Ehrlich gesagt habe ich die Aussage der Themenstarterin, daß sie den Hund gar nicht zurück wollen, eher so verstanden, daß ihnen klar war wie besorgt und wohl auch sauer und enttäuscht die die Vorbesitzer gewesen sein mussten als sie erfahren haben, daß ihnen der Hund bereits nach zwei Tagen entlaufen ist. Vermutlich war der Themenstarterin klar, daß die Vorbesitzer das Tier nach diesem Vorfall nicht mehr guten Gewissens und mit gutem Gefühl bei ihr lassen konnten. In dieser Situation genau das zu akzeptieren und den Hund wieder heraus zu geben um keinen Streit um ein Lebewesen zu riskieren der dann eigentlich immer zu dessen Lasten geht hat für mich nichts mit Gefühlskälte zu tun; besonders wenn man berücksichtigt, daß der Hund ja noch gar nicht richtig bei seinen neuen Besitzern ankommen sein konnte. Der Hund war den zweiten Tag dort und wir reden hier nicht von einem Welpen oder Jundhund sondern von einme 4jährigem erwachsenen Hund.
Gefühlsmäßig kann ich die Vorbesitzer sehr gut verstehen. Aber ich persönlich denke nicht, daß die Themenstarterin verantwortungslos oder ähnliches gehandelt hat. In meinen Augen war die Sache ein ganz blöder Unfall. Der Hund war angeleint und die Themenstarterin wurde zwar vor extremen Jagdtrieb gewarnt, worauf hin der Hund ja auch an der Leine geführt wurde, so wie sie schrieb jedoch doch nicht vor extremster Schussangst.
Wer noch nie selbst erlebt hat oder davor gewarnt wurde wie sehr ein Tier in Panik geraten kann wird nicht unbedingt von sich aus auf die Idee kommen doppelt zu sichern.
LG
Franziska mit Till