Beiträge von Maus1970

    Zitat

    Achso .. bei mir würde es dann "Schluss" heißen, so brems ich mein Hund z.B vom Jagen ab!

    Wie habt ihr dann das Nein und Aus beigebracht??

    "Aus" bedeutet bei uns: "Öffne sofort deinen Fang und gib heraus was sich darin befindet"
    Aufgebaut haben wir das durch Tauschgeschäfte. Also ihm etwas recht unattraktives gegeben und ihm etwas besseres dafür geboten und dann den Schwierigkeitsgrad gesteigert. Zu beginn habe ich ihm die tolle Alternative von vornherein gezeigt. Später es erst heraus geholt wenn er den Gegenstand "Aus" gegeben hatte.

    "Nein" benutze ich wenn er etwas, was er eigentlich darf, im Moment mal gerade nicht tun soll. Das habe ich eigentlich gar nicht wirklich trainiert. Das hat er eher so im Alltag gelernt.

    By the way: Wenn du deinen Hund mit "Schluss" vom Jagen abhalten kannst, dann hast du doch ein super Abbruchkomando! Super!

    LG

    Franziska mit Till

    Wir haben für unseren Hund ein Abbruchkomando, daß ihm sagt: "Höre sofort und unverzüglich mit dem auf, was du gerade tust"
    Für dieses Komando haben wir bewußt ein Wort gewählt, daß man im Alltag nie benutzt um es ganz gezielt aufbauen/trainieren zu können. Wir haben es so aufgebaut, daß unser Hund gelernt hat, daß es keinen Sinn für ihn macht weiter zu machen, wenn er dieses Wort hört, weil er nicht zum Ziel kommen wird. Hört sich kompliziert an, ist aber recht einfach.
    Ganz zu Beginn habe ich ihm mit der rechten Hand Trockenfutterstücke gegeben. Eine ganze Menge hintereinander, die er alle fressen durfte. Irgendwann habe ich dann sein Abbruchsignal gesagt und anschließend meine rechte Hand sofort geschlossen, so daß er das Trockenfutter nicht fressen konnte. Zunächst versuchte er trotzdem an das Trockenfutter zu kommen. Sobald er aber abgelassen hatte, habe ich sein Belohnungswort gesagt und ihm sofort mit der linken Hand ein wesentlich besseres Leckerlie gegeben. Nach und nach habe ich den Schwierigkeitsgrad erhöht.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Hat bei uns einfach keine so immense Priorität. Wir arbeiten bis zu einem gewissen Grad daran, aber ein regenbogenpupsender Ichhaballesoliebhund wird aus ihm eh nie, er darf ruhig andere blöd finden und solange es keinen Mord- und Totschlag gibt, ist alles paletti.

    Das es für dich kein immense Priorität hat, ist deine ganz persönliche Einstellung und die kann ich problemlos aktzeptieren.
    Schade finde ich allerdings, daß in solchen Threads häufig, habe mal Beispielhaft diese Textstelle fett makiert, sehr negativ und abwertend von Hunden gesprochen wird die sehr kontaktfreudig sind und gerne Kontakt zu Artgenossen aufnehmen.
    (@ wildfire Entschuldig bitte wenn du es gar nicht so gemeint hast und ich sie lediglich so aufgefasst habe.)

    Ich denke wenn wir davon reden, daß Hunde Individuen sind dann sollten wir die (teilweise) Unverträglichen doch genau so akzeptieren wie die komplett Verträglichen. Meiner Meinung nach sollte man da keine Unterschiede machen.
    Für mich ist ein gut sozialisierter Hund einer der gelernt hat sauber mit seinen Artgenossen zu kommunizieren und Hunden die er nicht mag gegebenen Falls aus dem Weg zu gehen. Geht das nicht bin ich als Halterin gefragt ihn aus der Situation zu holen.

    LG

    Franziska mit Till

    @ naijra und windi

    Vielen Dank für eure Antworten.
    Ich habe mir das schon fast gedacht, aber mich gefragt ob ein paar alte Hasen nicht doch ein paar besondere Tricks kennen. :D
    Ihr habt Recht, Erfahrung kommt nur von Erfahrung. Ich finde das auch gar nicht schlimm, daß gewisse Dinge einfach ihre Zeit brauchen. Mir ist am wichtigsten, daß mein Hund auch weiterhin mit soviel Freude, Elan und Begeisterung sowie so konzentriert beim Mantrailing arbeitet wie bisher. Training haben wir reglemäßig einmal in der Woche. Das wir diesmal 14 Tage Pause hatten war die Ausnahme.
    Vermutlich habe ich mich in meinem Post etwas unglücklich ausgedrückt. Die Aufgaben werden nicht von Training zu Training immer schwerer, sondern einfach sehr variabel gestaltet. Wenn eine neue Schwierigkeit hinzugenommen wird, dann ist der Trail dafür, auf jeden Fall, sehr kurz und ansonsten sehr einfach. Wird hingegen ein besonders langer Trail gearbeitet beinhaltet der dann keine besonderen Schwierigkeiten.

    LG

    Franziska mit Till

    Wir hatten jetzt 14 Tage Pause und gehen am Donnerstag wieder trailen. Ich freue mich schon sehr darauf und bin gespannt, was wir dann trainieren werden. :smile: Unsere Trainerin lässt sich fast jede Woche etwas Neues einfallen, so daß das Training nie langweilig wird und die Hunde viele verschiedene Situationen kennen lernen.
    In Bezug auf Till habe ich gemerkt, daß er noch Schwierigkeiten hat mit extremen/schwierigen Windverhältnissen zurecht zu kommen. Da fehlt ihm einfach noch die Erfahrung und er braucht auf diesem Gebiet noch Übung. Unsere Trainerin meint, daß er das aber mit zunehmender Erfahrung lernen wird.
    Hat jemand eine Idee wie man das speziell trainieren kann, wie man ihm da Erfahrung sammeln lassen kann aus denen er dann lernen kann?
    Gut läuft bei uns im Moment, daß er sehr Zielorientiert arbeitet, und daß er mit Splittings sehr gut zurecht kommt; er also schon sehr gut begriffen hat worum es eigentlich beim Mantrailen geht.

    LG

    Franziska mit Till