Beiträge von Maus1970

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    Zum Thema Reizangel:
    ich denke es ging hier "ganz einfach" um Beziehungsarbeit. Ganz ohne jedweigen anderen Bezug...
    Ich finde es sehr nachvollziehbar über Stärkung der Beziehung zwischen HH und Hund die Ansprechbarkeit des Hundes in angespannten/spannungsgeladenen Situationen zu fördern.

    Und mal so ganz allgmein: Ist es nicht so, dass diese Sendung(en) auch dazu dienen, sich das rauszunehmen, was einem helfen und vor allem auch entsprechen kann?
    Ich glaube es ist wichtig, einen authentischen Weg zu finden! Ich kann besser leise und mit Unterstützung von Handzeichen arbeiten. Laute Signale sind nicht meine Stärke. Ob das gut oder schlecht ist finde ich sei erstmal dahin gestellt. Wichtig finde ich, dass das, was ich dem Hund vermitteln will, glaubwürdig ist.
    Und so sind eben die Wege unterschiedlich.
    Ist jetzt auch Off- Topic.

    Ich finde Martin Rütters Ansätze meistens sehr gut. Aber eben auch nicht alles. Und das ist doch auch normal oder? Es gibt so viele Ansätze und ich finde es gerade gut, sich aus dieser Vielfalt das suchen zu können, was dem eigenen Charakter und dem des eigenen Hundes/ der eigenen Hunde entsprechen kann.

    Das sehe ich genau so! :gut:

    LG

    Franziska mit Till

    Ich denke in diesem Fall kann man niemanden einen Vorwurf machen und es gibt, in meinen Augen, keinen Schuldigen. Es halt leider einfach total blöd gelaufen. Das Kind wollte nur toben und ist dem Hund versehentlich auf den Schwanz getreten. Der Halter hatte seinen, bis dahin, so wie ich es verstanden haben, absolut unauffälligem Hund, wirklich gut gesichert. Der Hund hat sich vermutlich nur sehr erschrocken, weil er gedöst bzw. geschlafen hatte. Was geblieben ist, ist das berühmte Restrisiko. Klar muß der Halter für den Schaden aufkommen und hätte er aufmerksamer sein können/müssen. Aber von Schuld kann man hier, meiner Meinung nach, nicht sprechen.
    Allerdings würde ich als Halter meinen Hund nach so einem Vorfall trotzdem auf jeden Fall einem kompetenten Trainer/in anschauen lassen. Denn, und das klang ja hier auch schon häufiger an, nicht jeder Hund geht in einer solchen Situation "nach vorne" und schnappt ab. ( Ich habe zwar erst den Zweiten, aber mein Erster hat es nicht getan und auch bei Till wäre ich mir sehr sehr sicher, daß er es ebenfalls nicht tun würde. )
    Von daher wäre es mir als Halterin wichtig, nach einem solchen Vorfall, zu wissen ob ich meinen Hund da richtig einschätze, oder er doch über einen höheres Aggressionspotential verfügt als ich denke; um dann in Zukunft richtig handeln zu können.

    LG

    Franziska mit Till

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    Danke schön für alle Eure Beiträge :gut:
    Wir haben einen kleinen Garten, grenzen aber direkt an Feld- und Waldwege. Mein Mann hat im Sinn, die jüngere zum Jogging und Agility zu nehmen, dann kann ich dann währenddessen mit der alten gemütlich spazieren gehen.
    Pipipfützen und solche Sachen stressen mich nicht. Darauf sind wir vorbereitet.
    Hab vorhin nochmals mit der Frau von der Organisation telefoniert, sie hat mir versichert, falls es ernsthaften Streit geben soll, ich die Ältere bei ihr abgeben kann. Ich hoffe jetzt einfach ganz fest, dass dieser worst case NICHT eintritt. Hab mich doch in beide Mäuse verliebt :D

    Ich denke der Entscheidende Faktor wird er Zeitfaktor sein, da die Beiden Hunde vermutlich doch sehr unterschiedliche Bedürfnisse haben werden. Aber da ihr zu zweit seid und ihr offensichtlich beide Lust habt euch mit den Hunden zu beschäftigen sind das doch schon mal ganz gute Voraussetzungen. Zudem lassen sich zu Zweit sicherlich auch "Baustellen" leichter in den Griff bekommen. Außerdem habt ihr so auch die Option, daß sich jeder Hund zu einem anderen von Euch als Hauptbezugsperson hin orientiert; falls die Hunde eine Bezugsperson als wichtige Ressource sehen und nicht teilen wollen.

    LG

    Franziska mit Till

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    Dem Hund ist kein Vorwurf zu machen, das sehe ich wie die Anderen hier. Aber Aussagen wie

    kann ich nicht zustimmern. Am Besten sichert man seinen Hund durch Aufmerksamkeit und ist nicht so ins Gespräch vertieft, dass man ein Kind, das so nahe vorbeiläuft, dass es dem Hund auf den Schwanz treten kann, nicht bemerkt.
    LG Appelschnut

    Das sehe ich ein wenig anders. Zum einen ist man selbst ist doch keine Maschine und zum Anderen war der Hund an der kurzen Leine und direkt neben der Halterin. Letztendlich ist das Kind ja nicht eine Zeitlang vor dem Hund herumgesprungen, hat ihn angefasst oder der Halterin die Leine aus der Hand gerutscht. (Was alles Dinge wären die man durch Aufmerksamkeit hätte verhindern können) Sondern das Kind ist im V o r b e i l a u f e n dem Hund auf dem Schwanz getreten. Das dürfte vermutlich so schnell gegangen sein, daß es wohl auch bei ungeteilter Aufmerksamkeit kaum vermeidbar gewesen wäre. Man kennt ja noch nicht mal den Namen des Kindes um es ansprechen oder etwas zurufen zu können.

    LG

    Franziska mit Till

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    Ja, klar. Ich hoffe eigentlich auch, dass nicht 10 Leute gleichzeitig innerhalb einer Stunde durch so eine Pruefung geschleust werden. Dann kann man das mangels Qualitaet auch gleich lassen.
    Eine Bekannte hat gerade letzte Woche die Hundefuehrerscheinpruefung abgelegt. Ich weiss nicht, ob das nun genau die Pruefung war, die vorgeschrieben ist. Sie braucht das naemlich nicht. Aber die war mit allen Prueflingen den ganzen Tag unterwegs und dementsprechend geplaettet am Abend. 40 Euro waeren da das Mega-Schnaeppchen schlechthin.


    War bei uns genau so.

    LG

    Franziska mit Till

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    Stell ich mir witzig vor - besonders den Teil mit den Fahrstühlen :mute:


    Das Ganze ist schwachsinnig geplant und wenn mehrere Leute anwesend sind, kann mir keiner erzählen, dass der Prüfer alle im Blick hat. Wie soll das dann bei unverträglichen Hunden laufen?

    Welcher Selbständige ließe sich in dem Sektor freiwillig auf so geringe Stundenlöhne ein, wenn er doch auf dem eigenen Gelände für eine Trainingsstunde 50€ und mehr nehmen kann.

    Es geht schon, daß mehrere Leute gemeinsam Prüfung laufen. Wenn Fahrstuhlfahren angesagt ist dann wird das halt nacheinander oder mit 2 Hunden samt Haltern gemacht. Geht die Gruppe beobachtet der Prüfer jeden eine Zeit lang bezüglich Leinenführigkeit und Verhalten.
    Beim theoretischen Teil ist es ja überhaupt kein Problem, daß mehrere zeitgleich die Fragen beantworten.

    LG

    Franziska mit Till

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    Ich hab grad auf der HP eines Anbieters hier nochmal nachgeguckt. Da sind die Preise jetzt bei 55 Euro pro Pruefung. Die Angabe gab es noch vor ca. einem halben Jahr so nicht. Und selbstverstaendlich bietet er darueber hinaus einen Vorbereitungskurs, bzw. einen theoretischen Vorbereitungsabend an. Und dann sind wir wieder bei "alten" Preisen. Kaum ein Neuhundebesitzer wird die Praxispruefung ohne Kurs machen.


    ... und genau das wäre dann doch eigentlich der gewünschte Effekt, oder? Gewünscht ist doch, daß sich insbesondere Neuhundehalter sich mit der Erziehung und den Bedürfnissen ihres Hundes auseinander setzen.
    Von daher finde ich das schon in Ordnung.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich finde die Idee des Hundeführerscheines ja gar nicht so verkehrt. Das man hier und da mit Sicherheit noch einiges verbessern könnte ist aber auch klar.
    200-240 Euro für die Prüfung halte ich allerdings für vollkommen überzogen und unverschämt.
    40 Euro hingegen dürften etwas knapp kalkuliert sein. Ich würde 60 Euro für beide Prüfungsteile für angemessen halten.
    Wenn man davon ausgeht, daß ein Prüfer immer 6 Leute zusammen faßt dann bekäme er 360 Euro. Wenn man davon ausgeht, daß er mit der Prüfung etwa 6 Stunden beschäftigt wäre und mit eventueller An- und Abfahrt damit ein ganzer Arbeitstag herum wäre hätte er an diesem Arbeitstag 360 Euro Brutto verdient. Nach allen Abzügen, die ja gerade bei selbständiger Tätigkeit erheblich sind blieben i n e t w a 180 Euro Netto über. Das ergäbe einen Stundenlohn von etwa 25 Euro pro Stunde.

    LG

    Franziska mit Till