Beiträge von Maus1970

    Was mir noch einfällt:
    Ich denke die Notwendigkeit von Pausen kann von Hund zu Hund stark variieren. Ich würde da den Hund beobachten und nach Bauchgefühl handeln. Für diese lange Fahrt haben wir seine Box übrigens so im Wagen platziert, daß er uns sehen, und vor allem der Beifahrer ihn, sehen konnte wenn er sich umgedreht hat. Das hat sich als sehr vorteilhaft erwiesen. So konnte der Beifahrer jeder Zeit schauen ob alles in Ordnung ist. (Normalerweise steht die Box bei uns im Kofferraum, so daß man ihn während der Fahrt nicht sehen kann und er uns auch nicht. Für die Üblichen kurzen Fahrten vollkommen in Ordnung. Nur für diese extrem lange Reise haben wir die Rücksitzbank umgeklappt und die Box soweit vorne wie möglich in unserer Blickrichtung platziert. Durch das Gepäck konnte nichts verrutschen.

    LG

    Franziska mit Till

    Wir sind mit unserem Beagletierchen gerade knappe 850 km mit dem Auto gefahren. Für ihn war das überhaupt kein Problem. Er lag zufrieden und entspannt in seiner Box und hat geschlafen. ;)
    Wir haben eine große Pause gemacht in der wir gegessen haben, ansonsten eine keine Pause zum Beine vertreten und natürlich Fahrerwechsel.
    Wir haben auch mit mehr Pausen gerechnet. Aber unser Hund war so ruhig und zufrieden, daß die beiden Pausen vollkommen ausgereicht haben. Ansonsten hätten wir häufiger gehalten. Ich sehe das da eher wie Maanu. Bei jeder Pause fährt man den Hund wieder hoch.

    LG

    Franziska mit Till

    Das ist absolut richtig. Aber Wucher, wie von dir geschrieben, sind die Preise der professionellen Anbieter dann aber eben auch nicht. Wucher bedeutet für eine Leitung/ ein Produkt einen ungerechtfertigt hohen Preis zu nehmen; und das ist, wie einige hier dargelegt haben, eben bei den von dir beschriebenen Preisen nicht der Fall; und ich glaube darum ging es den meisten. Du kannst oder bist nicht bereit das Geld dafür auszugeben, oder beides. In Ordnung, das kann ich absolut akzeptieren. Dann wirst du dir eben, wie du ja schon geschrieben hast, private Alternativen suchen müssen. Für eine Urlaubsunterbringung durchaus machbar.

    LG

    Franziska mit Till

    Aber Dreamy wieviel möchtest du denn verdienen? Wenn der Hundetrainer 50 Euro bekommt, dann muß er davon seine gesamten Kosten tragen, inklusive Steuern, Versicherungen und vor allem Sozialversicherungen. Da kann man sich relativ schnell ausrechnen wie viel da noch für den Trainer übrig bleibt. Da bleibt dann nicht viel mehr übrig als ein guter Stundenlohn.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Diesen (Kosten)Vergleich habe ich auch nicht angestellt. Was sich dagegen vergleichen lässt ist der tatsächliche Arbeitsaufwand. Und diesen betreffend habe ich lediglich von meinen eigenen Erfahrungen mit Sitterhunden berichtet. Als nicht-gewerbliche Urlaubsbetreuung kann ich mir meine Pfleglinge immerhin noch selbst aussuchen. ;)

    Wobei diese Punkte hier


    sicherlich auch nicht auf jede Pension zutreffen.

    Aber ich denke auch, dass Betreuung auf Gegenseitigkeit eine gute Alternative darstellt. Wie gesagt, falls hier jemand ein paar empfehlenswerte Seiten kennt oder es Interessenten aus dem Bereich Hamburg-Lübeck gibt - gerne auch per PN - immer her damit! :smile:

    Ich denke der springende Punkt bei der gewerblichen Hundebetreuung ist einfach, daß der Sitter davon leben können muß. Es ist sein Brotverdienst mit dem er sich und seine Familie ernähren muß. Denn wer eine Hundepension betreibt oder tagsüber generell fremde Hunde betreut kann logischer Weise nicht noch anderweitig Arbeiten gehen. Was die Sache in meinen Augen so teuer macht ist die Tatsache, daß man als Hundesitter nur eine gewisse Anzahl von Hunden zur selben Zeit betreuen kann, wenn man ihnen gerecht werden möchte. (Spaziergang, Beschäftigung etc.) Von den Haltern dieser Hunde muß man dann halt soviel nehmen, daß man davon leben kann.

    Und es ist ja schon ein Unterschied ob man für eine gewisse Zeit mal einen Pflegehund aufnimmt, weil man es möchte und weiß, daß es passt. Hat man sich aber täglich um so viele Hund zu kümmern sieht das dann ganz anders aus.

    LG

    Franziska mit Till

    So handhaben wir das auch. Bei uns gibt es auch einen kurzen Abschiedssatz und dann gehen wir. Mir war es auch sehr wichtig, daß mein Hund die Möglichkeit hatte von vornherein unterscheiden zu können ob ich nur im Haus unterwegs bin oder wirklich weggehe. Wir haben Till seit dem er 8 Wochen alt ist. Ca. 1,5 Wochen später sind mein Mann und ich wieder zur Arbeit gegangen. Da war es mir sehr wichtig, daß er von vornherein wußte ob ich nun wirklich weggehe oder nur im Haus unterwegs bin, damit er nicht dem Stress ausgesetzt wird ständig aufpassen zu müssen ob ich nun wieder weggehe.
    Bei uns funktioniert das sicher und Till bleibt problemlos alleine.
    P:S Till muß und mußte nicht unseren gesamten Arbeitstag alleine bleiben. Wir wohnen mit meiner Schwiegermutter in unserem Haus in dem jeder seine Wohnung hat. Tagsüber ist Till also bei meiner Schwiegermutter.

    LG

    Franziska mit Till

    Wenn ich nach Hause komme kommt Till freudig angeschossen und springt um mich herum. Dann wird er begrüßt und kurz durchgeknuddelt und danach mache ich weiter.
    Ich finde es ehrlich gesagt nicht schlimm, daß er mich so freudig begrüßt ich freue mich ja auch sehr ihn wieder zu sehen. Allerdings beruhigt er sich auch sofort wieder und hat absolut keine Probleme mit dem Alleinbleiben, so daß er dabei keinen großen Stress hat. (Außerdem komme ich dann nach einem kompletten Arbeitstag nach Hause, war also wirklich lange weg.)
    Wenn ich gehe sage ich kurz einen bestimmten Abschiedssatz zu ihm, streichle ihn dabei kurz über den Kopf und gehe dann. Ich habe das eigeführt damit er von Welpe auf an eine Möglichkeit hatte zwischen "Frauchen ist hier im Haus unterwegs" und "Frauchen geht weg" unterscheiden zu können. Er war etwa 1,5 Wochen bei uns als ich wieder arbeiten mußte. (Er mußte und muß allerdings nicht alleine bleiben. Meine Schwiegermutter lebt in ihre eigenen Wohnung unten im Haus und passt tagsüber auf ihn auf.) Von daher war es mir wichtig, daß er nicht anfängt mir die ganze Zeit hinterher zu laufen, weil ich ja wieder so lange weggehen könnte.

    LG

    Franziska mit Till

    kawaii Ja, da hast du recht. Es gibt wirklich vieles zu bedenken und zu beobachten

    Wir sind letzten September mit dem Mantrailen angefangen und es gibt jedem Trail den man geht wieder etwas neues zu entdecken und lernen. Das finde ich gerade das Spannende daran.
    Am Anfang war es, Beispielsweise, sehr schwer für mich zu erkennen, ob mein, jagdlich sehr ambitionierter, Beagle, beim Trail im Wald wirklich nur den Trail oder alle anderen möglichen tollen Wildgerüche im Kopf hat. Weil er oberflächlich die gleiche Körpersprache zeigte, ob er nun tollen Wildgeruch oder den spannenden Trail in der Nase hatte. Aber irgendwann sieht man dann die kleinen, entscheidenden Unterschiede. Eine Zeitlang hat er sich sehr davon ablenken lassen, aber mittlerweile konzentriert er sich wieder ganz toll auf den Trail.

    Wir waren gerade mit ihm im Urlaub und mein Mann hat dort einen Trail für ihn gelegt der ihn mitten durch das Hotel geführt hat, auf Wegen die wir, auch am selben Tag, schon häufiger gegangen waren. Der Trail führte dann aus dem Hotel heraus und mein Mann hat sich hinter einer geschlossenen Pforte versteckt.
    Das war mal eine tolle Erfahrung und Herausforderung. Till hat sie echt super gemeistert.

    Ist es bei euren Hunden auch so, daß sie wesentlich leichter auf Asphalt und ähnlichem arbeiten können als in Wald und Flur?

    LG

    Franziska mit Till

    Ich arbeite auch fast ausschließlich über positive Verstärkung. Auch Grenzen werden positiv Verstärkt bzw. mit positiv verstärkten Kommandos durchgesetzt. Warum? Weil ich weiß, daß es bei meinem Hund funktioniert :D
    Hemmende Maßnahmen, Strafen, lautes Schimpfen sind bei ihm halt absolut kontraproduktiv. (Ich denke als Jagdhund ist er genetisch so "programmiert", daß er für Freuden einfach sehr vieles in Kauf nimmt. Bei der Jagd tun sich die Hunde ja auch oftmals weh und es ist entscheidend, daß sie dann eben nicht aufgeben sobald es unangenehm wird.)
    Aber ich weiß genau so gut, daß es Hunde gibt bei denen das vollkommen anders aussieht und folglich auch andere Handlungsstrategien im Umgang mit dem Hund entwickelt werden müssen.

    Was ich allerdings nicht so ganz verstehen ist die Tatsache, daß bei einem "Nein" immer sofort davon ausgegangen wird, daß es sich dabei um etwas Negatives für den Hund handelt. Für meinen Hund beinhaltet das "Nein" genau so eine Information wie ein "Sitz" Es ist für ihn mit nichts Negativem im Sinne: "Du hast etwas falsch gemacht" verbunden, sondern sagt ihm nur, daß sein Verhalten Momentan nicht erwünscht ist.

    LG

    Franziska mit Till