Beiträge von Maus1970

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    Würdest Du Dich nach einer OP, noch schlafend, aus dem Krankenhaus entlassen lassen?
    Sowas sagt einem doch der gesunde Menschenverstand, den leider, in heutigen Zeiten, viele vermissen lassen.
    Muß einem denn immer alles vorgekaut werden?

    Nein, ich mich selbst nicht. Ich wäre ja für mich selbst verantwortlich, was ich in diesem Zustand nicht könnte. Aber bei einen Hund, der jemanden hat der sich um ihn kümmert und beobachtet empfindet man das, besonders bei der ersten Operation, vielleicht etwas anders.
    Du hast mittlerweile jahrelange Erfahrung mit Hunden und vermutlich schon einige Operationen mit deinen Tieren überstanden. Aber findest du es wirklich so abwegig, daß ein Ersthundehalter dem bei seinem Tier die erste Operation bevorsteht und der vielleicht Anfang 20 ist, einfach glaubt wenn der Tierarzt sagt er kann das Tier mit nach Hause nehmen, daß muß nur schlafen? Hast du mit Anfang 20 auch schon all das gewusst was du heute weißt und warst genau so Reif? Ich denke nicht.

    LG

    Franziska mit Till

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    Das ist doch die Sache der Patientenhalter!
    Wenn die alle mit ihm so zufrieden sind, was interessiert Dich das?
    Vielleicht hat er eine hohe Quote an alten und kranken Tieren?
    Ich bin auch bei einem TA gewesen, von dem fürchterliche Gerüchte im Umlauf waren, aber er war der einzige, der festgestellt hat, was meinem Hund fehlte und der auch noch super gut mit ihm umgehen konnte. Ich war sehr zufrieden!
    Und das Mitnehmen, wenn das Tier noch narkotisiert ist, liegt doch auch in der Hand der Besitzer! Würde ich nie machen!

    Das sehe ich ein wenig anders. Gerade als Ersthundbesitzer ist man darauf angewiesen, daß man diesbezüglich richtig beraten wird.

    LG

    Franziska mit Till

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    An der Leine muss ich das Hallo nicht haben, schon gar nicht, wenn meine Hunde arbeiten. Es ist mir aber wichtig, dass sie ihre sozialen Umgangsformen pflegen und polieren dürfen, und dass eben auch nicht unbedingt erwünschte Leinenkontakte abkönnen, ohne in eine Riesenaufregung zu geraten. Denn vermeiden werde ich sie nie können, ich lebe in der Stadt und kann meine Mitmenschen nicht erziehen.

    Im Freilauf entscheiden zu 95% meine Hunde selber, wieviel Kontakt sie haben wollen. Und zwar bei fremden wie bei bekannten Hunden. Wobei die Kommunikation weit vor dem beginnt, was Tante Meier Hallo-sagen nennt. ;) Kurzer Höflichkeitsaustausch liegt meistens drin, aber oft sind meine Hunde zu beschäftigt für mehr. Da sie von den Anlagen und ihrer Sozialisierung her es nicht nötig haben, fremde Hunde unbesehen platt zu machen, und die allermeisten Hunde im Umfeld auch nicht, laufen Begegnungen recht entspannt ab. Wenn sich zwei nicht mögen, geht man sich nach einigem ritualisierten Verhalten unter Wahrung des Gesichts aus dem Weg. Und wenn man sich mag, tauscht man Nettigkeiten aus, und mein Rüde ist auch oft noch für ein Spiel zu haben. Ich habe immer ein Auge drauf, aber eingreifen muss ich nur selten.

    Wir treffen täglich Hunde, bekannte und unbekannte. Meist nur so im Vorbeigehen, aber auch auf Distanz wird kommuniziert. Durch die vielfältigen Begegnungen sind meine Hunde sehr kompetent geworden im Einschätzen anderer Hunde - und ich auch! :roll:

    So läuft es im Grunde genommen bei uns auch. Mit dem Unterschied, daß meiner Hundekontakt extrem toll findet und eigentlich immer zu einem Spielchen aufgelegt ist.
    Ich muß ehrlich gestehen, daß mein Hund andere Hunde wesentlich besser und schneller einschätzen kann als ich; obwohl ich diesbezüglich mittlerweile einiges gelernt habe. :ops:
    Mir ist es auch wichtig, daß mein Hund mit Hundekontakten auch an der Leine gut klar kommt, eben weil man sie nicht vermeiden. kann.
    Allerdings achte ich darauf, daß wir uns niemandem aufzwingen. Ist der andere Hund angeleint, wird ebenfalls angeleint und einfach weiter gegangen.

    LG

    Franziska mit Till

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    Hilfe!!! Was soll ich tun??? Bekam heute eine Nachricht dass sie das Geschäft diese Woche noch abwickeln möchte mit dem Hund. Vor allem Geschäft. Ich kann das so noch nicht und unter den Umständen. Was soll ich machen? Habe Angst, er wird ausgesetzt.

    Na, ja jetzt weißt du ja woher der Wind weht! Es geht nur um Kohle. Tu dir und deiner Familie einen gefallen und lasse dich nicht erpressen und unter Druck setzen!!!

    Hände weg!!!

    LG

    Franziska mit Till

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    Was soll das Anschnauzen dann bringen? Der Hund stellt fest, der andere ist wirklich blöd und fängt beim nächsten mal 80m vorher an zu bellen. So lange er seinen Hund an der Leine hat und der deinen oder dir nicht zu nahe kommt, ist doch alles im grünen Bereich.

    Stimmt schon. Aber ich glaube es geht hierbei auch darum, daß sich viele Halter deren Hunde lautstark und lange pöbeln sich in aller Regel nicht für das Verhalten ihres Hundes entschuldigen während sie sich aber sofort und lautstark beschweren sobald mal ein anderer Hund dem ihren zu Nahe kommt.

    LG

    Franziska mit Till

    Nein, daß bist du natürlich nicht und es ist dein Haus und du dein Grundstück wo du die Entscheidungen triffst.
    Aber gibt es keine Menschen die Angst vor Hunden haben oder mit ihnen nicht viel Anfangen können e.t.c die du aber trotzdem gerne bei dir hast und die es dir Wert sind da zu handeln?

    LG

    Franziska mit Till

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    Das stammt aus dem Eingangspost der TS.

    Erstens liest sich das für mich nicht so, dass sie verlangt, dass die Hunde weggesperrt werden, sondern nur darum bittet, dass diese nicht zu ihr bzw. ihrer Tochter kommen.

    Und vor allem klingt das für mich so, dass die Nachhilfelehrerin sehr wohl um die Angst weiß, aber anstatt auch nur annähernd Rücksicht zu nehmen, sich lustig macht.


    Mal davon ab, fallen mir im Alltag auch deutlich mehr rücksichtslose Hundehalter als "normale" Passanten, Radfahrer, etc. auf und das obwohl ich schon einige Jahre mit Hund unterwegs bin.
    Die meisten Passanten bedanken sich sogar oder sagen einen netten Kommentar, weil ich meine Hunde ranrufe und absitzen lasse und ins Fuß nehme, wenn mir Passanten begegnen.

    Das sieht hier ein wenig anders aus. Prinzipiell ist der Umgang hier sehr Rücksichtsvoll von allen Beteiligten.
    W e n n es dann mal Leute gibt die das vermissen lassen halten sich Leute mit oder Hund hier die Waage.

    LG

    Franziska mit Till

    Das selbe Phänomen hat man ja auch häufig bei Welpen. :D Man ist dabei klein Goldie Welpi beizubringen nicht zu fremden Menschen und Hunden durchzustarten. Wetter trocken und sonnig, Hund sauber. Man ruft KLeinwelpi zurück und der Rückruf wird vom Gegenüber wie folgt kommentiert: "Ach, lassen sie ihn doch der ist doch soooo süß! Mir macht das nichts aus."
    Meine Antwort: "Jaa, noch ist der süß und heute sauber. Aber in ein vier Monaten wiegt der 25 Kilo. Glauben sie mir, dann finden sie das nicht mehr süß. Besonders nicht bei Regen. Ergeben für mich noch genau 3 Monte Zeit ihm das beizubringen." :D

    Sorry fürs OT

    LG

    Franziska mit Till

    Ich hatte als Kind und junge Erwachsene auch sehr große Angst vor Hunden obwohl ich Tiere generell sehr sehr gerne mochte und auch gerne mit ihnen zusammen war. Geändert hat sich das schlagartig als wir unseren ersten eigenen Hund als Welpen bekamen. Im Zusammenleben mit ihm habe ich gelernt die Körpersprache der Hunde zu verstehen und meine Angst ist seit dem vollkommen verschwunden. Aber natürlich kann ich sehr gut nachvollziehen wie man sich fühlt wenn man Angst vor Hunden hat.
    Bei uns ist es so, daß Till in dem Maße Umgang mit unserem Besuch hat, wie der Besuch das möchte. Die allermeisten Freunde und Familienmitglieder mögen ihn sehr sehr gerne und spielen und kuscheln dementsprechend auch gerne eine Runde mit ihm wenn sie bei uns sind. Das ist dann natürlich auch gestattet.
    Bei Menschen die etwas reservierter sind habe ich kein Problem damit dafür zu sorgen, daß mein Hund deren Wohlfühlradius einhält. (Wir unternehmen Vieles und gerne etwas mit unserem Hund und sind gerne mit ihm zusammen und er ist auch bei uns ein Familienmitglied. Wenn wir allerdings Besuch haben oder etwas mit anderen Menschen unternehmen ist halt keine primäre Hundezeit und dann ist es, bei dem was wir sonst mit ihm unternehmen, absolut kein Problem wenn er dann mal etwas in den Hintergrund treten muß. Je nach Situation wird er dann mit einbezogen)
    Das kann natürlich jeder so oder anders sehen und so handhaben wie er es für richtig hält. Aber spätestens wenn ich eine Dienstleistung anbiete, für die ich bezahlt werde, bin ich der Meinung, daß meine Kundschaft ein Anrecht auf meine ungeteilte Aufmerksamkeit hat. Während dieser Zeit sehe ich es als meine Pflicht an die Dienstleistung zu erbringen für die ich bezahlt werde und nicht mich um meinen Hund zu kümmern oder den zu Gesellschaften. Für mich wäre es selbstverständlich auf die Wünsche meiner Kundschaft Rücksicht zu nehmen und dafür zu sorgen, daß der Hund auf Wunsch ihnen fernbleibt. Gerade wenn ich Kindern Nachhilfe gebe, wie in diesem Fall, ist ein Hund doch fast immer ein Ablenkungsfaktor. Sei es weil die Kinder ihn toll finden und ihn lieber betüddeln wollen als lernen (kann man doch gut verstehen, oder? :D ); oder eben aus Angst sich in seiner Gegenwart nicht konzentrieren können. Warum also bei ängstlichen Kindern und Müttern nicht dafür sorgen, daß der Hund von vornherein auf Distanz bleibt?
    Ich persönlich würde mit ein solch rücksichtsloses Verhalten von einem Dienstleister nicht gefallen lassen und ihn dann wechseln.

    LG

    Franziska mit Till