Beiträge von Maus1970

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    Im Momemt mache ich auch alles telefonisch.
    Was er hat, steht noch nicht fest. Es stand zunächst Parvio im Raum, konnte aber ausgeschlossen werden (GsD). Er hatte urplötzlich flüssigen Durchfall mit Erbrechen, Schleimhäute wurden weiß, er trocknete aus, Kreislauf im Keller. Ich bin Nachts sofort mit ihm los zur Klinik... es konnte kaum noch ein Zugang gesetzt werden :sad2:.
    Ich bin schonmal heilfroh, dass er die erste Nacht überstanden hat.

    Ich glaube, wenn man einen "guten" Arzt hat, der einem das freundlich erklärt, gern Auskunft gibt usw. ist man ohnehin etwas beruhigter. Leider war das jetzt bei meinen Telefonaten nicht der Fall.
    Jetzt erst gelesen: Ja Franziska!
    Man nimmt sich hier einfach nicht die Zeit und ist zudem derbst pampig. Das ärgert mich tierisch und ich habe heute schon mehrfach mit der Ärztin telefoniert, Behandlungsschritte sind mir klar, Prognose mag sie nicht sagen bzw. reagiert unfreundlich.

    Mensch, daß tut mir leid. Das ist richtig doof. Das eine Ärztin keine Prognose geben kann, kann ich ja noch akzeptieren. Aber eine Tierärztin sollte sich doch freundlich mit den Haltern auseinander setzten und ihnen erklären und sie informieren können.

    LG

    Franziska mit Till

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    ich wohn in den usa ;) Alltag ist deshalb Englisch. Es macht das "formale Training" zudem einfacher, weil sonst niemand die Kommandos "ruinieren" kann. Mein Freund z.B. ist nicht immer konsequent mit den Kommandos und das ist, weil in English, nicht so tragisch. Der Hund kann gut zwischen Deutsch und Englisch unterscheiden.


    Hihi Das erklärt natürlich Alles! :D Dann läuft das bei dir ja ähnlich wie bei uns. Wir haben ja aus dem selben Grund sein Rückruf- und sein Abbruchkommando in einer fremden Sprache gewählt.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich glaube auch, daß es die Hunde in der Regel besser ist wenn Frauchen und Herrchen nicht zu besuch kommen.
    Ausnahmen mögen da die Regel bestätigen.
    Aber beim Lese deines Eingangspost hatte ich das Gefühl als wärst du nicht nur unsicher ob du ihn besuchen solltest, oder nicht; sondern als hätte man dich nicht wirklich darüber informiert wie es deinem Hund geht und du bist auch deshalb so unsicher.
    Liege ich da richtig?
    Wenn ja dann solltest du umgehend die Tierklink anrufen und darauf bestehen, daß dir jemand genaue Auskunft darüber gibt wie es deinem Kleinen aktuell geht und wie sein momentaner Gesundheitszustand und die Prognosen und weiteren Behandlungsschritte sind. Da würde ich mich auch nicht abwimmeln lassen sondern solange nachfragen bis du dir ein zufriedenstellendes Bild von der Situation machen kannst.

    Wenn mich mein Gefühl getäuscht hat dann bitte ignorieren. :D

    LG

    Franziska mit Till

    Ach, daß Wichtigste hätte ich nun fast vergessen: Gute Besserung dem Kleinen!

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    mein Hund ist zweisprachig "trainiert". Wenn ich Kommandos trainiere, also spezifisch für Obedience, dann sin die Kommandos in Deutsch...sitz, platz, fuss, bring, bleib, steh usw. Im Alltag wird aber english gesprochen. Also will ich z.b. dass sie sich im Wohnzimmer hinlegt dann benutz ich nich platz sondern down.
    Macht das training insofern einfacher, weil sie weiss deutsch=arbeiten.

    Das finde ich auch eine gute Idee.
    Hat es einen besonderen Grund, daß du für die Arbeit Deutsch und für den Alltag Englisch gewählt hast und nicht umgekehrt? Ich frage deshalb, weil ich ich mir gut vorstellen kann, daß mir im Alltag schnell das Deutsche heraus rutschen würde und es mir leichter Fallen würde bei der Arbeit "besondere" Kommandos zu wählen als die die man schon von Kindheit auf an kennt. Also von Gefühl her hätte ich es, glaube ich, eher umgekehrt gemacht.

    LG

    Franziska mit Till

    Nein, wir machen das nicht so. Jedenfalls nicht durchgängig. Wir benutzen die gängigen Deutschen Kommandos.
    Zusätzlich zu seinem deutschen Rückrufkommando haben wir allerdings noch ein "Superwort" Rückrufkommando in einer Fremdsprache. Eben so haben wir für das "Nein" noch ein extra Abbruchkommando aus einer anderen Sprache.
    Bei uns war der Hintergrund der, daß wir für diese beiden Kommandos ein Wort in einer fremden Sprache wählen wollten um es sauberer Aufbauen zu können. Dadurch, daß wir diese Wörter in unserer Alltagssprache nie benutzen hat unser Hund sie wirklich nur dann gehört wenn auch er und der Rückruf bzw. Abbruch gemeint waren und wir konnten es ganz gezielt einsetzten und trainieren, so daß er möglichst keine Fehler gemacht hat.
    Im Grunde ist es so, daß sein Rückruf- und sein Abbruchkommando in einer Fremdsprache sind und er das Deutsch Komm hier und Nein neben bei durch den Alltag gelernt hat.

    LG

    Franziska mit Till

    Das sehe ich ein wenig anders. Ob der nun Hund richtig eingeschätzt wurde oder nicht, darüber kann man diskutieren. Das stimmt schon, was du schreibst.
    Aber das Problem der Hündin war doch, daß sie Autos gejagt hat und nicht Wild. Auf der Wiese wird ihr definitiv kein Auto begegnen und hören kann sie die von der entfernten Landstraße her ja auch nicht. Von daher ist das Risiko, daß sie plötzlich ein Auto erblickt und zu jagen beginnt in dieser Situation doch sehr gering und geht, meiner Meinung nach, gegen Null. Natürlich hat man nicht noch den Rückruf in Petto wie bei hörenden Hunden.
    Aber in einer solchen Situationen denke ich kann bei Hunden die sich am Halter orientieren und kein Willd jagen Freilauf durchaus gewagt werden.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Schön wärs. Ich musste dafür eine Verzichtserklärung unterschreiben, sonst wäre ich meinen Job los geworden.


    Also wenn der Diebstahl von 3kg alten Kartoffeln auf einem Acker eine ernste Angelegenheit ist, dann werde ich nächsten Sonntag Bundeskanzlerin...

    Wieso wärst du deinen Job losgeworden wenn du nicht auf deine Auslagen als Zeuge verzichtet hättest? Ich kann mir nicht vorstellen wie das zusammenhängt. Das würde mich wirklich interessieren.

    LG

    Franziska mit Till

    @ Brizo
    Aber warum ist es für dich denn so unverantwortlich die Hündin frei laufen zu lassen? Die Hündin hat doch gezeigt, daß sie sich sehr gut an der Halterin orientiert. Der nächste Straßenverkehr und auch Fahrräder und ähnliches schienen einigermaßen weit entfernt.
    Natürlich ist es ein Risiko. Aber der ist der Freilauf doch immer. Die Hündin lebt, wenn ich das richtig verstanden habe, seit ihrer Geburt mit ihrer Behinderung. Ihr ist klar und sie hat gelernt damit umzugehen, daß sie nur das anschauen hat um Kontakt zu ihrer Halterin zu halten. Genau so wie die Hündin aus unerfindlichen gründen sich mal nicht umschauen und loslaufen kann, kann auch ein noch so gut trainierter und gehorsamer und seinen Rückruf ignorieren und durchstarten. Wo genau siehst du da den Unterschied?

    LG

    Franziska mit Till

    Zusatz:
    Ansonsten ist es so wie die anderen User bereits geschrieben haben: Auslagen die Zeugen entstehen werden komplett erstattet, (Du würdest also selbst das Geld für die Stunde Hundeschule erstattet bekommen wenn du es nicht mehr dorthin schaffen würdest und kannst also ruhig mit dem Auto fahren.)
    Verordnungen bezüglich Hunde sind von Gemeinde zu Gemeinde entsprechend unterschiedlich. Also kann dir hier niemand zuverlässig helfen der nicht genau weiß in welches Gericht du musst.

    LG

    Franziska mit Till