Beiträge von Maus1970

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    Was ich ja immer interessant finde, sind die Argumente, die man als "Andersdenkender" so hat. Aber die werden selten veröffentlicht, scheint nicht für die breite Masse bestimmt zu sein. |)

    Frag mich echt, was man gegen seriöse, kontrollierte Zucht haben kann...


    DAS erschließt sich mir allerdings auch nicht und aus diesem Grund gibt es für mich nur VDH-Zucht oder Tierschutz bzw. Übernahme eines älteren Hundes von Privat.

    LG

    Franziska mit Till

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    maus1970: Natürlich hattet ihr Ansprüche, sonst hättet ihr einen anderen (geringeren) Aufwand betrieben ;)

    Ich habe auch niemals geschrieben, dass sich alle Menschen - die andere Ansprüche haben als ich - NICHT informieren. Das man keinen Bock hat sich zu informieren kam von Alba1001 ;)

    Hier geht aber um wen der einen netten, gesunden Hund sucht und seine Auswahl ganz klar daran festmacht, wo der Hund billiger ist. Sind ja eh alle gleich.
    Reagiert ein Züchter dann angesäuert ist er arrogant und man kauft wo anders (am besten auf dem Polenmarkt.. das kam NICHT vom TE, waren hier aber teilweise die Gedankengänge).

    Das ist doch Blödsinn, sorry!

    Ich kaufe den Hund, weil er passt. Wodurch er passt ist unterschiedlich und vielleicht passt er nur im ersten Augenblick. Aber ich habe bei keinem meiner Hunde nach dem Preis entschieden. Auch nicht bei den Hunden aus dem TS! Und das wird sich auch niemals ändern!

    Ja, ok. so kann ich das absolut nachvollziehen. Wie ich ja zuvor schrieb ist der Preis für mich auch dann erst Wissenswert wenn alles andere passt.
    Für mich kam es in deinem Post halt zunächst anders an. Aber so kann ich das gut nachvollziehen und es ist für mich logisch und richtig.

    LG

    Franziska mit Till

    Mein letzter Post und meiner haben sich überschnitten. :D

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    Maus1970 glaub genau darum ging es bei murmelchens Post. Auch wenn man den Hund nicht beruflich einsetzt, kann man, wie du schreibst, sich eingehend informieren. Und ein Züchter kann durchaus erwarten, dass der "Kunde" das auch macht. Wenn nicht, dann gibts u.U. eben keinen Welpen. Vollkommen i.O. Kann dem 2. Post nur zustimmen.


    Das mag sein. Bei mir ist es jedoch so angekommen, als würde nur jemand "vernünftige" Ansprüche und isch informiert haben der unbedingt eine gewisse Verpaarung, Züchter etcpp möchte. Aber vielleicht antwortet Murmelchen darauf ja später noch.

    LG

    Franziska mit Till

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    Wie dem auch sei, ich will wenn ich nen Hund kaufe, vorher natürlich den Preis wissen, gibts dabei Schwierigkeiten, wieso auch immer, kauf ich meinen Hund woanders.... Fakt!, Ende aus... gibts eigentlich auch nichts drüber zu diskutieren.... zumindest mit mir nicht mehr...:-) Standfeste Meinungen ändern sich eben nicht :-)

    Das ist für mich auch vollkommen normal. Aber die Reihenfolge muß für mich in diesem Fall, stimmen.
    Bei einen Welpen geht es um ein Lebewesen, daß von einem anderen Lebewesen geboren wurde. Bei einem solchen Kauf habe ich, meiner Meinung nach, als Käuferin eine ganz besondere Verantwortung in dem ich dort kaufe wo mit den Elterntieren gut umgegangen wird, die Elterntiere nachweislich gesund sind, die Welpen gut aufgezogen werden... um nur einige Kriterien zu nennen. Bevor ich nicht gesehen habe das diese Dinge stimmen, interessiert mich der Preis nicht. Denn sollten diese elementaren Dinge nicht stimmen kaufe ich dort nicht. Egal wie viel der Welpe kostet. Sollte es jedoch passen frage ich selbstverständlich auch nach dem Preis. Dann ist er ja auch relevant.

    LG

    Franziska mit Till

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    Nette Ansprüche.. Und wieso vorher nachdenken und sich schlau machen. Hauptsache der Hund ist nett, (einigermaßen) gesund und billig bzw. der Züchter pustet Zucker :roll:

    Ja... Mit solchen ^^ Ansprüchen könnte ich einfach alle Würfe aufschreiben und blind auf einen tippen. Es soll aber in der Tat Menschen geben, die dann doch höhere Ansprüche haben und daher gibt es für diese Leute eben nicht Züchter wie Sand am Meer.


    Nochmal: Bei ALLEN 4 Würfe die ich mir ausgesucht habe, sind die Wartelisten geschlossen. Davon ist gerade mal ein Wurf im der Entstehung (es wurde gedeckt). Beim Rest ist die Hündin noch nicht mal heiß. Die Züchter haben es sich erarbeitet, diese Nachfragen zu haben und ja, mAn haben die auch das Recht unverschämte, *wieviel kostet der Welpe, ich such nach Preis aus*, etc. Anfragen zu ignorieren/nicht nett zu beantworten.

    Na, ja Murmelchen ich würde das aber nun nicht unbedingt gleich setzen.
    Es gibt Welpen Käufer die haben ganz besondere Ansprüche an ihren zukünftigen Welpen. Die möchten, aus bestimmten Gründen eine ganz bestimmte Verpaarung weil sie sich davon gewisse Dinge erwarten oder erhoffen, sie haben bestimmte Ansprüche an Arbeitsleistung, Aussehen etc. Zu ihnen gehörst wohl du.
    Aber im Umkehrschluß zu sagen alle Welpen Käufer die diese Ansprüche in dieser Form so nicht haben hätten vor dem Hundekauf nicht nachgedacht oder sich schlau gemacht ist meiner Meinung nach einfach falsch. Ich glaube ich bin das Beste Beispiel dafür. Bevor wir uns unseren Hund angeschafft haben, haben wir uns intensiv mit der Rassewahl und dem was wir möchten und bieten können befasst und uns eingehend informiert; auch darüber wie eine gute Welpenaufzucht beim Züchter aussehen sollte. Nach dem klar war, daß es ein Beagle werden soll haben wir uns vom entsprechenden deutschen Rasseverein, der dem VDH angeschlossen ist, eine aktuelle Welpenliste mitgeben lassen. Wir haben dann geschaut wo es bei uns in der Nähe einen Züchter gibt und dort telefonisch einen Termin zum Kennenlernen und Welpen anschauen ausgemacht. Bei diesem Besuch haben wir alles abgecheckt was uns wichtig war.
    - Züchter stellte uns die wichtigen, relevanten Fragen. Ihm war also nicht egal wo sein Welpe landet.
    - Zustand der Welpen (Sauberkeit, Fell. Ernährungszustand etc.)
    - Verhalten der Welpen (angstfrei?, offenß selbstbewußt? etc.)
    - Verhalten, Zustand der Mutterhündin sowie deren Gesundheitszeugnis und das des Rüden.
    - Umgang des Züchters mit Welpen und Mutterhündin (dabei vor Allem die Reaktion der Mutterhündin auf den
    Züchter. Man sah da sehr gut, daß für die Hündin der tolle Umgang mit ihr Alltag war und nicht eine Show für
    uns.)
    - Sauberkeit von Haus und Anlage.
    - und natürlich zum Schluß noch das Wichtigste: Wie wachsen die Welpen auf

    Nach dem alles gepasst hat haben wir uns dort unseren Welpen ausgesucht.
    Haben wir nun keine Ansprüche gehabt, nur weil wir nicht zig Züchter besucht haben oder uns über alle möglichen Verpaarungen und Champions informiert haben?
    Ich denke nicht. Wir hatten durchaus unsere Ansprüche. Nämlich genau die, die für uns und unser Leben und im Interesse des Tierschutzes relevant waren. (Ich möchte weder Züchten noch intensiv einen Hundesport betreiben oder einer sonstigen Arbeit mit meinem Hund nachgehen.) Warum sollte ich also nach der Championnachzucht oder dem zukünftigen Leistungschampion schlecht hin suchen? Ein sehr gut gezogener Welpe von gesunden wesensfesten Eltern war genau das was wir brauchen.

    LG

    Franziska mit Till

    Diese Situation hatte ich auch schon einmal. Zwar keines Falls so extrem wie du, aber im Prinzip war es das selbe.
    Ich würde, an deiner Stelle, in Zukunft schon versuchen früher einzugreifen um deinen Hund zu schützen und zwar sobald du merkst es ist für deinen Hund nicht mehr in Ordnung.
    Du hast da mehrere Möglichkeiten das zu tun.
    Eine Möglichkeit wäre deinen Hund zu rufen und dann sofort zügig in die entgegengesetzte Richtung des anderen Halters weiter zu gehen. Die meisten anderen Halter gehen dann ebenfalls einfach weiter und sorgen deshalb dann schon dafür das ihr Hund mitkommt.
    Ansonsten den fremden Halter 1 Mal bitten den Hund zu sich zu rufen. Tut er das nicht würde ich das ganze selbst in die Hand nehmen und energisch auf den fremden Hund zugehen und ihn mit energischen Worten verscheuchen. Vielleicht nimmst du noch etwas in die Hand mit dem du nach dem fremden Hund werfen kannst. Das wirst du gar nicht tun brauchen. Denn du glaubst nicht was es für Wunder bewirkt wenn der fremde Halter merkt, daß sein "kleiner Liebling" nun auf einmal derjenige ist dem massiver Ärger droht und nicht mehr derjenige der die Oberhand hat und andere drangsaliert. :lachtot: Das ist zwar fies, aber es ist so. Denn dann können die fremden Halter nämlich ganz plötzlich ihren Hund zu sich holen. Das es ihrem eigenen Hund trifft wollen sie ja nun doch nicht. So lange es andere trifft ist es ihnen entweder egal oder ihnen fehlt die Empathie oder das Verständnis dafür.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Den Zaun hoch genug und oben dann mehr oder weniger schräg nach innen geknickt.
    http://www.farawayfromhome.net/wp-content/upl…on_IMG_3414.jpg (Natürlich ohne den Stacheldraht ;)).
    Unten Untergrabschutz und Zaun damit fest verbinden.
    Ansonsten natürlich in der ersten Zeit den Hund nur mit Leine in den Garten lassen. Machen wir trotz bislang ausbruchsicherem Zaun auch mit den Neuankömmlingen. Und natürlich anfangs nie alleine im Garten lassen.

    Von der Tierschutzorganisation wäre es anständig gewesen, das anzusprechen. Und dennoch kann man nie sicher sein, ob ein Hund im neuen Zuhause versucht, auszubüchsen. Wir sperren nach wir vor die Haustüre ab, selbst wenn wir zuhause sind, weil die Hündin, die seit 3 Wochen lebt, gerne mal hochspringt und auch genau weiß, dass hinter der Haustüre die große, weite Welt beginnt :D Also gehen wir lieber auf Nummer sicher und die Haustüre wird nur geöffnet, wenn der Hund nicht im Flur oder bereits an der Leine ist.


    Das wäre nicht nur anständig gewesen sondern, in meinen Augen, ein unbedingtes Muß!!!

    LG

    Franziska mit Till

    Bubuka, natürlich kann das so laufen und es ist toll, daß es bei deinem ehemaligem Hund so gut funktioniert hat. Aber es muß eben nicht.
    Auch wenn es dem Hund im neuen zu Hause sehr gut gibt und er seine Halter abgöttisch liebt gibt es Hunde die eine so große Eigenständigkeit und einen so großen Freiheitsdrang haben, daß sie immer mal wieder einen Ausflug auf eigene Faust wagen, wenn man ihnen eine Chance dazu gibt. Allein auf Trebe gehen heißt ja nicht zwangsläufig, daß der Hund sich dort nicht wohl fühlt oder ähnliches...

    LG

    Franziska mit Till

    Wenn ihr den Hund behalten möchtet, dann wird euch nichts anderes übrig bleiben als ihn auch auf eurem Grundstück, trotz Zaun, mit der Schleppleine zu sichern. Hilft ja alles nichts. Ihr solltet euch jedoch darüber im klaren sein, daß diese Maßnahme im schlechtesten Fall ein Leben lang notwendig sein könnte. Man kann mit Bindung und Training sicherlich viel erreichen. Aber bei einem Hund der weiß, daß er jeder Zeit einen Zaun überwinden kann, kann es passieren, daß man sich niemals zuverlässig darauf verlassen kann, daß er es nicht mehr tun wird und ihn zeitlebens auch im Garten ständig gut beaufsichtigt oder gesichert werden muß. Das muß nicht so sein, kann aber auf euch zukommen.
    Das Verhalten der Tierschutzorganisation finde ich jedoch völlig daneben. Es wäre definitiv die Pflicht der Organisation gewesen euch im Vorfeld darüber zu informieren. Zum Einen damit ihr gewusst hättet worauf ihr einlasst, zum Anderen um euch die Chance zu geben genau das zu Verhindern was nun leider passiert ist. In meinen Augen hat die Organisation grob fahrlässig gehandelt. Denn letztendlich hätte bei dem Ausflug des Hundes ja auch einiges passieren können (wie zum Beispiel einen schweren Verkehrsunfall verursachen) Die Organisation hat also in Kauf genommen, daß Hund und Menschen zu schaden kommen. Ich würde das nicht auf sich beruhen lassen wollen und schauen in wie fern man gegen die Organisation vorgehen kann, eben weil es derart gefährlich war. Ich weiß nicht was man da tun kann aber vielleicht können dir da andere helfen. Solche Organisationen sind ein Grund warum bei uns wohl nie ein Hund aus dem Tierschutz einziehen wird.

    LG

    Franziska mit Till