Beiträge von Maus1970

    Zitat

    Hier handelt es sich aber weder um Diebesgut, noch um einen Fundhund. ;)

    Ja, da hast du Recht. Aber auch hier gilt, daß man als Käufer kein rechtmäßiges Eigentum an etwas erwerben kann, das dem Verkäufer nicht rechtmäßig gehört. Auch dann nicht wenn der Käufer die Sache im guten Glauben erworben hat. Der Käufer hat in diesem Falle keine rechtlichen Konsequenzen zu fürchten muß die Sache aber trotzdem dem rechtmäßigen Eigentümer aushändigen. Als Käufer hat man dann zwar einen Anspruch darauf die Kaufsumme vom Verkäufer, der die Sache widerrechtlich verkauft hat, zurück zu verlangen; aber selbst wenn dieser das Geld nicht mehr hat muß man die Sache dem Eigentümer zurück geben und sich mit dem Verkäufer "herumschlagen" um sein Geld zurück zu erhalten. Im Ernstfall bleibt der Käufer dabei finanziell auf der Strecke.
    Sooolllte ein Gericht in diesem Fall also entscheiden, daß der Vertrag zwischen "Vermehrerin" und Vorbesitzerin gültig ist, müßte die Freundin der Themenstarterin den Hund der "Vermehrerin" übergeben; oder eben mit ihr einen neuen Vertrag schließen.

    LG

    Franziska mit Till

    Hallo Fort Nic!

    Der Hundestrand ist toll. Die Hunde können dort frei laufen. Prinzipiell kann mit seinem Hund dort auch schwimmen gehen. Allerdings ist dort das Wattenmeer. Das bedeutet, daß bei Ebbe dort nur Watt ist. Dann kannst du weite Strecken mit deinem Hund ins Meer hinein laufen. Bei Flut hast du dort ein Meer in dem du schwimmen kannst. Ob nun Ebbe oder Flut herrscht kannst du im Gezeitenkalender im Internet nach schauen. Dort kannst du auch sehen wie hoch der Wasserstand dann sein wird wenn du hin möchtest.
    Wir waren mit Till schon einige Male dort. Immer wieder.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich glaube die Frage: Wie viele Hunde sind händelbar? kann nur ganz individuell beantwortet werden. Da gibt es für jeden persönlich und unter Berücksichtigung der betreffenden Hunde eine höchst Zahl.
    Und es gibt eben auch bei den Mehrhundehalter diejenigen die sich und ihre Hunde richtig einschätzen und sich verantwortungsbewußt ihr Rudel führen und diejenigen die sich da überschätzen und ihre Verantwortung nicht gerecht werden.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Eine Hündin kann natürlich schon zu Beginn der Läufigkeit in die Standhitze kommen. Die Blutung hat damit nichts zu tun. Der Beginn der Standhitze ist nicht bei jeder Hündin gleich.

    Aber glaube mir, wenn Du beide Geschlechter zu Hause hast, dann bemerkst Du, wann die Standhitze da ist. Ein Rüde kann Dir 100 % "sagen", wann es so weit ist.

    Da möchte ich dir gerne widersprechen. Ich glaube das unerfahrene Rüden auch das erst lernen müssen. (Mit unerfahren meine ich nicht nur, daß ein Rüde noch keine Deckerfahrung hat sondern auch noch wenig Umgang mit läufigen Hündinnen.) Die reagieren zunächst auf jede läufige Hündin, egal ob die schon in der Standhitze ist oder noch nicht.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    @ SibyllemitHund
    Deswegen sollte man sich erstmal anschauen, wie sich das Ganze überhaupt auf das Rudel auswirkt.....

    Vielleicht ist es ja völlig unkompliziert?
    Vielleicht wollen die Rüden gar nicht dauerrammeln?
    Vielleicht wird der Mensch als Rudelführer, der "freigibt" oder auch nicht, akzeptiert?

    .......

    Das alles sollte man doch zumindest ein Mal testen, bevor man sich zu einem endgültigen Schritt entschließt!

    Oder?


    An diese Option habe ich auch gedacht. Mit den gleichen Argumenten wie du. Allerdings sehe ich dabei einige Probleme die für mich gegen diese Möglichkeit sprechen:

    1. halte ich es für sehr unwahrscheinlich, daß zwei gesunde, junge Rüden nur wenig Interesse an einer läufigen Hündin im Haushalt zeigen sollten. Das wäre äußerst ungewöhnlich. Von daher würde ich schon von nicht unerheblichen Stress für alle Beteiligten ausgehen. Auch wenn die Rüden bei läufigen Hündinnen in der Umgebung sich nicht auffällig verhalten. Eine läufige Hündin im Rudel ist etwas vollkommen Anderes.
    2. Die Halterin ist in dieser Thematik sehr unerfahren. Auch für die Hunde ist es eine neue Situation in die sie nicht von Geburt an hinein gewachsen sind. Es gibt mit Sicherheit Halter die so eine Kombination gut managen können. Aber das setzt, meiner Meinung nach, schon einiges an Erfahrung auf diesem Gebiet voraus.
    3. und das ist für mich wohl der Hauptgrund: Wenn es wirklich Streit zwischen den beiden Rüden kommen sollte, was ja gar nicht so außergewöhnlich wäre, kann die Situation schnell eskalieren. Dann kann es nötig sein die auch die beiden Rüden im Haus und draußen zu trennen. Zumindest würde ich sicherheitshalber abklären, daß ich, entweder die Rüden oder die läufige Hündin, während dieser 3 Wochen notfallmäßig woanders unterbringen kann; falls es nötig werden sollte. Man soll eine Hündin ja nicht während der Läufigkeit kastrieren.
    4. Die Themenstarterin schrieb, daß draußen viel Platz ist, drinnen aber nicht unbedingt. Auch das wäre ein Grund.
    5. Wir wissen nicht wie viel Zeit ist um sich in der kritischen Zeit getrennt mit den Hunden zu beschäftigen.

    In diesem Fall würde ich, aus diesen Gründen, die Hündin kastrieren lassen. So würde man allen viel Stress ersparen.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat


    Es soll Hunde geben, die sogar bei einer Katze ein " Nein" akzeptieren... :hust:

    Ich kenne übrigens viele Hunde, die leinenlos an Strassen laufen.

    Aber wohl kaum schon mit 12 Wochen, oder?

    LG

    Franziska mit Till