Ich denke da ähnlich wie LasPatitas.
So wie ich dich verstanden habe ging es d e i n e m H u n d (dir zwar auch aber vorrangig deinem Hund) unter der Wirkung des Hormonschips sehr gut, nun da die Wirkung nachgelassen hat wesentlich schlechter.
Du hast beschrieben, daß dein Hund mit dem Chip wesentlich sicherer gegenüber anderen Hunden war, daß er auf der Hundewiese spielen und toben konnte anstatt nur versuchen aufzureiten, wie momentan. Zu dem hat der Kastratinschip gezeigt, daß die Probleme deines Hundes zumindest größten Teils auf Hypersexualität zurück zuführen sind und eben nicht auf Erziehungsdefizite.
Von daher würde ich mich fragen warum du deinem Hund das mehr an Lebensqualität nicht gönnen solltest.
Ich finde es super, daß du dir soviele Gedanken machst und die Kastration nicht als einfachen Ersatz für Erziehung wählst sondern dein eigenens Handeln reflektierst und hinterfragst und optimieren möchtest.
Allerdings liest es sich für mich so als wenn du deinen Hund mit einer Kastration sehr viel helfen würdest, weil du dadurch die Vorraussetzung für ein erfolgreiches Weiterarbeiten an allem Anderen schaffen würdest. Ständig unter Stom zu stehen und sich auf nichts wirklich einlassen zu können ist für einen Hund bestimmt alles adneres als schön.
LG
Franziska mit Till