Beiträge von Maus1970

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    Ich habe die Antworten nicht gelesen , will aber trotzdem meine Aussage machen .

    Erstens , es gibt kein ... muss .
    Nur kommt es drauf an , ob der Hund das Kommando hören will beziehungsweise befolgen will . Ein Hund hört nämlich um ein vielfaches besser , als der Mensch .
    Das wichtigste was ein Hund können sollte , ohne das er überlegt , ist der Rückruf . Egal was rund um ihn passiert , er hat es zu machen beziehungsweise sollte er Wissen das man auf dieses Kommando besteht .

    Eines ist allerdings auch sicher , je näher der Hund beim HB/in ist , um so eher oder leichter wird es ihm fallen das Kommando auch auszuführen .
    Den hat der Hund erst einmal Erfolg gehabt mit dem nicht ausführen eines Kommandos , hat man ein Problem an der Backe . Den er wird es dann immer öfter versuchen ein Kommando zu umgehen oder nicht zu befolgen .

    LG . Josef


    Das sehe ich ein wenig anders. Bevor ich meinen Hund ohne Leine laufen lassen kann, muß er zumindest ein Kommando zuverlässig auch auf Entfernung ausführen und das ohne wenn und aber. Ansonsten habe ich den Hund im Freilauf nicht unter Kontrolle und muß ihn, meiner Meinung nach, durch eine wie geartete Leine auch immer, absichern. Von daher
    Dem Rest deines Posts stimme ich stimme ich aber durchaus zu. Ich bin auch der Meinung, daß man bei dem Aufbau der Distanzkontrolle sehr vorsichtig sein und vermeiden sollte, daß der Hund Fehler macht. Sonst kommt es zu dem von dir beschriebenen Problemen. Außerdem sehe ich es auch so, daß es einem Hund um so schwerer fällt ein Kommando zu befolgen je weiter man als Hundeführer von ihm entfernt ist. Wichtig ist meiner Meinung nach als Halter seinen Hund richtig einzuschätzen und ihm im Freilauf in einem Radius zu halten in der der Hund, auch unter großer Ablenkung, noch wenigstens das eine Kommando des Hundeführers befolgen kann.
    Von daher sehe ich es nicht so, daß der Hund den Rückruf können sollte und wissen sollte, daß auf den Rückruf bestanden wird. Sondern für mich ist das ein Muß/ die Voraussetzung dafür, daß mein Hund auf nicht eingezäuntem Gelände von der Leine kommt.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich finde das für den Anfang auch gar nicht so schlimm. Laß ihm einfach Zeit. Er darf erst seit ein paar Tagen ohne Leine laufen. Er wird mit der Zeit selbst anfangen sich von dir etwas mehr zu lösen.
    Du solltest nur darauf achten, daß er wirklich nur dann etwas bekommt wenn du ihn zurück rufen musst, ansonsten nicht und dich nicht nur alleine durch seine Anwesenheit zum Leckerli geben manipulieren kann.
    Du kannst ihm zwischendurch auch kleine Spiele die er gerne mag anbieten. So erfährt er, daß auch im Freilauf tolle Sachen bei dir stattfinden und nicht nur fressen. Das lenkt die Erwartungshaltung ein wenig vom Futter ab.

    Ansonsten finde ich es vollkommen normal, daß ein Hund der gerade erst in den Freilauf darf stark an dir orientiert ist. Es zeigt mir, daß da einiges richtig gelaufen ist. :D

    LG

    Franziska mit Till

    P:S Hast du ihn auf Grund von Jagdproblematik bisher nicht frei laufen lassen?

    Was mir Sorgen bereiten würde ist die Tatsache, daß anscheinend auch dein Rüde durch das Verhalten deiner Hündin stark verunsichert wurde. So wie du es beschreibst scheint ihm ja auch nicht klar zu sein warum er von ihr welche auf den Deckel bekommen hat. Das spricht für mich gegen die Vermutung, daß du etwas in der Kommunikation zwischen deinen Hunden übersehen hast. (Ich habe es bisher immer so erlebt, daß ein Hund der für sein Verhalten gemaßregelt wurde auch danach weiterhin absolut unbefangen im Kontakt mit dem Hund, von dem er gemaßregelt wurde, war; sofern die Maßregelung für ihn nachvollziehbar war.
    Von daher würde ich der Sache schon auf den Grund gehen wollen. Den geplanten Tierarztbesuch finde ich da absolut richtig. Wenn sich dort nichts heraus stellen sollte würde ich möglichst bald einen Trainer hinzuziehen.
    (Vielleicht sind ja nicht alle Trainer deiner Hundeschule im Urlaub, auch wenn die Hundeschule geschlossen hat und du kannst trotzdem einen Termin für einen Hausbesuch vereinbaren.

    LG

    Franziska mit Till

    Wie das Ganze rechtlich aussieht kann ich leider nicht sagen.
    Auf der einen Seite denke ich sollte ein Tierarzt nicht in erster Linie an das Geld denken, sondern an das Wohl des Tieres und ein Tier dann leiden und qualvoll sterben zu lassen finde ich schon heftig...
    Auf der anderen Seite muß auch ein Tierarzt seine Familie ernähren und irgendwo von leben. Das Tierärzte nun nicht gerade diejenigen sind die finanziell auf Rosen gebettet sind ist ja mittlerweile auch kein Geheimnis mehr. Wir wissen nicht wie hoch der "Kleckerbetrag" ist. Warum sollte der nicht auch für den Tierarzt viel Geld sein, sondern nur für die Halterin, so daß er da nicht noch mehr `drauf packen wollte?
    Vielleicht war ihm auch nicht klar, daß kein dann auch kein anderer Tierarzt aufgesucht wurde/ werden konnte. Warum auch immer die Halterin so gehandelt hat. (Kein Auto verfügbar?) Dafür gibt es ja auch viele Möglichkeiten

    Ich finde es deshalb schwierig sich darüber ein Urteil zu bilden. Und lasse es deshalb auch. :D

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Das freut mich zu hören. :gut:
    Am Anfang ist alles neu und man muß in vieles hineinwachsen aber das wirst das gut meistern.
    In diesem Sinne: Begleite weiterhin deinen Hund mit deiner Fürsorge, genieße das Zusammensein mit ihm und freue dich weiterhin an deiner Fellnase. Aber habe kein schlechtes Gewissen dabei auch mal ohne ihn "menschlichen Dingen" nachzugehen. :smile: :gut:

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Herr Beagle läuft von sich aus, wenn wir allein gehen, selten mehr als 10 Meter vor.
    Er befindet sich eigentlich immer in meinem Dunstkreis und wartet selbständig bis ich
    nachkomme. Ich schicke ihn mit "lauf" in die Freizeit. Das ist ihm aber schnell langweilig
    besonders auf bekannten Strecken. Da bleibt er immer mit nem Auge bei mir, weil er
    Action erwartet. Haben wir Gassigesellschaft, läuft er auch mal weiter im Spiel, kommt aber
    von selbst zwischendurch zu mir oder bleibt bei mir wenn er genug hat. Anfangs hab ich jeden selbständigen Blickkontakt belohnt, hat sehr schnell gefruchtet.
    Ansonsten mit "Laaangsam,Warte" verhindert, dass er weiter läuft. Lecker rein "Weiter,Lauf".

    Hihi, hast du etwa auch einen Beagle??? :lachtot: Bei uns ist das ganz genau so. Meine Fellnase achtet auch von selbst darauf in meiner Nähe zu bleiben und Aktion auf dem Spaziergang gibt es bei uns auch häufig und er liebt es. (Besonders gerne genommen: Dummy außer Sichtweiter gut verstecken oder verbuddeln suchen und apportieren lassen. :D )
    Es kommt nur noch sehr selten vor, daß er mir ein wenig zu weit vorrennt und ich ihn dann stoppe.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich kann der Themenstarterin auch nur raten, dem Hund das allein bleiben nicht abzugewöhnen in dem es nie eingefordert wird. Besonders bei einem Hund der im Alltag nie regelmäßig alleine bleiben muß und bei dem im Normalfall immer jemand zu Hause ist braucht man absolut kein schlechtes Gewissen zu haben wenn man dann mal ausgeht. Darunter leidet ein Hund der gut alleine bleiben kann mit Sicherheit nicht.
    Was das Thema Urlaub machen ohne Hund angeht so bin ich der Meinung, daß es vollkommen in Ordnung ist auch mal Urlaub vom Hund zu machen und alleine zu verreisen. Vorausgesetzt der Hund ist während der Zeit gut untergebracht. Da braucht man, in meinen Augen, kein schlechtes Gewissen bei zu haben. Letztendlich verbringt man hoffentlich Rund 15 Jahre gemeinsam. Da finde ich, ab und an eine Pause voneinander durchaus in Ordnung.
    Wir fahren regelmäßig, einmal im Jahr, ohne Hund in den Urlaub. Klar vermissen wir unseren Engel, genießen aber trotzdem den Urlaub. Ein schlechtes Gewissen haben wir nicht.
    Letztes Jahr sind wir das erste Mal mit unserem kleinen Mann verreist. Das hat uns auch sehr gut gefallen. Für dieses Jahr sind die Würfel noch nicht gefallen. :smile:
    Letztendlich ist die gelegentliche Trennung vielleicht auch eine Sache die einige Hundehalter zunächst üben müssen, so wie manche Hunde das Alleinbleiben. :D

    LG

    Franziska mit Till

    Bei uns ist es so, daß unser Hund sehr gut auf "Nein" reagiert. Wobei unser "Nein" nicht bedeutet: "Du hast etwas falsch gemacht (und das weißt du auch), lass es sein!" (Das wäre bei uns "Pfui") Sondern: "Das was du gerade tust, sollst du jetzt nicht tun." (ist aber nicht generell verboten). Unser "Nein" kommt also einem ganz normalem Kommando wie "Sitz" oder "Platz" gleich. Die signalisieren ihm ja auch was ich von ihm möchte, ohne ihm zu sagen, daß er etwas falsch gemacht hat. Von daher hat er durch ein "Nein" keinen Stress.
    Er weiß aber allerdings auch, daß ein "Nein" ein "Nein" bleibt und er es nicht alle zwei Minuten erneut versuchen zu braucht. :D
    Von daher hält er den Radius spätestens dann ein, wenn ich ihm das zweite Mal durch "Nein" signalisiert habe, daß er zu weit vor ist.
    Er hat allerdings einen Maximalradius. Der gilt immer.

    LG

    Franziska mit Till

    Wenn das Spiel ausgeglichen ist sehe ich darin auch kein Problem. Ich sehe es auch so, daß die Beiden sich gegenseitig "fit für`s Leben" machen.
    Solange beide Hunde sich dabei wohl fühlen ist das vollkommen in Ordnung. Das solltest du allerdings weiterhin immer gut im Blick haben. Bei zwei so Jungspunden würde ich außerdem schauen ob die Beiden zwischendurch immer mal zur Ruhe kommen. Machen sie das von sich aus ist alles im grünen Bereich. Nur wenn du das Gefühl hast, daß die Zwei sich gegenseitig immer aufstacheln und vollkommen überdrehen würde ich zwischenzeitlich mal kurz trennen und für eine Pause sorgen.

    LG

    Franziska mit Till