Beiträge von Maus1970

    Ich bin der Meinung, daß Berufstätigkeit und Hundehaltung sich keinesfalls gegenseitig ausschließen.
    Entscheidend ist in meinen Augen einzig und alleine, daß so für den Hund gesorgt wird, daß es ihm dabei gut geht und alle elementaren Bedürfnisse adäquat befriedigt werden.
    Wie man das erreicht, dafür gibt es, meiner Meinung nach, viele verschiedene Wege.

    LG

    Franziska mit Till

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    Also ich finde dass man als berufstätiger sehr wohl einen Hund halten kann, solage man gewährleistet dass der Hund in der Zeit in der gearbeitet wird nicht 8 oder 9 Stunden alleine ist.

    Das sehe ich genau so.
    Allerdings wären mir bei 8 oder 9 Stunden Abwesenheit 5 Mal die Woche eine 1 stündige Betreuung am Mittag nicht genug. Das wären ja immer noch 7 oder 8 Stunden alleine bleiben am Tag. Das wäre mir persönlich zu lang.
    In diesem Fall würde ich für eine längere Zeit am Tag eine Betreuung organisieren. Gerade bei einem jungen, aktivem Hund.

    LG

    Franziska mit Till

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    Jahaaa, das versteh ich ja auch alles.
    Ich hab nur kein' Bock auf den Stress, dem Hund die Regeländerung klarzumachen, wenn Frauchen mal KEIN Single mehr wäre ...

    Ich habe die Erfahrung gemacht, daß viele Hunde, erstaunlicher Weise damit absolut kein Problem haben. Ich habe meinen Mann kennen gelernt als mein 1. Hund schon recht alt war und es hat von Anfang an in keinster Weise Probleme gegeben. Er hat das neue Leben und sogar den Umzug ohne Probleme mitgemacht und wirkte immer glücklich und zufrieden dabei. Also Hunde sind da sehr Anpassungsfähig. :D

    LG

    Franziska mit Till

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    Echt, mein Hafi würde mit angelegten Ohren und gesenktem Kopf weiter laufen, wenn ich ihn ließe.

    Allerdings gehen hier in der Gegend Reiter und Hundehalter meist nett miteinander um. Viele Reiter haben eh
    selber Hunde.
    Und es gibt Pferde in Massen hier in der Reiterstadt ;) . Vielleicht erschreckt mich deshalb das
    was einige hier von sich geben deshalb so. Und wie wenig Bereitschaft teilweise besteht friedlich miteinander auszukommen.

    Das ist bei uns genau so. Die einzigen schlechten Erfahrungen die ich gemacht habe sind mit freilaufenden Reitbegleithunden die dann auf meinen Hund, den ich extra angeleint hatte, zu gelaufen kamen. Die Reaktion der Reiter: "Lassen sie ihren ruhig los. Das Pferd kennt das mit Hunden!"- Soweit so gut. Aber mein Hund kannte damals halt den richtigen Umgang mit Pferden noch nicht. Der wäre dem Pferd beim Toben mit dem anderen Hund gnadenlos quer durch die Beine gewuselt. Dabei hätte er von dem Pferd gar nicht gewollt :D Jungspund halt. :D

    LG

    Franziska mit Till

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    Das einzige was ihr vielleicht von Anfang bedenken solltet, ist dem Hund wirklich das Alleine sein beizubringen!

    Wenn der Hund im Grunde die ersten 3 Jahre gar nicht alleine sein muss (oder kaum), ist die Herausforderung ihm das Allein sein beizubringen häufig wesentlich schwieriger!

    Man arbeitet halt immer am konsequentesten an den Dingen, die man akut ändern muss/ bzw. die der Hund akut können sollte..


    Ansonsten gibt es wirklich viele Möglichkeiten einen Hund (solange verträglich) während der Arbeitszeit unterzubringen, oder zu beschäftigen!

    Gerade das halte ich auch für einen ganz wichtigen Punkt! Wenn ihr heute schon absehen könnt, daß euer Hund in ein paar Jahren vermutlich regelmäßig tagsüber von jemand anderen betreut werden wird, da ihr arbeitet, solltet ihr das bei der Auswahl eures Hundes unbedingt mit berücksichtigen.
    Ihr tätet euch, in diesem Falle, einen großen Gefallen keinen extrem ängstlichen oder anderweitig problematischen Hund zu euch zu nehmen; da es dann um so schwieriger werden wird ihn adäquat unterzubringen.

    LG

    Franziska mit Till

    Till ist mit Artgenossen extrem verträglich.
    Wenn wir fremden Hunden begegnen behalte ich die Situation zwar immer gut im Blick aber er kann sehr, sehr vieles selbst regeln in dem er sein Verhalten der Situation und seinem Gegenüber anpasst. Zudem ist er absolut nicht ängstlich auch extrem wilden Hunden gegenüber und körperlich sehr agil, so daß er da gut mithalten kann.
    Allerdings achte ich darauf, daß er aus der Situation heraus kann wenn es ihm reicht. Aber auch das macht er häufig den anderen Hunden selbst klar.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich glaube ich würde auch Himmel und Hölle in Bewegung setzen um den Hund persönlich abholen zu können. Zumal die kleine Maus doch noch so leicht sein dürfte, das sie sogar mit dir im Fluggastraum mitfliegen dürfte, oder? Zumal das ganze sogar finanziell anscheinend noch günstiger werden würde.
    Vielleicht können die jetzigen Halter den Papierkram vor Ort für dich erledigen und du holst sie dann nur noch ab. Dann könntest du sie noch abholen bevor sie 12 Wochen alt ist.

    LG

    Franziska mit Till

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    Über Chips weiß ich leider nicht viel und auch nicht über deinen Laden, aber wäre es dann nicht eine Möglichkeit Leila in den Laden zu nehmen, wenn sie läufig ist und dort vll. ein ruhiges Plätzchen in der Abstellkammer zu geben? (natürlich nicht über Nacht) Wenn die beiden Rüden eh schon darauf konditioniert sind dort nicht rein zu gehen, wäre es ja um einiges leichter sie dort auch wirklich getrennt zu halten ohne.

    Wenn Leila keinerlei Krankheiten oder Probleme mit dem Stoffwechsel hat, sollte es mit ziemlicher Sicherheit alle 6 Monate eintreten.

    Ich persönlich würde die Rüden kastrieren, du ersparrst nicht nur deiner Hündin damit stress, sondern auch deinen Nachbarn die vll eine unkastrierte Hündin haben - wenn sie wirklich komplett frei druchs Dorf schlawenzeln was zumindest in dem Dorf wo ich gewohnt habe nicht unüblich war - , dazu kommt das der Eingriff bei Rüden weit aus ungefährlicher ist und ... jetzt lehne ich mich mal ganz weit aus dem Fenster, da müsstest du noch mal den Tierarzt konsultieren, bei uns in Hannover wären 2 x Kastration beim Rüden immer noch günstiger als 1 x Kastration bei der Hündin.

    (Hündinnen fangen schon früh an gut zu riechen und wenn sie ins Rudel integriert sind, kann(!) nicht muss, es auch dazu kommen das deine beiden Rüden ihren beschützer Instinkt ausfahren und evtl. giftig gegenüber anderen Hunden werden - um mal den schwarzen Peter an die Wand zu malen)

    Aber genau das spräche doch für eine Kastration der Hündin, oder? Denn auch kastrierte Rüden reagieren ja durchaus noch auf den Geruch läufiger Hündinnen und können den Deckakt vollziehen wenn auch ohne zu zeugen. Genau so kann eine läufige Hündin im Rudel auch bei Kastraten den Beschützerinstinkt auslösen. In sofern widersprechen sich deine Aussagen, meiner Meinung nach, hier ein wenig.

    LG

    Franziska mit Till

    Wenn ich einen aus dem Tierschutz aufnehmen möchte, dann würde ich einen Hund aus einem deutschen Tierheim aussuchen. Zum Einen weil ich denke es gibt in deutschen Tierheimen genügend Hunde die ein neues zu Hause suchen, da wird in, einem akzeptablen Radius, unter Garantie auch der passende Hund für mich dabei sein. Warum dann also nicht zunächst einmal "vor der eigenen Haustür kehren" ? Zum Anderen wäre es mir sehr wichtig den Hund zunächst einmal "persönlich" kennen lernen zu können bevor ich aufnehme und ihn nicht nur vom Foto und auf Grund von Beschreibungen zu kennen um feststellen zu können ob es wirklich passt.

    Ich bin keines Falls gegen jeglichen Import von Hunden aus dem Ausland. Allerdings bin ich der Meinung, daß mittlerweile vielfach zu viele Hunde importiert werden die für ein Leben hier nicht geeignet sind und/oder die an Halter vermittelt werden, die für die Haltung eines solchen Hundes nicht geeignet sind.

    Tierschutz vor Ort finde ich sehr sinnvoll.

    LG

    Franziska mit Till

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    Huhu Franziska,

    vielen Dank für deine Antwort - obwohl ich ja nicht die eigentliche Fragestellerin war.... ;)

    Aber ich werde auf jeden Fall dort vorbeischauen... und achte auf den Tidenkalender - Danke.... :gut:

    Upps da habe ich mich verlesen.
    Und wenn du magst sagst du mal bescheid wenn ihr dort hin möchtet. Dann könnte man sich dort treffen. Wir wohnen ja nicht all zu weit weg.

    LG

    Franziska mit Till