Beiträge von Maus1970

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    Ach hatte ich noch vergessen .......

    Ich stelle mich nicht über meine Hunde Genna würde dann glaub ich garnicht mehr losgehen.....

    120 Kg Frau über8 Kg Hund :lachtot:

    :lachtot: Das wird bei uns auch unterschiedlich gehandhabt. Einige Hunde mögen das nicht. Meiner fühlt sich dann anscheinend recht geborgen und kommt gut in die Arbeit.

    LG

    Franziska mit Till

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    Zum Thema Startritual - hier ist der Start wie er normalerweise bei uns abläuft. Die Tüte wird grundsätzlich von einer Begleitperson oder dem Flanker mitgenommen. Kann man natürlich auch anders machen, ich habs so beigebracht bekommen. Ich hab auch nicht das Gefühl dass ich sie allzu sehr "vergewaltige". Die VP kannten wir übrigens vor diesem Tag nicht.
    Danach noch eine Szene wie ich die Leine einhole und wieder rauslasse weil ich vorbereitet wurde, dass da ein Grüppchen hinter dem Lieferwagen steht.

    PS: Nein, ich renne nicht - ich mache nur übergroße Schritte :lol:

    :lachtot: So kann man es natürlich auch sehen.

    Ich finde, daß Amy total super konzentriert sucht. :gut:
    Das Startritual sieht bei uns etwas anders aus. Die Tüte mit dem Geruchsartikel habe ich bereits in der Jackentasche/Rucksack bevor ich meinen Hund aus dem Auto hole. Dann nehme ich ihn ins "Sitz" so wie ihr und stelle mich über ihn. Dann halte ich ihm die Tüte hin und es steckt seine Nase von alleine hinein. Danach packe ich die Tüte in die Jackentasche, klinke ihn vom Halsband ans Geschirr, gebe ihn sein Startkommando und dann geht es los.
    Dein Leinenhandling gefällt mir gut.

    LG

    Franziska mit Till

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    Bei einem Hund, der so stark zieht würde ich die Leine unbedingt von unten in die Faust laufenlassen, also das lose Ende zwischen Daumen und Zeigfinger raus, nicht das, welches vom Hund kommt. Und dann die Führhand im Bauch- nabel verankern, so hat man viel mehr Kraft. Ist man zum Abfedern mit der Hand nach vorn gegangen, dann wieder zurück an den Nabel. Die andere Hand fasst nur im Notfall zu, sowie beim Einholen der Leine.

    Zudem würde ich bei einem so stark ziehenden Hund dieser Gewichtsklasse und Biothane Handschuhe empfehlen. Da kann man die Leine dann auch mal kontrolliert gleiten lassen, wenn der Hund sich für eine Richtung entschieden hat und anzieht. So gibt man ihm keinen Ruck, und man behält die Haut an den Händen. ;) Man kann dann viel aktiver mit der Leine arbeiten und die Länge variieren.

    Beim anriechen halte ich die Tüte immer selber, oder sie liegt bei Anfängern offen am Boden. Einen Geruchsvorhang durch einen Helfer finde ich eher suboptimal besonders für unerfahrene Hunde. Ich lege Wert auf sehr gründliches anriechen als Teil des Startrituals, auch wenn das bei oft gesuchten Personen nicht notwendig wäre. Ich lasse den Hund da auch nicht sofort los, sondern verstaue erst den GA.

    Ja, das ist bei uns genau so und ich habe festgestellt, daß mein Hund um so ruhiger und konzentrierter arbeitet je sauberer wir das Ritual durchführen.

    LG

    Franziska mit Till

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    Und weils halt so ist, wie es ist, verwirft man dann den Gedanken mit dem Hund zu trainieren, dass dieses Problem irgendwann nicht mehr besteht? Oder wie?....

    Klar haben Hunde Zähne, jeder Hund ist ein potenzieller "Predator", wenn man so möchte. Dennoch kann es nicht die "Ausrede" sein, dann NICHT etwas dagegen zu tun und einem schreckhaften, ängstlichen, unsicheren oder artgenossenunvertäglichen Hund diese Angst nicht versuchen zu nehmen? "Mei, der ist halt so...." :gott:
    ???

    So geht es mir auch. Ich bin auch der Meinung, daß jeder Halter mit seinem Hund daran arbeiten sollte, daß er eine gewisses Maß an Sozialtoleranz hat und nicht gleich auf andere Hund `drauf geht.
    Kein Hund muß sich lange von anderen Hunden bedrängen lassen, und kein Hund muß dazu erzogen werden nun großartig mit anderen Hunden zu spielen. Aber, meiner Meinung nach, sollte mit jedem Hund soweit gearbeitet werden, daß er diese Dinge solange ruhig erträgt bis die Halter in Ruhe Abhilfe geschaffen haben. Ich denke, auch für den Hund der keine fremden Hunde mag, lebt entspannter wenn er dieses Vertrauen und diese Sicherheit hat.

    LG

    Franziska mit Till

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    Hmmm... Also wenn mich ein fremder Hund beißen würde, würde ich den Namen auf jeden Fall nennen. Wäre es der Hund meiner Freundin etc., sähe die Welt schon wieder ganz anders aus. :/

    Schreckliche Doppelmoral, ich weiß :hust:


    Ich halte das noch nicht einmal für eine Doppelmoral. Die eigene Freundin wird man vermutlich sehr gut einschätzen, und sich sicher sein können, daß sie aus dem Vorfall die richtigen Konsequenzen ziehen und alles tun wird um solche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden. Bei einer fremden Person kann man das nicht. Ich bin absolut niemand der sofort anzeigt oder die Polizei ruft; und ich würde nicht wollen, daß ein Hund in die Mühlen des Ordnungsamtes gerät, der das nicht notwendiger Weise müsste. Aber andererseits würde es mir auch sehr schlecht damit gehen, wenn ich hören würde, daß der Hund der mich oder meinen Hund gebissen hat später noch einmal gebissen und dabei Mensch oder Hund massiv geschädigt, schlimmsten falls sogar getötet hat. Ich würde mir dann schon Gedanken machen, daß ich das hätte unter Umständen mit einer Anzeige hätte verhindern können, weil der Hund dann vermutlich Maulkorb hätte tragen müssen und nicht von der Leine gedurft hätte.

    Von daher halte ich das für eine sehr, sehr schwierige Frage. Ich würde sie wirklich vom jeweiligen Einzelfall abhängig machen. Wenn der Halter von sich aus für den verursachten Schaden eintritt und ich den Eindruck habe der Halter ist bereit und in der Lage aus dem Vorfall die notwendigen Konsequenzen zu ziehen, ist mir absolut nicht an einer Anzeige gelegen. Sollte das nicht der Fall sein, würde ich vermutlich anzeigen.

    Interessant finde ich auch die Frage, ob es automatisch dem Ordnungsamt oder Polizei gemeldet wird, wenn man als verletzte Person den Namen des Hundes angibt von dem man gebissen wurde.

    Denn ich finde es schon problematisch die Krankenkasse mit den Kosten zu belasten, wenn sie eigentlich über die Hundehalterhaftpflicht abgerechnet werden könnte und eigentlich auch müssten. Hunde sind halt ein Hobby und wenn durch dieses Hobby ein Schaden entsteht sollte auch die Versicherung zahlen bei der diejenigen versichert sind die dieses Hobby teilen und ebenfalls durch diese Versicherung geschützt sind. Ist natürlich extrem blöd, wenn dann gleich eine automatische Meldung erfolgt, die man eigentlich nicht möchte.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich bin auch immer ein wenig unsicher was ich tun soll, wenn uns ein Jogger mit freilaufendem Hund begegnet, weil sich die Jogger immer ganz unterschiedlich verhalten.
    Zunächst einmal rufe ich meinen Hund immer zu mir, wenn ein Jogger-Hundgespann in Sicht kommt, damit die Beiden ungestört an uns vorbei können. Je nach Situation leine ich Till an, nehme in kurz und wir gehen weiter; oder aber ich lasse ihn absitzen. Nun gibt es Jogger die dann ihren Hund ins Fuß rufen und mit Hund im Fuß an uns vorbei Joggen. Dann ist alles in Ordnung und die Situation für alle gut geregelt. Ich habe es aber auch bereits häufiger erlebt, daß die Jogger ihre Hunde dann auf uns zustürzen lassen oder es nicht verhindern können. (Joggerhund durchaus in friedlicher Tobeabsicht :D ) Dort wo ich Till dann einfach ableinen oder freigeben kann, ist das auch kein großes Problem. Dann gebe ich Till frei und dann halt viel Spaß den Hunden. Ich hätte mir das "Sitz" oder Anleinen dann halt nur sparen können, aber sei es drum. :D
    Von daher ist mir dann immer nicht ganz klar, was der Jogger nun eigentlich von mir möchte. Manche bleiben dann sogar stehen, unterhalten sich mit mir und schauen den Hunden beim Spielen zu. Andere joggen einfach kommentarlos weiter und ihre Hunde folgen ihnen dann, oder eben manchmal auch nicht. :D
    Blöd wird es nur dort, wo ich Till dann, auf Grund von Straßenverkehr oder vielen anderen Leuten, Tieren etc. nicht freigeben oder ableinen kann. Da er aber mit Hundekontakt an der Leine problemlos klar kommt, habe ich auch da nur bei sehr großen und schweren und wilden Hunden ein Problem. Da habe ich einfach Angst vor Verletzungen bei meinem Hund, sollte da an der Leine herumgehampelt werden.
    Von daher bin ich ganz dankbar, wenn die Jogger mir signalisieren was sie möchten oder tun werden.

    LG

    Franziska mit Till

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    Ich muss jetzt auch mal kurz Dampf ablassen.

    Hier in der Gegend gibt es einen Hund, kleiner als kniehoch, schon etwas älter, dessen Herrchen vor der Pensionierung mal bei der Stadt "was darstellte". Über diesen Hund und eher sein ignorantes Herrchen hab ich in der Vergangenheit mehrfach hier gemeckert, und nachdem sein angreifender Hund vom Spinner einmal auf die Mütze gekriegt hatte, leint er ihn auch schon hastig an, wenn er uns am Horizont auftauchen sieht. Heute war es allerdings mal wieder so weit.
    Hund (nennen wir ihn R) kam mit Frauchen angedackelt. Spinner sieht ihn, fixiert. Ich lein ihn an, nehm ihn zur Seite, unterbreche somit das Fixieren, geh in Richtung Feld und rufe dem Frauchen zu, sie möge den Hund bitte nicht ranlassen. Keine Reaktion. Spinner hat inzwischen gemerkt, um welchen Hund es sich handelt, weil R schon mal nett provozierend und fixierend auf uns zu stelzt, dabei auch schon deutlich grummelnd. Ich rufe Frauchen noch einmal zu, den Hund nicht ranzulassen, wieder keine Reaktion. Spinner schon auf 180, weil R sich der kritischen Distanz nähert. Ins Feld ausweichen geht nicht, weil das 1. so schlammig ist, dass ich keinen festen Stand mehr hätte und ich 2. aus Erfahrung weiß, dass R hinterherkommt. Und will ich wirklich, dass der von hinten an meinen Hund ran geht?
    Tja, es kommt, wie es kommen muss, R stürzt knurrend und fletschend heran, Spinner knurrt auch, und R geht drauf. Die zwei hauen sich kurz, bis ich den Spinner nach hinten ziehen kann, R will aber wieder drauf. Ich steh also zwischen zwei Hunden, die sich gern mal gegenseitig frühstücken würden, und rufe dem Frauchen zu, sie solle jetzt endlich ihren Hund einsammeln, weil ich den Spinner sonst loslassen muss. Mitten in der Beißerei stehen brauch ich nämlich echt nicht. Meint ihr, die hätte sich mal schneller bewegt? Kein Stück. Also blieb mir schlussendlich nichts anderes übrig, als R wegzutreten. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich einen Hund getreten, und ich fühle mich nicht gut dabei. Aber wenn man hinter sich 30 kg "will den fressen!" und vor sich ca. 12 kg "ich stürz mich drauf!" hat, dann bleibt irgendwann nicht mehr viel übrig. Spooky an der Leine hochziehen hätte ja nichts gebracht, weil R ihn dann ohne Gegenwehr gebissen hätte.
    Als Frauchen auf meiner Höhe war, war ich, zugegebenermaßen, nicht sehr freundlich, habe sie angeschnauzt, das nächste Mal doch gleich ihren Köter (Sorry, aber der Hund benimmt sich wie einer!!) ranzuholen, denn es ist ja jedes Mal das gleiche.
    Die ist dann einfach stumpf weitergegangen. Und der Spinner, der ich eigentlich inzwischen sehr gut benimmt, wenn wir angeleint Hunde treffen, hat auf dem Rückweg ein ganz entzückendes Golden- Mädchen angepöbelt. Herzlichen Dank auch. :kopfwand: :curse:

    Laß die drücken. Das sind echt Situationen die keiner braucht!

    LG

    Franziska mit Till

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    ich war gerade unterwegs und wir haben gerade geübt das er sich auf mich konzentriert machen gerade sitz usw. kommt ein Mann vorbei geht zu seinem Auto das direkt neben uns steht öffnet die Tür und holt seinen Mops raus ...trägt ihn auf dem Arm und der bellt meinen schön an ...so meine Arbeit war dahin meiner will dann natürlich zu dem Hund auf dem Arm ... :(( und bellt dann auch heullll


    Sent from my iPhone using Tapatalk
    Schreibfehler dürft ihr behalten :)


    Ich glaube ich habe nicht ganz verstanden was du meinst. Hast du neben deinem Auto mit deinem Hund geübt?
    Was hättest du dir denn von dem anderen Hundehalter gewünscht?

    LG

    Franziska mit Till

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    Ja, ich finde diese Solidargescheimschaften auch richtig blöd. Kann ich was für, wenn die Leute sich die Lunge schwarzrauchen? Sich die Haxen brechen beim Skifahren? Oder sich in den Graben fahren mit ihrer Flitzekarre? Oder ganz miese Kostenversucher: Die, die sich nen Diabetes anschlemmen.
    Gibt's ne Raucherversicherung?


    Hallo Kaham!
    Ich glaube mein Post kam bei dir etwas anders an, als ch ihn gemeint habe.
    Ich finde die Solidargemeinschaften auf keinen Fall "blöd" sondern sinnvoll, richtig und absolut wichtig. Wenn jemand wirklich von einem fremden Hund gebissen wird ist es für mich selbstverständlich, daß dieser jemand kostenlos bestmöglich behandelt wird. Aber ich finde es auch durchaus in Ordnung, daß man für bestimmte gefährdungsträchtige Hobbys in die Pflicht genommen wird eine extra Versicherung abzuschließen. Die Hundehaftpflicht ist da ja nicht das einzige Beispiel. Meines Wissens werden Anbieter besonders risikoreicher Sportarten ebenfalls verpflichtet für ihre Sportler eine Unfallversicherung abzuschließen. Ein anderes Beispiel ist die Kfz-Haftpflicht.
    Ich wollte mit meinem Post lediglich sagen, daß ich es doof finde in einem solchen Fall zu "flunkern", obwohl sogar eine Hundehaftpflichtversicherung abgeschlossen war, und die Kosten somit, ohne Notwendigkeit, der Solidargemeinschaft "Krankenkasse" und nicht der Solidargemeinschaft "Hundehalter" aufzuerlegen, wo sie eigentlich hingehören.

    LG

    Franziska mit Till

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    Wir sind hier keine Richter.
    Ich denke, es ist jetzt angekommen, dass es hier Menschen gibt, die anders Handeln würden und es moralisch nicht einwandfrei finden, dass die Frau, der der Hund ins Gesicht gebisen hat, den Hund deckt.

    Aber das ist alleine deren Entscheidung. Und weil sie hier nicht mal mitliest, ist es denke ich müssig, an ihre Moral zu appelieren.

    Es gibt den Spruch: "Kehre erstmal vor der eigenen Haustür." Ich denke da ist wahres dran.

    Nein, wir sind keine Richter. Aber trotzdem kann ich zu dazu meine Meinung haben. Soll das jetzt ein Vorwurf sein?

    LG

    Franziska mit Till