Beiträge von Maus1970

    So hart das jetzt für euch auch ist. Bitte, bitte nehmt diesen Welpen nicht. Ich kann deine Gefühle sehr gut verstehen. Aber du bist dir ja bereits selbst unsicher und hast dich deshalb hier angemeldet. Und dein Bauchgefühl hat absolut Recht!!! Es ist in Deutschland verboten und strafbar einen Hund vor 8 Wochen abzugeben.
    Bitte wende dich an das Veterinäramt und schildere die Zustände. Was du für den Welpen aber tun kannst ist folgendes: Melde die Zustände dem Veterinäramt und sage deutlich, daß du den einen Welpen gerne nehmen würdest, sollten die Hunde der "Züchterin" beschlagnahmt werden. Hinterlasse dann dort deine Adresse und Telefonnummer. Dagegen den Welpen zu nehmen wenn dieser beschlagnahmt wurde, spricht nichts. Denn dann verdient die "Züchterin" kein Geld mehr damit und du unterstützt ihr Verhalten somit nicht.
    Aber informiere dich vorher bitte noch einmal genau darüber was für Folgen eine schlechte Aufzucht von Welpen haben kann, damit du weißt worauf du dich einlässt, solltest du den Welpen aus der Beschlagnahme nehmen.

    Hier im Forum findest du viele Hilfestellungen dabei um einen serösen Züchter zu finden. Wenn du gerne einen Rehpinscher möchtest schaue einmal im Internet nach einem Dachverband in Deutschland der dem VDH angeschlossen ist. Von dort bekommst du in aller Regel eine aktuelle Wurfliste. Dort sind alle Züchter mit Namen und Adresse aufgeführt die dem Verein angehören und momentan Welpen haben. Mit denen kannst du dann Kontakt aufnehmen.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat


    :gut: Da bin ich ganz Deiner Meinung.

    Da gebe ich dir, bis zu einem gewissen Grat, Recht. Es ist wenig hilfreich Kindern alle Schwierigkeiten und alles Unangenehme aus dem Weg zu räumen. So können sie nicht stark werden. Kinder wachsen auch an den Widerständen die sie bewältigen.
    Aber bei wirklichen Ängsten ist das etwas Anderes. Da brauchen Kinder die Gewissheit, daß die Eltern für sie da sind um Vertrauen aufbauen zu können.
    Ich glaube die Frage ist nicht, ob man eine solche Situation bewältigen kann, ich denke da kann man ganz klar sagen "Ja, kann man"; sondern darum ob das in diesem Fall das Richtige wäre; und das kann nur die Themenstarterin selbst entscheiden. Bei der Kombination erstes Kind und erster Hund kann ich mir schon vorstellen, daß man sich da so einiges anders ausmalt als es dann in der Realität ist. Ebenso, daß man dann entsprechend schnell an seine Grenzen kommt wenn man noch weder als Mutter noch als Hundehalterin Erfahrung hat.
    Wichtig finde ich, daß schnell und unwiderruflich eine Entscheidung getroffen wurde. Also entweder man gibt, in einer solchen Situation, den Hund sofort wieder ab bevor er sich richtig eingelebt hat und gibt ihm eine Chance auf ein gutes zu Hause anderswo. Oder eben man geht es an und kämpft sich dann auch durch. Notfalls mit professioneller Hilfe. Diese Entscheidung hat die Themenstarterin zügig getroffen.
    Natürlich ist es für den Hund nicht schön, wenn er wieder zum vorherigen Halter zurück muß. Insbesondere weil er von dort ja schon bald wieder fort muß. Aber insbesondere ein so junger Hund hat alle Chancen sich dann im endgültigen zu Hause gut einzuleben du seinen Lebensmittelpunkt zu finden, Auch für Hund kann das Leben leider nicht immer optimal laufen und es gibt Dinge da müssen sie dann, so traurig das ist, einfach durch.

    LG

    Franziska mit Till


    Da stimme ich dir vollkommen zu!!! :gut:

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat


    Ist meine persönliche Meinung, wenns für dich nachtreten ist, ist das nicht mein Problem. :hust:
    Dieses Phänomen ist zur Zeit wohl wieder häufiger hier im Forum ....... Hund oder Katze holen, dann klap pts nicht .... also weg damit. :explode:

    Ist es denn für dich so schwer vorstellbar, daß sich Dinge auch mal anders entwickeln können als geplant und gewisse Dinge in der Realität dann als ganz anders darstellen als man es sich vorgestellt hat; obwohl man sich informiert hat?

    LG

    Franziska mit Till

    Ich glaube für so extrem kleine Welpen stellt Silvester noch gar kein Problem dar. Die Angst vor Knallerei und Schüssen kommt doch erst später.
    Wir haben unseren Hund auch mit 8 Wochen bekommen und das war zufällig der Tag vor Heiligabend. Weder mit den Feiertagen noch mit Silvester hatte er jemals ein Problem.
    An Gesetze jedoch sollte man sich definitiv halten.

    LG

    Franziska mit Till

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    Also ich möchte nicht nur in der Not nicht abhängig von Futter oder nem Ball sein ;)
    Trotzdem habe ich z. B. den Ball beim Rückruf fast schon inflationär genutzt.
    Natürlich packt sie ne ordentliche Prise Pfeffer dazu, wenn sie in Erwartung einer Belohnung ist, da mache ich mir keine Illusionen ;) Finde das aber auch in Ordnung- bietet man mir selbst nen guten Anreiz, bin ich auch mehr auf Zack. Gibt es keine, mache ich meine Arbeit trotzdem gut. Genauso wie meine Hündin auch ohne Belohnung zurück kommt.
    Ich kann damit super gut leben, andere halt nicht. Im Gegenteil, mein Rüde lässt sich durch Fressen nur mäßig begeistern, durch Beutespiele gar nicht, verbales Lob ist okay. Scheinbar strahle ich nicht genug aus, als dass der Hund ohne irgendwas davon zuverlässig hört. Unterm Strich heisst das, dass er im Gegensatz zu meiner Hündin nicht einfach mal frei laufen darf....schade für ihn, schade für mich.

    Als ich "Zur Not" schrieb hatte ich im Kopf, daß er zwar auch ohne Leckerli zuverlässig hört; es aber extrem ungünstig sein kann keine Belohnungsmöglichkeit dabei zu haben, weil es immer eine Situation geben kann in dem mein Hund ein extrem wünschenswertes Verhalten zeigt, daß ich unbedingt verstärken sollte. Bei meinem Hund wäre das ein Abruf vom Wild. Ist halt für einen Beagle die Königsdisziplin. Wäre nun wirklich mehr als doof wenn ich ihn bei Wildsichtung abrufe, er sofort gehorcht und ihn dann nicht mal dafür belohnen kann. Für ihn ist halt ein Superleckerli gepaart mit viiiiel positiver Zuwendung, daß was er dann möchte.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich glaube, daß Einzige was man in einer solchen Situation, wie Tuney sie beschrieben hat, noch hätte besser machen können, wäre sich noch etwas schneller zu entscheiden. In diesem Fall hätte das bedeutet den Hund nach dem Rückruf sofort abzuleinen und nicht erst zu warten bis er sich beruhigt hat und notfalls auch ohne "Sitz" wenn es eng wird. Das ist zwar trainingstechnisch total doof, hilft aber solche Situationen zu vermeiden. Natürlich möchte man, daß der Hund zunächst ruhig ist bevor er zu anderen Hunden darf, ist aber in manchen Situationen wirklich zu realisieren. Zumindest lernt der Hund ja auch so wenigstens noch das Zurückkommen vor dem Fremdhundkontakt.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Ich habe kein Problem, abhängig von Futter zu sein.

    Und ich bin der Meinung, dass ein Leckerbissen nicht zur Stillung des Grundbedürfnisses dient. Deshalb ist es ein Leckerli.

    Na, ja ich finde es schon schön zu wissen, daß es auch zur Not ohne geht. Es gibt ja immer mal Situationen in denen es sehr unpraktisch wäre Futter mitzunehmen oder in der Situation durch Futter zu belohnen. (Anwesenheit von anderen Futteragressiven Hunden z.B)

    Eine Stillung des Grundbedürfnisses wäre die Futterbelohnung bei ausschließlicher oder fast ausschließlicher Handfütterung.

    LG

    Franziska mit Till