Beiträge von Maus1970

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    Nee, ich fand auch die ging in dieser Folge wesentlich besser mit dem Hund um. Fand des viel schlimmer wie das blinde Frauchen ihre Labbihündin immer am Halsband gepackt hat :hust:

    Aber mich würde ja schon interessieren ob michele ihren garten überhaupt verlässt und wie sie sich draußen benimmt aber werden wir wohl nie erfahren :D

    was mich echt wundert: der rütter sagt er hat 20 jahre erfahrung als hundetrainer - wie geht das wenn er bis jetzt erst eine alte Goldiehündin hatte mit der er nach eigenen Aussagen selbst die ersten Jahre alles falsch gemacht hat :???:

    LG Caro & der kleine Schwarze

    Soweit ich weiß hat er etwa 3 Jahre nach dem er die Hundeschule gegründet hat sich eine Auszeit genommen und seine Goldiehündin bekommen. (3 Jahre Trainer ohne eigenen Hund + 16 Jahre Trainer mit eigenem Hund + 1 Jahr in dem seine Goldihündin bereits tot ist= 20 Jahre)
    Zu den Fehlern die er bei seiner eigenen Hündin gemacht hat denke ich, daß es beim eigenen Hund immer noch etwas ganz anderes ist als bei Fremden. Da ist man gefühlsmäßig ganz anders eingebunden und es fehlt plötzlich die Objektivität und der Blick von außen auf das Mensch-Hundteam, den man sonst als Trainer immer hat. Quasi so eine Art Betriebsblindheit. Ist ja bei Lehrern und Erziehern ähnlich. Die sehen bei ihren eigenen Kindern Dinge nicht die ihnen bei fremden Kindern sofort auffallen würden. Einfach weil sie bei den eigenen Kindern gefühlsmäßig viel mehr involviert sind und als Menschen mit ihren eigenen Gefühlen, Schwächen, ihrer eigenen Geschichte etc. beteiligt sind.

    LG

    Franziska mit Till

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    Erst hab ich mich verkopft (sollte jeder mal tun). Dann draus gelernt, dann umgesetzt. Sehe da das Problem nicht :)

    Mit verkopfen meinte ich nur nach dem Kopf zu gehen und das Gefühl vollkommen auszuschalten. Sich zu informieren und theoretisches Wissen anzueignen und das dann umzusetzten ist mit Sicherheit sehr wichtig und meinte ich damit nicht. Aber das Gefühl sollte immer mit dazu gehören.

    LG

    Franziska mit Till


    Na, das ist ja auch klasse. :D Weil du ja auch soooo furchtbar warst. :D
    Ja, Ausnahmen bestätigen leider die Regel. In den zwanzig Jahren in denen ich Hunde halte habe ich schon Extreme in so ziemlich allen Richtungen erlebt. :D Da war der Großhundhalter der seinen Hund einen Kleinen bedenkenlos mobben lies genau so dabei wie der Kleinhundhalter der hysterisch geschrien hat, weil sein Kleiner zu einem Großen abgehauen ist und nun friedlich von ihm beschnüffelt wird. Ebenso wie noch vieles dazwischen. Aber alles in allem schaut hier jeder nach seinem Hund.

    LG

    Franziska mit Till

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    Vielen Dank, Leute, für eure hilfreichen Beiträge.

    So zusammengefasst, soll ich also als aller erstes die Bindung zwischen mir und ihr stärken. Sie soll lernen, dass sie mir als Rudelführer vertrauen kann und ich die Situation für sie klären werde und das ganze ohne sie verhätscheln.
    Aggressive und unruhige Hunde abwehren und bei friedlichen Hunden sie mal tun lassen, aber mit offenen Augen um falls nötig eingreifen zu können.

    Was die Unsicherheit und Nervösität angeht, das liegt sicherlich daran, dass sie erst seit einem Monat hier ist. Aber wenn ich bedenke, wie schnell sie Fortschritte macht, wie sie von Tag zu Tag entspannter wird, bin ich mir ganz sicher, dass wir auch dieses Problem bald von der Welt schaffen werden. :)
    Ich werde weiterhin berichten, wie sie sich bzw wie WIR UNS so schlagen.

    :gut: Genau so! :smile:

    LG

    Franziska mit Till

    Den Kriterien würde ich auch zustimmen. Ich habe einen Beagle und somit auch einen Vollblutjäger. Es ist vollkommen richtig, daß man sich auf so einen Hund einstellen und ihm die entsprechende viele Beschäftigung bieten muß.
    Zur körperlichen Auslastung fahren wir regelmäßig Fahrrad. Auf unseren Spaziergängen machen wir viele Apportier- und Suchspiele zusammen. Bevorzugt welche, die seine Nase ansprechen und ihn richtig fordern. Außerdem machen wir gemeinsam Mantrailing. Man sieht schon, daß das seine absolute Leidenschaft ist. Er ist jetzt mit zwei Jahren gerade richtig erwachsen geworden und es zeigt sich, daß er ein wirklich Aufgabe mit Ziel möchte und eben nicht nur spielen; was ich auch bei der Gestaltung der "Spiele" berücksichtige und sie so gestalte, daß sie für ihn ein nachvollziehbares Ziel haben. Zwischendurch braucht er aber auch einfach seine Zeit die Gegend draußen nach herzenslust mit der Nase abscannen und alle Gerüche aufsaugen zu dürfen. DAs darf er dann auch gerne tun. Mein Gefühl ist, daß mein Hund sehr gut damit zurecht kommt und mehr als nur zufrieden ist. Er ist drinnen wie draußen ein entspannter, fröhlicher Hund der absolut nicht zum Bellen und überreaktionen neigt. Das Beides kenne ich gar nicht von ihm. Im Gegenteil. Er fährt bei Erregung sehr schnell wieder herunter.

    LG

    Franziska mit Till

    Hallo Dorsa!

    Du scheinst einen sehr unsicheren, ängstlichen Hund zu haben, der aber gerne Hundekontakt haben möchte. Damit dein Hund sicherer wird braucht er zum Einen viel positiven Kontakt zu anderen Hunden. In erster Linie Kontakt zu Hunden die ruhig und sicher sind und vor denen dein Hund sich nicht ängstigt.
    Zum Zeiten ist es sehr wichtig, daß dein Hund lernt, daß er dir vertrauen kann. Dafür ist es sehr wichtig, daß dein Hund die Erfahrung machst, daß d u ihr alle ungeliebten Hunde "vom Hals" hältst. Also keinen Kontakt an der Leine. Hunde die sie bedrängen wegschicken. So kann sie die Erfahrung machen, daß sie die Situation mit anderen Hunden nicht regeln muß, sondern du das für sie tust. Hundekontakte im Moment also nur mit ausgewählten Hunden. Keine Sorge, daß hört sich jetzt sehr kompliziert an, aber mit der Zeit lernst du deinen Hund und andere "zu lesen" sowie die Hunde ein eurer Umgebung kennen.
    Super finde ich, daß du schon sehr bald mit ihr zur Hundeschule gehst. Sprich die Problematik dort ruhig an. Der Trainer/in wird dir da bestimmt gute Ratschläge können. Viele Hundeschulen bieten paralell auch Einzeltraining an. Dort wird dann nur mit deinem Hund trainiert. Oftmals auch dort wo ihr wohnt und spazieren geht. Da kann der Trainer/in dir dann vorort und in deinen alltäglichen Situationen zeigen wie du richtig handel kannst.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich finde es irgendwie total schade, daß es hier im Forum die starke Tendenz gibt den Umgang mit seinem Hund sehr zu "verkopfen" und nicht mehr auf sein Gefühl zu hören sondern aus der Hundehaltung eine Wissenschaft genacht wird. Natürlich ist theoretisches Wissen wichtig und gut. Aber das Gefühl ist als richtungsweisender Ratgeber auch sehr wichtig.
    Wenn man ein wenig seinem Gefühl vertraut, dann merkt man doch was für den eigenen Hund oder den anderenn Hund noch in Ordnung ist oder nicht. Auch ohne großartiges theoretisches Wissen. Auf jeden Fall ist das bei uns in der Gegend so. Irgendwie bekommen da alle Halter sehr gut mit, wenn der eigene Hund anfängt es zu übertreiben oder Ähnliches auch ohne Sachkundenachweiß und Hundeschule.und reagieren entsprechen.

    LG

    Franziska mit Till