Beiträge von Maus1970

    Ok ich versuche einmal dir dabei zu helfen deine Gedanken etwas zu sortieren.
    Viele Dinge über die du dir Gedanken gemacht und angesprochen hast wären für mich durchaus lösbar.

    Punkte die in meinen Augen kein wirkliches oder nur schwer lösbares Problem darstellen:

    - Wohnsituation: Lässt sich, in meinen Augen durchaus lösen. Zum einen hättest du noch einige Zeit um dich gegebenen Falls nach einer geeigneteren Wohnung umzuschauen. Zum Anderen empfinde ich auch den 3. Stock als nicht sooo problematisch. Den Welpen wirst du zunächst noch tragen können und ein junger Hund kann die Treppen durchaus die paar Male am Tag laufen die es hinaus geht. Außerdem wirst du ja nicht ewig dort wohnen bleiben. Spätestens nach dem Studium wird es ja woanders hingehen.Ev

    - Eventuelle Umzüge: Für mich auch kein wirkliches Problem. Hunde kommen damit in aller Regel sehr gut klar solange ihre Bezugsperson/en bei ihm sind.

    - Veränderung der Lebenssituation (zum Beispiel neuer Partner/ Kinder): In meinen Augen ist auch das kein Hinderungsgrund. Sehr viele Hunde, besonders die Retriever Arten, sind sehr bereit sich auf neue Situationen einzulassen und sich einzufinden solange nur ihre Bezugsperson/en bei ihnen sind. Mit der entsprechenden Bereitschaft kann man seinen Hund in solchen Situationen durchaus so begleiten, daß er mit den Veränderungen im Leben gut zurechtkommt. Allerdings solltest du diesen Punkt unbedingt bei der Auswahl deines Hundes berücksichtigen! (Von daher solltest du, wenn du einen erwachsenen Hund aus dem Tierschutz wählst, darauf achten keinen Hund zu bekommen der sehr viel Kontinuität und Sicherheit braucht.


    Für mich wäre eher die Frage wie es zeitlich und finanziell bei dir aussieht:


    - Mußt du während des Studiums nebenher Arbeiten? Wenn ja wird dann noch Zeit für den Hund übrig bleiben?

    - Kannst du während des Studiums prinzipiell den Hund finanziell unterhalten? Besonders wenn du bei einem
    Welpen noch Kosten für den Sitter mit einrechnen mußt.

    LG

    Franziska mit Till

    -

    Was passiert denn genau wenn die beiden Hunde (der deines Freundes und deiner) zusammen sind? Ist es dann nur sehr lebhaft oder sind da wirklich Aggressionen im Spiel? Wie lange warst du mit deinem Hund durchgängig bei deinem Freund? Ich würde da nämlich noch nicht unbedingt die Flinte ins Korn werfen. Hunde können auch zusammen wachsen, wenn man das richtig begleitet. Vieles pendelt sich nach ein paar Tagen, an dem die Hunde permanent zusammen sind, ein wenn man als Mensch richtig einwirkt und Alltag eintritt.
    Deshalb frage ich ob es ein handfestes Aggressionsproblem zwischen den Beiden gibt oder es einfach nur wuselig, unruhig und wild ist. Aggressionen in den Griff zu bekommen wäre schon schwieriger und langwieriger. Das andere pendelt sich wesentlich schneller ein. Eventuell könnt ihr zwischendurch räumlich trennen wenn ihr einfach mal Ruhe braucht oder ihr das Gefühl habt die Hunde brauchen mal Pause.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Aber ich finde das irgendwie unlogisch... Wenn es wirklich ein Seuchenschutz sein soll, wieso darf Herrchen einfach einreisen? Mal angenommen der Hund ist wirklich krank. Durch Abschiedsknuddeln schleppt der Mensch doch die Erreger mit sich, oder? Dann streichelt er einen einheimischen Hund oder der Hund kommt mit infizierter Sabber in Kontakt oder was auch immer. Ist doch etwas inkonsequent, oder nicht? :???:

    Ich bin zwar keine (Tier)Ärztin oder ähnliches aber meines Wissens nach ist das schon noch einmal etwas Anderes.
    Zum einen geht man bei einem Menschen wohl von einem Menschen ein Mindestmaß an Hygiene aus (Stichwort Hände waschen und Kleidungswechsel) Zum Anderen übertragen sich viel Krankheiten nur durch direkten Kontakt mit dem infizierten Hund und nicht durch nicht infizierte 3. weil viele Erreger außerhalb des Körpers recht schnell absterben, einige sogar sofort; und sind somit also bereits unschädlich wenn der Mensch Island erreicht. Meines Wissens sind Übertragungswege über den Menschen auf Tiere eh sehr selten. Was dann noch an potentiell gefährlichen Erregern ankommen könnte dürfte so gering sein, daß es nicht ausreicht um einem Tier wirklich gefährlich zu werden und erkranken zu lassen.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich bin der Meinung, daß Berufstätigkeit und Hundehaltung sich keinesfalls gegenseitig ausschließen.
    Entscheidend ist in meinen Augen einzig und alleine, daß so für den Hund gesorgt wird, daß es ihm dabei gut geht und alle elementaren Bedürfnisse adäquat befriedigt werden.
    Wie man das erreicht, dafür gibt es, meiner Meinung nach, viele verschiedene Wege.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Also ich finde dass man als berufstätiger sehr wohl einen Hund halten kann, solage man gewährleistet dass der Hund in der Zeit in der gearbeitet wird nicht 8 oder 9 Stunden alleine ist.

    Das sehe ich genau so.
    Allerdings wären mir bei 8 oder 9 Stunden Abwesenheit 5 Mal die Woche eine 1 stündige Betreuung am Mittag nicht genug. Das wären ja immer noch 7 oder 8 Stunden alleine bleiben am Tag. Das wäre mir persönlich zu lang.
    In diesem Fall würde ich für eine längere Zeit am Tag eine Betreuung organisieren. Gerade bei einem jungen, aktivem Hund.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Jahaaa, das versteh ich ja auch alles.
    Ich hab nur kein' Bock auf den Stress, dem Hund die Regeländerung klarzumachen, wenn Frauchen mal KEIN Single mehr wäre ...

    Ich habe die Erfahrung gemacht, daß viele Hunde, erstaunlicher Weise damit absolut kein Problem haben. Ich habe meinen Mann kennen gelernt als mein 1. Hund schon recht alt war und es hat von Anfang an in keinster Weise Probleme gegeben. Er hat das neue Leben und sogar den Umzug ohne Probleme mitgemacht und wirkte immer glücklich und zufrieden dabei. Also Hunde sind da sehr Anpassungsfähig. :D

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Echt, mein Hafi würde mit angelegten Ohren und gesenktem Kopf weiter laufen, wenn ich ihn ließe.

    Allerdings gehen hier in der Gegend Reiter und Hundehalter meist nett miteinander um. Viele Reiter haben eh
    selber Hunde.
    Und es gibt Pferde in Massen hier in der Reiterstadt ;) . Vielleicht erschreckt mich deshalb das
    was einige hier von sich geben deshalb so. Und wie wenig Bereitschaft teilweise besteht friedlich miteinander auszukommen.

    Das ist bei uns genau so. Die einzigen schlechten Erfahrungen die ich gemacht habe sind mit freilaufenden Reitbegleithunden die dann auf meinen Hund, den ich extra angeleint hatte, zu gelaufen kamen. Die Reaktion der Reiter: "Lassen sie ihren ruhig los. Das Pferd kennt das mit Hunden!"- Soweit so gut. Aber mein Hund kannte damals halt den richtigen Umgang mit Pferden noch nicht. Der wäre dem Pferd beim Toben mit dem anderen Hund gnadenlos quer durch die Beine gewuselt. Dabei hätte er von dem Pferd gar nicht gewollt :D Jungspund halt. :D

    LG

    Franziska mit Till

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    Das einzige was ihr vielleicht von Anfang bedenken solltet, ist dem Hund wirklich das Alleine sein beizubringen!

    Wenn der Hund im Grunde die ersten 3 Jahre gar nicht alleine sein muss (oder kaum), ist die Herausforderung ihm das Allein sein beizubringen häufig wesentlich schwieriger!

    Man arbeitet halt immer am konsequentesten an den Dingen, die man akut ändern muss/ bzw. die der Hund akut können sollte..


    Ansonsten gibt es wirklich viele Möglichkeiten einen Hund (solange verträglich) während der Arbeitszeit unterzubringen, oder zu beschäftigen!

    Gerade das halte ich auch für einen ganz wichtigen Punkt! Wenn ihr heute schon absehen könnt, daß euer Hund in ein paar Jahren vermutlich regelmäßig tagsüber von jemand anderen betreut werden wird, da ihr arbeitet, solltet ihr das bei der Auswahl eures Hundes unbedingt mit berücksichtigen.
    Ihr tätet euch, in diesem Falle, einen großen Gefallen keinen extrem ängstlichen oder anderweitig problematischen Hund zu euch zu nehmen; da es dann um so schwieriger werden wird ihn adäquat unterzubringen.

    LG

    Franziska mit Till

    Till ist mit Artgenossen extrem verträglich.
    Wenn wir fremden Hunden begegnen behalte ich die Situation zwar immer gut im Blick aber er kann sehr, sehr vieles selbst regeln in dem er sein Verhalten der Situation und seinem Gegenüber anpasst. Zudem ist er absolut nicht ängstlich auch extrem wilden Hunden gegenüber und körperlich sehr agil, so daß er da gut mithalten kann.
    Allerdings achte ich darauf, daß er aus der Situation heraus kann wenn es ihm reicht. Aber auch das macht er häufig den anderen Hunden selbst klar.

    LG

    Franziska mit Till