Beiträge von Maus1970

    Hallo Maria!

    Ja, daß das bei 3 Geschwistern mit den Türen nicht so einfach ist glaube ich dir gerne. :D
    Das sie aus Stress ins Bett macht wäre eine Möglichkeit. Generell solltest du darauf achten, daß Amy immer die Möglichkeit hat sich auf einen Ruheplatz zurück zu ziehen und dort auch von niemandem gestört wird. Es wäre wichtig, daß du auch deinen jüngeren Geschwistern klar machst, daß Amy dort nicht gestört werden darf. Ich würde Amy nicht in das obere Stockwerk lassen wenn nicht du oder deine Eltern mit dabei sind. Wenn Amy mit deinen Geschwistern spielt solltest du ein wenig im Blick haben wann es Amy zu viel wird und sie dann auf ihren Platz bringen. So zeigst du ihr wie sie sich bei Stress selbst helfen kann.
    Also Till liebt Suchspiele jeglicher Art. Auf unsere Spaziergängen verstecke ich Spielzeuge, teilweise verbuddel ich sie sogar ein wenig und lasse ihn suchen. :D Manchmal werfe ich Leckerli. Eben Suchspiele in allen Variationen. Schau gerne mal in unserem Thread vorbei. Da kannst du lesen was wir so treiben. (Du musst nur unten auf die Signatur klicken. (auf Till unser Sonnenschein)
    Außerdem Apportiert Till sehr gerne.
    Till und ich machen Mantrailing. Er liiiiebt es. Für viele Beagle ist das eine tolle Beschäftigung. Beagle sind Arbeiter und ich habe bei Till festgestellt, daß er, etwas in Amys Alter, anfing erwachsener/ernsthafter zu werden und ihm bloßes Spielen nicht mehr reichte; sondern er eine ernsthafte Arbeit wollte. Im Mantrailin haben wir es gefunden. Aber auch Fährtenarbeit ist für Beagle toll.

    LG

    Franziska mit Till

    Hallo snoopy2211!

    Erst einmal herzlich Willkommen hier im Forum.
    Dein Problem mit Amy könnte mehrere Gründe haben.
    Als Erstes würde ich Morgen mit Amy zum Tierarzt gehen und sie körperlich durchchecken lassen um gesundheitliche Gründe für das Lösen in der Wohnung auszuschließen.
    War Amy denn schon einmal komplett stubenrein, oder gab es bisher immer mal wieder Unfälle?
    Hat sich etwas gravierendes verändert? Was macht ihr den Tag über mit ihr? Kann es sein eventuell sein, daß ihr langweilig und sie unausgelastet ist? Lebt sie schon von Welpe an bei euch?
    Es wäre schön, wenn du ein wenig mehr erzählen könntest damit wir eine Idee bekommen können wo man ansetzen kann. Mein erster Gedanke war, daß sie nun langsam in die Pubertät kommt und damit auch ernsthaftere Beschäftigung brauchen könnte.
    Als Sofortmaßnahme würde ich zunächst einmal, wenn möglich, die Türen zu den Schlafzimmern geschlossen halten wenn kein Erwachsener sich im Raum befindet um ihr die Gelegenheit dazu zu nehmen.

    LG von Beaglehalterin zu Beaglehalterin

    Franziska mit Till

    Zitat

    Ach hatte ich noch vergessen .......

    Ich stelle mich nicht über meine Hunde Genna würde dann glaub ich garnicht mehr losgehen.....

    120 Kg Frau über8 Kg Hund :lachtot:

    :lachtot: Das wird bei uns auch unterschiedlich gehandhabt. Einige Hunde mögen das nicht. Meiner fühlt sich dann anscheinend recht geborgen und kommt gut in die Arbeit.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Zum Thema Startritual - hier ist der Start wie er normalerweise bei uns abläuft. Die Tüte wird grundsätzlich von einer Begleitperson oder dem Flanker mitgenommen. Kann man natürlich auch anders machen, ich habs so beigebracht bekommen. Ich hab auch nicht das Gefühl dass ich sie allzu sehr "vergewaltige". Die VP kannten wir übrigens vor diesem Tag nicht.
    Danach noch eine Szene wie ich die Leine einhole und wieder rauslasse weil ich vorbereitet wurde, dass da ein Grüppchen hinter dem Lieferwagen steht.

    PS: Nein, ich renne nicht - ich mache nur übergroße Schritte :lol:

    :lachtot: So kann man es natürlich auch sehen.

    Ich finde, daß Amy total super konzentriert sucht. :gut:
    Das Startritual sieht bei uns etwas anders aus. Die Tüte mit dem Geruchsartikel habe ich bereits in der Jackentasche/Rucksack bevor ich meinen Hund aus dem Auto hole. Dann nehme ich ihn ins "Sitz" so wie ihr und stelle mich über ihn. Dann halte ich ihm die Tüte hin und es steckt seine Nase von alleine hinein. Danach packe ich die Tüte in die Jackentasche, klinke ihn vom Halsband ans Geschirr, gebe ihn sein Startkommando und dann geht es los.
    Dein Leinenhandling gefällt mir gut.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Bei einem Hund, der so stark zieht würde ich die Leine unbedingt von unten in die Faust laufenlassen, also das lose Ende zwischen Daumen und Zeigfinger raus, nicht das, welches vom Hund kommt. Und dann die Führhand im Bauch- nabel verankern, so hat man viel mehr Kraft. Ist man zum Abfedern mit der Hand nach vorn gegangen, dann wieder zurück an den Nabel. Die andere Hand fasst nur im Notfall zu, sowie beim Einholen der Leine.

    Zudem würde ich bei einem so stark ziehenden Hund dieser Gewichtsklasse und Biothane Handschuhe empfehlen. Da kann man die Leine dann auch mal kontrolliert gleiten lassen, wenn der Hund sich für eine Richtung entschieden hat und anzieht. So gibt man ihm keinen Ruck, und man behält die Haut an den Händen. ;) Man kann dann viel aktiver mit der Leine arbeiten und die Länge variieren.

    Beim anriechen halte ich die Tüte immer selber, oder sie liegt bei Anfängern offen am Boden. Einen Geruchsvorhang durch einen Helfer finde ich eher suboptimal besonders für unerfahrene Hunde. Ich lege Wert auf sehr gründliches anriechen als Teil des Startrituals, auch wenn das bei oft gesuchten Personen nicht notwendig wäre. Ich lasse den Hund da auch nicht sofort los, sondern verstaue erst den GA.

    Ja, das ist bei uns genau so und ich habe festgestellt, daß mein Hund um so ruhiger und konzentrierter arbeitet je sauberer wir das Ritual durchführen.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Und weils halt so ist, wie es ist, verwirft man dann den Gedanken mit dem Hund zu trainieren, dass dieses Problem irgendwann nicht mehr besteht? Oder wie?....

    Klar haben Hunde Zähne, jeder Hund ist ein potenzieller "Predator", wenn man so möchte. Dennoch kann es nicht die "Ausrede" sein, dann NICHT etwas dagegen zu tun und einem schreckhaften, ängstlichen, unsicheren oder artgenossenunvertäglichen Hund diese Angst nicht versuchen zu nehmen? "Mei, der ist halt so...." :gott:
    ???

    So geht es mir auch. Ich bin auch der Meinung, daß jeder Halter mit seinem Hund daran arbeiten sollte, daß er eine gewisses Maß an Sozialtoleranz hat und nicht gleich auf andere Hund `drauf geht.
    Kein Hund muß sich lange von anderen Hunden bedrängen lassen, und kein Hund muß dazu erzogen werden nun großartig mit anderen Hunden zu spielen. Aber, meiner Meinung nach, sollte mit jedem Hund soweit gearbeitet werden, daß er diese Dinge solange ruhig erträgt bis die Halter in Ruhe Abhilfe geschaffen haben. Ich denke, auch für den Hund der keine fremden Hunde mag, lebt entspannter wenn er dieses Vertrauen und diese Sicherheit hat.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Hmmm... Also wenn mich ein fremder Hund beißen würde, würde ich den Namen auf jeden Fall nennen. Wäre es der Hund meiner Freundin etc., sähe die Welt schon wieder ganz anders aus. :/

    Schreckliche Doppelmoral, ich weiß :hust:


    Ich halte das noch nicht einmal für eine Doppelmoral. Die eigene Freundin wird man vermutlich sehr gut einschätzen, und sich sicher sein können, daß sie aus dem Vorfall die richtigen Konsequenzen ziehen und alles tun wird um solche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden. Bei einer fremden Person kann man das nicht. Ich bin absolut niemand der sofort anzeigt oder die Polizei ruft; und ich würde nicht wollen, daß ein Hund in die Mühlen des Ordnungsamtes gerät, der das nicht notwendiger Weise müsste. Aber andererseits würde es mir auch sehr schlecht damit gehen, wenn ich hören würde, daß der Hund der mich oder meinen Hund gebissen hat später noch einmal gebissen und dabei Mensch oder Hund massiv geschädigt, schlimmsten falls sogar getötet hat. Ich würde mir dann schon Gedanken machen, daß ich das hätte unter Umständen mit einer Anzeige hätte verhindern können, weil der Hund dann vermutlich Maulkorb hätte tragen müssen und nicht von der Leine gedurft hätte.

    Von daher halte ich das für eine sehr, sehr schwierige Frage. Ich würde sie wirklich vom jeweiligen Einzelfall abhängig machen. Wenn der Halter von sich aus für den verursachten Schaden eintritt und ich den Eindruck habe der Halter ist bereit und in der Lage aus dem Vorfall die notwendigen Konsequenzen zu ziehen, ist mir absolut nicht an einer Anzeige gelegen. Sollte das nicht der Fall sein, würde ich vermutlich anzeigen.

    Interessant finde ich auch die Frage, ob es automatisch dem Ordnungsamt oder Polizei gemeldet wird, wenn man als verletzte Person den Namen des Hundes angibt von dem man gebissen wurde.

    Denn ich finde es schon problematisch die Krankenkasse mit den Kosten zu belasten, wenn sie eigentlich über die Hundehalterhaftpflicht abgerechnet werden könnte und eigentlich auch müssten. Hunde sind halt ein Hobby und wenn durch dieses Hobby ein Schaden entsteht sollte auch die Versicherung zahlen bei der diejenigen versichert sind die dieses Hobby teilen und ebenfalls durch diese Versicherung geschützt sind. Ist natürlich extrem blöd, wenn dann gleich eine automatische Meldung erfolgt, die man eigentlich nicht möchte.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich bin auch immer ein wenig unsicher was ich tun soll, wenn uns ein Jogger mit freilaufendem Hund begegnet, weil sich die Jogger immer ganz unterschiedlich verhalten.
    Zunächst einmal rufe ich meinen Hund immer zu mir, wenn ein Jogger-Hundgespann in Sicht kommt, damit die Beiden ungestört an uns vorbei können. Je nach Situation leine ich Till an, nehme in kurz und wir gehen weiter; oder aber ich lasse ihn absitzen. Nun gibt es Jogger die dann ihren Hund ins Fuß rufen und mit Hund im Fuß an uns vorbei Joggen. Dann ist alles in Ordnung und die Situation für alle gut geregelt. Ich habe es aber auch bereits häufiger erlebt, daß die Jogger ihre Hunde dann auf uns zustürzen lassen oder es nicht verhindern können. (Joggerhund durchaus in friedlicher Tobeabsicht :D ) Dort wo ich Till dann einfach ableinen oder freigeben kann, ist das auch kein großes Problem. Dann gebe ich Till frei und dann halt viel Spaß den Hunden. Ich hätte mir das "Sitz" oder Anleinen dann halt nur sparen können, aber sei es drum. :D
    Von daher ist mir dann immer nicht ganz klar, was der Jogger nun eigentlich von mir möchte. Manche bleiben dann sogar stehen, unterhalten sich mit mir und schauen den Hunden beim Spielen zu. Andere joggen einfach kommentarlos weiter und ihre Hunde folgen ihnen dann, oder eben manchmal auch nicht. :D
    Blöd wird es nur dort, wo ich Till dann, auf Grund von Straßenverkehr oder vielen anderen Leuten, Tieren etc. nicht freigeben oder ableinen kann. Da er aber mit Hundekontakt an der Leine problemlos klar kommt, habe ich auch da nur bei sehr großen und schweren und wilden Hunden ein Problem. Da habe ich einfach Angst vor Verletzungen bei meinem Hund, sollte da an der Leine herumgehampelt werden.
    Von daher bin ich ganz dankbar, wenn die Jogger mir signalisieren was sie möchten oder tun werden.

    LG

    Franziska mit Till