Beiträge von Maus1970

    Ehrlich gesagt habe ich die Aussage der Themenstarterin, daß sie den Hund gar nicht zurück wollen, eher so verstanden, daß ihnen klar war wie besorgt und wohl auch sauer und enttäuscht die die Vorbesitzer gewesen sein mussten als sie erfahren haben, daß ihnen der Hund bereits nach zwei Tagen entlaufen ist. Vermutlich war der Themenstarterin klar, daß die Vorbesitzer das Tier nach diesem Vorfall nicht mehr guten Gewissens und mit gutem Gefühl bei ihr lassen konnten. In dieser Situation genau das zu akzeptieren und den Hund wieder heraus zu geben um keinen Streit um ein Lebewesen zu riskieren der dann eigentlich immer zu dessen Lasten geht hat für mich nichts mit Gefühlskälte zu tun; besonders wenn man berücksichtigt, daß der Hund ja noch gar nicht richtig bei seinen neuen Besitzern ankommen sein konnte. Der Hund war den zweiten Tag dort und wir reden hier nicht von einem Welpen oder Jundhund sondern von einme 4jährigem erwachsenen Hund.

    Gefühlsmäßig kann ich die Vorbesitzer sehr gut verstehen. Aber ich persönlich denke nicht, daß die Themenstarterin verantwortungslos oder ähnliches gehandelt hat. In meinen Augen war die Sache ein ganz blöder Unfall. Der Hund war angeleint und die Themenstarterin wurde zwar vor extremen Jagdtrieb gewarnt, worauf hin der Hund ja auch an der Leine geführt wurde, so wie sie schrieb jedoch doch nicht vor extremster Schussangst.
    Wer noch nie selbst erlebt hat oder davor gewarnt wurde wie sehr ein Tier in Panik geraten kann wird nicht unbedingt von sich aus auf die Idee kommen doppelt zu sichern.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich habe mit meinem Beagle ganz tolle Erfahrungen mit Mantrailing gemacht. Er liebt es und ist mit sehr großer Leidenschaft dabei. Ich habe gemerkt, daß ihm diese Arbeit sehr gut tut.
    Außerdem Apportiere ich gerne mit ihm. Buddel dabei den Dummy auch häufiger mal ein. Oder ich nehme einen Stock in die Hand und verstecke ihn in einem Haufen anderer Stöcke und mein Hund muß mir den Richtigen heraussuchen.
    Zur körperlichen Auslastung sind wir gerne und viel mit dem Fahrrad unterwegs. Da kann er sich richtig verausgaben.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Lucinda, schön, das Du den richtigen und korrekten Weg gegangen bist ! So bist Du auf der sicheren Seite, brauchst Dir keine Vorwürfe machen und hast ein ruhiges Gewissen. Super , toll , ich freue mich, das es so schnell ging und die Tiere versorgt sind !

    Du bist einfach überrumpelt worden ! Hätte mir aus Mitleid auch passieren können :ops:

    Ich hoffe nur, das die Dame Dir nicht noch Schwierigkeiten bereitet, wenn sie ihren " Urlaub " beendet hat :???:

    Lg.

    Das wünsche ich Lucinda auch. Aber dadurch, daß sie den korrekten Weg gegangen ist, hat sie alles dafür getan, daß die Halterin da keine Chance hat.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich denke um den Chef um die Erlaubnis zu bitten den Hund mit zur Arbeit nehmen oder seine Arbeitszeit verschieben zu dürfen um sich in der verlängerten Mittagspause um den Hund kümmern zu können, sollte man zunächst einmal auf der neuen Arbeitsstelle richtig Fuß gefasst haben. Dann kann man beispielsweise die Gegebenheiten dort selbst besser einschätzen und weiß was in etwa machbar ist oder nicht. Außerdem hat man wesentlich bessere Chancen wenn man nicht der/die Neue ist der schon von vornherein eine "Extrawurst" möchte; sondern erst dann fragt wenn man schon etwas durch Leistung überzeugen konnte. Viele Chefs reagieren da sehr empfindlich wenn man sie um etwas bittet bevor man überhaupt angefangen hat dort zu arbeiten.

    Von daher würde ich schauen ob du jemanden findest der bereit ist dir für einige Zeit unentgeltlich oder für sehr wenig Geld zu helfen. Wenn du erst einmal einige Zeit gearbeitet hast wird es vermutlich irgendwann finanziell dann ja auch wieder besser bei dir aussehen und du kannst dann eine Betreuung finanzieren.

    LG

    Franziska mit Till

    Ja, es kann gut sein, daß es an den nicht vorhandenen Lockstoffen liegt. Vielleicht könntest du am Anfang ein ganz klein wenig von etwas darunter mischen was besonders gut riecht und gesund ist. Nur soviel, daß ihn der Geruch noch zusätzlich zum Fressen animiert. Z:B. könntest du etwas ungewürztes Fleisch braten und hinzu geben. Gegebenen Falls reduzierst du dann das Trockenfutter etwas.

    LG

    Franziska mit Tilll

    Ehrlich gesagt würde ich mir dann da absolut keine Sorgen machen. Er bekommt dann mit Sicherheit alles was er braucht. Füttere den Sack zu Ende, kontrolliere das Gewicht, damit du weißt wie es sich Entwickelt und ob ihr von der Menge her auf dem richtigen Weg seit. Solltest du feststellen, daß er massiv abnimmt kannst du immer noch handeln. Oftmals brauchen die Hunde wesentlich weniger als Empfohlen.
    Das Futter dürft also in etwa 4 Monaten alle sein. Bis dahin kannst du gut sehen wie sich das Gewicht entwickelt. Wenn du dann immer noch das Gefühl hast er mag es nicht wirklich, kannst du dann immer noch wechseln. Es ist natürlich schöner wenn ein Hund richtig "reinhaut" und man sieht, daß es ich wirklich schmeckt. Aber vielleicht muß er sich auch nur etwas an das neue Futter gewöhnen.
    Hast du denn das Gefühl sein altes Futter hat ihm wesentlich besser geschmeckt?

    LG

    Franziska mit Till

    Die Sache mit den Duftsäcken finde ich total Klasse. Das möchte ich mit Till auch gerne einmal ausprobieren. Zunächst würden ja drei verschiedene Gerüche erst einmal reichen.

    Für Till habe ich heute ein paar mal einen Stock kurz angefasst und den auf einen Haufen mit Stöckern geworfen und ihn mir den richtigen bringen lassen.
    Das macht er immer sehr gerne.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich finde den Satz: "Man sollte ihnen den Hund wegnehmen" in diesem Zusammenhang auch absolut hart und unangebracht. So etwas kann man äußern wenn man tierschutzrelevante Dinge, wie z.B. Schläge, beobachtet.
    Genial wäre natürlich gewesen wenn die Frau konkret, und in angemessenem Ton, geäußert hätte was sie anscheinend so gestört hat: Nämlich das sie die Themenstarterin das Kommando nicht durchgesetzt hat und sie so gezwungen war an einem Hund vorbei zu gehen der die Bewegungsfreiheit hat sie anzuspringen; anstatt dem Hund die Schnauze wegzudrehen und der Hundehalterin einen solchen Satz an den Kopf zu werfen. Dann hätte die Themenstarterin mit der konstruktiven Kritik jedenfalls etwas anfangen können.

    Ich bin auch nicht der Meinung, daß ein Junghund der den Rückruf noch nicht zuverlässig beherrscht, ausschließlich an der kurzen Leine geführt werden muß. Aber ein 5 Meter Bewegungsradius ist bei der Begegnung mit Menschen, ist halt zu groß. Warum hat Quebeck ja schon gut erklärt. Wenn sich die Themenstarterin das noch einmal bewusst macht und das nächste Mal den Hund halt umgehend zu sich heran holt wäre die Sache für mich erledigt.
    Letztendlich sollte die Themenstarterin sich das ganze nicht zu sehr zu Herzen nehmen. Sie hat einen Fehler gemacht, etwas nicht bedacht, und das noch nicht einmal in böser Absicht. Also merken für die Zukunft und die Sache ist erledigt. So etwas passiert.
    Ich fände es toll wenn die Themenstarterin, sollte sie der Frau noch einmal begegnen, über den Vorfall ins Gespräch kommen würde, damit die Frau eine Rückmeldung darüber bekommt wie ihr Verhalten angekommen ist und das nicht alle Dinge die sie stören aus Rücksichtslosigkeit heraus entstehen. Denn das war ja keines Falls die Intention der Themenstarterin.

    LG

    Franziska mit Till