was ich auch absolut wichtig finde damit man in Zukunft richtig und effizient handeln kann. Aber zu sagen du warst Schuld darin halte ich schlicht und ergreifend für falsch. Richtig wäre es, in meinen Augen, zu sagen, daß der Hund ein (angstbedingtes?) Agressionsproblem hatte. Ich denke man sollte das Kind auch mal beim Namen nennen.

    LG

    Franziska mit Till

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    Und wie soll dein Hund agieren wenn Du mal nicht in Reichweite bist?

    Mir ist es wichtig das Hunde und Kind auch unbeaufsichtigt miteinander umzugehen wissen. Kinder sind impulsiv....auch meiner Tochter wurde anerzogen Hunde nicht zu trietzen. Aber, typisch Kind, schlaegt sie auch mal ueber die Straenge.....sie hat verinnerlicht das ein knurrender Hund Tacheles redet.....und Hund weiss auch was eine angemessene Reaktion ist. Ich mag kein micro-management betreiben wenn es auch ohne geht.

    Solange ich mich auf mein Kind noch nicht verlassen kann gäbe es bei mir kein außer Reichweite sein. Zumindest nicht in dem Sinne als das der Hund nicht zu mir kommen könnte und ich nicht immer noch ein Ohr auf Kind und Hund haben kann um mitzubekommen, wenn es beginnt zu hoch herzugehen. Ich meine damit also nicht permanentes hinter Kind und Hund stehen.
    Du schreibst deine Tochter schlägt manchmal gegenüber dem Hund über die Strenge und ich gebe dir vollkommen Recht wenn du sagst typisch Kind. Aber deine Tochter habe verinnerlicht, daß ein knurrender Hund Tacheles redet. Entschuldige die Nachfrage, aber bist du dir da wirklich sicher? Solange deine Tochter noch kein eigenes Gespühr dafür hat wann bei dem Hund Schluß ist würde ich mich auch keines Falls darauf verlassen, daß sie nicht irgendwann mal ausprobiert was passieert wenn sie dieses Tacheles mal ignoriert.

    LG

    Franziska mit Till

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    Hallo,

    ich wink mal schnell in die Runde :hallo:

    Ich habe leider nicht die Zeit, alles hier noch nachzulesen. Ich traile seit 3 Jahren im Freizeitbereich und es macht mir immer noch jede Menge Spaß.

    Hat als Beschäftigung für meinen Spondylosehund angefangen, als der plötzlich keinen Hundesport mehr machen durfte

    Mehr dazu ein andermal....

    Hallo Jogin!

    Schön, daß du den Weg zu uns gefunden hast. Ich würde mich freuen, wenn du demnächst mal berichten würdest, was du im Moment mit deinem Hund trainierst.

    LG

    Franziska mit Till

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    Da differenziere ich zwischen den verschiedenen Altersstufen des Kindes. Haette einer meiner Hunde nach meinem Saeugling geschnappt oder gezwickt haette ich Handlungsbedarf gesehen. Meine Tochter wurde allerdings mit 4 und 5 Jahren von drei verschiedenen Hunden abgeschnappt, einmal deutlich mit Zahnspuren, weil sie den Hund getrietzt hatte. Das war absolut berechtigt gewesen und ich habe Kind danach zur Seite genommen um ein ernstes Wort mit ihr zu reden.

    Das hätte ich definitiv auch getan, aber auch den Hund hätte ich deutlich korrigiert und ein Alternativverhalten aufgezeigt.

    LG

    Franziska mit Till

    Ehrlich gesagt denke ich, daß in diesem Thread das Abschnappen, Zwicken und Beißen eines Hundes teilweise doch ziemlich verharmlost oder schön geredet wird.
    Wenn ein Junghund und ein Kind relativ wild miteinander spielen und dabei zwackt der Hund dem Kind in die Hand oder den Arm, weil er leider den Ball verpasst hat mit dem gerade gespielt wurde oder auch einfach nur aus Übermut; ist der Hund deshalb zwar noch lange nicht Agressiv oder "Böse" a b e r ich finde ein solchen Verhalten vom Hund auch keines Falls in Ordnung und würde ihn klar korrigieren. Bei mir würde das bedeuten Korrekturwort und sofortiger Spielabbruch für einen kleinen Augenblick. Denn ein Hund muß, meiner Meinung nach, ganz klar eine zuverlässige Beißhemmung erlernen und wissen, daß er auch beim Toben und Spielen "das Hirn einzuschalten" hat und vorsichtig sein muß. Ich würde mit Sicherheit kein Drama daraus machen aber auch keines Falls sagen, passiert nun mal, muß das Kind halt nicht so wild mit dem Hund spielen. Für mich wäre das der klare Auftrag mit meinem Hund intensiv an der Beißhemmung und Impulskontrolle zu arbeiten.
    Auch, daß es hier weitestgehend als normal angesehen wird wenn Hunde knurren und abschnappen wenn man sie beim Fressen stört, ihnen versehentlich weht tut sie nervt sehe ich etwas anders. Ich bin meinem ersten Hund auch schon mal ausversehen von einer Stufe auf den Schwanz gesprungen. Das hat ihm mit Sicherheit wirklich weh getan. Seinee Reaktion war ein heftiges, lautes aufquicken ein paar Schritte zur Seite gehen mich dabei ansehen, meine bestürzte Reaktion wahrnehmend und zum Kuscheln kommen. Mein Hund liebt Kinder und ihre Agilität und Spontanaität. Wenn es ihm dann aber doch einmal zu viel wird, geht er weg. Akzeptieren die Kinder das nicht, legt er sich direkt neben mir, so daß ich das zwangsläufig registrieren muß. Was ich damit sagen möchte ist: "Ist es wirklich so normal, wenn sich ein Hund meint solche Sachen selbst klären zu müssen?"
    Ich denke nicht. Für mich ist ein solcher Hund keines Falls "Böse" oder hochgeradig Agressiv a b e r auch hier bestünde für mich absoluter Handlungs- und Trainingsbedarf. Ein Hund der meint körperlich werden zu müssen fliegt bei mir ganz klar für einen Augenblick aus dem Zimmer. Im Anschluß würde ich die Situation gezielt trainieren. Das heißt beispielsweise den Hund im Kontakt mit einem Kind ganz genau beobachten und ihn bei den ersten Anzeichen von Stress oder "ich will nicht mehr" zu mir zu rufen und dafür sorgen, daß er dann ab sofort Ruhe vor dem Kind hat um meinem Hund so eine Handlungsalternative zu geben. (Komme zu mir, dann sehe ich dich und kann dafür sorgen, daß man dich in Ruhe lässt)

    LG

    Franziska mit Till

    Ich barfe meinen Hund auch nicht. Der ehrliche Grund dafür?
    In meinen Augen ist das Thema gesunde Ernährung ein so vielschichtiges und komplexes, daß ich mir nicht vorstellen kann, daß ich mir das notwendige Wissen, daß ich brauche um meinen Hund wirklich gesund und optimal zu ernähren, mal eben so durch Lesen und Informieren aneignen kann. Ich denke damit ein Hund durch Barf tatsächlich besser ernährt wird als durch ein hochwertiges Trocken- oder Nassfutter braucht es sehr sehr viel Fachwissen seitens des Halters und das habe ich einfach nicht. Ohne entsprechendes Wissen kann man da, meiner Meinung nach, dem Hund schnell mehr schaden als nutzen und die Zeit um mich damit wirklich hinreichend auseinander zusetzen habe ich neben Arbeit und Hund einfach nicht. Von daher greife ich auf Trockenfutter zurück und achte da auf Qualität. Hinzu kommt, daß Till sein Trockenfutter zum größten Teil als Belohnung für Gehorsam, bei Suchspielen etc auf unseren Spaziergängen bekommt. Mit dieser Methode sind wir sehr gut gefahren. Barf wäre in dieser Hinsicht sehr unpraktisch und schwer zu praktizieren.
    Richtig gemacht ist Barf bestimmt eine tolle Sachen. Aber ich denke ein hochwertiges Trocken- oder Nassfutter sorgt ebenfalls für eine gesunde und ausgewogene Ernährung eines Hundes.

    LG

    Franziska mit Till

    Puh, es ist schwer aus der Ferne etwas dazu zu sagen. Wichtig wäre es heraus zufinden warum dein Hund nicht gerne spazieren gehen mag. Nur dann kann man gezielt etwas daran ändern. Normalerweise ist für Hunde, besonders für so junge, der Spaziergang das Highlight des Tages. Von daher ist es schon sehr außergewöhlich, daß dein Hund so gar nicht spazieren gehen mag.
    Für mich wären verschiedene Gründe denkbar.
    1. Der Hund hat, auf Grund der zu frühen Trennung von der Mutter, draußen extreme Ängste, weil ihm die
    entsprechende Sozialisation fehlt.
    2. Der Hund friert sehr schnell.
    3. Der Hund hat gesundheitliche Probleme

    Was nun genau bei deinem Hund dahinter steckt kann man aus der Ferne und ohne deinen Hund zu kennen, leider nicht sagen.
    Wenn es möglich ist, könntes du mit einem guten Trainer/in zusammen arbeiten und den Gründen auf den Grund gehen und entsprechend handeln.

    LG

    Franziska mit Till

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    Naja der Sprecher meinte das die körperlich 2 Stunden ausgepowert werden soll, nicht das sie 2 Stunden geistig beschäftigt werden soll. Letzteres wär sonst echt heftig.

    2 Stunden sind bestimmt kein Pappenstil. Aber ich denke mal, daß Rütter 2 Stunden gesagt hat um den Jungs klar zu machen, daß sie den Hund wirklich fordern sollen, auch körperlich und nicht nur so ein bißchen und das die Jungs erkennen, wenn ihr Hund platt ist auch wenn es schon nach 1,5 Stunden ist und dann aufhören.

    LG

    Franziska mit Till