Beiträge von Maus1970

    Zitat

    Melthis:
    Doch für mich ist es schlimm auf die Hundeschule zu verzichten. Ich musste mir wegen dieser unsinnigen Zeugenvorladung schon die Mühe machen 20 Seiten ans Gericht zu schreiben, habe bestimmt 15 Euro an Portokosten ausgegeben, habe mir bei der ersten Verhandlung den Hintern wund gesessen, weil es der Herr Richter nicht für nötig gehalten hat seinen Allerwertesten mal zur Arbeit zu bewegen, hatte Benzinkosten und nun soll ich auch noch auf die Hundeschule verzichten, nur weil das deutsche Rechtssystem es nicht kapiert, dass ich absolut rein gar nichts gesehen habe und somit nichts zu sagen habe?? Nein sorry das geht für mich zu weit. Als nächstes soll man dann für so einen Mist noch seine Hochzeit absagen oder vielleicht den Urlaub verschieben?

    gorgeous2000:
    Ich habe nicht vor auch noch extra mit dem Auto zu Gericht zu fahren. Das wäre ja noch schöner, wenn ich jetzt auch noch 3 Euro an Parkgebühren opfere...


    Aber eigentlich ist das ja keine schlechte Idee den Hund einfach mitzunehmen. Wenn man mich nicht rein lässt, bin ich ja fein raus aus der Sache...

    Und zum Anrufen:
    Ich finde die Leute da so unfreundlich,
    da habe ich nun wirklich keine Lust drauf da anzurufen.

    Ähm, wenn ich hier lese in welchem Tonfall du mit den anderen Usern kommunizierst könnte ich mir vorstellen, daß es eventuell nur so aus dem Wald heraus geschallt hat wie du hineingerufen hast.

    LG

    Franziska mit Till

    Es kommt sehr darauf an "wie" du Gassi gehst. Die 5 Minutenregel bezieht sich auf striktes, kontinuierliches laufen an der kurzen Leine, wo er immer "mit muss". Wenn du ihn frei oder an der langen Leine laufen lassen kannst und er zwischen durch stehenbleiben, sich hinlegen, schnüffeln und ähnliches kann, dann sieht das vollkommen anders aus. Dann kannst du durchaus auch länger mit ihm unterwegs sein. Nur dieses strikte laufen ohne Pause ist für die Gelenke problematisch. So wurde es uns von unserem Tierarzt erklärt.

    LG

    Franziska mit Till

    Beim letzten Training wurde auch ein Hund das erste Mal mit einem Zerrspiel bestätigt, anstatt mit Futter. Der Hund fand das augenscheinlich Klasse und mir hat es auch großen Spaß gemacht. :D Ich kann mir gut vorstellen, daß er auch in Zukunft so belohnt werden wird.
    Ansonsten werden bei uns alle Hunde mit Futter belohnt. Aber nicht aus Prinzip, sondern weil es den Hunden am meisten entspricht.
    Bei meiner Beaglenase ist das eine ziemlich klare Sache. Er ist Beagle typisch verfressen; :D so daß man ihn durch Futter natürlich sehr effektiv belohnen und bestätigen kann.
    Obwohl er auch sehr gerne spielt und vor allem zerrgelt ist seine Superfutterbelohnung damit nicht zu toppen. :D

    LG

    Franziska mit Till

    Bei uns in der Gruppe lobt auch niemand zwischendurch. Ich denke wenn man einen Hund für den Realeinsatz ausbildet wird es mit mit dem Lob auf dem Trail schwierig werden, denn im Ernstfall weißt du ja nicht ob der Hund richtig ist.
    Bisher habe ich es allerdings auch nie vermisst.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Ich bin stolz auf meine Biene und vertrau ihr immer mehr auf den Trails. Noch vor ein paar Monaten hat sie sich immer mal wieder von Fremdspuren ablenken lassen und ist denen erstmal schön hinterher, sodass ich irgendwann an jeder Abzweigung besonders im Wald gezweifelt habe und sie nicht immer lesen konnte, ob es jetzt Wild oder unsere Person ist, die sie da in der Nase hat. Und ich weiß nicht wie genau wir das jetzt hinbekommen haben, aber das Vertrauen ist jetzt wieder da, Mia ist absolut sicher auf der Spur und korrigiert sich super selber, riecht auf Kreuzungen mal in die anderen Wege rein und entscheidet sich dann für den Richtigen. Obwohl ich gestehen muss, dass ich in manchen Situationen immer noch nicht sicher bin, ob das jetzt ne Wildspur ist, obwohl sie selbst wenn sie da mal eine hat nur noch kurz die Nase in die Richtung steckt und dann eigentlich gleich weiterläuft.

    Hihi, daß scheint Beagle typisch zu sein. :D Ich habe mit Till ganz ähnliche Erfahrungen gemacht. Ich empfand es auch am Anfang als sehr schwer zu erkennen, was er nun gerade in der Nase hat. Wobei es bei Till so war, daß er zwar nie einer falschen Spur hinterher gegangen ist, er aber eine Zeit lang der Meinung war er könne neben dem Trailen noch mal eben nebenbei ein paar andere Gerüche abchecken und entsprechend unkonzentriert war. Wir haben dann die Trails zunächst kurz aber anspruchsvoll gehalten. So kam er zwar schnell zum Erfolg, hat aber auch gemerkt, daß er seine Aufmerksamkeit ganz auf das Trailen lenken muß. Das hat sehr gut funktioniert. Mittlerweile ist er sehr konzentriert und kaum ablenkbar.

    Ist es bei euch auch so, daß der Unterschied in der Körpersprache zwischen "Ich rieche Wild" und "Ich bin voll auf dem Trail" relativ gering ist? Es würde mich interessieren ob das vielleicht sogar etwas Beagle typisches ist.
    Bei Till ist es so, daß er um so weniger pendelt, je fokussierter er auf den Trail ist. Insgesamt ist seine Körperhaltung beim Trailen weicher und lockerer als bei einer Wild Spur. Da ist er eher etwas steifer.

    Beim letzten Mal haben wir einen sehr langen Trail mit 2 Unterbrechungen gearbeitet. Ich war total stolz, daß er das so gut gemeistert hat. Er ist jedes Mal problemlos wieder in die Arbeit gekommen.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich Belohne meinen Hund sehr viel mit Futter. Warum? Ganz einfach weil er, als Beagle, das Fressen nun einmal liebt und er sich dadurch sehr gut motivieren lässt. Allerdings nicht so, daß es für ihn Existenziell ist. Er bekommt Morgens, seit jeher, etwa 1/3 seiner Tagesration in seinen Napf und einen ganz kleinen Teil am Abend. Den Rest bekommt er als Belohnung für Gehorsam. Das funktioniert sehr gut und ich bin mir sicher, daß ich mehr für meinen Hund bin als ein reiner Futterautomat. Ich bestätige richtiges Verhalten zwar mit Futter aber das ist ja nur ein Teil unserer Beziehung/Bindung. Der Andere besteht aus gemeinsamem Arbeiten, wie zum Beispiel Mantrailing, Apportieren, Suchspiele jeglicher Art, gemeinsamen Spielen und natürlich kuscheln. :D
    So gesehen sehe ich keinen Grund mir das Leben unnötiger Weise schwerer zu machen, in dem ich auf die Form der Belohnung verzichte die mein Hund am Besten findet.
    Für mich kann Futterbelohnung lediglich eine Art der Bestätigung sein, Bindung muß aber durch andere Dinge entstehen.
    Das der Rhodesien Ridgeback erst durch Hungern dazu gebracht werden musste seinem Frauchen Aufmerksamkeit zu schenken ist traurig, aber war in dieser Situation wohl nur notwendig und das Apportieren kann nur ein Teil dessen sein was geschehen muß um Bindung entstehen zu lassen.

    LG

    Franziska mit Till