Beiträge von Maus1970

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    Gerade Beagle brauchen eigentlich den Freilauf, um ihrem Bewegungsdrang nachzukommen. Übers Feld flitzen, toben, und das täglich! Viele Leute verstecken sich hinter dem Argument: Das ist ein Beagle, der kann nicht freilaufen, da sie nicht bereit sind viel Arbeit zu investieren.

    Ich bin selber Studentin und noch recht jung und habe mir einen Hund angeschafft, aber bewusst einen ruhigen, der auch mal zufrieden ist wenns wenig Bespaßung gibt. Darum habe ich mich auch für einen älteren Hund entschieden, da konnte ich mir vorher den Charakter anschauen und gucken ob er zu meinem Leben passt. Nen Welpen kann man später ja noch bekommen wenn es besser in die Lebensumstände passt.

    Das kann ich nur bestätigen. Ich habe eine jungen Beagle der mit 8 Wochen bei uns eingezogen ist. Er ist wirklich ein Engel und absolut unkompliziert. Ich kann ihn von Wild und Wildspuren abrufen. Aber er ist definitiv kein Hund der nebenher läuft sondern der beschäftigt werden will.

    LG

    Franziska mit Till

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    Ich finde die Eingewöhnungszeit zum Alleine bleiben viel zu kurz für einen Welpen.
    Gibt genug Hunde die erst mit ca. 8 Monaten einige Stunden alleine bleiben können, mein Rüde konnte erst mit 7 Monaten vier Stunden entspannt daheim bleiben.
    Wenn man nicht ein paar Monate Zeit für einen Welpen hat, sollte man wirklich zu einem älteren Hund tendieren.
    Klar ist ein Welpe schön, aber es ist wie ein Baby welches man eine lange Zeit nicht unbeaufsichtigt lassen kann.
    Zur Rassewahl wurde schon einiges genannt. Ich finde auch dass es geeignetere Rassen gibt und auch die "leichteren" Rassen nicht zu unterschätzen sind.
    Ich kann dir nur ans Herz legen dich bei verschiedenen Tierschutzorgas zu erkundigen, da sitzen auch viele kleinere Hunde die noch mit ca. 1 - 3 Jahren ziemlich jung sind ;)

    Oder eben für einen Welpen eine Betreuung organisieren. Da ich 6-7 Stunden tägliches alleine bleiben prinzipiell für sehr viel halte würde ich diese Alternative so wie so bevorzugen.

    LG

    Franziska mit Till

    Klar, kann ich verstehen warum du die 2erRasse so toll findest. :D
    Schön, daß du dich, was die Rasse betrifft, beraten lassen möchtest. :gut:
    Aber bitte, bitte tue es deinem Hund nicht an solange allein bleiben zu müssen. Du hast ja noch ein Jahr Zeit dich umzuhören wer deinen Hund betreuen kann während du in der Schule bist.

    LG

    Franziska mit Till

    Hallo holly17!

    Ich habe selbst sein 2,5 Jahren einen kleinen Beagle zu Hause und er ist mein absoluter Traumhund und wir sind total glücklich mit ihm.
    Hier sind schicke ich dir mal zwei Links von Threads in denen ich ein wenig von ihm und unserem Leben berichte.

    https://www.dogforum.de/erfahrungsaust…Beagle&start=70

    https://www.dogforum.de/till-unser-son…or-t137388.html

    Trotzdem würde ich dir nicht zu einem Beagle raten. Das hat folgenden Grund. Ein Beagle braucht nicht nur Auslauf und Spielen, sondern vor Allem auch viel zielgerichtete Arbeit (und natürlich viel liebevolle Konsequenz).
    Das ist ein sehr großes Gesamtpaket mit dem "Hundeanfänger" dann häufig schlicht weg überfordert sind. Da ist es sinnvoller sich zunächst einen Hund auszuwählen der auf Grund seiner rassetypischen Eigenschaften weniger ersthafte Arbeit braucht und mit Auslauf und Spielen zufrieden ist. Denn gerade beim ersten Hund muß man erst lernen Hunde wirklich zu verstehen. Sich dann auch noch in ernsthafte Arbeit mit dem Hund einzufinden ist sehr sehr viel. In deinem Leben wird sich in den nächsten 15 Jahren, die dein Hund hoffentlich lebt, noch vieles ändern. ( Studium? Ausbildung?, Umzug? eigene Familie/ Kinder? ), Von daher macht es in deinem Alter einfach Sinn einen Hund auszuwählen der nicht so hohe Ansprüche an Auslastung und Arbeit stellt. So kannst du sicherstellen, daß du deinem Hund auch in Zeiten großer Veränderungen in deinem Leben gerecht werden kannst.
    Verstehe mich bitte nicht falsch. Es geht also absolut nicht darum, daß ich dir nicht zutraue dauerhaft die Verantwortung für einen Hund zu übernehmen und dich für zu jung halte, oder glaube, daß es dir nicht ernst ist.

    Was Rasseberatung angeht bin ich nicht besonders firm, aber ich weiß, das die D:O:G:S Hundeschulen von Martin Rütter kostenlose Rasseberatung anbieten. Bestimmt gibt es da eine Hundeschule auch in Berlin an der du dich zur Rasseberatung anmelden könntest.

    6-7 Wochen sind schon eine gute Zeit für einen Welpen um in seinem neuen zu Hause anzukommen und eine Bindung zu dir aufzubauen. Allerdings finde ich es für einen Hund definitiv zu lang wenn er täglich 6-7 Stunden alleine bleiben muß. Besonders für ein junges Tier. An deiner Stelle würde ich schauen ob du da nicht eine Betreuung für deinen Hund, für die Zeit die du in der Schule bist, organisieren kannst.
    Was das stubenrein werden angeht gibt es große Unterschiede. Meiner war mit 8 Wochen komplett stubenrein. Es gab vielleicht 4-5 mal ein Malheur. Beim letzten war er noch keine 12 Wochen alt. Das lag daran, daß er von seiner Wurfkiste aus jederzeit selbständig in den Garten konnte. So hat seine Mutter ihm gleich beigebracht wie das so funktioniert. Andere Hunde brauchen da länger.

    LG

    Franziska mit Till

    Die Geschichte ist zwar ein wenig OT, hat aber mit Hundenamen zu tun, und ich finde sie recht lustig. Deshalb möchte ich sie gerne erzählen.

    Mein Hund heißt Till. Vor einiger Zeit habe ich beim Spazierengehen ein älteres Ehepaar getroffen, daß Hunde gerne möchte und meinen Hund niedlich fand. Wir haben uns eine Zeit lang unterhalten. Till lief frei und blieb in meiner Nähe. Als ich weiter wollte rief ich meinen intensiv schnüffelnden Hund mit seinem "Superwort". Bei uns ist das "Pronto" Wenn ich das rufe benutze ich es immer ohne seinen Namen vorweg zu rufen. Rufe also nur "Pronto". Darauf hin die Frau ganz aufgeregt zu ihrem Mann: "Jetzt weiß ich wieder wie der Hund heißt: "Pronto" :D

    LG

    Franziska mit Till

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    Solange deren Hunde angeleint sind, was soll denn da passieren? Womöglich sind das Angsthunde, die sich vor Kindern und anderen Hunden fürchten...und sie leint sie deshalb an?

    Na, ja die Hundehalterin scheint ja aber zu denken, daß da etwas passieren könnte. Warum sollte sie sonst der Themenstarterin nahelegen woanders lang zu gehen, bevor noch etwas passiert, oder den Kindern verbieten dort lang zu laufen?
    Außerdem können Hunde sich losreißen wenn das Kräfteverhältnis nicht stimmt. Vor allem bei 3 Hunden.

    LG

    Franziska mit Till

    Also ich finde es schon ganz richtig, daß du beim Ordnungsamt nachgefragt hast. Zunächst sogar ohne Namen und Adresse zu nennen.
    In dieser Situation würde ich mir durchaus überlegen ob ich nicht doch Namen und Adresse nenne, damit das Ordnungsamt nach dem Rechten schauen kann. Letztendlich sind ja sogar Kinder potentiell gefährdet.

    LG

    Franziska mit Till

    Was ich am Bedenklichsten finde ist die Tatsache, daß der Hundehalter sich anscheinend selbst nicht wirklich zutraut seine Hunde in solchen Situationen unter Kontrolle zu haben.
    Ich habe mal die Stellen aus dem Eingangspost kopiert die für mich darauf hindeuten:

    Neulich haben wir beobachtet, wie die Hunde total durchgedreht sind als ein paar Kinder vorbeigelaufen sind. Die HH hat dann mit den Kindern geschimpft, warum sie ausgerechnet da vorbeilaufen müssen. Als wir mit unserer Hündin unterwegs waren, haben sie sich auch in die Leinen gestemmt und die HH konnte sie grade noch so zurückhalten.

    Nun meinte sie zu uns, wir sollten einen anderen Weg laufen, da ihre Hunde ein Problem mit anderen Hunden hätten und das nächste Mal passiert sonst noch was...

    Von daher finde ich es schon wichtig, daß man noch einmal ausführlich mit dem Halter spricht und ihm seine Verantwortung noch einmal ganz klar vor Augen führt. Vielleicht kommt er dann ja von sich aus zu dem Entschluß, aus Sicherheitsgründen, seine Hunde in Zukunft mit Maulkorb zu führen. (Zumindest so lange bis sich durch Training eventuell etwas an der Situation geändert hat)
    Und da haben offizielle Stellen häufig doch noch mal einen größeren Einfluss, als zum Beispiel irgend ein anderer Hundehalter. Von daher wäre das Ordnungsamt vielleicht doch eine Option.

    LG

    Franziska mit Till