Beiträge von Maus1970


    Na, das ist ja auch klasse. :D Weil du ja auch soooo furchtbar warst. :D
    Ja, Ausnahmen bestätigen leider die Regel. In den zwanzig Jahren in denen ich Hunde halte habe ich schon Extreme in so ziemlich allen Richtungen erlebt. :D Da war der Großhundhalter der seinen Hund einen Kleinen bedenkenlos mobben lies genau so dabei wie der Kleinhundhalter der hysterisch geschrien hat, weil sein Kleiner zu einem Großen abgehauen ist und nun friedlich von ihm beschnüffelt wird. Ebenso wie noch vieles dazwischen. Aber alles in allem schaut hier jeder nach seinem Hund.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Vielen Dank, Leute, für eure hilfreichen Beiträge.

    So zusammengefasst, soll ich also als aller erstes die Bindung zwischen mir und ihr stärken. Sie soll lernen, dass sie mir als Rudelführer vertrauen kann und ich die Situation für sie klären werde und das ganze ohne sie verhätscheln.
    Aggressive und unruhige Hunde abwehren und bei friedlichen Hunden sie mal tun lassen, aber mit offenen Augen um falls nötig eingreifen zu können.

    Was die Unsicherheit und Nervösität angeht, das liegt sicherlich daran, dass sie erst seit einem Monat hier ist. Aber wenn ich bedenke, wie schnell sie Fortschritte macht, wie sie von Tag zu Tag entspannter wird, bin ich mir ganz sicher, dass wir auch dieses Problem bald von der Welt schaffen werden. :)
    Ich werde weiterhin berichten, wie sie sich bzw wie WIR UNS so schlagen.

    :gut: Genau so! :smile:

    LG

    Franziska mit Till

    Den Kriterien würde ich auch zustimmen. Ich habe einen Beagle und somit auch einen Vollblutjäger. Es ist vollkommen richtig, daß man sich auf so einen Hund einstellen und ihm die entsprechende viele Beschäftigung bieten muß.
    Zur körperlichen Auslastung fahren wir regelmäßig Fahrrad. Auf unseren Spaziergängen machen wir viele Apportier- und Suchspiele zusammen. Bevorzugt welche, die seine Nase ansprechen und ihn richtig fordern. Außerdem machen wir gemeinsam Mantrailing. Man sieht schon, daß das seine absolute Leidenschaft ist. Er ist jetzt mit zwei Jahren gerade richtig erwachsen geworden und es zeigt sich, daß er ein wirklich Aufgabe mit Ziel möchte und eben nicht nur spielen; was ich auch bei der Gestaltung der "Spiele" berücksichtige und sie so gestalte, daß sie für ihn ein nachvollziehbares Ziel haben. Zwischendurch braucht er aber auch einfach seine Zeit die Gegend draußen nach herzenslust mit der Nase abscannen und alle Gerüche aufsaugen zu dürfen. DAs darf er dann auch gerne tun. Mein Gefühl ist, daß mein Hund sehr gut damit zurecht kommt und mehr als nur zufrieden ist. Er ist drinnen wie draußen ein entspannter, fröhlicher Hund der absolut nicht zum Bellen und überreaktionen neigt. Das Beides kenne ich gar nicht von ihm. Im Gegenteil. Er fährt bei Erregung sehr schnell wieder herunter.

    LG

    Franziska mit Till

    Hallo Dorsa!

    Du scheinst einen sehr unsicheren, ängstlichen Hund zu haben, der aber gerne Hundekontakt haben möchte. Damit dein Hund sicherer wird braucht er zum Einen viel positiven Kontakt zu anderen Hunden. In erster Linie Kontakt zu Hunden die ruhig und sicher sind und vor denen dein Hund sich nicht ängstigt.
    Zum Zeiten ist es sehr wichtig, daß dein Hund lernt, daß er dir vertrauen kann. Dafür ist es sehr wichtig, daß dein Hund die Erfahrung machst, daß d u ihr alle ungeliebten Hunde "vom Hals" hältst. Also keinen Kontakt an der Leine. Hunde die sie bedrängen wegschicken. So kann sie die Erfahrung machen, daß sie die Situation mit anderen Hunden nicht regeln muß, sondern du das für sie tust. Hundekontakte im Moment also nur mit ausgewählten Hunden. Keine Sorge, daß hört sich jetzt sehr kompliziert an, aber mit der Zeit lernst du deinen Hund und andere "zu lesen" sowie die Hunde ein eurer Umgebung kennen.
    Super finde ich, daß du schon sehr bald mit ihr zur Hundeschule gehst. Sprich die Problematik dort ruhig an. Der Trainer/in wird dir da bestimmt gute Ratschläge können. Viele Hundeschulen bieten paralell auch Einzeltraining an. Dort wird dann nur mit deinem Hund trainiert. Oftmals auch dort wo ihr wohnt und spazieren geht. Da kann der Trainer/in dir dann vorort und in deinen alltäglichen Situationen zeigen wie du richtig handel kannst.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich finde es irgendwie total schade, daß es hier im Forum die starke Tendenz gibt den Umgang mit seinem Hund sehr zu "verkopfen" und nicht mehr auf sein Gefühl zu hören sondern aus der Hundehaltung eine Wissenschaft genacht wird. Natürlich ist theoretisches Wissen wichtig und gut. Aber das Gefühl ist als richtungsweisender Ratgeber auch sehr wichtig.
    Wenn man ein wenig seinem Gefühl vertraut, dann merkt man doch was für den eigenen Hund oder den anderenn Hund noch in Ordnung ist oder nicht. Auch ohne großartiges theoretisches Wissen. Auf jeden Fall ist das bei uns in der Gegend so. Irgendwie bekommen da alle Halter sehr gut mit, wenn der eigene Hund anfängt es zu übertreiben oder Ähnliches auch ohne Sachkundenachweiß und Hundeschule.und reagieren entsprechen.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Natürlich ist es ein Unterschied, ob ich den Hund zunächst ohne ihn zu berühren blocke oder vielleicht sacht mit den Händen stoppe oder ob ich ihn mit Voll-Speed gegen mein Bein rasen lasse.

    Es ging hier ja auch nicht um eine Ernstsituation, wo Falbalas Hündin oder der Welpe eine ernstzunehmende Gefahr gewesen wäre. Es gab keine Horror-Beißerei, o.ä., wo ein schnelles, sofortiges Handeln nötig gewesen wäre und wo es auf wenige Sekunden angekommen wär.

    Wenn ich einen Hund habe, der nicht verträglich ist, ein anderer läuft auf mich zu und mein Hund ist in Beschädigungsabsicht, dann wähle ich das kleinere Übel. Genauso wenn ein fremder Hund in Beschädigungsabsicht zu uns rennt.
    Aber in so einer Situation, wie Falbala sie beschreibt, kann ich das nicht nachvollziehen.

    Aber gut, ich schein da eh eigen zu sein, da ich nicht das Bedürfnis habe jede Handlung meines Hundes im Spiel mit Kleinsthunden oder jede Handlung meines Kleinsthundes im Spiel mit Großhunden ununterbrochen zu überwachen.

    Gut das kann man wohl so oder so sehen. Zwar waren keine Agressionen im Spiel, jedoch kann ein tolpatschiger Welpe der weder seine Kraft richtig einschätzen noch seine Bewegungen hinreichend Koordinieren kann einem Hund der 4 Mal leichter ist trotzdem schnell gefährlich werden.
    Wobei es hier wohl auch entscheident darauf ankommt, in wie fern der Kleinsthund dem Welpen adäquart und unmißverständlich deutlich machen kann wo seine Grenzen liegen und wie Ernst er dem entsprechend genommen wird. Das wiederum ist eben abhängig vom jeweiligen Hund.
    Mir ist es sehr wichtig, daß meine Hunde mit Hunden jeglicher Rasse und Größe gut klar kommen und mit ihnen adäquart umgehen können. Das setzt allerdings voraus, daß ich als Halterin die Verantwortung überneheme und meinen Hund beobachte und ein entsprechendes Fehlverhalten korrigiere. Ansonsten lernen Hunde sehr schnell Dinge die wir nicht möchten. Hat sich das gewünschte Verhalten verfestigt, kann ich meinem Hund auch vertrauen und brauche nicht permanent zu kontrolieren.
    Mein erster Hund Gino zum Beispiel war ein Golden Retriever. Bei Hundebegegnungen also in aller Regel der Größte. Der Umgang mit Kleineren und Kleinsten also zwangsläufig täglich "geübt" So konnte ich mich da schon sehr früh 100% auf ihn verlassen. Er hat sich schon sehr früh auf den jeweiligen Hund eingestellt und sein Verhalten dem angepasst.
    Till gehört ja nun eher zu den Kleineren und war von Anfang an in Hundeschule und auf Spaziergängen eher von Großen umgeben. Sehr schnell hat er gelernt sich da adäquart zu behaupten. Bei Kleinsthundkontakten stand ich zu Beginn zunächst neben ihm, da er es einfach nicht gewohnt war und ich sehen wollte wie er sich von sich aus verhält. Sehr schnell habe ich gemerkt, daß ich auch ihm da voll vertrauen kann und er sich seinem Gegenüber anpasst. Nun kontroliere ich auch ihn da nicht mehr permanent.
    Aber zu wissen wie sich der eigene Hund verhält und eventuell einzugreifen liegt, meiner Meinung nach, in der Verantwortung des Halters.

    LG

    Franziska mit Till

    Zwar etwas OT aber mir kam da beim Lesen von Falbalas Post ein Gedanke:
    Ich glaube der Beitrag mit dem Welpen von Falbala ist ein gutes Beispiel dafür, was ein verpflichtender Sachkundenachweiß v o r Anschaffung eines Hundes positives Bewirken könnte. Denn ich kann mir gut vorstellen, daß die Halterin des Welpen die ganze Situation aus Unwissenheit oder Unerfahrenheit einfach falsch eingeschätzt hat. So nach dem Motto: "Die Spielen doch nur." und alles andere wollte als deinen Hund zu ängstigen. (Vielleciht war es ja sogar ihr Ersthund) Ich könnte mit gut vorstellen, daß solche Leute durch eine Schulung wie einen Sachkundenachweiß gut zu erreichen wären.

    LG

    Franziska mit Till