Beiträge von Maus1970

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    Was ich überhaupt nicht leiden kann, wenn fremde Leute meinen Hund anlocken und ihm Leckerchen geben. Und das nur, weil er grad mit deren Vierbeiner gespielt hat ._. Wenn ich darauf hinweise, dass ich das nicht will, werden manche noch unfreundlich...

    Letztens ging an mir eine Frau & deren Hund vorbei und kaum waren wir 3m hinter denen, wirft sie auf einmal ein Stück Brötchen in die Luft. Ihr Hund war an der Leine zieht in die Richtung, aber kommt nicht hin. Und mein unangeleinter Wauz ist hingestürmt...als ich ihn verscheuch sagt die gute nur "das sollte für die Krähe sein"??? :???:
    Tolle Aktion...

    Ja, das finde ich auch nicht lustig. Es gibt so viele Hunde denen es wirklich sehr schlecht geht, wenn sie etwas "falsches" zu fressen bekommen und die für so ein kleines Leckerlie, verschlungen in 0,5 Sekunden anschließend lange Leiden müssen. Auch so gibt es sehr viele gute, nachvollziehbare Gründe warum man das nicht möchte.
    Mein Hund ist, Gott sei Dank, zwar nicht Allergisch und hat auch keinen empfindlichen Magen aber trotzdem bin ich froh, daß in seinen ersten zwei Lebensjahren niemand Fremdes auf die Idee kam ihn zu füttern. Ich wollte einfach nicht, daß er lernt Fremde als potentielle "Futterlieferanten" zu sehen, da er, rassetypsich, sehr verfressen ist und ich absolut keinen Hund will der bei anderen Menschen lungert.
    Das erste Mal und einzige Mal kam erst vor Kurzem jemandes Fremdes auf die Idee ihn ungefragt etwas zu geben.
    Ich war nicht gerade begeistert.

    LG

    Franziska mit Till

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    Das fand ich nun am interessantesten:

    da ich immer im Kopf hatte, dass Schlegel und dessen Anhänger bei jedem und immer Schläuche werfen und ich das eben viel zu wenig individuell und für viele Kandidaten extrem ungeeignet fand.
    Die Inselgeschichte finde ich spannend und werde sie mal im Hinterkopf behalten(finde ich nämlich für Reitbegleithunde super- am Stall liegt dann die Decke und egal was ist wird da liegen geblieben...) aber ich verstehe trotzdem noch nicht, warum sie auf Rufen des HH nicht kommen, sondern abgeholt werden müssen :???: Ich kanns mir nur so erkkären, dass das eben die 100% Absicherung geben soll, dass wirklich nie aufgestanden wird...


    Ja, genau das ist der Grund. Bei uns in der Hundeschule wurden die Hunde auch nie aus der Ablage abgerufen sondern immer abgeholt. Eben aus genau diesem Grund. Der Hund soll keine Gelegenheit haben Blickke, Bewegungen etc. als eventuelle Aufforderung zum Aufstehen zu verstehen in dem er von Anfang an die Erfahung macht, daß er aus der Ablage abgeholt wird.


    LG

    Franziska mit Till

    Ich denke auch, daß man sehr vorsichtig damit sein sollte auf Grund von kurzen Beobachtungen die man macht sich ein Urteil zu bilden. Es fehlen einem dann in der Tat die Hintergrundinformationen die man für eine richtige Beurteilung bräuchte. Außerdem sieht man nur einen kleinen Ausschnitt des großen Ganzen und das kann wahnsinnig verfälschen.
    Vom Prinzip her kann ich gut verstehen wenn Besitzer von Welpen, bei Begegnungen mit Großhunden, erst einmal sehr vorsichtig sind. Besonders wenn es der erste Hund ist. Das Leben mit Hund ist neu, der Welpe vor kurzem eingezogen, zwar heiß und innig geliebt aber noch nicht so vertraut. Und der eigene Hund ist halt, im Ernstfall, halt immer der der den Kürzeren zieht und dem Anderen körperlich nichts entgegen zu setzen hat.
    Ich kenne das Gefühl selbts und das obwohl ich zuvor einen großen Hund (Golden Retriever, Gino) gehabt habe. Mit Gino war ich mir bei Hundebegegnungen nie Unsicher. Zum Einen weil er sehr souverän war und zum Anderen weil ich wußte, daß er sich wehren kann und wehren wird wenn es nötig sein sollte. Mit meinem Beagle Till ist das jetzt schon ein anderes Gefühl. Ganz einfach weil ich weiß, daß er sich, rein körperlich, nicht so wird gegen einen großen Hund wird wehren können.
    Er darf zwar mit Hunden jeglicher größe Spielen und er bekommt das auch sehr gut hin. Er ist motorisch sehr geschickt, agil und beweglich und verfügt über eine sehr gute Bewegungskoordination. Von daher habe ich da keine Angst, daß er beim Toben unter die Räder gerät. Hunde die da zu wild sind kommen gar nicht an ihn heran weil er ständig vor ihnen wegspringt und ihnen eine lange Nase zeigt. :smile: Sorgen mache ich mir halt darüber, daß mal ein agressiver großer Hund auf ihn losgeht und massiv oder gar lebensbedrohlich verletzt.... Aber da heißt es meiner Seits halt schauen, einschätzen und im Ernstfall rechtzeitig handeln. Nur würde mir das, ohne die Erfahrung mit meinem Großhund im Rücken, wesentlich schwerer Fallen.
    Was den Besuch einer Hundeschule angeht, hängt es in meinen Augen, ganz stark von der Qualität der Hundeschule ab. Bevor man eine schlechte Hundeschule mit seinem Welpen besucht ist es in vielen Fällen bestimmt besser keine zu besuchen. Da hat man dann, auch als Hundeanfänger, ein wesentlich besseres Bauchgefühl als der Quatsch der dort gelehrt wird. Den Besuch einer guten Hundeschule finde ich, besonders für Hundeanfänger, jedoch sehr empfehlenswert. Man lernt dort sehr viele wichtige Dinge im Umgang mit seinem Hunde. Wir haben mit Till jedenfalls sehr davon profitiert. In die Hundeschule, in der ich mit Gino war, würde ich heute jedoch keinen Fuß mehr setzen. Da war mir als Hundeanfängerin bereits klar, daß das nicht alles so richtig sein kann und ich habe, meinem Gefühl entsprechend, gehandelt.

    LG

    Franziska mit Till

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    Okay, also kein absichern, sondern langsam aufbauen...
    Das Witzige ist ja, dass ich ihr nen Spieli wegwerfen kann, sie sitzt dann auch weiterhin (wenn ich das sage) und flitzt erst auf Kommando los. Klar, sie sitzt da unter Spannung, aber es klappt... Mit dem Liegen klappt es so selten... Aber ich bleibe dran. :)
    Das kann eventuell daran liegen, daß der Hund im Platz die Situation wesentlich schwerer überblicken. Er sieht, auf Grund seiner Position, einfach weniger. Das ist für Hunde unter Erregung noch schwerer auszuhalten als im "Sitz" wo er noch besser sieht

    Und ich lobe sobald sie vorsitzt, gebe dann Kommando "Fuß!" und lobe wieder sobald sie in der GS ist...


    Ah, o.K. Ich kam nur darauf weil da bei meinem ersten Hund das Problem lag. Die damalige Trainerin hat gesagt nicht loben bevor er in der Grundstellung ist und ich habe gemerkt, daß er total irritiert war weil nach dem Vorsitz keine Bestätigung kam. Er dacht deshalb er hätte etwas falsch gemacht. Bei ihm war anscheinend Verknüpft: Mache ich etwas richtig dann erfolgt ein Lob wenn Frauchen etwas Anderes sagt war sie nicht zufrieden, und sie sagt mir was sie statt dessen will und, dem zur Folge,daß was ich getan habe falsch. Ich mußte ihn lediglich einige Male nach dem Vorsitz loben bis er verstanden hatte, daß es die Übung danach einfach nur weiter ging. Danach konnte ich das ohne Probleme weg lassen. Die Trainerin hat es nie mitbekommen :lol:

    LG

    Franziska mit Till

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    Okay, und wenn Hund dann aufsteht? Verbaler Einlauf? Absichern mit der Schlepp?
    Auf Parkplätze und in der Stadt ist mit Mona derzeit eher schwer - nachdem wir die BH haben, müssen wir dringend an ihrem Sozialverhalten (mit anderen/fremden Menschen) arbeiten.
    Bis dahin wird es mal das Feld tun müssen, bis die Ablage tatsächlich sitzt. Solange mach ich mich selbst mal zum Horst. :D
    Aber auch hier gilt: Wie sichere ich, dass sie liegen bleibt, wenn ich mich zum Depp mache?
    Entschuldigt die dämliche Frage.

    Ich würde das Training so aufbauen, daß du die Anforderungen nur so hoch stellst wie du sicher bist, daß dein Hund sie auch 100% erfüllen kann damit sie aus dem Kopf bekommt, daß man aus der Ablage auch aufstehen kann und das Liegen- oder Sitzenbleiben ihr in Fleisch und Blut übergeht und zur Routine wird.

    Zum hinter deinem Rücken in die Grundstellung laufen habe ich noch einmal eine Frage: Lobst du deinen Hund zwischendurch sobald er im Vorsitz ist oder erst nach dem Laufen in die Grundstellung?

    LG

    Franziska mit till

    Als wir geheiratet haben war mein erster Hund Gino bereits 15.5 Jahre alt. Von daher wäre ihm eine Beteiligung an der Hochzeitsfeier einfach zuviel gewesen. Allerdings hat er vor der Kirche mit Spalier gestanden und mir eine Blume gebracht. :herzen1: Anschließend wurde er gleich wieder nach Hause gebracht.

    LG

    Franziska mit Till

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    Hab' hier auch schon einen Labrador im - verzeihung - Tussistrick gesehen :D Da hab' ich mir wohl auch meinen Teil gedacht, aber ich käme dennoch nicht auf die Idee wildfremen Menschen irgendwelche Sachen an den Kopf zu hauen. Muss aber wohl so tief in der Natur MANCHER Menschen liegen, dass die gar nicht anders können: Seit wir Arya haben gibts ungefragt Erziehungstipps von allen Seiten - obwohl der eigene Hund grade über die Straße flitzt :D

    Ja, das kenne ich, wenn auch im übertragenen Sinne. Ich bin einmal einem Halter mit drei großen freilaufenden Hunden begegnet. Die Hunde waren nett und hatten, gemeinsam mit meinem, im Freilauf viel Spaß. Der Halter sprach micht an und fragte, ob meiner nicht ein Beagle wäre, was ich bejahte. Darauf hin hielt er mir einen Vortrag wie unverantwortlich ich sein einen solchen Hund frei laufen zu lassen denn die würden doch eh alle nicht hören und ständig abhauen. Ähmm während ich noch überlegte wie ich darauf reagleren solle kam uns ein Fahrradfahrer entgegen. Er rief, besser gesagt brüllte, nach seinen Hunden damit der Fahrradfahrer ungestört passieren konnte. Nicht einer von den Dreien zuckte auch nur mit den Wimpern geschweige denn hörte. Ich rief meinen, er drehte sich sofort um und kam zu mir gerannt. Die Mine des Mannes verfinsterte sich auf Äußerste und glaibt mir wenn ich euch sage euch, daß sie sich auch mit nichten wieder aufklarte als ich dann zu meinen Hund sagte: "Komm`man mit. Mit so ungezogenen Hunden brauchst du keinen Kontakt haben" :D

    LG

    Franziska mit Till