Hallo ihr Lieben!
Der Nikolaus hat es auch bis zu Till geschafft.
Das ist dabei herausgekommen:
Aber schaut am Besten selbst. ![]()
https://www.youtube.com/watch?v=3koc7eeBUcE
LG
Franziska mit Till
Hallo ihr Lieben!
Der Nikolaus hat es auch bis zu Till geschafft.
Das ist dabei herausgekommen:
Aber schaut am Besten selbst. ![]()
https://www.youtube.com/watch?v=3koc7eeBUcE
LG
Franziska mit Till
ZitatDu sprichst mir mit Deinem Text so aus der Seele...
Ich habe hier ja eine richtige Schissebuxe sitzen wenn es um Hundebegegungen geht, er hat halt vor 99% aller Hunde Angst und nur weil es Hundehalter gibt, die meinen "Oh der kleine Süße ist ohne Leine, da kann meiner ja mal voll hinbrettern und spielen" kann ich Benny überhaupt nicht mehr frei laufen lassen.
Er reagiert in solchen Situationen mit totaler Panik und rennt dann um sein Leben, egal ob der andere Hund "nur spielen" will. Seit fast einem Jahr ist er daher "immer" durch eine Schleppleine gesichert, obwohl er prinzipiell sehr gut ohne Leine laufen könnte. Er läuft nie weit von mir weg, ist sehr gut Abrufbar, belästigt keine Jogger, Radfahrer oder Spaziergänger und rennt nicht zu anderen Hunden. Aber leider muss ich mich hier den ignoranten HH beugen um die Sicherheit meines Hundes zu gewährleisten. Schade... denn es könnte doch alles so einfach sein. Hunde laufen frei, HH nehmen mal kurz Kontakt auf und entscheiden dann ob oder ob nicht gespielt wird und wenn nicht geht halt jeder seines Weges.Finde es auch immer wieder sehr interessant zu beobachten, dass der Angstgrund bei vielen HH nur ein Schmunzeln hervorbringt und sie einfach ohne Reaktion ihres Weges gehen und ich hab Bello trotzdem an der Backe... wenn ich aber eine ansteckende Krankheit oder Flöhe anbringe, dann können sie rennen als ob es um ihr eigenes Leben geht. Schade schade, da läuft doch im Gehirn irgendwas nicht rund!!!
Hast du ihn denn, als du ihn noch frei laufen lassen hast, deutlich ins Fuß genommen, wenn andere Hunde entgegen kamen? Hier ist es wirklich so, daß angeleint oder ins Fuß genommen bzw. ins "Sitz" oder "Platz" genommen so gut wie immer verstanden und akzeptiert wird.
LG
Franziska mit Till
ZitatFür mich auf Dauer natürlich auch
mir wärs auch lieber, wenn sie "unsympathischen" Hunden einfach aus dem Weg geht oder sich sonstwie deeskalierend verhält. Allerdings muss ich ehrlich sagen dass ich dieses Thema lieber irgendwann mal angehe, wenn a) aus meiner Sicht wichtigere Sachen trainiert sind und b) ein Trainer dabei ist und mich anleitet, da ich meine 30kg Hündin eher nicht "einfach mal frei Schnauze" auf fremde Hunde loslassen möchte, die sie direkt als unsympathisch anzeigt :) verständlich, oder?
Ich habe übrigens bei Shira SEHR auf eine gute Sozialisierung geachtet. Viel Kontakt zu den verschiedensten Hunden verschiedenster Altersklassen, vor allem souveränere erwachsene Hunde. Und TROTZDEM ist sie nach der ersten Läufigkeit in das nicht unverträgliche aber sehr selektierende und teils frontale Verhalten gerutscht... Wobei ich nicht ausschließen kann, dass ich das unbewusst irgendwie bestärkt habe.... :-/
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Das kann ich gut verstehen.
Ich habe nur manchmal das Gefühl als würde es für viele nur schwarz oder weiß geben. Als würde ein Hund der viel Kontakt zu Fremdhunden hat immer unbedingt alle lieben müssen. Das sehe ich, so wie du, eben halt nicht so.
LG
Franziska mit Till
ZitatEs wird aber auch oftmals so "nett" ausgelegt
: "Nur weil ein Hund nicht so erpicht darauf ist, mit jedem anderen Hund zu SPIELEN..." Wie hier mehrfach geäußert wurde (zum Teil schon mit einem gewissen Ansatz von Stolz
), würden manche Hunde einen anderen Hund, der auf sie zuläuft, nicht nur anknurren, sondern anfallen. Für mich ist das ein himmelweiter Unterschied..... Und, es kann keiner abstreiten, dass jeder eine andere Auffassung hat.....jemand anderes hätte vielleicht gesagt, dass der andere Hund zu einem rübergelaufen kam, der Nächste sagt, der Hund wäre rübergewalzt...usw. Und manchmal sieht dann ein Hundehalter nicht mehr, ob der eigene Hund wirklich in den anderen reingelaufen ist, oder ob der andere nicht nen Meter oder mehr vorgeprescht ist, um den anderen "abzuwehren", oder umgekehrt (möchte niemandem etwas unterstellen, aber man wird immer auf der Seite seines Hundes stehen....und auch so argumentieren)
Wir implizieren unseren Hunden schon eine Menge, und auch das kann keiner abstreiten. Auch wenn sich jetzt manche dadurch angegriffen fühlen!!!! Wenn man einen Hund hat, der keinen Kontakt zu anderen wünscht, dann kann man diesen "Wunsch" in einem Hund schon durch sein eigenes Verhalten verstärken, oder nicht? Sonst könnte man es ja auch schlecht positiv beeinflussen...Genauso, wie man einem kontaktgeilen Hund in seinem Wunsch verstärken kann, dass er zu jedem Hund hinrennen will, oder ihm durch das eigene Verhalten signalisiert, was er tun darf.....
Je mehr Achtung man auf die Problematik lenkt, desto mehr Problematik taucht auf..... auf beiden Seiten. Das ist ein "gebranntes Kind Syndrom" (so nenne ich das halt). Lieber die Situation, die man schlecht in Erinnerung hat, vermeiden.... Oder, wenn etwas in Vergangenheit ja gut gegangen ist, von seinen Prinzipien ablassen, die man voller Eifer einst verfolgte, weil ist ja nicht so wichtig, ist ja immer alles gut gegangen............
Fakt ist doch, dass es zig Hundecharaktere gibt, die alle etwas anderes einfordern möchten. Wie ich schonmal schrieb, verlangen wir von unseren Hunden eine Menge...sie dürfen nicht entscheiden, wann sie ihr Futter zu sich nehmen (müssen auf Freigabe warten), sie dürfen nicht selbst entscheiden, wo sie wann, wie liegen dürfen, sie dürfen nicht an einem hochhüpfen, dürfen nicht bellen, dürfen nicht jagen, müssen anständig, ohne jeglichen Zug an der Leine gehen, müssen perfekt hören und Kommandos ausführen, sie würden das Schnitzel vom Teller klauen, wenn man ihnen nicht beibringen würde, was "Nein" heißt etc.... wir schränken im Endeffekt unsere Hunde im jeglichem Maße ein, damit sie in unserer Welt funktionieren (wenn man es aus der Sicht der Individualdistanz sieht) Damit wir sie vor Gefahren schützen, aber auch uns gemeinsam, mit dem Hund, und anderen Mitmenschen, das Leben erleichtern können.... aber auf die "Individualdistanz" wird sehr viel Wert gelegt...das darf Hund SELBST und ganz EIGENSTÄNDIG eintscheiden... DAS leuchtet mir nicht ein...wenn alles immer von Menschenhand kontrolliert ablaufen soll ...warum entzieht man sich dann als Halter aus dieser Kontrolle für den Hund und lässt ihn selbst entscheiden (lässt ihn allein?) Rein aus psychologischer sicht, ist das für mich nicht nachzuvollziehen. Das soll kein Angriff sein, ich kann es nur leider nicht verstehen....
"Ich mag doch auch nicht jeden Menschen" .... logo, aber jeder normale Mensch ERKENNT seine Wahl, und WEIß auch dass er sie hat, zwischen einem anderen Menschen entweder "zur Sau" zu machen, oder ihm höflich aus dem Weg zu gehen, oder zu beschwichtigen (ja, auch wir Menschen machen das MIT FLOSKELN). Tiere handeln da etwas anders....sie erkennen Alternativen erst, wenn man sie ihnen aufzeigt, nicht indem sie darüber sinnieren können, und sich nach ausgiebiger Reflektion ihrer selbst auf einen anderen Weg einlassen....
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Das sehe ich genau so.
Und gerade deshalb war es mir sehr wichtig, daß mein Hund von klein auf an sehr viel Kontakt zu den verschiedensten Hunden hatte; damit er die ganze Spannweite der Kommunikation erlernen konnte.
Was aber nicht bedeutet hat, daß ich ihn einfach habe machen lassen. Natürlich habe ich Rücksicht genommen und ihn nicht an angeleinte Hunde oder Hund die eindeutig ins Fuß genommen oder abgelegt/gesetzt worden herangelassen. Aber ich habe schon so viel Kontakt wie möglich zu gelassen, dabei aber immer im Auge behalten was da abgeht und ob das für alle Hunde noch in Ordnung war. Auch ich habe ihn ab und an auch beschützt wenn es nötig war. Aber er durfte auch viel selbst agieren.
Das Resultat? Ich habe heute einen sehr kontaktfreudigen, aufgeschlossenen unkastrierten dreijährigen Rüden der extrem gut andere Hunde lesen kann und sich in seinem Verhalten darauf einstellt, deeskaliert aber auch adäquat zeigt wenn es ihm reicht.
Dazu gehörte aber auch eben kontrolliert Fremdhundekontakt zuzulassen und zu beaufsichtigen. Ansonsten kann ein Hund das eben auch nicht lernen.
LG
Franziska mit Till
ZitatDa kann ich Lockenwolf nur zustimmen. Meine drei sind sich gegenseitig auch genug.
Ok, die Jungspundine geht auch mal noch gern Fremdkontakt einholen, aber die erwachsenen Hunde sind da recht desinteressiert. Mal ein gepflegtes Schnuppern, nach entsprechend dezenter Annäherung und dann einfach weitergehen. Toben und Spielen tun sie zwar auch noch. aber nur untereinander oder mit Hunden, die sie schon lange kennen. Yanta bsp. Hat nur noch wirklich gespielt mit Hunden, mit denen sie als Welpe oder Junghund gespielt hat. Alle anderen waren erst mal "na ja, gibt es halt".Besonders lustig wird es, wenn man mit 8-10 Hunden unterwegs ist, die sich alle schon länger kennen. Und plötzlich rast da so ein Tut nix rein, weil Herrchen oder Frauchen denkt "ach, wenn das so viele sind, dann sind die verträglich" .... Das kann sein, kann aber auch nicht sein.
Wir gehen ab und an mit insgesamt 8 Hunden spazieren. Diese Hunde sind untereinander nur bedingt verträglich. Eben weil sie sich lange kennen, gegenseitig relativ ignorieren und eher nebeneinanderher laufen. Aber wenn in diese Konstellation so ein rotziger Jungrüpel reinplatzt, der sich nicht zu benehmen weiss, dann wird aus einem entspannten Spaziergang recht schnell eine Keilerei. Das hatten wir mal dank einer kurzfristig stressigen Situation. Die eine Hündin hat kurz und schnell den Kopf gehoben um zu checken. Die andere hat das in den falschen Hals bekommen und zack - knallte es. Und meine Hündin hatte ne recht ordentliche Schramme auf der Nase. Die beiden sind 10 min später wieder völlig entspannt frei gelaufen für nen ca. 1,5h Spaziergang. Aber in dem Moment, in dieser etwas "stressigen" Situation, die locker hätte vermieden werden können, wenn der eine oder andere Hundehalter mal etwas nachdenken würde, hat es halt geknallt.
Ihr geht mit 8 Hunden im Freilauf spazieren die nur bedingt miteinander verträglich sind; diesem Stress setzt ihr den Hunden aus. Aber der fremde "hineinbretternde Jungspund" ist dann das Problem? Das kann ich nicht so ganz nachvollziehen.
LG
Franziska mit Till
Zitat
Die Termine für einen Wesenstest werden nicht so kurzfristig vergeben
Der Leinenzwang gilt dann für alle Bundesländer!
Ich bin mir sehr sicher, dass das Vet.-amt den Fall weiterverfolgt, sprich über das Einwohnermeldeamt die neue Adresse ausfindig macht, und das Vet.amt am neuen Wohnort informiert. Im besten Fall muss nun in NRW "nur" der Wesenstest gemacht werden, im schlechtesten Fall gilt man mit dem Wegzug (und der Mißachtung einer behördlichen Anordnung) als unzuverlässig und der Hund wird eingezogen.
Würde der Betroffene einfach das Vet.amt informieren und um den Wesenstest am neuen Wohnort fragen, wäre das wohl kaum ein Problem...
Das habe ich auch gerade gedacht. Warum spricht man das Problem des Umzugs nicht einfach beim Veterinäramt ab?
LG
Franziska mit Till
ZitatAlles anzeigen
Ich verstehs auch nicht... Da vermenschliche ich absichtlich, weil ich denke, es stimmt: ICH mag doch auch nicht jeden Menschen und möchte nicht zwangsweise mit jedem Menschen Kontakt haben und mich mit jedem Pseudo-gut verstehen... Warum soll dann mein Hund alles und jeden mögen und den Kontakt akzeptieren / toll finden?
Shira ist ja nicht generell unverträglich aber bei Hündinnen muss ich schon sehr aufpassen. Da geht schnell die pöbelei los und im Freilauf würde das handfeste kloppe geben. Auch wenns noch nie Löcher gab - ich vermeide das trotzdem! Aufs maul geben bzw. Aufs Maul bekommen macht's sicher nicht besser.Sie zeigt sehr genau und klar abgegrenzt, welche Hunde sie sympathisch findet und mit welchen sie überhaupt keinen Kontakt will. Ist für mich auch okay.
Zumal ich auch live sehe, wo der Unterschied zwischen "spontan zusammengewürfelt" und "festes Rudel" ist: Unsere drei Familienhunde sind eindeutig als Rudel zusammengewachsen, jeder weis was er darf und was nicht, die Regeln sind klar abgesteckt (von uns und untereinander). Die Verhalten sich GANZ anders untereinander (besonders Shira) als mit fremden Hunden.
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Mir geht es nicht darum, daß ein Hund jeden anderen Hund toll finden muß. Entscheidend ist, für mich, daß ein Hund versteht, was sein Gegenüber ihm sagen will und in der Lage ist adäquat damit umzugehen. Dann knallte es auch dann nicht wenn zwei Hunde sich absolut nicht mögen, weil sie gelernt haben wie sie sich da entziehen bzw. die Situation lösen/deeskalieren können.
Für mich ist das das Ziel.
LG
Franziska mit Till
Schön, daß du Unterstützung bekommen hast.
Ja, Hund können sich untereinander auch mobben. Und auch bei Hunden muß man da rigoros dazwischen gehen
Ich denke du solltest dem Trainer da vertrauen und versuchen gemeinsam die Ursachen heraus zu finden und Strategien zu entwickeln.
LG
Franziska mit Till
ZitatDas würde ich gerne mal sehen
Bitte am Nikolaus eine Foto, ja ? Bitte, Bitte, Bitte
O.K, ich versuche daran zu denken. Ich bin auch schon ganz gespannt. ![]()
LG
Franziska mit Till
Zitat
Das mit den 12 Wochen war Tamo, die Ridgeback Hündin.Ich glaub der Mross ist sich gar nicht bewusst, wie schlimm diese Maßregelung für Zenzi war/ist "nur ein bisschen Wasser". Der versucht es doch noch nicht mal zu verstehen. Ich glaube der "denkt" - "Jaja Rütter, nicht quatschen, machen. Mach einfach, hauptsache es hört auf." Traurig.
Ja, so kam das bei mir auch an. Ich finde auch, daß Martin Rütter da ziemlich deutlich Worte gegenüber dem Stephan Mross gefunden hat von dessen Seite aber anscheinend jegliche Empathie gegenüber seinem Hund fehlt. ![]()
LG
Franziska mit Till