Beiträge von Maus1970

    Bei mir würde die Schmerzgrenze beim täglichem Alleinebleiben bei 6 Stunden liegen. Ich habe dafür keine wissenschaftlichen Quellen, sondern das ist bei mir ein rein gefühlsmäßige Grenze.
    Auch wenn ein Hund problemlos und völlig entspannt alleine bleiben kann setzt für für mich bei über 6 Stunden täglich der Punkt ein wo ich persönlich befürchten würde, daß es zu einer schleichenden Vereinsamung kommt. Ich bin der Meinung, daß es keinem Lebewesen gut jeden Tag so ewig lange alleine zu sein. Zumal man ja auch nach der Arbeit immer mal wieder in die Situation kommen wird den Hund alleine lassen zu müssen. Das käme zu den täglichen "Alleinebleibstunden" ja noch dazu.
    Wobei Ausnahmen auch da die Regel bestätigen und unter bestimmten Umständen ein längeres Alleinebleiben in Ordnung sein kann. Genau so wie, auch bei Hunden die entspannt alleine bleiben können unter Umständen 6 Stunden zuviel sein können.

    LG

    Franziska mit Till

    Für mich hört sich das auch sehr nach mangelnder Kondition an.
    Ich würde, sobald sie die Giardien los ist, einen eingehenden körperlichen Gesundheitscheck bei der Hündin machne lassen um sicher zu stellen, daß sie wirklich gesund ist, keine Mangelerscheinungen oder sonstiges hat.
    Wenn sie körperlich vollkommen gesund ist würde ich schon damit beginnen schrittweise und langsam an ihrer Kondition zu arbeiten. Denn so wenig Kondition, auch wenn Hunde ein unterschiedliches Temperament haben, ist für einen so jungen Hund, in meinen Augen, bestimmt weder gesund noch normal.

    LG

    Franziska mit Till

    Da müsste ich direkt mal bei uns Nachfragen. Denn bei uns ist nahezu überall ganzjährig Leinenpflicht.
    (Leinenpflicht gilt in Landschafts- und Naturschutzgebieten ganzjährig und überall und jeder Fleck wo hier ein Grashalm wächst wurde dazu deklariert. :sad2:
    Eigentlich dürfte es dann solche Vorkommnisse ja gar nicht geben. Wenn man so handeln würde, würde das Ordnungsamt ja im Grunde seine eigenen Regelungen untergraben.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Also Pfefferspray würde ich nie benutzen. Die Gefahr ist viel zu groß, dass der eigene Hund oder man selber das Spray abbekommt.

    Uns wurde erzählt, wenn beide Hunde ohne Leine waren wird es 50/50 geteilt. Und wenn einer an der Leine war und der andere ohne Leine, bekommt der beissende Hund 100% Schuld. Egal ob er der angeleinte oder unangeleinte Hund war.
    Lg
    Sacco

    Das würde ja dann bedeuten, daß man eigentlich seinen Hund in solchen Situationen ableinen müsste, damit der Andere wenigstens eine Teilschuld bekommt und überhaupt geschaut wird wer der Agressor war. Das finde ich echt heftig. und das ist für mich wirklich nicht nachvollziehbar.
    Gerade dort wo Leinenpflicht herscht und während der Brut- und Setzzeit müsst man von Seiten des Ordnungsamtes doch sofort fragen: "Wie, ihr Hund wurde gebissen? Wie kann das denn vorkommen, wenn ihr Hund an der Leine war? Wie, ihr Hund lief frei? Das ist eine Ordnungswidrigkeit und mit den Folgen müssen sie alleinen klar kommen und eine Strafe gibt es noch oben drauf."

    LG

    Franziska mit Till

    Ich denke es kommt entscheidend auf die richtige Balance an.
    Ich stimme Bubuka absolut zu wenn sie sagt, daß Welpen die Gelgegenheit brauchen sich täglich intensiv bewegen zu können um Muskeln und Kondition aufbauen sowie ihre Motorik und Körperkoordination entwickeln zu können. Ohne hinreichende Bewegung kann sich weder das Herz-Kreislaufsystem noch der gesamte Bewegungsapparat des Welpen gesund entwickeln. Von daher finde ich einen größeren Spaziergang am Tag oder ein Treffen mit anderen Hunden/Welpen wo dann richtig getobt und gespielt wird schon sehr wichtig und sehe es nicht so, daß man mit einem Welpen nur, wenn auch mehrere, sehr kurze Gänge machen sollte. Wobei spazieren gehen mit einem Welpen nicht bedeuten darf mit ihm die ganze Zeit an der kurzen Leine zu gehen sondern entweder, wo möglich, Freilauf oder ein Gang an der Schlepp- oder Flexileine bei dem man sich dem Tempo und den Bedürfnissen des Welpen anpasst. (Auch mal stehen bleibt u.s.w) Dann schadet auch ein längerer Gang keines Falls den Gelenken und den Knochen des Welpen. Problematisch sind in dieser Beziehung Gänge an der kurzen Leine an der der Welpe permanent läuft und sich dem Tempo des Halters anpassen muß.
    Ich sehe es allerdings auch so wie Naijra, daß man nicht die gesamte Verantwortung für das wieviel auf den Welpen abschieben darf. Hunde leben heute eben nicht mehr in der freien Wildbahn und sind vielen artuntypischen Anforderungen und Umweltreizen ausgesetzt. Da sind wir als Halter schon gefordert.
    Aber ich denke auch, daß nicht jedes Welpenspinnen gleich Überforderung signalisiert.
    Was und wieviel nun genau gut und richtig ist für einen Welpen ist, meiner Meinung nach, von Welpe zu Welpe unterschiedlich. Solange ein Welpe in aller Regel gut zur Ruhe kommt, während des Tages immer wieder entspannt und schläft und ausgeglichen ist scheint das Maß für den Welpen richtig zu sein; und dann finde ich es vollkommen normal wenn er einmal am Tag "spinnt".
    Bei uns ist Spielen und Toben im Haus nicht prinzipiell verboten. Training und spielen findet bei uns auch durchaus in der Wohnung statt. Das liegt bei uns wohl auch daran, daß unser Hund im Dezember zu uns kam und es in diesem Winter eisig kalt war, so daß man nur begrenzte Zeit am Tage möglich war zum Spielen nach draußen zu gehen. Außerdem sind wir berufstätig und gerade im Winter ist es nach dem Spaziergang dunkel draußen und spielen und toben und trainieren dann dort nicht mehr möglich.
    Bisher gab es nie Probleme damit, daß der Hund dadurch im Haus keine Ruhe findet. Weder bei meinem ersten Hund noch jetzt bei Till. Es wird höchstens ab und an mal kurz angefragt ob ich gerade spielen möchte, kommt dann ein "Nein" von mir ist die Sache damit auch erledigt und unser Hund begibt sich wieder zur Ruhe.
    Aber ich denke da mag es durchaus Hunde/Rassen geben die damit mehr Schwierigkeiten haben und eine klarer örtlichere Unterteilung in "hier Aktion" und da "Ruhe" brauchen.

    LG

    Franziska mit Till

    Für mich hört es sich nicht so an als wäre Luigi`s Programm zuviel für einen Welpen. Und ehrlich gesagt glaube ich, daß soetwas mehr oder weniger alle Welpen mal haben ohne gleich prinzipiell überfordert zu sein. Vielfach, so denke ich, ist das einfach Welpenpower, Lebensfreude und Übermut. Auf Grund des Alters übertreiben sie dabei dann ab und an und kriegen in solchen Momenten die Kurve zur Ruhe nicht; auch ohne überfordert zu sein. Für mich ist das einfach welpentypisch. Solange Luigi ansonsten, so wie du es beschreibst, im Alltag gut zur Ruhe kommt, entspannen kann, im Garten schläft und döst etc., würde ich mir keine Gedanken darüber machen wenn er einmal am Tag so absolut aufdreht. Ich halte das für absolut typisch für einen Welpen. Ein überforderter Welpe würde, meiner Meinung nach, nicht nur einmal am Tag aufdrehen sondern prinzipiell unruhig, ruhelos etc. sein oder andere Symtome zeigen.
    Till hatte diese 5 Minuten als Welpe Abends immer mal wieder war ansonsten im Haus aber, ebenso wie Luigi, entspannt. Einige Male habe ich ihn in den Arm genommen und kurz festgehalten damit er die Kurve bekommt. Er ist dann sofort in meinem Arm eingeschlafen. Der "Welpenwahnsinn" :D hat dann recht schnell von ganz alleine aufgehört.

    LG

    Franziska mit Till


    Ich schätze an der Flexileine die selben Vorteile wie du. Gerade bei schlechtem Wetter ist es sehr angenehm eine lange Leine zu haben die nicht auf dem Boden schleift und sauber bleibt aber trotzdem Freiraum bietet. Man hat den Vorteil seinem Hund relativ viel Freiraum bieten zu können, er für Andere aber trotzdem sichtbar angeleint ist. Das finde ich zum Beispiel in Gebieten wichtig in dem gerade, neben einem selbst, viele andere Menschen unterwegs sind. Dann ist das ständige heranrufen und anleinen manchmal für mich und meinen Hund nerviger als wenn er in dem Moment an der Flexileine bleibt. Und trotzdem hat er noch seinen Freiraum zum schnüffeln etc. Letztendlich hat er ja nichts verkehrt gemacht.

    Zu den Nachteilen:
    Was den Zug angeht stimme ich dir zu. Wir haben es so gelöst, daß unser Hund etwas ziehen und sich bewegen darf wie er möchte wenn die Leine am Geschirr ist. Befindet sich die Leine hingegen aber am Halsband heißt das, daß wir Leinenführigkeit erwarten. Am Halsband wird die Flexi dann auf auch auf kurze Länge festgestellt.
    Wobei du recht hast, daß der Unterschied zwischen Gurt- und Seilflexi doch erheblich ist. Ich habe mal eine Gurtflexi von Freunden ausprobiert und der Unterschied war schon deutlich merkbar.
    Mit zwei Flexileinen zu hantieren stelle ich mir allerdings auch sehr schwierig vor. Gegebenenfalls müßte man da mit einem Zwischenstück arbeiten mit dem man dann beide Hunde an eine Flexi machen kann.
    Als Nachteil würde ich noch sehen, daß das Mensch und Hund für die optimale Handhabung ein wenig Übung brauchen.

    Ich nutze die Flexi sehr gerne; sehe aber auch, daß sie an Straßen oder ähnlichen Situationen nur dann einen hinreichenden Schutz bietet wenn sie auf eine entsprechend kurze Länge festgestellt ist.

    LG

    Franziska mit Till

    Uhi da kann ich ja wirklich froh sein, daß das bei uns so gut läuft.
    Ostern hatten wir viele Gäste zum Brunchbuffet. Da kam natürlich auch die Frage ob der Hund nicht etwas dürfe.
    Ich habe dann entschieden, daß er gerne etwas haben darf. er ist da zum Glück sehr unempfindlich, aber ausdrücklich darum gebeten ihm das nur im Korb und keines Falls am Tisch zu geben; und es haben sich wirklich alle daran gehalten.
    Auch beim Spazierengehen habe ich es bisher nur einmal erlebt, daß ihm jemand etwas zusecken wollte. Alle anderen füttern keine fremden Hunde oder fragen zumindest zuvor.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich denke, daß Problem liegt hier darin, daß Nichthundehalter nicht die Erfahrung und das Wissen haben um Camillos Verhalten richtig zu interpretieren und einzuordnen. Camillo ist zwar nicht unerzogen aber auf Nichthundehalter wirkt es, auf Grund von Unwissenheit, schnell so. Häufig geht der Gedankengang von Nichthundehalern dann in die Richtung daß sie sagen: "Was nimmt sich der Hund heraus, daß er sich nur anfassen lässt wenn er das will und mir droht wenn ich mich ihm nähere."
    Ich muß ehrlich gestehen, daß es mir früher, bevor ich meinen ersten Hund bekam, genaus so gegangen ist. Damals war ein Hund der sich sofort zurück zieht, auf Annäherung mit Drohen reagiert auch einfach ein böser, unerzogener Hund für mich. :ops:
    Erst als ich meinen ersten Hund bekam und mich damit auseinander gesetzt und informiert habe, lernte ich das anders zu sehen und einzuschätzen.
    Ich denke wenn du dir das vor Augen hältst kannst du mit solchen Äußerungen deiner Bekannten/Freunde besser umgehen.

    LG

    Franziska mit Till