Beiträge von Maus1970

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    dass passiert zum glück in 99% der fälle nicht weil ihr das kommando "leine" geläufig ist und sie umdreht!in dem 1% wo sie die ohren auf durchzug schaltet kannste sicher sein dass ich direkt hinterher sprinte und sie von deinem angeleinten hund abpflücke und mich entschuldige ;)

    nen freiläufer hat an nem angeleinten hund einfach nix zu suchen, habe ich wieder jetzt feststellen müssen wenn ich mit meiner frisch operierten hündin löserunden gedreht habe wie egal es den leuten ist.

    und ja grade wenn ich nen rüden hätte würde ich auch auf die idee kommen dass der hund da an der leine auf ne läufige hündin sein könnte...hab ich aber nicht :hust:

    Verstehe mich bitte nicht falsch. Ich bin keines Falls der Meinung, daß ein Hund zu einem angeleinten Hund hin laufen darf. Ich sehe es auch so, daß mein Hund an einem angeleinten Hund nichts zu suchen hat. Aus welchem Gründen auch immer der Hund an der Leine ist.

    Ich wollte auch eigentlich mit meinem Post nur ausdrücken, daß man sich dann eben auch im klaren darüber sein muß, daß es auch den eigenen, im normal Fall gut hörenden Hund, treffen kann, der mal einen Aussetzer hat, wenn man schreibt Leine werfen, Wasserduschen etc. sind gute Möglichkeiten sich lästige Hunde vom Halse zu halten. Und letztendlich auch wenn du hinter rennst ist dein Hund ja erst einmal vor dir beim anderen Hund...

    Für mich wären solche Maßnahmen Dinge die nur in Frage kämen wenn mein Hund, durch den Hundekontakt, definitiv in Gefahr wäre.

    LG

    Franziska mit Till

    Als klar war, daß wieder ein Hund bei uns einziehen sollte, haben wir uns überlegt welche Voraussetzungen unser Hund unbedingt erfüllen muß. (Bei uns war z.B die Größe ein Kriterium) und anschließend was wir gerne hätten, wie der Hund bei uns Leben würde.
    Mit diesen Vorüberlegungen sind wir dann zu einer großen Hundeausstellung bei uns in der Stadt gefahren und haben uns dort informiert. Ich muß sagen die Leute dort waren alle sehr nett und haben uns sehr ausführlich von "ihrer" Rasse, deren Eigenarten und besonderen Bedürfnisse berichtet so daß wir am Ende des Tages sehr viele Informationen gesammelt und viele Rassen aufmerksam live beobachtet hatten. So schied eine Rasse, die wir im Vorfeld in die engere Wahl genommen hatten, aus weil wir erfuhren, daß diese Rasse oftmals typische Einmanhunde, und somit ungeeignet für uns, sind.
    Über die Rassen die dann noch in die engere Wahl kamen, haben wir dann einiges gelesen bis die Entscheidung gefallen ist. Auf einer zweiten Ausstellung haben wir uns die Rasse dann noch einmal genau angeschaut und dann war die Entscheidung gefallen. Die "Welpenliste" des Zuchtverbandes wurde mitgenommen und unser Sonnenschein zog ein. :D

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    regenschirm aufspannen, wasserflasche auf dem hund entladen, leine werfen....gibt da so einiges und mir isses ehrlich gesagt immer schnuppe gewesen was die rüdenbesitzer davon halten wenn sie meinen ihre freilaufenden hund zu nem angeleinten zu lassen...

    Dann siehst du das hoffentlich genau so, wenn dein Hund mal seine Ohren auf Durchzug stellt und zu einem angeleinten Hund hinläuft und die von dir oben propagierten Maßnahmen zu spüren bekommt.

    LG

    Franziska mit Till

    @ Syblle und Sternenwolf

    Ich finde eure Beiträge sehr gut und kann dem nur zustimmen. Ich sehe das genau so. Gegenseitige Rücksichtnahme ist das A und O.
    Ich habe einen unkastrierten Rüden im besten Mannesalter. Für mich bedeutet Rücksichtnahme, daß ich meinen Hund von angeleinten Hunden fern halte. Also auch von angeleinten läufigen Hündinnen. Sollte es einmal vorkommen, daß mein Hund zu einer läufigen Hündin durchstartet würde ich meinen Hund schnellst möglichst wieder einsammeln und mich entschuldigen. Da mein Hund sich immer in einem Radius von maximal 20 Metern um mich herum befindet wäre ich in einem solchen Fall, sollte er wirklich mal nicht hören, auch recht fix bei der läufigen Hündin. Wenn die Halterin der läufigen Hündin meinen dann solange am Halsband festhält oder ihn kurz anleint um ihn fernhalten zu können habe ich absolut kein Problem damit. Auch mit aufstampfen und verbalem Verscheuchen nicht. (Es kann ruhig etwas unangenehm für ihn werden wenn er schon meinen sollte mal nicht hören zu müssen. *fiesgrins*) Nur mit Gewalt gegen meinen Hund hätte ich definitiv ein Problem. Das muß nicht sein. Ihn kann man problemlos am Halsband oder Geschirr, was er häufig trägt, halten. Da braucht es weder Tritte noch sonst etwas.
    Im Gegenzug würde ich mir von den Haltern läufiger Hündinnen wünschen, daß sie ihre Hündinnen an der Leine haben oder anleinen sobald sie uns sehen, so daß ich weiß das kein Kontakt erwünscht ist, während dieser Zeit nicht in die wenigen Gebiete gehen in denen die Hunde bei uns frei laufen können, sondern ausweichen. Hier bei uns gibt es genug Gebiete die für den Freilauf ungeeignet sind, wo man aber trotzdem toll spazieren gehen kann und alle Hunde dort eh angeleint sind. Außerdem würde ich mir Gelassenheit wünschen wenn ein Rüde mal durchstartet und keine Beschimpfungen. Abruf von läufigen Hündinnen ist eine der "Königsdisziplinen" unter anderem auch weil sie für viele nur schwer trainierbar sind. Von daher fände ich Verständnis, ruhiges Anleinen oder Verscheuchen angebracht.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich lasse meinen Hund auch nicht an Straßen laufen. Das ist mir einfach zu gefährlich und das obwohl er sehr gut auf seinen Rückruf und Nein hört und auch weiß, daß er Straßen nicht alleine betreten/überqueren darf.
    Freilauf hat er an Orten abseits von Straßen.
    Bei uns war es so, daß wir unseren Hund mit 8 Wochen bekommen haben. Ich habe ihn von Anfang an, in Gebieten in denen keine Gefahr durch Straßenverkehr bestand, frei laufen lassen und von Anfang an das Zurückkommen geübt. Zunächst hatte er noch den typischen Folgetriebes eines Welpen, der ist dann bei ihm nahtlos in den Gehorsam übergegangen.
    Ich würde den Welpen von Anfang an an alle Reize gewöhnen denen er in Zukunft ausgesetzt sein wird langsam gewöhnen. Also durchaus kurz an belebte Straßen usw. gehen.

    LG

    Franziska mit Till

    Für mich hat sich erinnern doch ganz klar etwas mit Lernen zu tun; bzw ist eine Voraussetzung daß ich etwas dauerhalt lernen kann. Wenn sich ein Lebewesen nicht dauerhaft an gemachte Erfahrungen erinnern kann ist es ihm nicht möglich etwas dauerhaft zu erlernen.
    Ein Beispiel: Mein Hund hat heute das Kommando "Sitz" erlernt. Das heißt die Verknüpfung zwischen dem Kommando und der Handlung sich hinsetzen wurde gemacht. Wenn sich mein Hund Morgen nicht mehr an die heute gemachten Erfahrungen erinnert würde müsste ich ja Morgen wieder von vorne anfangen und dem ist ja nicht so. Mein Hund erinnert sich sehr wohl an das was heute geschehen ist und bewertet alles drauf folgende auf diesem Hintergrund.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich denke, daß Hunde sich genau so gut erinnern wie Menschen. Denn wie sollten sie ansonsten überhaupt etwas lernen oder auch überleben können wenn sie sich an nichts dauerhaft erinnern können?
    Wenn man sagt ein Hund kann die Reaktion seines Halters nur für höchstens 2 Sekunden sicher mit seinem Verhalten verknüpfen geht es meiner Meinung nach, darum daß ein Hund die Reaktion seines Halters immer auf das bezieht was er als letztes getan hat/wie er sich verhalten hat. Nach 2 Sekunden ist die Chance sehr groß, daß mittlerweile bereits schon wieder etwas anderes im Fokus des Hundes steht, als das auf was sich die Reaktion des Halters bezogen hat. Darum sagt man, daß der Hund nur innerhalb von 2 Sekunden sicher verknüpfen kann. Erinnern kann er sich an alles.
    Das erklärt auch das Beispiel mit dem Sofa. Der Hund hat ja bereits gelernt, daß er nur dann aufs Sofa darf wenn er dazu "eingeladen" wird. Das weiß er, daran erinnert er sich. Da muß ja keine Verknüpfung mehr stattfinden.

    LG

    Franziska mit Till