Ich habe einen Beagle, der bezüglich der Verfressenheit, seine Rassebeschreibung gewissenhaft gelesen hat.
Für ihn ist Fressen nicht nur Lebensnotwendig, sondern er frisst einfach auch unheimlich gerne. Fressen verschafft ihm ein sehr hohes Wohlbefinden und steht in seiner Werteskalar sehr weit oben.
Hätte ich da nicht Schläge haben müssen, wenn ich mir das in der Ausbildung meines Hund nicht zu nutze gemacht hätte? Warum so eine Ressource verschenken. Ihn durch Fressen zu belohnen ist eine sehr effektive und meinem Hund gemäße Möglichkeit ihm zu erklären, daß ich mir genau dieses Verhalten gewünscht habe.
Allerdings gibt/gab es auch bei ihm durchaus Situationen in denen er anders belohnt wird/wurde. Einfach aus dem Grund, weil er in dieser Situation einfach etwas Anderes für ihn noch wichtiger war. Zum Beispiel wurde er beim Zurückkommen bei Hundesichtung mit dem belohnt was er am meisten wollte. Nämlich mit Hundekontakt und Spielen. (jedenfalls immer dann wenn es die Umstände erlaubten und der andere Halter sein O.K gegeben hat.)
Wenn er ein Dummy aus einer für ihn sehr, sehr ablenkungsreichen Umgebung sauber apportiert hat durfte er anschließend seiner Leidenschaft nachgehen und dort ausgiebig schnüffeln.
Aber die Futterbelohnung generell zu verdammen finde ich falsch. Ich belohne sehr viel über Futter, trotzdem kann ich Problemlos auch einmal ohne Futter unterwegs sein und mich auf meinen Hund genau so verlassen.
LG
Franziska mit Till