Ich kann den Ärger von Nichthundehaltern sehr gut aus eigener Erfahrung nachvollziehen wenn diese von einem frei laufenden Hund angeknurrt, angebellt oder gestellt werden. Ich selbst hatte, bevor mein erster Hund bei uns einzog, wahnsinnige Angst vor allen Hunden. Wenn auf mich ein Hund ohne Leine zugeschossen kam, dann hätte ich vor Angst heulen können. Im zusammenleben mit meinem ersten Hund, der als Welpe zu uns kam, habe ich dann die körpersprache der Hunde langsam kennen verstehen und einschätzen gelernt und so meine Angst verloren. Von daher denke ich sollte man als Hundehalter sehr sensibel mit dem Thema umgehen. Es geht in solchen Fällen eben mehr als nur um eine Unannehmlicht. Nichthundehaler können das Verhalten von fremden Hunden einfach nicht richtig einschätzen und ich denke, daß kann man auch nicht erwarten. Letztendlich sind ja leider viele Halter nicht einmal dazu in der Lage das Verhalten ihres Hundes richtig zu lesen, zu verstehen und das bei ihrem eigenen Hund.
In diesem Thread war häufiger davon die Rede, daß Hunde häufig aus Angst bellen und stellen und ich denke eben diese Angst sollte man auch Menschen zugestehen und darauf emphatisch reagieren.
Etwas anders sehe ich das in ausgewiesenen Freilaufgebieten/Hundewäldern oder Hundewiesen. Da haben die Hunde für mich zwar keine Narrenfreiheit aber doch "Vorfahrt"
Ich denke diese Plätze sind so rar gesäht, da kann man als Mensch der Angst vor Hunden hat oder den sie auch einfach nur nerven gut auf andere Plätze ausweichen. Ich denke da gibt es genug gleichwertige Alternativen. So ist es jedenfalls bei uns in der Gegend.
LG
Franziska mit Till