Beiträge von Maus1970

    Ich finde du siehst das etwas zu einseitig.
    Wir haben für die erste Zeit auch Tills Box fürs Auto ins Haus geholt. Im Wohnzimmer stand zwar ein schöner weicher gemütlicher Korb für ihn bereit, aber wir haben am ersten Tag gemerkt, daß er im Korb einfach nicht zur Ruhe kam. Da kleine Welpen ja bekanntlich gerne an höhlenartigen Orten schlafen haben wir seine Box ins Wohnzimmer geholt. Er hat sich sofort hineingelegt und geschlafen. Die Tür war offen. In der ersten Nacht haben wir die Box dann ins Schlafzimmer, direkt neben mein Bett, gestellt. Zunächst habe ich mich dann mit Licht ins Bett gelegt, so daß er sehen konnte wo ich bin, dann das Licht gelöscht und noch kurz mit ihm gesprochen, damit er hören konnte, daß ich, auch in der Dunkelheit, immer noch da bin. Gejault hat er nicht. Da unser Kleiner in der ersten Zeit wirklich alles angeknabbert hat, inklusive Kabel, und es aus baulichen Gründen nicht möglich war im Schlafzimmer alle Gefahren für einen Welpen zu beseitigen haben wir die Box während wir schliefen geschlossen und ihn auch nicht im Bett schlafen lassen. Unser Kleiner war mit seinen 8 Wochen noch ein solches Leichtgewicht, im Schlafzimmer Teppichboden, so daß ich einfach Angst hatte eben n i c h t aufzuwachen wenn er sich auf seine kleinen leisen, weichen zarten Socken macht um das Zimmer zu erkunden und mal probieren ob Stromkabel schmecken.... Sobald er sich gemeldet hatte ging es ab nach draußen zum Lösen. Sobald wir wach waren gab es keine geschlossene Box mehr. Nach kurzer Zeit konnten wir uns darauf verlassen, daß er nichts mehr angeknabbert. Die Box wanderte komplett ins Auto und ein Korb hielt im Schlafzimmer Einzug. :D

    LG

    Franziska mit Till

    Futter wegnehmen als Unterordnungsritual gibt es bei uns nicht.
    Trotzdem ist es mir sehr wichtig, daß ich meinem Hund jederzeit alles Abnehmen kann wenn es nötig ist. Das ist hier auch problemlos möglich.
    Wir haben unser "Aus" auch durch "Tauschgeschäfte" aufgebaut. Das bedeutet für jedes Hergeben bekam er etwas Besseres. So hat er das Hergeben nicht mit Verlust sondern mit Zugewinn verknüpft. Allerdings haben wir das nie am Napf trainiert, weil auch ich finde, daß ein Hund in Ruhe fressen können sollte und ohne befürchten zu müssen, daß man es ihm immer wieder wegnimmt. Um zu schauen ob das Kommando auch bei, für unseren Hund wertvollen Dingen funktioniert haben wir ab und an mit Kauartikel geübt und das Hergeben sehr, sehr gut belohnt. Allerdings muß auch unser Hund auf Freigabe warten bevor er an den Napf darf.

    LG

    Franziska mit Till

    Hallo Daniel!

    Erst einmal herzlich willkommen im Forum und herzlichen Glückwunsch zum Hundezuwachs. :D '
    Solange ihr nicht zuverlässig einschätzen könnt wie sich euer Rüde fremden Hunden gegenüber verhält wenn er von der Leine ist würde ich ihn unter keinen Umständen von der Leine lassen. Denn sollte eurer Rüde auch nicht angeleint unverträglich mit fremden Hunden sein und einen anderen Hund angreifen hättet ihr eine handfeste Beißerei und anschließend, berechtigter Weise, riesigen Ärger mit dem Halter des anderen Hundes. Ich finde es ehrlich gesagt zu gefährlich um diesbezüglich einfach Experimente zu starten, so nach dem Motto: Leinen wir mal ab und schauen was dann passiert.
    Es gibt durchaus eine Reihe Hunde die angeleint große Probleme mit anderen Hunden haben aber unangeleint mit ihnen klar kommen. Aber das ist keines Falls bei allen so.
    An deiner Stelle würde ich mir sofort einen guten Trainer suchen der sich euren Hund genau anschaut und euch sagen kann wie ihr am Besten mit ihm umgeht. Je schneller desto besser. Denn um so weniger hat sich dieses Verhalten bei euch verfestigt und ritualisiert und ihr habt die Chance den Umstand zu nutzen, daß sich euer Hund bei euch vollkommen neu orientiert.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    die klopperei hatso spontan aufgehört wie sie anfing :???: seid gestern is ruhe, beide liegen im wohnzimmer und pennern vor sich hin... warns nu die globuli? die zeit die jeder mit seinem frauchen alleine hatte? die wasserflasche? die diskusion die ich vorgestern mit beiden bei yogamusik und mate-tee geführt haben? versteh einer die viecher :D

    :lachtot: Diskussion bei Yogamusik :lol:
    Ich denke mal, daß Pommes einfach total durch den Wind war auf Grund der vielen Veränderungen und nun wieder entspannt wo er merkt, daß Quirl weiterhin zu deiner Mutter gehört.
    Schön, daß es wieder gut läuft bei euch.
    Sollte es dir zuuu ruhig werden kann ich dir gerne Till zum Chaos stiften schicken. :D
    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Und genau das stimmt eben nicht...ich trainiere das wegnehmen regelmäßig. Werden sachen unerzüglich abgegeben gibts eine tolle Belohnung.

    Bei ner Dönerfolie hat man vielleicht Zeit zum "diskutieren" aber bei ner Frikadelle mit Rasierklingen kann ich mir diesen Luxus nicht leisten.

    Deshalb wissen unsere Hunde 1. es lohnt sich Sache abzugeben und 2. Chefin (ich) hat auch das Recht Futter zuzuteilen und ihm Zweifel auch mal Zwecks "Kontrolle" in Augenschein zu nehmen..ist halt so und es mit dieser Regel gibts hier keine Probleme. Warum soll ich meine Hunde unnötig in gefahr bringen?

    @ Angel21 :gut: Genau so läuft es bei uns auch.

    Ich denke, dass es in diesem Fall wohl weniger um das Verteidigen des Spielzeuges ging als darum dich zum Spielen aufzufordern. Das ist schon noch einmal etwas anderes. Auch beim Spielen knurren Hunde ja häufiger, was nichts mit Verteidigen zu tun hat.
    Ansonsten finde ich es vollkommen in Ordnung wenn ein Hund dem anderen durch knurren klar macht, daß er sein Fressen selbst fressen möchte. Für mich hat das auch nichts mit Ressourcenverteidigung gegenüber Menschen zu tun. Ich sehe es auch so, daß das noch einmal etwas anderes ist. In Zukunft würde ich allerdings schon jeden Hund blocken der versucht an einen fremden Napf zu gehen. Einfach um zu vermeiden, daß die es doch irgendwann eskaliert. Passiert so etwas häufiger kann es sich schon hochschaukeln.

    LG

    Franziska mit Till

    @ Maanu.
    Du hast schon Recht, nicht jede Familie hat die gleichen Voraussetzungen und Anforderungen an einen Hund. Von daher wäre es wichtig die Anforderungen an einen Hund vor der Anschaffung möglichst genau zu definieren.
    Aber wenn die Ausschau nach einem familienfreundlichen Hund dazu führt, dass die zukünftigen Halter sich etwas genauer damit auseinander setzten was für Wünsche und Erwartungen sie an einen Hund haben ist das ja schon mal ein Schritt in die richtige Richtung.


    Ansonsten finde ich es ein wenig schade, dass sehr häufig allen Haltern von momentan sehr beliebten Hunderassen pauschal unterstellt wird sie hätten sich ihren Hund völlig uninformiert nur wegen des Aussehens und auf Grund der Tatsache ausgesucht, dass der Hund gerade "In" ist. Ich denke, daß wird vielen einfach nicht gerecht. Häufig wird sich im Vorfeld schon, zum Teil auch sehr ausführlich, informiert. Aber die Rassen die aktuell sehr häufig vertreten sind, sind auch die denen zukünftige Halter als erstes Begegnen. Über die sich mit den Haltern ausgeschaut wird und die gesehen werden. Kein Wunder also das solche Rassen dann in deren Köpfen am Präsentesten sind. Wenn sie dann von der Rassebeschreibung passen werden sie angeschafft. Die vielen anderen Rassen die auch passen würden kennen die zukünftigen Halter häufig gar nicht. Auf diese Weise kommt eine Spirale in Gang die sich nach oben schraubt.

    Ich finde es auch sehr wichtig, daß man sich im Vorfeld gründlich informiert bevor ein Hund einzieht. Aber fast genau so entscheidend finde ich es ein Gespür für seinen Hund zu entwickeln. Ohne dem und der Bereitschaft seinen Hund als ganz individuelles Lebewesen zu sehen auf das man sich einstellen muß bringt, in meinen Augen, auch das beste theoretische Wissen nichts. Mein Beagle ist nicht nur ein Beagle. Er bringt zwar rassetypische Merkmale und Bedürfnisse mit. Aber trotz allem ist er auch Till den es so nur einmal auf der Erde gibt.
    Manchmal vermisse ich diesen Teil der Herangehensweise hier im Forum ein wenig. Mir kommt es vor als würde Hundehaltung von vielen hier als exakte Wissenschaft gesehen. Das finde ich sehr schade.

    LG

    Franziska mit Till

    Hallo Sarah!

    Eine echt doofe Situation für euch alle.
    Wenn ich dich richtig verstanden habe fingen die Probleme erst an nachdem Quirl ohne deine Mutter bei dir war. Kann es damit zusammenhängen?
    Für viele Hunde ist es vollkommen in Ordnung wenn Frauchen mit fremden Hunden kuschelt und spielt, solange ganz klar ist, dass sie zu jemand anderem gehören. Schließen die anderen Hunde sich jedoch zu eng dem eigenen Frauchen an sieht die Sache dann plötzlich anders aus.
    Hat sich Quirl dir in letzter Zeit enger angeschlossen?
    Ich würde dir allerdings auch zu einem guten Trainer raten

    LG

    Franziska mit Till