Beiträge von Maus1970

    Zitat

    Und genau das stimmt eben nicht...ich trainiere das wegnehmen regelmäßig. Werden sachen unerzüglich abgegeben gibts eine tolle Belohnung.

    Bei ner Dönerfolie hat man vielleicht Zeit zum "diskutieren" aber bei ner Frikadelle mit Rasierklingen kann ich mir diesen Luxus nicht leisten.

    Deshalb wissen unsere Hunde 1. es lohnt sich Sache abzugeben und 2. Chefin (ich) hat auch das Recht Futter zuzuteilen und ihm Zweifel auch mal Zwecks "Kontrolle" in Augenschein zu nehmen..ist halt so und es mit dieser Regel gibts hier keine Probleme. Warum soll ich meine Hunde unnötig in gefahr bringen?

    @ Angel21 :gut: Genau so läuft es bei uns auch.

    Ich denke, dass es in diesem Fall wohl weniger um das Verteidigen des Spielzeuges ging als darum dich zum Spielen aufzufordern. Das ist schon noch einmal etwas anderes. Auch beim Spielen knurren Hunde ja häufiger, was nichts mit Verteidigen zu tun hat.
    Ansonsten finde ich es vollkommen in Ordnung wenn ein Hund dem anderen durch knurren klar macht, daß er sein Fressen selbst fressen möchte. Für mich hat das auch nichts mit Ressourcenverteidigung gegenüber Menschen zu tun. Ich sehe es auch so, daß das noch einmal etwas anderes ist. In Zukunft würde ich allerdings schon jeden Hund blocken der versucht an einen fremden Napf zu gehen. Einfach um zu vermeiden, daß die es doch irgendwann eskaliert. Passiert so etwas häufiger kann es sich schon hochschaukeln.

    LG

    Franziska mit Till

    @ Maanu.
    Du hast schon Recht, nicht jede Familie hat die gleichen Voraussetzungen und Anforderungen an einen Hund. Von daher wäre es wichtig die Anforderungen an einen Hund vor der Anschaffung möglichst genau zu definieren.
    Aber wenn die Ausschau nach einem familienfreundlichen Hund dazu führt, dass die zukünftigen Halter sich etwas genauer damit auseinander setzten was für Wünsche und Erwartungen sie an einen Hund haben ist das ja schon mal ein Schritt in die richtige Richtung.


    Ansonsten finde ich es ein wenig schade, dass sehr häufig allen Haltern von momentan sehr beliebten Hunderassen pauschal unterstellt wird sie hätten sich ihren Hund völlig uninformiert nur wegen des Aussehens und auf Grund der Tatsache ausgesucht, dass der Hund gerade "In" ist. Ich denke, daß wird vielen einfach nicht gerecht. Häufig wird sich im Vorfeld schon, zum Teil auch sehr ausführlich, informiert. Aber die Rassen die aktuell sehr häufig vertreten sind, sind auch die denen zukünftige Halter als erstes Begegnen. Über die sich mit den Haltern ausgeschaut wird und die gesehen werden. Kein Wunder also das solche Rassen dann in deren Köpfen am Präsentesten sind. Wenn sie dann von der Rassebeschreibung passen werden sie angeschafft. Die vielen anderen Rassen die auch passen würden kennen die zukünftigen Halter häufig gar nicht. Auf diese Weise kommt eine Spirale in Gang die sich nach oben schraubt.

    Ich finde es auch sehr wichtig, daß man sich im Vorfeld gründlich informiert bevor ein Hund einzieht. Aber fast genau so entscheidend finde ich es ein Gespür für seinen Hund zu entwickeln. Ohne dem und der Bereitschaft seinen Hund als ganz individuelles Lebewesen zu sehen auf das man sich einstellen muß bringt, in meinen Augen, auch das beste theoretische Wissen nichts. Mein Beagle ist nicht nur ein Beagle. Er bringt zwar rassetypische Merkmale und Bedürfnisse mit. Aber trotz allem ist er auch Till den es so nur einmal auf der Erde gibt.
    Manchmal vermisse ich diesen Teil der Herangehensweise hier im Forum ein wenig. Mir kommt es vor als würde Hundehaltung von vielen hier als exakte Wissenschaft gesehen. Das finde ich sehr schade.

    LG

    Franziska mit Till

    Hallo Sarah!

    Eine echt doofe Situation für euch alle.
    Wenn ich dich richtig verstanden habe fingen die Probleme erst an nachdem Quirl ohne deine Mutter bei dir war. Kann es damit zusammenhängen?
    Für viele Hunde ist es vollkommen in Ordnung wenn Frauchen mit fremden Hunden kuschelt und spielt, solange ganz klar ist, dass sie zu jemand anderem gehören. Schließen die anderen Hunde sich jedoch zu eng dem eigenen Frauchen an sieht die Sache dann plötzlich anders aus.
    Hat sich Quirl dir in letzter Zeit enger angeschlossen?
    Ich würde dir allerdings auch zu einem guten Trainer raten

    LG

    Franziska mit Till

    Warum muss man eigentlich immer in Schubladen und in schwarz/weiß denken. Das Leben ist doch nun mal bunt und Hunde und Halter sehr verschieden. Da kann es doch d e n einen, richtigen Weg nwohl kaum geben.
    Wichtig ist es doch mit seinem Hund ein gutes Team zu werden und s e i n e n Weg zu finden.
    Was ich w e i ß ist das i c h bei meinem Hund mit klaren Ansagen nichts werden würde, weil er als Jagdhund zu sehr darauf geprägt ist für Freude auch mal etwas zu ertragen und ich mit klassischen Konditionieren und den klassischen Lerntheorien bisher sehr gut gefahren bin.
    Was nicht bedeuten muss, dass es bei anderen auch so sein muss. Aber "verkehrt" können sie auch nicht sein.

    LG

    Franziska mit Till

    Unser Beagle Rüde heißt Till. Wobei es eine lustige Geschichte dazu gibt wie er zu diesem Namen kam.
    Als wir ihn mit 5 Wochen kennengelernt und uns für ihn entschieden haben, sagte uns der Züchter er bräuchte einen Namen mit A. Spontan haben wir uns für Anton entschieden.
    Als wir ihn dann mit 8 Wochen abgeholt haben sagte uns der Züchter, dass es nur ein kleines Problem gäbe. Anton würde nun Till heißen. Natürlich fragten wir nach dem Warum. Er erklärte, dass er und seine Frau den Zwinger von ihrer, vor etwa 6 Monaten verstorbenen Mutter, weiterführen würden und Tills Wurf der erste ist der unter seiner Frau als Zwingerinhaberin geboren wurde. Deshalb gingen sie davon aus, dass es, da ihr erster Wurf, ein A-Wurf sein müsste. Als er dann beim Zuchtwart die Papiere beantragt hat, wurde ihm am Telefon erklärt, dass es ein T-Wurf ist weil der Zwinger weiter geführt wurde. Also musste er sich spontan 7 Namen mit T ausdenken. Na, ja herausgekommen ist dabei ... Till. ;)

    Mein erster Hund hieß Gino und war ein Golden Retriever. Den Namen hatte er schon vom Züchter.

    LG

    Franziska mit Till

    @ Srinele
    Warum möchtest du denn gerne weniger über das Futter arbeiten? Was stört dich daran?
    Ich habe einen Beagle der, rassetypisch, sehr sehr gerne frisst. Dem entsprechend arbeite ich bei ihm viel über Futter, weil es eben das ist was er liebt und ihn motiviert. Mich persönlich stört das nicht.
    Entscheidend ist doch, in meinen Augen, daß man eine Belohnungs- oder Bestätigungsform findet die dem Hund aufzeigt, daß ihn das gewünschte Verhalten an sein Ziel bringt oder zumindest lohnend ist.
    Bei meinem Hund ist das nun einmal in vielen Situationen, aber nicht in Allen, eine Belohnung durch Futter. Ich denke mir einfach dann ist das halt so. Deshalb würde es mich interessieren warum du es gerne ändern würdest.

    Da mein Hund rassetypisch recht eigenständig und ein vollblutjäger ist war mir schon sehr wichtig, daß er sich draußen gut an mir orientiert. Im wesentlichen habe ich darauf geachtet, daß er einen bestimmten Radius einhält, Aufmerksamkeit auf mich mit Futter belohnt und ein "Anschaukomando" aufgebaut.
    Allerdings habe ich bei meinem Hund das Glück, daß er, rasseuntypisch, schon eine Portion "Will to please" mitbekommen hat. Der größte "Schatz" den ich diesbezüglich bei ihm habe ist jedoch die Tatsache, daß er sehr gerne mit mir zusammenarbeit/ mit mir gemeinsam etwas tut und dabei für alles offen ist und alles ausprobiert sowie von seinem Charakter her ein Hund ist der sehr gerne aktiv ist und sich gerne bewegt und riesen Freude am gemeinsamen tun hat.
    Das habe/mache ich mir zunutze in dem ich draußen immer mal wieder zwischendurch mit ihm beschäftige.
    ( Einfach ein wenig herum toben/albern, Suchspiele, Apportieren, ein wenig "Waldagility" etc.)
    So hat er die Erfahrung gemacht, daß wir zusammen gemeinsam viel Spaß haben können und orientiert sich zwangsläufig gut an mir.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich finde es auch absolut nicht in Ordnung wenn Hundehalter so ignorant sind und ihre Hunde auf Bitte hin nicht abrufen. Besonders wenn deren Hund wesentlich größer ist als der Hund dessen Halter um Rückruf bittet. Das die Themenstarterin den Hund beim aufstampfen mit dem Fuß aus Versehen getroffen hat ist zwar alles andere als toll, würde ich persönlich aber unter "Kann passieren" abbuchen. Ich meine der Husky muß dann ja schon ganz schön nahe an der Themenstarterin und ihrem Hund dran gewesen zu sein, wenn sie ihn beim Aufstampfen trifft.
    Wie es nun rechtlich aussehen würden wenn sie gezielt getreten hätte, kann ich leider nicht sagen.

    Aber ich finde es auch immer sehr schwierig zu entscheiden was man in solchen Situationen tun soll und bin mir da ehrlich gesagt auch häufiger unsicher.
    - Eigenen Hund von der Leine lassen? In manchen Situationen vielleicht das mittel der Wahl; aber wohl doch in den aller Wenigsten, denn letztendlich hat man seine Gründen den eigenen Hund angeleint zu haben und die sind ja nicht plötzlich gegenstandslos nur weil ein anderer Hund ankommt.
    - Den fremden Hund anleinen? Für die Hunde eine unagressive und friedliche Lösung. Nur müßte man da immer eine zusätzliche Leine parat habne, da sonst der eigene Hund frei laufen würde. Was wiederum zu Problemen führen würde. Außerdem kann man damit schnell massive Probleme mit dem Halter bekommen. (versuchter Diebstahl etc.
    - Blocken? Muß man sich trauen und können.
    -Hund anschreien, verscheuchen? Puscht den eigenen Hund auch mit hoch und belegt fremde Hunde negativ. Also auch ehre Kontraproduktiv.
    ...
    Ich finde das schon recht schwierig. Da mein Hund mit fremden Hunden absolut keine Probleme hat und fremde Hunde sehr sicher einschätzen kann und sich dem entsprechend verhält leine ich ihn in solchen Situationen in aller Regel ab und komme nur sehr sehr selten in solche Situationen.

    LG

    Franziska mit Till