Beiträge von Maus1970

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    Hallöchen,

    wie habt ihr geübt, dass euer Hund zuverlässig Sitz und Platz auf Entfernung macht?
    Ich habe langsam angefangen bin bis zu einem Meter von ihm weg, aber dann kommt er freudig angewackelt, wenn ich die Befehle sage :smile:

    Vielleicht habt ihr ja eine Idee.

    Du kannst anfangs eine Barriere zwischen dich und den Hund bringen um somit den Impuls zu dir zukommen durch die natürliche Sperre zu unterbrechen. Beispielsweise kann man das Sofa im Wohnzimmer ein wenig vorrücken, und es so hinstellen, daß der Hund an nur einer Stelle die Möglichkeit hat hinter das Sofa zu gelangen. Außerdem sollte es nur so breit sein, daß der Hund gerade dahinter langgehen kann. Nicht breiter.
    Locke den Hund nun mit Leckerlis hinter das Sofa an die Stelle die am weitesten vom Durchgang entfernt ist. Du selbst bleibst dabei vor dem Sofa. Lasse an dieser Stelle ein paar Leckerli fallen und sie deinen Hund fressen. (Du vor dem Sofa deinem Hund genau gegenüber nur durch das Sofa getrennt, dein Hund dahinter möglichst weit entfernt vom Durchgang.) Sobald dein Hund die Leckerlis aufgefressen hat sagst du dein Kommando "Sitz". Dadurch, daß der direkte Weg zu dir durch das Sofa versperrt ist, du so Nahe bist und er sich dort nicht großartig nach vorne bewegen kann führen die Hunde das Kommando, in aller Regel, dann sofort aus. Natürlich wird dann sofort gut belohnt und gelobt. :D Dann kannst du langsam den Abstand zum Hund und Sofa erhöhen. So versteht der Hund, daß mit "Sitz" nicht ich laufe meinem Halter entgegen und setze mich dort hin gemeint ist sondern "Ich setze mich dort wo ich bin sofort hin". Die meisten Hunde lernen das so sehr schnell, so daß man bald unter geringer Ablenkung und bei ganz geringer Distanz ohne Sperre trainieren und Stück für Stück den Abstand erweitern kann.

    LG

    Franziska mit Till

    Und in dieser Zeit war jeder Hund nur einmal an der Reihe?
    In der ersten Stunde ging vermutlich einige Zeit für theoretische Erklärungen drauf, oder?
    Dann wird es mit Sicherheit nicht so bleiben, daß jeder Hund nur so kurz arbeitet. Wobei ich 1,5 Stunden Training für 6 Hunde schon für recht kurz halte.

    LG

    Franziska mit Till

    Das Hunde zu beginn nur sehr kurze Suchen habe ist normal. Für den Hund ist alles neu und dem entsprechen Anstrengend. Außerdem soll durch einen schnellen Erfolg die Motivation des Hundes hochgehalten und der Spaß am Mantrailing geweckt werden bevor dann später, wenn ihr weiter ins Mantrailing eingestiegen seid, die Motivation und der Spaß durch die Arbeit an sich kommen.
    Das allerdings jeder Hund nur einmal 5 Minuten im Einsatz war finde ich schon sehr wenig.
    Wie viele Hunde seit ihr denn in eurer Gruppe und wie lange geht euer Training? Bei uns war es so, daß wir uns am Anfang mit 5 Hunden für 2 Stunden getroffen haben. Während dieser Zeit hatte jeder Hund 3-4 kurze Suchen.
    Das war für die Hunde sehr schön und hat unwahrscheinlich motiviert.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Ey Leute, überseht net einfach die Bilder von meinem Pupser :P

    Dein Pupser ist ebenfalls extrem süß. :D
    Zur Figur: Ehrlich gesagt, ich finde er könnte ein klein wenig mehr haben. Er ist doch extrem dünn. Er hat die gleiche Größe wie Till und wiegt ein Kilo weniger. Ich glaube so 13,5 Kilo wären vermutlich optimal. Allerdings ist er noch sehr jung. Von daher würde ich zwar gut darauf achten, daß er keinesfalls abnimmt allerdings noch nicht versuchen etwas drauf zu füttern, sofern der Hund sich so wohl fühlt. Damit würde ich warten bis das Wachstum abgeschlossen ist. Es sei denn er nimmt noch weiter ab.

    LG

    Franziska mit Till

    Die Figur ist auf diesen Fotos leider schwer zu erkennen. Hast du vielleicht Fotos von oben und direkt von der Seite?
    Was ich aber eindeutig erkennen kann:

    Nero ist ein gaaaanz gaaanz hübscher. So tolles glänzendes Fell *schwärm* Absolute *Klaugefahr.* :D

    LG

    Franziska mit Till

    Ich denke aber, daß bei einem Hund mit solcher gefestigten und ritualisierten Aggression die Gefahr immer sehr groß sein wird, daß es irgendwann einmal kippt. Auch wenn man weiterhin intensiv daran arbeitet frage ich mich ob man jemals eine solche Zuverlässigkeit im Verhalten erreichen könnte bei dem es vertretbar wäre ihn mit Artgenossen zusammen lassen zu können. Das Problem bei so einem großen Hund ist ja zusätzlich noch daß es keine Hunde gibt die ihm körperlich überlegen genug wären um ihn im Falle eines Falles gezielt in die Schranken zu weisen.

    LG

    Franziska mit Till

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    Man sollte hier nicht den Trugschluss erliegen, dass die Situation so geblieben wäre, wenn man den Zaun weggenommen hätte.
    Kontakt mit klarer Barriere und Kontakt direkt sind zwei paar Schuhe in denen Hunde sich auch ganz unterschiedlich verhalten können.
    Und ich frage mich immer wieder, woher diese feste Überzeugung kommt, dass Hunde unbedingt Kontakt zu fremden Hunden haben müssen.

    CM deckelt die Hunde so lange bis sie nicht mehr wagen aufzumucken, egal ob im Angesicht eines Menschen oder eines anderen Hundes, das hat nichts mit Resozialisierung zu tun und hat im MR Thema auch nicht viel zu suchen.

    Genau das denke ich auch. Selbst wenn es auch ohne Zaun zunächst friedlich geblieben wäre, die Gefahr wäre zu groß gewesen, daß die Situation von einer auf der anderen Sekunde kippt und der Hund wieder massivst auf die anderen Hunde losgeht und es zu einer ernsthaften Beißerei kommt. Dann wäre alles Erreichte wieder hinfällig gewesen, von den körperlichen und psychischen Folgen für die anderen Hunde mal ganz abgesehen.
    Nur weil der Hund auf der anderen Zaunseite mit den anderen Hunden gerannt ist bei, einem Hund mit solcher Problematik und Vergangenheit, darauf zu schließen ihn zu den anderen Hunden lassen zu können halte ich für voreilig

    LG

    Franziska mit Till