Beiträge von Maus1970

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    Leider bleibts bei den Deppen noch zu oft beim Wollen, aber sie bessern sich. Nur noch so 3 Jahre oder so, dann können sies. :D

    Zum Rest: Nö. Ich habs nur mal als fett markiert:

    Da ging es dir also sehr wohl darum das sie überhaupt gepfiffen hat. Und darum gings mir. Egal wie harmonisch oder normal die Situation ist, wenn jemand will das sein Hund kommt ist das so und sollte auch so akzeptiert werden.Das sie sich den Pfiff so kaputtmacht, da bin ich ganz bei dir. (Wobei, die Deppen brauchen da auch mal 2 Pfiffe ehe das in den paar Gehirnzellen ankommt. *seufz*)

    Ich rufe mein Beagletierchen sogar ganz bewußt immer mal wieder heran, wenn er längere Zeit mit anderen Hunden tobt. Zum Einen weil ich möchte, daß er zwischen durch immer mal wieder andockt. Gerade für einen Jagdhund wie meinem finde ich es besonders wichtig, daß er lernt auch in ausgelassenen Situationen immer mal wieder bei mir anzudocken. Zum Anderen um den Rückruf zu trainieren. (Gut in dem geschilderten Falle hat die Halterin wohl zu hoch gepokert; was dann leider kontraproduktiv ist.) Danach darf er dann gleich wieder los rennen. Wenn ich gehen möchte rufe ich ihn normaler Weise nicht ab, sondern rufe kurz seinen Namen und gehe langsam weiter. Dann kommt er angeflitzt. So bedeutet der Rückruf für ihn nicht immer Ende des Spaßes sondern auch Belohnung zwischendurch.

    LG

    Franziska mit Till

    Hallo ihr Lieben!

    Wir haben unseren Beaglewelpen damals auch im Winter bekommen und es war überhaupt kein Problem.
    Till ist damals mit 8 Wochen bei uns eingezogen und es war ein extrem kalter und schneereicher Winter. Gefroren hat er nie, obwohl er vom 1, Tag an mit uns jeden Tag spazieren war. Ihm hat die Kälte nichts ausgemacht und er ist von vornherein sehr gerne mit uns spazieren gegangen. Wir sind auch von Anfang an eine Zeitlang mit ihm unterwegs gewesen. Wir haben quasi vor der Haustür ein Gebiet in dem man auch einen Welpen gefahrlos laufen lassen kann. So griff die 5 Minuten Regel nicht.
    Macht euch nicht zu viele Gedanken. Wenn man seinen Welpen ein wenig beobachtet merkt man, auch als Hundeneuling, ganz genau wie sich der Welpe fühlt.
    Als Tipp würde ich am Anfang nicht zu weit weg von Auto oder Haus gehen sondern eher "Kreise" drumherum drehen. So hat man nicht das Problem noch einen weiten Weg zum Auto oder nach Hause zu müssen wenn man merkt jetzt reicht es dem Welpen langsam.

    LG

    Franziska mit Till

    Hallo liebe Themenstarterin!

    Ich finde die Herangehensweise die du jetzt für dich entwickelt hast sehr gut. Obwohl ich in der Tat für den Moment wohl ernsthaft erwägen würde dem Hund momentan keinen Kauknochen mehr zu geben um gar nicht erst in Schwierigkeiten zu geraten. Der Hund ist erst seit kurzer Zeit bei euch und da muß sich eine Beziehung und gegenseitiges Vertrauen erst entwickeln.
    Wichtig dabei finde ich aber dieses Verhalten nicht insofern als "normal" anzusehen in dem man es für in Ordnung und akzeptabel hält sonder als "normal" in dem Sinne, daß es momentan zwar noch so ist und das ist auch in Ordnung so, man daran aber etwas ändern muß.
    Denn ich denke ganz klar, daß es in einer guten Mensch-Hundbeziehung möglich sein muß eiinem Hund ohne großes Bimbamborium auch die größte Ressource abnehmen zu können. Eben so wie wir als Menschen jemandem, dem wir wirklich vertrauen, ohne zu zögern das anvertrauen würden was uns am liebsten ist.
    Das aufzubauen braucht Zeit. Besonders bei Hunden die eventuell zuvor schon schlechte Erfahrungen gemacht haben.


    LG

    Franziska mit Till

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    Fahr heute abend zum Doc und bespreche das mal mit ihm. Danke für eure Meinungen.

    Das halte ich auch für die beste Möglichkeit.
    Vermutlich wird es das Beste sein, wenn du Schara noch heute Abend nachimpfen lassen würdest. Dann wäre sie vor dem offiziellen Ablaufen des letzen Impfschutzes nachgeimpft worden und hätte somit einen durchgängigen Impfschutz. Mit der 21 Tage-Regel kenne ich mich nicht aus, aber ich kann mir nicht vorstellen, daß es bei einer Kontrolle Probleme geben würde wenn ein durchgängiger Impfschutz bestand. Selbst wenn sie eigentlich 21 Tage alt sein muß.


    LG

    Franziska mit Till

    Fakt ist doch, und da gebe ich Windi vollkommen Recht, dem Hund geht es mit der momentanen Situation alles andere als gut, sondern er leidet offensichtlich während des Alleinbleibens.
    Ich kann die Nachbarn da sehr gut verstehen. Es geht doch nicht nur um die Geräuschkulisse und den Lärmpegel die ein bellender, jaulender Hund verursacht, sondern auch darum, daß jeder einiger Maßen mitfühlende Mensch das Leid, den Stress spührt der dahinter steckt und ihm das Tier leid tut. Und es macht mich wirklich ein wenig betroffen, daß die Themenstarterin, daß anscheinend so wenig erspühren kann.
    Vielleicht sollte die Themstarterin sich mal einen Tag zu einem direkten Nachbarn in die Wohnung setzen und sich das ganze "live" anhören. Ich hoffe sie hält es dann keine 20 Minuten aus!
    Von daher ist das mit Kinderlärm gar nicht zu vergleichen. Zumal Kinder ja Abends schlafen gehen... und auch da würde ich das irgendwann, sollten Gespräche nichts bringen, melden wenn in der Wohnung über oder unter mir die Kinder ständig bis spät in die Nacht rabatz machen. Nicht weil ich keine Kinder mag und Kinder nicht laut sein dürfen; sondern weil es den Kindern nicht gut gehen kann wenn in ihrer Familie stetig bis in die Nacht das Chaos tobt und die Familie dann vermutlich Hilfe braucht.

    LG

    Franziska mit Till

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    Hmmmm ja das ist echt fies... Aber man lässt doch den Hund nicht einfach hinlaufen... Da hätte ich viel zu viel Angst, das meinen kleinen was passiert. Und außerdem ist es rücksichtslos... :x

    Gesendet vom Handy

    In meinem Fall ist mein Hund nicht zu der Frau hingelaufen, sondern ich habe mich mit ihr unterhalten, weil sie mich angesprochen hatte. Sie fand meinen Hund niedlich und wollte ihn gerne streicheln, wogegen ich auch nichts hatte, weil mein Hund das gerne mag. Plötzlich hatte sie dann ein Leckerlie in der Hand und hat es ihm sofort gegeben noch ehe ich etwas sagen konnte. Das war natürlich blöd.
    Ich treffe die Frau häufiger. Na, ja wir haben uns darauf geeinigt, daß sie ihm gerne e i n Leckerlie geben darf wenn er zuvor "Sitz" gemacht hat und ich meinem Hund das o.K gebe. So ist es eine gute Möglichkeit zu üben von Fremden erst nach Freigabe etwas zu nehmen. :D

    LG

    Franziska mit Till

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    Was ich überhaupt nicht leiden kann, wenn fremde Leute meinen Hund anlocken und ihm Leckerchen geben. Und das nur, weil er grad mit deren Vierbeiner gespielt hat ._. Wenn ich darauf hinweise, dass ich das nicht will, werden manche noch unfreundlich...

    Letztens ging an mir eine Frau & deren Hund vorbei und kaum waren wir 3m hinter denen, wirft sie auf einmal ein Stück Brötchen in die Luft. Ihr Hund war an der Leine zieht in die Richtung, aber kommt nicht hin. Und mein unangeleinter Wauz ist hingestürmt...als ich ihn verscheuch sagt die gute nur "das sollte für die Krähe sein"??? :???:
    Tolle Aktion...

    Ja, das finde ich auch nicht lustig. Es gibt so viele Hunde denen es wirklich sehr schlecht geht, wenn sie etwas "falsches" zu fressen bekommen und die für so ein kleines Leckerlie, verschlungen in 0,5 Sekunden anschließend lange Leiden müssen. Auch so gibt es sehr viele gute, nachvollziehbare Gründe warum man das nicht möchte.
    Mein Hund ist, Gott sei Dank, zwar nicht Allergisch und hat auch keinen empfindlichen Magen aber trotzdem bin ich froh, daß in seinen ersten zwei Lebensjahren niemand Fremdes auf die Idee kam ihn zu füttern. Ich wollte einfach nicht, daß er lernt Fremde als potentielle "Futterlieferanten" zu sehen, da er, rassetypsich, sehr verfressen ist und ich absolut keinen Hund will der bei anderen Menschen lungert.
    Das erste Mal und einzige Mal kam erst vor Kurzem jemandes Fremdes auf die Idee ihn ungefragt etwas zu geben.
    Ich war nicht gerade begeistert.

    LG

    Franziska mit Till