Beiträge von Maus1970

    Zitat

    Nun ja, dann betrügt doch der Vertreter und man selbst hat ihn dazu "angestiftet". Wie würdest Du das als Versicherung sehen?? Die Haftpflicht kostet ja nun nicht die Welt und der Schaden womöglich mehr...Würdest Dich als Versicherung bestimmt nicht freuen drauf zu zahlen oder? Nur mal so nebenbei...soviel zur Ehrlichkeit...hoffe Du weißt was ich meine... :rollsmilie2:
    Aber ich denke eh, dass womöglich keine oder wenn dann nur Teilschuld besteht und dann dürfte alles hoffentlich keine dramatischen Auswirkungen haben. Ich würde mich aber trotzdem mal bei einen Anwalt informieren bevor Du irgendwas zahlen musst (falls es doch zu Forderungen kommt). Vielleicht habt ihr ja einen im Verwandten oder Bekanntenkreis??

    Ja, ich verstehe schon was du meinst. Aber viele Vertrreter haben diesen Handlungspielraum auch in Absprache mit ihren Konzernen. Stichwort Werbungskosten.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    In diesem Fall wäre es meiner Meinung nach aber Versicherungsbetrug,
    weil ja schon ein Schadensfall eingetreten ist, bevor man die Versicherung kontaktiert hat.

    Wenn man bei Vertragsabsschluß ehrlich sagt, daß bereits ein Schaden eingetreten und den Versicherungsvertreter darum bittet den Vertrag deshalb vorzudatieren ist das in meinen Augen kein Betrug, denn man hat ja keinerlei keine falschen Angaben gemacht und dem Versicherungsvertreter die Wahl gelassen. Ein Betrug würde in meinen Augen nur dann vorlegen, wenn jemand sein Gegenüber bewußt täuscht. Manchmal gehen Versicherungsvertreter auf so etwas ein. Zum Beispiel dann wenn man bei de Versicherung bereits seit langem guter Kunde.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Schön dass Andere auch noch dieser Meinung sind, ich fing schon an zu zweifeln :gut:

    Ich währe auch viel eher bereit friedlich zu regeln wenn man nett und ehrlich mit mir redet als wenn man mir blöd kommt, während ich mit aua-Hand im KH rumliege.

    Dem stimme ich voll und ganz zu. Und außerdem will man im Schadensfall doch auch nicht so behandelt werden, also lasse ich es doch auch.

    LG

    Franziska mit Till

    Was mir einfällt: EX einladen, Übergabevertrag dabei haben, Auflistung aller Kosten vom Tag des Trennung an bis zum Treffen bereit halten inklusive anteilig Steuern und Haftpflicht. Deinem Ex dann die Pistole auf die Brust setzen: Entweder Übergabevertrag unterschreiben und ihr seit quitt. Oder du gibst den Hund erst dann heraus wenn alle Kosten die du für den Hund vom Zeit der Trennung bis zum Tag an dem er ihn abholt gehabt hast beglichen hat. Denn wenn er darauf besteht, daß es sein Hund ist bist du jetzt quasi Pflegestelle und hast ein Anrecht darauf diese Kosten erstattet zu bekommen und den Hund solange nicht heraus zu geben. Er wird sehr schnell merken, daß deine Rechnung vermutlich schon heute das übersteigen wird, was er bei Ebay oder sonstwo für den Hund erhalten würde und gleich mitnehmen kann er ihn ja auch nicht.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Jackyfrauchen: "Bitte mach mal Sitz!"
    Rütter: "Du hast aber jetzt nicht Bitte gesagt?"
    Jackyfrauchen: "Doch wieso? Du sagtest doch: ohne Druck"
    :lol:

    Hihi, das fand ich auch sehr lustig. :D
    Ich muß allerdings auch gestehen, daß mir das auch manchmal herausrutscht. :smile:
    " Till kommst du dann bitte" :ops: (Allerdings nur dann, wenn er nicht sofort kommen soll, sondern wir gleich mal langsam weiter wollen)

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Das hat keiner gesagt das früher alles besser war ;)

    Wieso sollte ein Hund nicht knurren dürfen? Wie soll er denn sonst mitteilen das er gerade vielleicht nicht angefasst werden will? Wie gesagt, ich rede jetzt nicht vom piesacken sondern von einer einfachen Berührung die ihr dann im Moment gerade nicht passt.Das man zwei trennt bevor was eskaliert ist klar (so eine Situation haben wir hier aber noch nie gehabt) aber ein leichtes brummen gehört für mich da eindeutig nicht zu.

    Ich weiß nicht, aber ich habe das noch nie bei meinem Hund erlebt. Wenn er etwas mal wirklich nicht möchte, geht er. So hat es sein Vorgänger auch gemacht. Beide sind nie so massiv geworden, daß sie geknurrt oder gar abgeschnappt haben. Ich empfinde das Knurren und abschnappen als eine überzogenen Reaktion, wenn der Hund die Möglichkeit hat einfach zu gehen. Wenn das allerdings nicht respektiert oder der Hund drangsaliert und in die Ecke gedrängt wird sieht das, in meinen Augen, anders aus.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Hallo,
    wir haben einen 3,5 jährigen Cocker Spaniel der bei uns lebt seit er 12 Wochen alt ist. Da ich hundeerfahren bin und auch weiss dass Cocker nicht ganz unproblematisch sein können, habe ich von Anfang darauf geachtet dass er im Rudel an letzter Stelle steht - wir haben vier Kinder zwischen 4 und 11 Jahren.... Falls die Frage kommt warum ich mir gerade einen Cocker angeschafft habe - ich liebe Cocker.
    Pelle ist ein wunderbarer , sehr lernfähiger Hund, hat sehr viel Bewegung / Beschäftigung und ist anderen Hunden/Rüden gegenüber devot. Im Alltag mit unseren Kindern und mir / meinem Mann ist er friedlich, allerdings hat sich schon recht früh herauskristallisiert dass er bestimmte Kinder die zu Besuch kommen nicht mag. Das sind Kinder die starr auf ihn zugehen und ihn von oben am Kopf streicheln wollen, allesamt Kinder die selbst keien Tiererfahrung haben. Er hat dann kurz aufgebellt und direkt versucht zu schnappen . Daher habe ich mir angewöhnt den HUnd , wenn Kinder hier sind, auszzusperren ( er hat hier einen abgetrennten Bereich den er von Welpenalter an kennt - bzw. wissen alle Kinder, die hier regelmssig hinkommen dass sie den Hund NICHT anzufassen und in Ruhe zu lassen haben, denn Pelle reagiert nur, er agiert nicht ( d-h- er geht nicht zu den Kindern, er fordert nichts von ihnen . Sylvester hatten wir viel Besuch u.a. eins der Kinder die Pelle nicht mag. Ich habe mir zu Beginn des Abends die Kinder geschnappt und nochmals gesagt dass sie den Hund in Ruhe zu lassen haben. Die bude hier war voll, ich habe Pelle nicht weggesperrt weil er, wie gesagt nix tut wenn ihn alle in Ruhe lassen und dann hat er wohl , angeblich plötzlich ein Kind in die Finger gebissen, bzw. geschnappt und etwas geritzt, der Junge hat gebrüllt wie am Spiess und feste behauptet er htte nix gemacht. Nun stellte sich aber raus dass er den ganzen Abend den Hundn immer wieder gepiesakt hat , bedrngt, von hinten angefasst etc. In der komnkreten Situation habe er nur einen Stuhl durch die Küche geschoben da habe der Hund"angefallen".Meine Frage ist ob ein Hund , ähnlich wie vielleicht ein Elephant, Erlebnisse mit Menschen im Gedchnis abspeichert insofern als dass er mit "Rache" reagieren kann? Ich kann und will nicht glauben dass der Hund grundlos beisst. Die zweite Frage die ich stelle ist, ob ich meinem Hund das Schnappen "abgewöhnen" kann. Ich passe zwar auf , aber es gibt - wie jetzt Sylvester- immer wieder Situatoonen in denn ich nicht dabei bin. Ich kann den Hund auch nicht stndig nur aussperren, z.b. haben wir oft auch Übernachtungsbesuch für die Kinder. Zum Schluss noch eins: ich bin nicht der Meinung dass die Rechte des Hundes vor denen eines Kindes stehen. In erster Kinie müsen sich Kinder hier angstfreiu bewegen können. Ich will keine Gefährdung der Kinder - auich nicht, wenn ich den Augen mancher Hundeexperten die "Persönlichkeitsrechte" des Hundes verletzt werden Vielen Dank fürs lesen und den ein oder anderen "input", Radiotrinkerin /Danni

    Ich möchte noch einmal zur Ausgangsfragen der Themenstarterin zurückkommen. Ein Hund kann zwar nicht aus Rache handeln; Rache ist ein rein menschliches Motiv. Allerdings merken sich Hunde sehr gut, wer wie mit ihnen umgeht bzw. umgegangen ist. Außerdem haben Hunde, ebenso wie Menschen eine, unterschiedliche große, Toleranzschwelle. In deinem Fall wird es wohl eher so gewesen sein, daß dein Hund durch das ständige gepiesakt werden durch das Kind derart gestresst und genervt war und sich so angegriffen gefühlt hat, daß irgendwann das Maß voll war und er mit Agression reagiert hat. Das schieben des Stuhles war dann nur der sprichwörtliche Tropfen der das Faß dann zum Überlaufen gebracht hat. So wie ich das sehe hat dein Hund hat also nicht grundlos gebissen aber auch nicht aus Rache.
    Was das Schnappen angeht, wäre die einzig sinnvolle Option die mir einfallen würde, deinem Hund ein Alternativverhalten anzutrainieren. (Wie z.B anstatt zu schnappen zu dir zu kommen) Aber ein Restrisiko bleibt immer. Auf keinen Fall aber kann dich irgendein Training dieser Erde von deiner Aufsichtspflicht entbinden. Es ist mir vollkommen klar, daß es immer Situationen in denen man Hund und Kind nicht zu 100% im Auge behalten kann. Aber ganz ehrlich, daß dein Hund am Silvester den ganzen Abend von dem Kind drangsaliert und gepiesakt wird, ohne daß du das mitbekommst sollte und darf eigentlich nicht passieren. Auch wenn du dem Kind klipp und klar gesagt hast wie es sich verhalten soll und das Kind alt genug ist, daß auch zu verstehen hättest du in regelmäßigen Abständen immer wieder nach deinem Hund sehen und wirklich schauen müssen wie es ihm geht. Gerade wo du weißt wie dein Hund auf Kinder/bzw dieses Kind reagiert. Diese Pflicht wird dir auch in Zukunft niemand nehmen können.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Katrin, genau das ist der Punkt.

    Ich als Halter von Großhunden kriege die (Fast-)Panik, wenn solche Winzlinge auf meine zu stürmen. Nicht, weil meine Brocken "böse" sind und Kleine fressen, nein, ich habe Angst vor unbeabsichtigter Verletzung.
    Meine Neufundländer dürfen definitiv keinen spielerischen Kontakt zu unbekannten Kleinhunden haben. Und auch mit bekannten Kleinen darf nicht gerannt und getobt werden.

    Ich habe es schon mal geschrieben, ich könnte es mir nicht verzeihen, wenn solch ein Wurm durch meine zu Schaden käme.

    Gaby und ihre schweren Jungs

    Hihi das kenne ich. Ich war auch schon häufiger mal wesentlich entspannter als der Halter wenn Großhund auf uns zugerast kamen.
    (Allerdings weiß ich, daß mein Hund absolut keine Angst hat und sehr beweglich und geschickt ist. Die Großen haben da eigentlich keine Chance ihm überhaupt wirklich Nahe zu kommen, weil er wendiger ist.)

    LG

    Franziska mit Till

    Danke für deine Antwort ines65!

    Ich hatte bishere ja nur zwei Hunde. Beides waren Welpen und 8 Wochen alt als wir sie geholt haben. Von daher hat es mich einfach sehr interessiert.
    Mein erster Hund war leider krank und hat gleich um sein Leben gekämpft als er zu uns kam. (Bakterien im Magen-Darmbereich) von daher ist es schwer etwas über die Eingewöhnung zu sagen.
    Till war vollkommen unkompliziert (und ist es auch noch heute) und sogar schon stubenrein als er zu uns kam.


    LG

    Franziska mit Till