Beiträge von Maus1970

    Hallo Polarhörnchen!

    Tut mir leid was Paul passiert ist. Aber selbst wenn die Wunde sich infiziert hat bekommt man das in der Regel durch Medikamente schnell in den Griff. Besonders dann wenn man, wie ihr, nicht lange wartet sondern sofort zum Tierarzt geht und etwas gegen die Entzündung unternommen wird. Das Ganze sieht also vermutlich Morgen schon wieder ganz anders aus. Mache dir nicht all zu große Sorgen. Vermutlich wirst du ihn bereits Übermorgen schon wieder mit gutem Gewissen in die Hände deiner Eltern geben können und bis dahin wartet das Baby ja vielleicht noch. :D
    Ich wünsche Euch für die bevorstehende Geburt alles Gute.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Mein Wasser! Meine Badewanne! Mein Quietscheentchen!
    Nach diesem Motto führen sich manche Hundebesitzer auf, die mit ihren (oft an Wasserspielen eher desinteressierten) Hunden an einer öffentlichen (!) Badestelle Ball spielen wollen. Sie tun so als sei das ihr privater Swimmingpool und regen sich auf, wenn ein anderer Hund schneller ist als ihrer und sich den Ball schnappt. Neulich hörte ich, es sei "ja nur fair, wenn wir unseren Ball behalten dürfen". Ja, dann sollen sie den Ball eben einstecken, wenn andere Hunde damit nicht spielen dürfen.
    Mein Hund ist nunmal oft schneller als die anderen und es ist "ja nur fair", wenn ich ihn nicht zugucken lassen muss, wie andere spielen.
    Ich rege mich ja auch nicht drüber auf, wenn ein anderer Hund meinem den Ball wegschnappt. Wie lächerlich ist das denn? Das ist ja wie in dem Loriot-Sketch mit den beiden alten Herren, die sich in der Badewanne wegen einer Gummiente streiten!

    Das denke ich auch. Entweder es ist, an einem öffentlichen Platz in Ordnung wenn andere Hunde mitspielen, oder man steckt den Ball eben ein, wenn der andere Hunde hinzu kommen. Von den Anderen zu verlangen zu gehen, nur weil man selbst dort gerne alleine mit seinem Hund spielen möchte, finde ich auch nicht in Ordnung. Dafür gibt es, meiner Meinung nach, zu wenig Platz.

    LG

    Franziska mit Till

    Wisst ihr was ich an dem Video besonders traurig finde?
    Das Kind wurde von den Eltern richtig gehend dahin erzogen die Körpersprache des Hundes zu missachten und ihn nicht zu respektieren.
    Als der Hund, zu Beginn des Videos, aufgestanden und weggegangen ist, hat das Kind die Körpersprache des Hundes nämlich intuitiv richtig verstanden und entsprechend reagiert. In dem Moment in dem der Hund rückwärts aufgestanden und weggegangen ist, ist das kleine Kind auch weggegangen und wollte aus dem Raum gehen. Es hat also den Grenze des Hundes wahrgenommen und von sich aus respektiert. Und was machen die Erwachsenen?! Die haben doch tatsächlich nichts besseres zu tun als das Kind ein paar mal aufzufordern zurück zu kommen und wieder zu dem Hund zu gehen und dessen Grenze zu missachten!!! Die Erwachsenen haben ihm quasi vermittelt, daß man die Körpersprache und die vom Hund aufgezeigten Grenzen nicht akzeptieren muß.
    Was das Kind dann auch sofort verstanden hat. Denn erst dann wurde er ja richtig heftig im Umgang mit dem Hund. (Zu Beginn, vor dem Aufstehen des Hundes, konnte man das ja durchaus noch als etwas ungestüme Liebkosungen eines Kleinkindes ansehen, danach wurde es heftiger)
    Also irgendwie auch ein tolles und schnell lernendes Kind, daß so schnell wahrnimmt und erfasst was sein Gegenüber, ob Mensch oder Tier, ihm gegenüber kommuniziert und dem entsprechend reagieren kann. Dafür, daß ihm hier leider die total falschen Dinge von Seiten der Erwachsenen vermittelt wurde kann es ja nichts.

    LG

    Franziska mit Till

    Hallo Makidi!

    Erst einmal herzlich Willkommen im Forum.
    Für mich hört es sich auch so an als würde euer Welpe versuchen euch in Punkto Fressen zu erziehen. :D
    Gut ist auf jeden Fall, daß ihr ausgeschlossen habt, daß dem Kleinen körperlich etwas fehlt
    Versucht einmal dem Fressen möglichst keine große Bedeutung zuzumessen und dem Hund übers Fressen möglichst keine Beachtung zukommen zu lassen. Wählt ein gutes hochwertiges Futter aus; und für eine gewisse Zeit gibt es nur das und wirklich nur das auch keine Leckerlies. Zeigt es ihm, stellt es hin und geht dann einfach weg vom Napf ohne zu schauen ob der Hund nun frisst oder nicht. Beschäftigt euch während dessen am Besten mit irgendetwas Anderem. Nach 10 Minuten geht ihr hin und stellt den Napf wieder weg. Egal ob euer Welpe gefressen hat oder nicht. Zur nächsten Fütterungszeit gibt es dann wieder die ganz normale Ration. Nicht mehr.
    Ziel und sehr wichtig ist es, daß euer Welpe lernt, daß er mit seiner Mäkelei keinerlei Aufmerksamkeit und schon gar nicht anderes, besseres Futter bekommt. Haltet das eine Zeit lang konsequent durch. Euer Welpe ist noch sehr jung. Vermutlich wird er sehr schnell begreifen, daß es, auch durchs Mäkeln, nichts anderes gibt, als daß was ihr ihm anbietet. Wenn der Welpe das begriffen hat es eine ganze Zeit gut läuft und er gut frisst kann er dann auch durchaus auch wieder Leckerlies oder etwas anderes bekommen.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich finde du siehst das etwas zu einseitig.
    Wir haben für die erste Zeit auch Tills Box fürs Auto ins Haus geholt. Im Wohnzimmer stand zwar ein schöner weicher gemütlicher Korb für ihn bereit, aber wir haben am ersten Tag gemerkt, daß er im Korb einfach nicht zur Ruhe kam. Da kleine Welpen ja bekanntlich gerne an höhlenartigen Orten schlafen haben wir seine Box ins Wohnzimmer geholt. Er hat sich sofort hineingelegt und geschlafen. Die Tür war offen. In der ersten Nacht haben wir die Box dann ins Schlafzimmer, direkt neben mein Bett, gestellt. Zunächst habe ich mich dann mit Licht ins Bett gelegt, so daß er sehen konnte wo ich bin, dann das Licht gelöscht und noch kurz mit ihm gesprochen, damit er hören konnte, daß ich, auch in der Dunkelheit, immer noch da bin. Gejault hat er nicht. Da unser Kleiner in der ersten Zeit wirklich alles angeknabbert hat, inklusive Kabel, und es aus baulichen Gründen nicht möglich war im Schlafzimmer alle Gefahren für einen Welpen zu beseitigen haben wir die Box während wir schliefen geschlossen und ihn auch nicht im Bett schlafen lassen. Unser Kleiner war mit seinen 8 Wochen noch ein solches Leichtgewicht, im Schlafzimmer Teppichboden, so daß ich einfach Angst hatte eben n i c h t aufzuwachen wenn er sich auf seine kleinen leisen, weichen zarten Socken macht um das Zimmer zu erkunden und mal probieren ob Stromkabel schmecken.... Sobald er sich gemeldet hatte ging es ab nach draußen zum Lösen. Sobald wir wach waren gab es keine geschlossene Box mehr. Nach kurzer Zeit konnten wir uns darauf verlassen, daß er nichts mehr angeknabbert. Die Box wanderte komplett ins Auto und ein Korb hielt im Schlafzimmer Einzug. :D

    LG

    Franziska mit Till

    Futter wegnehmen als Unterordnungsritual gibt es bei uns nicht.
    Trotzdem ist es mir sehr wichtig, daß ich meinem Hund jederzeit alles Abnehmen kann wenn es nötig ist. Das ist hier auch problemlos möglich.
    Wir haben unser "Aus" auch durch "Tauschgeschäfte" aufgebaut. Das bedeutet für jedes Hergeben bekam er etwas Besseres. So hat er das Hergeben nicht mit Verlust sondern mit Zugewinn verknüpft. Allerdings haben wir das nie am Napf trainiert, weil auch ich finde, daß ein Hund in Ruhe fressen können sollte und ohne befürchten zu müssen, daß man es ihm immer wieder wegnimmt. Um zu schauen ob das Kommando auch bei, für unseren Hund wertvollen Dingen funktioniert haben wir ab und an mit Kauartikel geübt und das Hergeben sehr, sehr gut belohnt. Allerdings muß auch unser Hund auf Freigabe warten bevor er an den Napf darf.

    LG

    Franziska mit Till

    Hallo Daniel!

    Erst einmal herzlich willkommen im Forum und herzlichen Glückwunsch zum Hundezuwachs. :D '
    Solange ihr nicht zuverlässig einschätzen könnt wie sich euer Rüde fremden Hunden gegenüber verhält wenn er von der Leine ist würde ich ihn unter keinen Umständen von der Leine lassen. Denn sollte eurer Rüde auch nicht angeleint unverträglich mit fremden Hunden sein und einen anderen Hund angreifen hättet ihr eine handfeste Beißerei und anschließend, berechtigter Weise, riesigen Ärger mit dem Halter des anderen Hundes. Ich finde es ehrlich gesagt zu gefährlich um diesbezüglich einfach Experimente zu starten, so nach dem Motto: Leinen wir mal ab und schauen was dann passiert.
    Es gibt durchaus eine Reihe Hunde die angeleint große Probleme mit anderen Hunden haben aber unangeleint mit ihnen klar kommen. Aber das ist keines Falls bei allen so.
    An deiner Stelle würde ich mir sofort einen guten Trainer suchen der sich euren Hund genau anschaut und euch sagen kann wie ihr am Besten mit ihm umgeht. Je schneller desto besser. Denn um so weniger hat sich dieses Verhalten bei euch verfestigt und ritualisiert und ihr habt die Chance den Umstand zu nutzen, daß sich euer Hund bei euch vollkommen neu orientiert.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    die klopperei hatso spontan aufgehört wie sie anfing :???: seid gestern is ruhe, beide liegen im wohnzimmer und pennern vor sich hin... warns nu die globuli? die zeit die jeder mit seinem frauchen alleine hatte? die wasserflasche? die diskusion die ich vorgestern mit beiden bei yogamusik und mate-tee geführt haben? versteh einer die viecher :D

    :lachtot: Diskussion bei Yogamusik :lol:
    Ich denke mal, daß Pommes einfach total durch den Wind war auf Grund der vielen Veränderungen und nun wieder entspannt wo er merkt, daß Quirl weiterhin zu deiner Mutter gehört.
    Schön, daß es wieder gut läuft bei euch.
    Sollte es dir zuuu ruhig werden kann ich dir gerne Till zum Chaos stiften schicken. :D
    LG

    Franziska mit Till