Beiträge von Maus1970

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    Dazu muss ich jetzt was sagen: liebe Te, bitte höre nicht auf diesen Ratschlag. Abgesehen davon dass ich das Knurren für pure Unsicherheit und kein Territorialverhalten halte solltest du deinen Hund auf keinen Fall auch noch für sein Geknurre loben. Sowas kann ganz schnell nach hinten losgehen. Ziel sollte sein dass er lernt dass DU solche Dinge regelst. Nur wird das noch seine Zeit brauchen, manche Hunde benötigen Monate um sich einzugewöhnen.

    Das sehe ich genau so Dreamy :gut:
    Liebe Melanieundbalu ich finde es toll, daß du nach Wegen suchst euren Hund ohne Angst an sein Leben bei euch zu gewöhnen. Was du dazu allerdings brauchen wirst sind Liebe (hört sich so an als wäre das kein Problem :D ) und vor allem auch Geduld.
    Du solltest zunächst dafür sorgen, daß fremde Menschen deinen Hund nicht bedrängen. Bitte euren Besuch Balu bei der Ankunft zunächst komplett zu ignorieren. Zeitgleich mußt du eurem Hund ganz klar sagen was er tun soll.
    ( z.B auf seinen Platz schicken. ) So hat er eine klare Orientierung und erfährt, daß du solche Situationen souverän managest. Das gibt ihm Sicherheit und schafft vertrauen.
    Später, wenn der Besuch in der Wohnung ist und Balu sich entspannt hat kannst du beginnen, daß der Besuch vorsichtig Kontakt zu ihm aufnimmt; aber, und das ist besonders wichtig, nur so, daß der Hund sich nicht bedroht und sich wohl fühlt. Das kann z.B so sein, daß der Besuch Balu am Anfang nur ein paar Leckerli aus der Entfernung zu wirft. Später mag er dann ja vielleicht sogar näher können.

    LG

    Franziska mit Till

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    Ah okay, dann hab ich das offenbar falsch verstanden, danke! :smile:

    Diese Frage stellte sich mir und Noora auch schon. Ich habe es ebenfalls so verstanden wie Sacred. Noora geht davon aus, daß der Hund beide Male angeleint war. Ich habe die Themenstarterin auch schon um Aufklärung gebeten. Bisher leider vergeblich.

    LG

    Franziska mit Till

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    Klar gibt es Kinder mit übertriebenen Ängsten. Aber es fällt mir halt in manchen Posts halt doch sehr auf, daß das Verhalten der Hunde sehr schnell mit Arttypisch u.s.w entschuldigt wird, während es dann bei Kindern heißt, die müssen es wissen oder Eltern aufpassen. ( Denn ich empfinde es durchaus auch nicht als normal wenn ein Hund einem Kind hinterher rennt auch wenn es noch so schnell wegrennt. Hunde wissen normaler Weise sehr gut, daß man Menschen nicht jagt )

    LG

    Franziska mit Till

    Panik kann man nicht zu Schau stellen. Panik hat man. Panik hat nichts mehr mit Rationalität zu tun sondern ist eine genetisch bedingte Reaktion auf extrem angstauslösende Reize in dem wir Menschen nur noch Angriff oder Flucht kennen. So reagiert jeder Mensch. Lediglich was eine solche Panik auslöst und wie stark der Reiz sein muß ist von Mensch zu Mensch sehr verschieden.
    Und wenn du nun fragen solltest ob es normal ist, daß ein Kind vor einem Hund solche Angst hat, dann antworte ich dir ganz klar mit "Ja, ist es." Auch dank solcher Hundehalter wie dir, die sich eben nicht fragen ob sie einen Fehler gemacht haben und nicht reflektieren ob ihr Verhalten diese Angst nun auch noch gerade verstärkt hat.

    LG

    Franziska mit Till

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    soo, jetzt darf ich hier auch mal was schreiben...

    UNsere Straße liegt direkt am Wald und hat relativ wenig Verkehr da Sackgasse und Anliegerfrei. Scheint ein Freibrief für HH zu sein, ihren Hund unangeleint rumlaufen zu lassen. IM Prinzip hab ich nichts dagegen, wenn der Hund denn hört. Naja, da reg ich mich öfters mal auf, dass die Hunde die Katzen jagen dürfen, etc.

    Anfang der Woche hats einer echt übertrieben. Der nette Mann hielt es nicht für nötig seinen Golden doodle anzuleinen, bzw. überhaupt Halsband oder Leine mitzunehmen. Der Hund hat es dann geschafft ein Reh aufzustöbern und hat es auch erwischt :verzweifelt: Blöd nur, dass der Hund sich nichtmehr hat einfangen lassen.


    Naja im Endeffekt musste die Polizei kommen und das Reh erschießen. Irgendwann kam dann mal die Frau und brachte Halsband und Leine... :muede:

    Ups, das ist übel.

    LG

    Franziska mit Till

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    Ist doch nicht verboten, solche Reaktion ärgerlich zu finden.
    Angst zu haben ist auch erlaubt.
    Etwas ärgerlich zu finden, auch.

    Stimmt!
    Aber verboten ist es seinen Hund, egal welcher Größe, hinter Menschen hinterher rennen zu lassen!!!
    Und in dem du dich über die Angstreaktion des Kindes ärgerst sagst du ganz klar: "Die Angst ist nicht in Ordnung"

    LG

    Franziska mit Till

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    Ich denke schon, dass sich da im Gegensatz zu früher einiges geändert hat. Ich finde, Eltern (und Kinder) sind tatsächlich verrückter geworden
    Ist doch klar, dass der Hund hinterher will, wenn das Kind wegen nichts panisch rumkreischt (denn ganz zu Anfang hat der Hund ja nur geguckt, das wird ihm ja wohl noch gestattet sein). Klar hätte die TS ihren Hund zurückhalten müssen (war doch angeleint), aber auf der anderen Seite ist auch das unmotivierte Panikgekreische des Kindes auf einen nur guckenden angeleinten Hund nicht normal, vielleicht sollten die Eltern da mal dran arbeiten.

    Das finde ich allerdings eine etwas verquere Entwicklung in der Hundehaltung. Auf der einen Seite wird gesagt es ist vollkommen normal wenn ein Hund einem Kind auf Grund abrupter Bewegungsreize hinterher jagt, seinen Unmut durch knurren zeigt, sich nicht alles gefallen lässt, sich nicht von jedem anfassen lassen will und und und.
    Auf der anderen Seite bezeichnest du ein Kind das starke Angst vor einem Hund hat und deshalb schreiend wegläuft oder, wie in dem beschriebenen Fall, mit dem Rad wegfährt als nicht normal. Das empfinde ich schon als recht befremdlich. Dürfen Kinder ihre Gefühle, ihre Ängste nicht zeigen, müssen die ausnahmslos "funktionieren" und haben somit weniger Rechte als Hunde? Zumal auch in uns Menschen "Flucht" als eine von nur zwei möglichen alternativen Reaktionen auf starke angstauslösende Reize genetisch vorprogrammiert sind. In Momenten großer Bedrohung ist genetisch vorprogrammiert, daß wir entweder mit Flucht oder Angriff reagieren; und zwar ohne Nachzudenken, damit im Ernstfall nicht zu viel Zeit verloren geht.
    Außerdem gehe ich davon aus, daß der Hund in dieser Situation nicht angeleint war. Denn wie sollte ein angeleinter Hund hinter jemandem hinterher rennen können.

    LG

    Franziska mit Till

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    FozzyDogbone
    Vielen Dank für deine Erläuterungen. Bin ja noch sehr "neu" hier und habe noch nicht alles gelesen... geht ja auch nicht... :smile:

    Wenn ich das nun richtig verstanden habe, wird dein Hund eigentlich immer vom gleichen TA seit 2006 behandelt, aber eine wirkliche Besserung hat sich noch nicht eingestellt?

    Dann muss ich noch einmal die Frage stellen:
    Was spricht eigentlich gegen einen Besuch bei einemTHP?

    Scheinbar ist ja eigentlich noch keine wirkliche Besserung durch die tierärztliche Behandlung eingetreten?

    Gegen den Besuch bei einem Tierheilpraktiker spricht in meinen Augen nichts. Aber was den Tierarzt angeht habe ich die Themenstarterin so verstanden, daß das sich das Ganze, bis zu diesem Sommer, alles ganz gut eingespielt hatte, die Behandlung beim Tierarzt also bisher gut angeschlagen hatte und der Hund sich wohl fühlte und fit war.

    LG

    Franziska mit Till