Beiträge von Maus1970

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    Was ist es denn für eine Rasse und welche Schulterhöhe hat der hund?
    Wie ergeben sich die 20kg ´Normalgewicht´? Ich verseh das Problem nicht...wenn der Hund mit 18 Kg fit und gesund ist, wieso soll der jetzt zunehmen?

    So wie ich es verstanden habe, zeigt der Hund ein permanentes Hungergefühl.

    LG

    Franziska mit Till

    Hast du schon einmal daran gedacht deinen Hund einmal genauer auf mögliche Allergien untersuchen zu lassen?
    Wenn ich dich im Eingangspost richtig verstanden habe verträgt dein Hund nicht jedes Futter und bekommt bei zu viel Nahrung Magenschmerzen und Durchfall; ist in dieser Hinsicht also scheinbar etwas Vorbelastet.
    Allergien können sich jeder Zeit entwickeln oder verstärken. Möglicherweise kann er sein Futter seit einiger Zeit nicht mehr ausreichend verwerten.

    LG

    Franziska mit Till

    Hallo Icephoenix
    Neben Schmerzen könnte ich mir gut vorstellen, daß der Hund durch die OP an sich noch vollkommen verunsichert ist. Du hast ja beschrieben, daß der Hund noch nicht lange bei deiner Mutter lebt und zunächst sehr unsicher und misstrauisch war und einige Zeit brauchte um sich an deine Mutter und deinen Stiefvater zu binden. Vielleicht ist durch die OP, den daraus resultierenden Ängsten und Schmerzen, dieses neu gewonnene Vertrauen wieder erschüttert worden und er braucht einfach Zeit um das ganze für sich richtig einzusortieren.
    Allerdings würde ich auch sicher stellen wollen, daß mit der Wundheilung alles in Ordnung ist und gegebenen Falls noch einmal zum Tierarzt gehen (notfalls auch zu einem anderen falls der der Kastriert hat zu negativ verknüpft ist) wenn eine Untersuchung der Wunde beim letzten Mal nicht möglich war.

    LG

    Franziska mit Till

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    was ist das denn für ein mist???

    das ist doch kein experiment :/

    man sollte seine kinder im griff haben, ja !
    und sich gegen einen welpen / junghund durchsetzen können
    .

    Na, ja Jungspund ich finde du machst es dir da mit deiner Beurteilung ein wenig zu einfach. Die Themenstarterin hat ein 18 Monate und ein 3 Jahre altes Kind ( zusätzlich noch 2 im Alter von 8 und 11). Gerade die beiden Jüngsten sind doch, allein auf Grund ihres Alters, doch noch gar nicht in der Lage die Konsequenzen ihres Tuns einzuschätzen.
    Kinder in diesem Alter sind extrem Neugierig und wollen die Welt erkunden da kann keine Mutter dieser Erde verhindern und so gut beausichtigen , daß ihr Kind nicht einmal Blödsinn macht. Das hat doch absolut nichts mit im Griff haben und fehlender Erziehung zu tun.
    Nicht umsonst trifft man in Haushalten in denen Kleinkinder leben besondere Vorkehrungen wie Medikamente und andere toxische Dinge unzugänglich für die Kinder aufbewahren, Steckdosen extra sichern. Wenn es so einfach wäre ein Kind so lückenlos zu beaufsichtigen wäre das doch gar nicht nötig. Dann müssten alle diejenigen die diese Vorkehrungen treffen ja alle entweder überbesorgt oder unfähig sein.

    LG

    Franziska mit Till

    Im Prinzip finde ich die Idee Bini unter der Woche zu deinen Eltern zu bringen nicht schlecht.
    Wie sie damit klar kommt werdet ihr wohl einfach ausprobieren müssen. Ich finde es schwierig das voraussehen zu wollen. Da Bini deine Eltern und deren zu Hause bereits sehr gut kennt würde ich gar keine große Eingewöhnungszeit starten sondern einfach den Rhythmus die Woche über bei deinen Eltern und am Wochenende bei dir aufnehmen damit sie eine Chance hat diesen als ihren zukünftigen Lebensrhythmus zu erkennen und anzunehmen. Denn ich denke darum wird es in der Hauptsache gehen. Es wird, meiner Meinung nach, entscheidend sein, daß Bini das System dahinter erkennt und begreift, daß das nun keine Ausnahme mehr ist, sondern ihr Alltag. Dann habt ihr gute Karten.
    Wenn es mit dem Wechsel nicht gut laufen sollte, könntest du, bevor sie ganz bei deinen Eltern bleibt, versuchen einen Sitter in deiner Nähe zu finden. Dann ist der Rhythmus Morgens bis Abends Sitter und Abends zu Hause für sie leichter nachzuvollziehen.

    LG

    Franziska mit Till

    Den ersten, ganz wichtigen Schritt, hast du, meiner Meinung nach schon gemacht in dem du einen Trainer/in bestellt hast.
    Ob eine Abgabe des Hundes oder ein gezieltes Training eurerseits für euch und den Hund der Richtige Weg sein wird kann man, meiner Meinung nach, aus der Ferne nur schwer beantworten. Ich denke in dieser Hinsicht wird euch der Trainer/Trainerin sicherlich weiter helfen können.

    Allerding empfinde ich eure momentane Situation mit dem Hund schon als sehr prekär. Der Hund hat mehrfach! eure Kinder gebissen. Das ist in meinen Augen schon mehr als Heikel und, hätte, offengesagt, in der von dir geschilderten Häufigkeit auch nicht passieren dürfen!
    Als sofort Maßnahmen sollte alles Welpenspielzeug weggeräumt werden und momentan solltest nur du kontrolliert mit ihm mit dem Spielzeug spielen wenn die Kinder nicht dabei sind.
    Auch die Fütterungssituation sollte so gestaltet werden, daß die Kinder nicht dabei sind. Das gilt ebenso für alle Kausnacks oder ähnliches. Somit sind einige Gefahrenquellen schon einmal aus dem Weg geräum.
    Außerdem wird es unvermeidbar sein, daß du Kinder und Hund zunächst einmal räumlich trennst und sie sich nur dann im selben Raum aufhalten wenn du die Zeit hast den Kontakt wirklich zu beaufsichtigen und nicht durch andere Dinge abgelenkt bist.
    Ich denke die entscheidende Frage wird hier sein, ob du das Training neben deinen 4 kleinen Kindern wirst leisten können und die Situation während dieser Zeit so wirst händeln können, daß deine Kinder geschützt sind.
    Aber auch ob euer Hund zu denen gehört die ihn einem ruhigen Haushalt ohne Kinder besser aufgehoben wäre.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich finde das ist eine schwierige Frage.
    Hunde sind durchaus in der Lage zu differenzieren, daß unterschiedliche Menschen unterschiedliche Dinge von ihnen erwarten und unterschiedliche Verhaltensweisen geduldet oder eben unterwünscht sind.
    Allerdings müsste Lucy, um das Lernen zu können, sehr viele Erfahrungen mit dem Toben und spielen mit den unterschiedlichsten Menschen machen. Denn nur so hat sie die Chance verknüpfen zu können, daß bei fremden Menschen, und vor Allem bei Kindern, die Grenzen woanders liegen.
    Häufig entwickeln, besonders Hunde mit einem starken "Will to please" ein sehr gutes Gespür dafür was für ihr Gegenüber noch in Ordnung ist oder nicht.

    LG

    Franziska mit Till

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    Also zur Zeit häuft es sich: gerade eben unten am Feld:

    Ich Hund nach Freilauf angeleint, da zwei Felder am Wegrand frisch geodelt (ähm gejaucht ;-)) wurden. Frau mit Schäferhündin kommt mir entgegen Hund nicht angeleint. Naja, fand ich auch nicht so prickelnd, da meiner an der Leine war aber gut. Hunde beschnüffelt, ich zu Frau gesagt dass das Feld frisch geodelt ist und kurzer Plausch. Nun zieht mein Riley bei Hund- und Menschbegegnungen leider noch sehr, aber wir arbeiten dran. Jedenfalls zieht er in Richtung der Frau und sie: "Oh darf ich ihm ein Leckerlie geben?", Ich: "Nein lieber nicht, sonst wird er für sein Ziehen auch noch belohnt", darauf sie: "Ich werf es auch hinter Sie"? Häh? Geht`s noch? ;-) Gab natürlich kein Leckerlie....

    Ich glaube sie meinte, wenn sie das Leckerlie hinter dich wirft, dann bezieht der Hund das Leckerlie auf das zurück kommen und nicht auf`s Ziehen. Wäre das möglich? Dann wäre die Idee gar nicht so schlecht gewesen.
    Tröste dich. Immer hin hat sie gefragt. :D

    LG

    Franziska mit Till

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    Bei einem Hund der so extrem auf die Gerüche reagiert, würde ich die Prostata im Auge behalten. Kenne da welche die echte Probleme damit bekommen haben, weil die immer angeschwollen ist.

    Bei uns sind auch die Hündinnen läufig. Aber ich merke es, wie immer, mehr an meiner kastrierten Hündin als an meinem Rüden. :)

    Ich persönlich würde diese Saison noch durchsitzen, so schwer es ist und auf die nächste Warten. Dann ist der Hund 2 Jahre alt und könnte es besser ertragen. Ansonsten gibt es meines Wissens auch homöopathische Mittel, mit denen man dem Hund für die Zeit helfen kann.

    Wenn dies aber Dauerzustand bleiben sollte, dann würde das für mich auch schon unter medizinische Indikation fallen.

    Dahin gehen auch meine Gedanken. Mich würde vor allem Beunruhigen, daß der Hund nicht einmal im Haus wirklich Ruhe findet.
    @ ericson08
    Ich denke, da ähnlich wie du. Natürlich kann man darauf achten, daß der Hund möglichst Ruhe hält, man das Schnüffeln und lecken schnell unterbindet damit er sich nicht so hinein steigert u.s.w. Aber wenn das, trotz aller erzieherischer Maßnahmen ein Dauerzustand über Monate hinweg bleibt würde ich auch intensiv über den Kastrationschip nachdenken.
    Denn man darf ja nicht vergessen, daß auch die Maßnahmen die man ergreift damit der Hund mit dem Hormonchaos klar kommt den Hund einschränken. Da stellt sich dann für mich die Frage: Womit geht es dem Hund besser ohne Hormone, aber dafür wesentlich entspannter und mit viel mehr Freiheiten; oder eben mit Hormonen und dafür mit den Einschränkungen.

    LG

    Franziska mit Till

    Was mir zu der Situation noch einfällt:

    Sorgen würde mir bereiten, daß der Hund während dieser Zeiten nicht einmal zu Hause zur Ruhe kommt und ständig körperliche Symptome wie den Ausfluss zeigt.
    Wie lang sind denn diese Phasen? Ehrlich gesagt wären mir 4 Monate im Jahr (Januar und Februar sowie Juli und August) zu viel.

    LG

    Franziska mit Till