Beiträge von Maus1970

    Soweit ich weiß, muß sich die Polizei um einen Fundhund kümmern und ihn auch vorübergehend in Obhut nehmen, weil ein herrenlos herumlaufender Hund eine Gefahr für die allgemeine Sicherheit darstellt und es durch einen solchen Hund zu schweren Unfällen kommen kann.
    Ich hatte auch schon mal urplötzlich einen fremden Hund bei mir im Haus. ;) Ich habe dann draußen überall nachgeschaut, gewartet und Passanten gefragt. Aber kein Halter in Sicht. Auch ich habe mich, so wie du, an die Polizei gewandt und wurde ebenfalls gefragt ob ich ihn zunächst bei mir behalten könne, da sich die Halter erfahrungsgemäß sehr schnell bei der Polizei melden, da sie ihren Hund suchen. Da der Fundhund sich gut mit meinem Hund vertragen hat, habe ich zugestimmt. Und in der Tat wurde er dann später von seinen aufgelösten Haltern abgeholt.
    Von daher würde ich mir nicht allzu große Sorgen machen, daß der Hund nicht im Tierheim angekommen ist. Vermutlich haben die Halter sich später bei der Polizei gemeldet, weil sie ihren Hund nicht selbst finden konnten und ihn dann dort abgeholt. Die diensthabenden Polizisten werden wahrscheinlich mit dem Anruf beim Tierheim noch eine Zeitlang gewartet haben, da sich die Halter erfahrungsgemäß recht bald bei ihnen melden.

    Aber schön, daß du dich darum kümmerst. Ist er Morgen nicht im Tierheim würde ich bei der Polizei noch einmal nachfragen, damit du beruhigt sein kannst.

    LG

    Franziska mit Till

    Wir benutzen Beides. Bei uns ist es so, daß die Leine am Halsband für unseren Hund bedeutet, daß er absolut Leinenführig laufen soll. Stehen bleiben und schüffeln oder die Seiten wechseln sind dann nicht erlaubt. Er läuft am Halsband quasi wie im Fuß, nur eben an der Leine.
    Befindet sich die Leine hingegen am Geschirr darf er auch stehenbleiben und schnüffeln und auch die Seiten wechseln. Selbst wenn er dann mal etwas zieht ist das in Ordnung.
    Wir haben das in der Hundeschule so gelernt. Der Hintergrund ist, daß man, auf diese Art und Weise, hinreichend Zeit hat die Leinenführigkeit ohne Druck und Stress zu üben und dabei zu fast 100% konsequent sein kann.
    Besonders als wir mit unserem Hund als Welpe begonnen haben die Leinenführigkeit zu üben war das sehr praktisch. Wenn wir Zeit, Ruhe und Nerven hatte mit ihm die Leinenführigkeit zu trainieren haben wir ihn ans Halsband genommen. Dann sind wir halt bei jedem Zug auf die Leine stehegeblieben, haben ihn wieder zurück gelockt und im Gegenzug jeden guten Schritt bestärkt. Sobald wir gemerkt haben, daß seine Konzentration zur Neige ging, die Situation auf Grund von Ablenkungen zu schwer wurde; oder u n s e r e Zeit, Ruhe oder Nerven zur Neige gingen :D haben wir ihn einfach wieder ans Geschirr genommen und konnten Leinenführigkeit getrost Leinenführigkeit sein lassen ohne uns das Training wieder zu nichte zu machen.
    Heute machen wir es von der jeweiligen Situation abhängig ob die Leine ans Halsband oder ans Geschirr kommt. Sind wir in der Stadt, an viel befahrenen Straßen oder sonst irgendwo unterwegs wo es mir sinnvoll erscheint ihn eng bei mir zu haben kommt die Leine ans Halsband. Ansonsten läuft er ohne Leine oder die Leine kommt ans Geschirr. Wobei ich ihm im Freilauf das Geschirr abmache und in die Hand nehme. Gerade wenn er dann andere Hunde trifft und ordentlich tobt und spielt, was er liebend gerne tut :D , finde ich das sicherer.

    LG

    Franziska mit Till

    Die Idee sich im Vorfeld bereits um einen Sitter, eine Betreuung zu kümmern finde ich vom Prinzip her sehr gut. Wobei ich mir die Frage stelle ob so ein unregelmäßiger Alltag, Fremdbetreuung außer Haus, logischer Weise auch unregelmäßig, für einen Hund aus dem Tierheim/Tierschutz oder auch für einen Abgabehund, auf Grund ihrer Vorgeschichte, das Richtige ist.
    Ich denke, daß diese Hunde wohl docch einen regelmäßigeren Alltag und die Betreuung durch ihre Hauptbezugsperson brauchen. (Wobei es mit Sicherheit auch Hunde geben wird die damit gut zurecht kämen, aber die bilden dann doch wohl eher die Ausnahme.)
    Von daher käme, an dieser Stelle, die Frage nach einem selbstbewußen, stabilen Welpen von einem seriösen Züchter wieder auf. Der würde dann in diese Struktur hineinwachsen können.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Liebe Franziska,

    mach dir nichts daraus. Man muss nicht immer kreativ sein. Das Startkommando von Bloodhound Google heißt schlicht "Trail !". Hauptsache, der Hund weiß, was dann angesagt ist.

    Herzliche Grüße

    Geronimo

    Ja, das stimmt allerdings. ;) Ich finde "Trail on" hat so einen schönen Aufforderungscharakter. Wie alt war dein Youngster als ihr mit dem Mantrailen angefangen seid? Kannst du ihn ohne Leine laufen lassen, oder geht er deann jagen?

    LG

    Franziska mit Till

    Hallo lieber Geronimo!

    Das ist ja ein toller Thread! Ich selbst habe auch einen Beagle. Till ist 2 Jahre alt und ist ebenfalls ein begeisterter Mantrailer. Ich kann gut nachvollziehen wovon du sprichst. ;)
    Deine Startkomandos finde ich allerdings auch sehr lustig, auch wenn sie passend sind. :D
    Ich bin da weniger kreativ. Für Till heißt es "Trail on"

    LG

    Franziska mit Till

    Ich muß ehrlich sagen, daß ich 6-8 Stunden alleine bleiben an 5 Tagen die Woche schon für recht viel für einen Hund halte. Es hängt zwar auch sehr stark vom betreffenden Hund ab wie gut oder eben auch schlecht er damit umgehen kann (und natürlich auch davon wie intensiv er ausgelastet wird wenn der Halter da ist) ; aber vom Prinzip her empfinde ich das schon als eine ziemlich hohe Herausforderung für einen Hund. Zumal man in seiner Freizeit vermutlich ja doch noch das ein oder andere Mal ohne Hund unterwegs sein wollen wird. Dann wäre der wieder alleine.
    Obwohl ich mir schon vorstellen kann, daß der Schichtidienst auch einiges Abfängt da man dann auch Abends arbeitet und den Tag frei hat.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Leider ist so eine "Gefahr in Verzug"-Sache mal schnell ausgedacht.
    Vor einigen Jahren ist mir was ähnliches passiert. Ich musste mit meiner Hündin zum TA. Mein damaliger Rüde lies ich zuhause, weil es im Wartezimmer immer überfüllt und stressig war.
    Ich kam nachhause und hatte ein neues Schloss (zumindest etwas) und einen Zettel an der Tür. Allerdings war mein Rüde noch in der Wohnung. Also zur Polizeiwache um die Ecke (ja, wir mochten uns :roll: :dead2: ).
    Nachbarn hätten angerufen und sich wegen dem ständigen Hundegebell beschwert. Natürlich Schwachsinn, die Hunde waren eigentlich immer dabei und ansonsten konnten sie ohne Probleme zuhause bleiben.
    Die Erklärung, warum sie die Tür aufgebrochen hatten: Wir hätten ja tot in der Wohnung liegen können.

    Wer es war, haben wir nie raus gefunden. Aber ein Nachbar hat mitbekommen, wie bei uns erstmal über ne Stunde Sturmgeklingelt wurde, damit mein Rüde am Rad dreht. Dann kam die Polizei.

    Das ist ja eine wirkliche Sauerei.

    LG

    Franziska mit Till