ZitatSicher sind es in vielen Fällen die Hundehalter, die sich gegenseitig anzeigen. Leider bist Du aber als Halter des "gegnerischen Hundes" dagegen völlig machtlos.
Und glaubst Du, das wäre, die entsprechenden gesetzlichen Grundlagen vorausgesetzt, hier anders???? Auch hier denunzieren sich Hundehalter gegenseitig, zeigen sich wegen Lappalien an, statt einfach mal vernünftig miteinander zu reden. Reden ist out, anzeigen ist in
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Lies doch mal die ganzen Threads "Mein Hund wurde gebissen" & Co. Da mutieren Australien Shepherds zu "Riesenhunden" , Dobermänner werden angeblich an Halsbändern in die Luft gehoben (wie groß und kräftig sollte jemand sein, der einen ausgewachsenen Dobermann am Halsband hochhebt?)
Da wird nicht geredet, da wird versucht, den anderen Hundehalter zu denunzieren, anzuzeigen, wo auch immer zu melden. Vermutlich beherrschen die Dänen diesen neuen Volkssport ebenso perfekt wie die Deutschen :censored: .
Selbst wenn Tierärzte gehalten wären, Behandlungen von Hundebissen zu melden, muss ich dem Tierarzt ja nun nicht auf die Nase binden, von welchem Hund mein Tier gebissen wurde. Da würde ich mal schlicht sagen, das geht den Tierarzt nichts an bzw. ich kenne den Hundehalter nicht und aus die Maus.
Ja, da hast du schon Recht. Ich persönlich finde es auch total daneben, daß ein Tierarzt melden muß, wenn er Bissverletzungen von Hunden behandelt. Aber es wird dir nicht viel nutzen, wenn du, dem Tierarzt gegenüber, nicht preisgibst von wem dein Hund gebissen wurde. Denn, daß d e i n Hund an einer Beißerei beteiligt war weiß er. Dann wird er vermutlich dich melden; denn die Tatsache, daß dein Hund verletzt wurde, heißt ja nicht, daß er nicht Schuld gewesen sein kann an dem Vorfall. Von daher wird er es vermutlich melden und sich dann die Polizei bei dir...
LG
Franziska mit Till