Beiträge von Maus1970

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    soo, jetzt darf ich hier auch mal was schreiben...

    UNsere Straße liegt direkt am Wald und hat relativ wenig Verkehr da Sackgasse und Anliegerfrei. Scheint ein Freibrief für HH zu sein, ihren Hund unangeleint rumlaufen zu lassen. IM Prinzip hab ich nichts dagegen, wenn der Hund denn hört. Naja, da reg ich mich öfters mal auf, dass die Hunde die Katzen jagen dürfen, etc.

    Anfang der Woche hats einer echt übertrieben. Der nette Mann hielt es nicht für nötig seinen Golden doodle anzuleinen, bzw. überhaupt Halsband oder Leine mitzunehmen. Der Hund hat es dann geschafft ein Reh aufzustöbern und hat es auch erwischt :verzweifelt: Blöd nur, dass der Hund sich nichtmehr hat einfangen lassen.


    Naja im Endeffekt musste die Polizei kommen und das Reh erschießen. Irgendwann kam dann mal die Frau und brachte Halsband und Leine... :muede:

    Ups, das ist übel.

    LG

    Franziska mit Till

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    Ist doch nicht verboten, solche Reaktion ärgerlich zu finden.
    Angst zu haben ist auch erlaubt.
    Etwas ärgerlich zu finden, auch.

    Stimmt!
    Aber verboten ist es seinen Hund, egal welcher Größe, hinter Menschen hinterher rennen zu lassen!!!
    Und in dem du dich über die Angstreaktion des Kindes ärgerst sagst du ganz klar: "Die Angst ist nicht in Ordnung"

    LG

    Franziska mit Till

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    Ich denke schon, dass sich da im Gegensatz zu früher einiges geändert hat. Ich finde, Eltern (und Kinder) sind tatsächlich verrückter geworden
    Ist doch klar, dass der Hund hinterher will, wenn das Kind wegen nichts panisch rumkreischt (denn ganz zu Anfang hat der Hund ja nur geguckt, das wird ihm ja wohl noch gestattet sein). Klar hätte die TS ihren Hund zurückhalten müssen (war doch angeleint), aber auf der anderen Seite ist auch das unmotivierte Panikgekreische des Kindes auf einen nur guckenden angeleinten Hund nicht normal, vielleicht sollten die Eltern da mal dran arbeiten.

    Das finde ich allerdings eine etwas verquere Entwicklung in der Hundehaltung. Auf der einen Seite wird gesagt es ist vollkommen normal wenn ein Hund einem Kind auf Grund abrupter Bewegungsreize hinterher jagt, seinen Unmut durch knurren zeigt, sich nicht alles gefallen lässt, sich nicht von jedem anfassen lassen will und und und.
    Auf der anderen Seite bezeichnest du ein Kind das starke Angst vor einem Hund hat und deshalb schreiend wegläuft oder, wie in dem beschriebenen Fall, mit dem Rad wegfährt als nicht normal. Das empfinde ich schon als recht befremdlich. Dürfen Kinder ihre Gefühle, ihre Ängste nicht zeigen, müssen die ausnahmslos "funktionieren" und haben somit weniger Rechte als Hunde? Zumal auch in uns Menschen "Flucht" als eine von nur zwei möglichen alternativen Reaktionen auf starke angstauslösende Reize genetisch vorprogrammiert sind. In Momenten großer Bedrohung ist genetisch vorprogrammiert, daß wir entweder mit Flucht oder Angriff reagieren; und zwar ohne Nachzudenken, damit im Ernstfall nicht zu viel Zeit verloren geht.
    Außerdem gehe ich davon aus, daß der Hund in dieser Situation nicht angeleint war. Denn wie sollte ein angeleinter Hund hinter jemandem hinterher rennen können.

    LG

    Franziska mit Till

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    FozzyDogbone
    Vielen Dank für deine Erläuterungen. Bin ja noch sehr "neu" hier und habe noch nicht alles gelesen... geht ja auch nicht... :smile:

    Wenn ich das nun richtig verstanden habe, wird dein Hund eigentlich immer vom gleichen TA seit 2006 behandelt, aber eine wirkliche Besserung hat sich noch nicht eingestellt?

    Dann muss ich noch einmal die Frage stellen:
    Was spricht eigentlich gegen einen Besuch bei einemTHP?

    Scheinbar ist ja eigentlich noch keine wirkliche Besserung durch die tierärztliche Behandlung eingetreten?

    Gegen den Besuch bei einem Tierheilpraktiker spricht in meinen Augen nichts. Aber was den Tierarzt angeht habe ich die Themenstarterin so verstanden, daß das sich das Ganze, bis zu diesem Sommer, alles ganz gut eingespielt hatte, die Behandlung beim Tierarzt also bisher gut angeschlagen hatte und der Hund sich wohl fühlte und fit war.

    LG

    Franziska mit Till

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    Was ist es denn für eine Rasse und welche Schulterhöhe hat der hund?
    Wie ergeben sich die 20kg ´Normalgewicht´? Ich verseh das Problem nicht...wenn der Hund mit 18 Kg fit und gesund ist, wieso soll der jetzt zunehmen?

    So wie ich es verstanden habe, zeigt der Hund ein permanentes Hungergefühl.

    LG

    Franziska mit Till

    Hast du schon einmal daran gedacht deinen Hund einmal genauer auf mögliche Allergien untersuchen zu lassen?
    Wenn ich dich im Eingangspost richtig verstanden habe verträgt dein Hund nicht jedes Futter und bekommt bei zu viel Nahrung Magenschmerzen und Durchfall; ist in dieser Hinsicht also scheinbar etwas Vorbelastet.
    Allergien können sich jeder Zeit entwickeln oder verstärken. Möglicherweise kann er sein Futter seit einiger Zeit nicht mehr ausreichend verwerten.

    LG

    Franziska mit Till

    Hallo Icephoenix
    Neben Schmerzen könnte ich mir gut vorstellen, daß der Hund durch die OP an sich noch vollkommen verunsichert ist. Du hast ja beschrieben, daß der Hund noch nicht lange bei deiner Mutter lebt und zunächst sehr unsicher und misstrauisch war und einige Zeit brauchte um sich an deine Mutter und deinen Stiefvater zu binden. Vielleicht ist durch die OP, den daraus resultierenden Ängsten und Schmerzen, dieses neu gewonnene Vertrauen wieder erschüttert worden und er braucht einfach Zeit um das ganze für sich richtig einzusortieren.
    Allerdings würde ich auch sicher stellen wollen, daß mit der Wundheilung alles in Ordnung ist und gegebenen Falls noch einmal zum Tierarzt gehen (notfalls auch zu einem anderen falls der der Kastriert hat zu negativ verknüpft ist) wenn eine Untersuchung der Wunde beim letzten Mal nicht möglich war.

    LG

    Franziska mit Till

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    was ist das denn für ein mist???

    das ist doch kein experiment :/

    man sollte seine kinder im griff haben, ja !
    und sich gegen einen welpen / junghund durchsetzen können
    .

    Na, ja Jungspund ich finde du machst es dir da mit deiner Beurteilung ein wenig zu einfach. Die Themenstarterin hat ein 18 Monate und ein 3 Jahre altes Kind ( zusätzlich noch 2 im Alter von 8 und 11). Gerade die beiden Jüngsten sind doch, allein auf Grund ihres Alters, doch noch gar nicht in der Lage die Konsequenzen ihres Tuns einzuschätzen.
    Kinder in diesem Alter sind extrem Neugierig und wollen die Welt erkunden da kann keine Mutter dieser Erde verhindern und so gut beausichtigen , daß ihr Kind nicht einmal Blödsinn macht. Das hat doch absolut nichts mit im Griff haben und fehlender Erziehung zu tun.
    Nicht umsonst trifft man in Haushalten in denen Kleinkinder leben besondere Vorkehrungen wie Medikamente und andere toxische Dinge unzugänglich für die Kinder aufbewahren, Steckdosen extra sichern. Wenn es so einfach wäre ein Kind so lückenlos zu beaufsichtigen wäre das doch gar nicht nötig. Dann müssten alle diejenigen die diese Vorkehrungen treffen ja alle entweder überbesorgt oder unfähig sein.

    LG

    Franziska mit Till