Beiträge von Maus1970

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    Sicher sind es in vielen Fällen die Hundehalter, die sich gegenseitig anzeigen. Leider bist Du aber als Halter des "gegnerischen Hundes" dagegen völlig machtlos.

    Und glaubst Du, das wäre, die entsprechenden gesetzlichen Grundlagen vorausgesetzt, hier anders???? Auch hier denunzieren sich Hundehalter gegenseitig, zeigen sich wegen Lappalien an, statt einfach mal vernünftig miteinander zu reden. Reden ist out, anzeigen ist in :sad2: .

    Lies doch mal die ganzen Threads "Mein Hund wurde gebissen" & Co. Da mutieren Australien Shepherds zu "Riesenhunden" , Dobermänner werden angeblich an Halsbändern in die Luft gehoben (wie groß und kräftig sollte jemand sein, der einen ausgewachsenen Dobermann am Halsband hochhebt?) :roll: Da wird nicht geredet, da wird versucht, den anderen Hundehalter zu denunzieren, anzuzeigen, wo auch immer zu melden. Vermutlich beherrschen die Dänen diesen neuen Volkssport ebenso perfekt wie die Deutschen :censored: .

    Selbst wenn Tierärzte gehalten wären, Behandlungen von Hundebissen zu melden, muss ich dem Tierarzt ja nun nicht auf die Nase binden, von welchem Hund mein Tier gebissen wurde. Da würde ich mal schlicht sagen, das geht den Tierarzt nichts an bzw. ich kenne den Hundehalter nicht und aus die Maus.

    Ja, da hast du schon Recht. Ich persönlich finde es auch total daneben, daß ein Tierarzt melden muß, wenn er Bissverletzungen von Hunden behandelt. Aber es wird dir nicht viel nutzen, wenn du, dem Tierarzt gegenüber, nicht preisgibst von wem dein Hund gebissen wurde. Denn, daß d e i n Hund an einer Beißerei beteiligt war weiß er. Dann wird er vermutlich dich melden; denn die Tatsache, daß dein Hund verletzt wurde, heißt ja nicht, daß er nicht Schuld gewesen sein kann an dem Vorfall. Von daher wird er es vermutlich melden und sich dann die Polizei bei dir...

    LG

    Franziska mit Till

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    Ich habe das so verstanden, dass Tierärzte gehalten sind Meldung zu machen, wenn sie eine aus einer Kabbelei, Rauferei, Beißerei entstandenen Wunde nähen müssen - und sei es mit 2 Stichen. Auch daher werden dann wohl einige Anzeigen stammen.

    O.K das wäre dann ja noch ein Grund mehr, warum es zur Anzeige kommt.
    Ich finde das recht bedenklich, weil ich die Befürchtung hätte, daß dann Verletzungen aus Raufereien vielleicht nicht mehr sofort tierärztlich versorgt werden, weil sich beide Halter darauf einigen möglichst nicht zum Tierarzt zu gehen wenn beide Hunde ein paar Blessuren haben, damit niemand Schwierigkeiten bekommt.

    LG

    Franziska mit Till

    @ Luna77
    Ich stimme dir da absolut zu. Für mich ist das schlimmste an der Geschichte auch die Tatsache, daß die Halterin des angreifenden Hundes, allem Anschein nach, mit ihrem Tierarzt Absprachen getroffen hat um die Behandlungskosten so gering wie möglich zu halten. Anders kann ich es mir einfach nicht erklären, daß so massive Verletzungen zunächst unbehandelt geblieben sind. Es sei denn der Tierarzt ist wirklich so unfähig. Dann sollte er allerdings seine Zulassung umgehend zurück geben.
    Der Angriff des Hundes mag ein Unfall gewesen sein. Auch wenn die Frau, was den Grund dafür angeht, gelogen hat um in einem besseren Licht zu erscheinen, fände ich nicht so tragisch, wenn sie denn trotzdem die richtigen Konsequenzen ziehen würde.
    Aber die Absprache mit dem Tierarzt war kein Unfall sondern eine bewußte Handlung. Damit haben die Halterin und ebenso der Tierarzt das Leben und die Gesundheit des Hundes der Themenstarterin bewußt und fahrlässig aufs Spiel gesetzt. Das geht in meinen Augen auch gar nicht.
    Aus diesem Grund würde ich, in diesem Fall, sofort meinen eigenen Tierarzt aufsuchen und die Halterin und auch den Tierarzt anzeigen/melden. So mit der Gesundheit und dem Leben eines Tieres zu spielen, das darf nicht sein.

    Aber ich sehe es auch wie Hecuda666, daß heute häufig viel zu schnell mit Ordnungsamt und Polizei reagiert wird, anstatt sich zusammen zu setzen und die Angelegenheit wie vernünftige Menschen zu besprechen und zu regeln.

    LG

    Franziska mit Till

    Ja, da hast du schon absolut Recht mit deinen Gedanken. Wo kein Kläger ist, ist auch kein Richter. Ich denke, daß Problem dürfte sein, daß solche Raufereien unter Hunden von den beteiligten Haltern sehr unterschiedlich bewertet werden. Während der eine Halter die Situation als: "Ein normaler Streit unter Hunden" ansieht; ist, in den Augen des anderen Halters, dessen eigener Hund brutal angegriffen worden. Beim eigenen Hund sind oftmals viele Emotionen mit im Spiel. Hinzu kommt der Schreck. Und was den eigenen Hund angeht ist man selbst ja oftmals, ungewollt, nicht ganz objektiv. Da wird dann vielleicht schon mal voreilig der Weg zur Polizei gewählt, anstatt zu Hause sich erst einmal zur Ruhe zu kommen, noch einmal alles zu reflektieren und dann zu entscheiden was wie man weiter vorgehen will. Eventuell spielt auch die Angst auf Kosten sitzen zu bleiben dabei einen Rolle.

    LG

    Franziska mit Till

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    Geht vllt auch bei Tyson darum, dass er lernt, "seine" Beute wieder abzugeben und zu lernen, dass es nicht schlimm ist und es sich eben lohnt.

    Bin mal gespannt, wie es nächste Woche weiter geht!


    Ja, ich bin auch gespannt. Die "Beute" scheint für ihn so interessant zu sein, daß er selbst zu einem Tauschgeschäft nicht bereit ist.

    LG

    Franziska mit Till

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    Moin,
    hier steht ja echt viel und ich habe mir nicht alles durchlesen können. Es steht ja das die Theoretische Prüfung vor der Anschaffung des Hund abgelegt werden muß. Ich habe jetzt aber ein Problem. :hilfe: Ich bekomme morgen einen Notfallhund von einem Kollegen der sehr schwer erkrankt ist und sich nicht mehr um den Hund kümmern kann. Da er alleinstehend ist und keine Möglichkeit hat den Hund bei Verwandten zu lassen gibt es nur den Weg, Hund ins Tierheim oder ich. Was nun, ich habe natürlich noch keine Prüfung. Dann würde mich mal interessieren, wer muß in der Familie den Sachkundenachweis erbringen. Alle in der Familie, also auch meine Kinder. Oder dürfen sie dann nicht mit dem Hund Gassiegehen. :???:

    Leider kann ich dir nicht alle deine Fragen beantworten. Ich weiß nicht wie die Regelungen bei der Übernahme von Notfällen ist.
    Was ich dir sagen kann ist, daß nur der Halter, also die Person auf den der Hund angemeldet wird, den Sachkundenachweiß erbringen muß. Deine Kinder oder andere Familienmitglieder dürfen aber trotzdem mit dem Hund Gassi gehen. Es wird hierbei wohl davon ausgegangen, daß ein sachkundiger Halter in der Lage ist einzuschätzen wem er seinen Hund anvertrauen kann und wer in der Lage ist seinen Hund gefahrlos zu führen. Wenn deine Kinder mit den Hunden alleine spazieren gehen möchten, solltest du dich im Vorfeld informieren ob es da in Niedersachsen oder in eurer Gemeinde spezielle Bestimmungen gibt, daß Kinder ein Mindestalter haben müssen um einen Hund alleine führen zu dürfen.

    LG

    Franziska mit Till


    Ja, da hast du schon Recht. Aber so machst du dir wenigstens deinen Trainingserfolg nicht kaputt; auch wenn es bei Leibe nicht optimal ist.

    LG

    Franziska mit Till

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    Vergiss es auch als Mittelgroßhundbesitzer (20 kg / 58 cm). Ich will jetzt nicht die Großer Hund/Kleiner Hund-Diskussion aufkommen lassen, aber ich glaub, das von Dir angesprochene Problem hat nichts mit der Größe zu tun. Seit ich gezielt mit meinem an Begegnungen arbeite (er muß noch etwas seine Begeisterung bremsen, aber er ist immer angeleint wenn ein anderer, fremder Hund in Sicht- oder Hörweite gerät) - fällt es mir verstäkrt auf - ich erlebe es auch oft, dass auch kleine Hunde einfach so zu meinem angerannt kommen und ihn beschnüffeln. Er ist absolut harmlos, aber so kann ich "Kontaktaufnahme erst nach meinem OK" auch nicht trainieren. ;)
    Ich denke, das liegt an vielen merkwürdigen Besitzern eher als an der Größe des Hundes. Mir brettern Hunde aller Größen rein.


    Warum nicht? In diesem Falle müsstest du die Freigabe nur rechtzeitig genug geben. Also sobald du siehst, daß der fremde Hund nicht zu bremsen ist. Wenigstens machst du dir so dein Training nicht kaputt.

    LG

    Franziska mit Till