Beiträge von Maus1970

    [quote="Wolfgirl"]Habe heute in nem Buchladen in jedes Hunde-Anschaffungs- oder Welpenbuch geschaut, und in ca 70% stand ne Warnung, dass man sich die Mutter zeigen lassen und dabei auf ihre Zitzen achten soll. In 3 Büchern stand sogar drin, dass Papiere nicht gleich Papiere sind und dass ein Welpe aus ner 'netten Familie' nicht unbedingt auch dort geboren sein muss.
    Und das waren Bücher für 9,95€, also nicht gerade teuer oder exklusiv...


    Wegen des Mitleids - wenn er gaanz lieb schaut, geh ich haaanz schnell raus und melde das bei Ordnungsamt, Vetamt und Polizei - denn ich käm nicht damit klar, einen gerettet und damit den nächsten Wurf in die Hölle geschickt zu haben.[/quote]

    Genau, und wenn die dann, hoffentlich dem Treiben ein Ende gesetzt haben, kannst du ja immer noch gerne den Einen retten. Nämlich dann wenn die Hunde vom Ordnungsamt eingezogen wurden und die Vermehrer deshalb kein Geld mehr dafür bekommen. :D

    LG

    Franziska mit Till

    Ich habe auch schon einmal einen Hund gefunden. Ich habe dann die Polizei angerufen. Die Polzei hat meine Adresse aufgenommen und gefragt ob der Hund einen Augenblick bei mir bleiben könne. Erfahrungsgemäß würden sich die Halter sich sehr schnell bei der Polizei melden, weil sie ihren Hund suchen und dann könnten die Besitzer ihren Hund gleich dirket bei mir abholen. So ist es dann auch gekommen. ;) Da sich mein Hund und die "Fundhündin" sehr gut verstanden haben, war das kein Problem für mich.
    Allerdings liegt dieses schon einige Zeit zurück und damals gab es noch keine Chips. Ich denke heute würde ich mit dem Hund zu unserem Haustierarzt fahren und den Chip auslesen lassen. Ist der Hund registriert dann natürlih sofort Tasso informieren. Sollte der Hund nicht registriert sein, die Polizei.
    Nehmen die Tierärzte eigentlich erfahrungsgemäß Geld für das Auslesen des Chips eines Fundhundes oder eher nicht?

    LG

    Franziska mit Til

    Ich hatte mit meinem, heute zwei Jahre alten, unkastrierten Rüden bereits einmal die Situation in der er fast gedeckt hätte und ich ihn gerade noch im Sprung auf die Hündin abfangen konnte. Meine Erfahrung ist, daß ich zwar schon erkennen kann ob das Interesse meines Hundes an einer Hündin sexueller Natur ist oder nicht; es dann aber auch alles ganz schnell geht. Wenn ich also an meinem Hund merke, daß er sexuelles Interesse an einer Hündin hat muß ich sofort eingreifen. Sonst ist es zu spät.
    Von daher braucht es gar nicht mal zwangsläufig mangelde Aufsicht von Seiten des Rüdenhalters, damit es zu einem ungewollten Deckakt kommt, wenn der Halter der Hündin nicht hinreichend aufpasst oder es darauf anlegt.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich muß ehrlich sagen, daß du, in meinen Augen, in diesem Punkt doch ein wenig übertreibst.
    Wenn ich mit meinem Hund spazieren gehe kommt es immer mal wieder vor, daß ein Hund seinem Besitzer durchstartet und zu uns herangerauscht kommmt, ohne daß der Halter schon in Sicht ist. Der folgt in aller Regel kurze zeit später. :D Ich kann daran nichts soo außergewöhnliches finden. So etwas passiert nun mal. Und offen gestanden rufe ich in solchen Situationen meinen Hund nicht jedes Mal ab. Zumindest dann nicht wenn ich erkennen kann, daß der Fremdhund freundlich ist. Was wäre denn dann die Folge? Ich leine meinen Hund an. Der andere Hund kommt trotzdem, ich müßte Blocken und laut werden damit es kein gehampel an der Leine gibt. Mein Hund findet das weniger witzig. Er mag es überhaupt nicht wenn ich laut werde und kennt das auch so gut wie gar nicht von mir. Außerdem kann er nicht verstehen warum ich nun so sauer auf den anderen Hund bin der ja freundlich gesinnt ankommt. Mein Hund liebt alle anderen Hunde und spielt und tobt für sein Leben gerne. Da lasse ich ihn doch lieber, dort wo es geht und kein Verkehr meinen Hund gefährdet, die Leine ab, er darf Kontakt haben und und gehe langsam weiter. Meiner Meinung nach kann man seinem Hund auch Ängste anerzeihen wenn man selbst immer davon ausgeht, daß jedes Gegenüber potentiell gefährlich ist, bis das Gegenteil bewiesen wurde.
    Von daher würde ich nicht sagen, daß alleine die Tatsache, daß der Rüde der TS mit der Hündin Kontakt haben durfte ohne das der Halter dabei war gleich Verantwortungslos war. Ich gehe eher davon aus, daß eine Hündin in den Stehtagen an der Leine bleibt, damit sie eben nicht abhauen kann.
    (Ob der Hündinnenhalter es nun darauf angelegt hat oder nicht, sei einmal dahin gestellt. Das werden wir nicht klären können.)

    LG

    Franziska mit Till

    Wenn in einer Wohung, einem Haus in dem Tiere leben geraucht wird, finde ich persönlich nicht gut. Passiv rauchen ist nun einmal extrem schädlich und gefährlich und da empflinde ich es als Pflicht von uns Menschen unsere Tiere davor zu schützen. Gut, nun habe ich als Nichtraucherin da natürlich auch leicht reden. ;)
    Einen Hund aus hoch zu scheuchen, auch zu wecken, wenn er im Weg liegt empfinde ich allerdings als unproblematisch; sofern der Hund einen Platz zum schlafen hat an dem er nicht gestört wird. Davon gehe ich mal aus. Ich finde es vollkommen in Ordnung wenn ein Hunde lernt sich dorthin zurück zu ziehen, wenn er wirklich und zuverlässig seine Ruhe haben will und überall anders Störungen vorkommen können.
    Solange ein Hund sich in einen anderen Raum zurück ziehen kann spricht, in meinen Augen, auch nichts gegen laute Musik. Im Auto halte ich mich mit der Lautstärke dann allerdings etwas zurück, wenn unser Hund mitfährt.
    Ich sehe auch kein Problem darin auch mal ohne Hund in den Urlaub zu fahren, wenn der Hund solange gut versorgt ist. Letztendlich lebt man, hoffentlich, +15 Jahre lang mit seinem Hund zusammen. Sich da als Halter mal einmal im Jahr eine Auszeit zu gönnen und auch von der Verantwortung und Hundeversorgung einmal Urlaub zu machen, empfinde ich nur als legitim. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, daß es sowohl Hund als auch Halter gut tut. Ich vermisse ihn zwar immer sehr, genieße die Zeit aber trotzdem und freue mich auf das Wiedersehen mit ihm und komme mit neuem Elan wieder. Auch meine Hunde haben nie gezeigt, daß es ihnen schlecht ging oder sie gelitten haben, während ich weg war. Ich wurde zwar euphorisch begrüßt aber es gab nicht die kleinsten Anzeichen von: "Gott sei Dank du kommst und rettest mich. Es war alles so furchtbar" :D

    LG

    Franziska mit Till

    @ RuDako
    Ich glaube, daß was, finanziell, am meisten zu Buche schlägt sind nicht die vorhersehbaren Kosten wie z.B Decktaxen und Kosten für die routinemäßige medizinische Versorgung; sondern eher die Unvorhersehbaren. Ich denke solange alles gut verläuft wird der Züchter Geld über haben; daß er dann aber wieder reinvestieren muß, sobald etwas außerplanmäßiges passiert.
    Wie z.B:
    1. Hündin benötigt einen Kaiserschnitt
    2. Welpen sind erkranken und brauchen umfangreiche medizinische Betreuung
    3 Es werden immer wieder Welpen dabei sein die auf Grund von Zahnfehlstellungen, innen liegenden Hoden oder
    ähnlichem nicht zum regulären Preis verkauft werden. Oder bei denen er, sollen sie wie im Falle von innen
    liegenden Hoden erst später festgestellt werden, einen Teil der Behandlungskosten übernimmt.
    4. Hinzu kommt, daß ein guter Züchter seine Zuchthündinnen behält, sie also von dem Geld für die Welpen ein
    Leben lang versorgt. So betrachtet erhalten die 10000 Euro für die Welpen dann schon eine andere Dimenson.
    5. Hundezucht braucht viel Platz. Auch der muß unterhalten und gepflegt werden.
    6. Hundezucht braucht viel Zeit in der man unter umständen keiner bezahlten Tätigkeit nachgehen kann.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Das stimmt schon, aber vielleicht lernt sie ja, dass immer, wenn sie loswetzt, die Pfeiffe ertönt und es sich deshalb nicht lohnt, Leute anspringen zu wollen.

    Ja, so ähnlich haben wir mit Till auch gearbeitet, als er, im alter von 5/6 Monaten anfing Enten zu jagen. So bald er ihnen Aufmerksamkeit schenkte habe ich ihn abgerufen. Es hat nicht lange gedauert und der Rückruf war als Alterntivverhalten verankert. Kurze Zeit später hat er die Enten komplett ignoriert.


    LG

    Franziska mit Till

    Als wir uns einen Hund aus einer VDH-Zucht gekauft haben ging es uns uns im Wesentlichen um ein ganzes Gesamtpaket.
    1. Uns war wichtig zu wissen, daß durch entsprechende medizinischen Untersuchungen und Ausschlußkriterien
    aus der Zucht u.s.w alles Mögliche dafür getan wird, daß nur gesunde Welpen auf die Welt kommen.
    2. Wir wollten, daß die Hündin, die unseren Welpen zur Welt bringt, trotz Einsatz als Zuchthündin, ein glückliches
    Hundeleben führt und geliebt und geborgen in ihrer Familie lebt. Und das
    3. folgerichtig auf ihre Gesundheit acht gegeben und ihr nicht zuviele Geburten zugemutet werden.
    4. So wie, last but not least, unser Welpe mit Sachverstand aufgezogen und gut sozialisiert wird.
    5. Wir einen Hund bekommen der mit hoher Wahrscheinlichkeit über gewisse Eigenschaften verfügen wird, die uns
    wichtig sind.

    Das alles hat eben seinen Preis.

    Eine Alternative wäre für uns ein Hund aus einem Tierheim in Deutschland für uns gewesen. (Kam aber aus bestimmten Gründen für uns nicht in Frage)
    Aber kein Welpe aus irgendwelchen anderen "Quellen" war für uns niemals eine Option.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Mein Post kam nicht an...
    Unabhängig von zu viel (wo ich mich anschließe, in dem Alter reicht normales Gassi, Leinen+ Rückruftraining vollkommen aus) oder nicht, habe ich dafür ein Schluss-Signal, weil meine beiden das Angeiern in Perfektion drauf haben.
    Logray hört dann auch auf, bei Lucky muss ich da schon nachdrücklicher werden, aber da werde ich dann auch wirklich deutlich, wenn sie es daraufhin nicht lassen. Bei Schluss kommt das Dummy/Spieli whatever eben weg und gut ist.

    Ja, so ist es bei uns auch.

    LG

    Franziska mit Till