Beiträge von Maus1970

    Zitat

    Upps hier ist ja ne ganz schöne Diskussion entstanden. Habe noch nicht alles gelesen, war bis eben arbeiten. Hab nur einige Antworten überflogen. Möchte nochmal erwähnen, meine Hündin hat nicht den Weg versperrt. Sie stand wie angewurzelt da, sah zu der Frau die auf meine Hündin zu kam (deshalb dachte ich ja auch sie will sie streicheln). Wäre die Fdau geradeaus weiter gegangen wäre sie problemlos an Eyla vorbei gekommen. Es ging ihr darum, dass das Eyla nicht auf mein "komm her" reagierte. Und MEIN eigentliches Problem war ja " man müsse mir den Hund wegnehmen".

    Das ist völliger Quatsch! Lass dir das nicht einreden. Erziehung braucht Zeit.

    LG

    Franziska mit Till

    Was mich angeht:

    Re: man sollte mir den Hund wegnehmen....

    Beitragvon Maus1970 » 31.01.2014 19:34

    @ die Themenstarterin:

    Nimm dir das Ganze nicht so zu Herzen. Du hast nicht ganz optimal reagiert aber dein Hund scheint das Ganze nicht als wirklich tragisch empfunden zu haben und die Frau wurde weder angesprungen oder angesabbert. Also alles halb so tragisch und Fehler passieren einfach nun einmal jedem von uns. :smile:
    Von daher reagiere das nächste Mal etwas schneller und nimm sie sofort nahe zu dir.

    LG

    Franziska mit Till

    Also von in Schutt und Asche gehen und einem vorsorglichen Mea-culpa Schuld keine Rede. :D

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Ja,der Hund wird sich gedacht haben "oh die Alte is schlau,ich speichel jetzt mal das Universum zusammen und rotz ihr dann aufs schicke Kostümchen!"
    Das ist nun Quatsch was du schreibst. Natürlich denkt ein Hund so nicht. Aber das ein Hund der einen Menschen zunächst nur anschaut dann plötzlich doch agiert, wenn auch freundlich, wenn der Mensch in Reichweite ist, ist wohl auch nicht wirklich selten, oder?
    Ein einfaches,in Sekunden gesprochenes "nehmen Sie bitte den Hund wech!" wäre da nich besser gewesen?


    Klar, wäre es die bessere Reaktion gewesen. Aber wenn ich mich selbst in einer Situation nicht gerade richtig verhalten habe kann ich mich halt nicht beschweren wenn mein Gegenüber nicht die Beste Option wählt.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Scheinbar habe ich ne Leseschwäche...

    der Hund hat aufs stopp reagiert und stand einfach nur und hat geschaut,kein Anzeichen von nach vorn gehen,sich aus Angst zurückziehen oder ähnliches.
    Warum zum teufel soll dem die Schnauze von ner fremden Person weg gedreht werden?

    Wenn ich weiß das mein Hund Probleme mit Begegnungen,Menschenmengen hat,dann hat er nen Mauli zu tragen und nicht vorm Halter rum zu turnen...aber so???

    Du hast Recht, der Hund hat nur geschaut und war weder aggressiv noch hat er gepöbelt. Allerdings hatte er einen Radius von 5 Metern und hätte problemlos anspringen, mit den Pfoten an die Hose tatschen oder ähnliches können. Vielleicht war das Schnauze wegdrehen nur dazu gedacht um zu vermeiden, daß er die Frau ansabbert.

    LG

    Franziska mit Till

    @ die Themenstarterin:

    Nimm dir das Ganze nicht so zu Herzen. Du hast nicht ganz optimal reagiert aber dein Hund scheint das Ganze nicht als wirklich tragisch empfunden zu haben und die Frau wurde weder angesprungen oder angesabbert. Also alles halb so tragisch und Fehler passieren einfach nun einmal jedem von uns. :smile:
    Von daher reagiere das nächste Mal etwas schneller und nimm sie sofort nahe zu dir.

    LG

    Franziska mit Till

    So sehe ich das auch. Wenn mir jemand entgegen kommt und mein Hund hat Bohnen in den Ohren und ignoriert meinen Rückruf, dann warte ich nicht erst noch lange ob mein Hund vielleicht doch noch hört sondern hole ihn sofort an der Leine heran, damit da nichts passieren kann. Es gibt Menschen die haben Angst oder schlicht keine Lust auf Hundesabber an den Händen oder an den Klamotten, sind eventuell auf den Weg zu einem wichtigen Termin.
    Klar ist es riskant einen fremden Hund einfach anzufassen. Aber ehrlich gesagt erwarte ich von Haltern eines Hundes mit Problemen dieser Art erst Recht, daß sie ihrem Hund bei Begegnungen mit Menschen ihren Hund nahe bei sich führen.

    LG

    Franziska mit Till

    Ok ich versuche einmal dir dabei zu helfen deine Gedanken etwas zu sortieren.
    Viele Dinge über die du dir Gedanken gemacht und angesprochen hast wären für mich durchaus lösbar.

    Punkte die in meinen Augen kein wirkliches oder nur schwer lösbares Problem darstellen:

    - Wohnsituation: Lässt sich, in meinen Augen durchaus lösen. Zum einen hättest du noch einige Zeit um dich gegebenen Falls nach einer geeigneteren Wohnung umzuschauen. Zum Anderen empfinde ich auch den 3. Stock als nicht sooo problematisch. Den Welpen wirst du zunächst noch tragen können und ein junger Hund kann die Treppen durchaus die paar Male am Tag laufen die es hinaus geht. Außerdem wirst du ja nicht ewig dort wohnen bleiben. Spätestens nach dem Studium wird es ja woanders hingehen.Ev

    - Eventuelle Umzüge: Für mich auch kein wirkliches Problem. Hunde kommen damit in aller Regel sehr gut klar solange ihre Bezugsperson/en bei ihm sind.

    - Veränderung der Lebenssituation (zum Beispiel neuer Partner/ Kinder): In meinen Augen ist auch das kein Hinderungsgrund. Sehr viele Hunde, besonders die Retriever Arten, sind sehr bereit sich auf neue Situationen einzulassen und sich einzufinden solange nur ihre Bezugsperson/en bei ihnen sind. Mit der entsprechenden Bereitschaft kann man seinen Hund in solchen Situationen durchaus so begleiten, daß er mit den Veränderungen im Leben gut zurechtkommt. Allerdings solltest du diesen Punkt unbedingt bei der Auswahl deines Hundes berücksichtigen! (Von daher solltest du, wenn du einen erwachsenen Hund aus dem Tierschutz wählst, darauf achten keinen Hund zu bekommen der sehr viel Kontinuität und Sicherheit braucht.


    Für mich wäre eher die Frage wie es zeitlich und finanziell bei dir aussieht:


    - Mußt du während des Studiums nebenher Arbeiten? Wenn ja wird dann noch Zeit für den Hund übrig bleiben?

    - Kannst du während des Studiums prinzipiell den Hund finanziell unterhalten? Besonders wenn du bei einem
    Welpen noch Kosten für den Sitter mit einrechnen mußt.

    LG

    Franziska mit Till

    -

    Was passiert denn genau wenn die beiden Hunde (der deines Freundes und deiner) zusammen sind? Ist es dann nur sehr lebhaft oder sind da wirklich Aggressionen im Spiel? Wie lange warst du mit deinem Hund durchgängig bei deinem Freund? Ich würde da nämlich noch nicht unbedingt die Flinte ins Korn werfen. Hunde können auch zusammen wachsen, wenn man das richtig begleitet. Vieles pendelt sich nach ein paar Tagen, an dem die Hunde permanent zusammen sind, ein wenn man als Mensch richtig einwirkt und Alltag eintritt.
    Deshalb frage ich ob es ein handfestes Aggressionsproblem zwischen den Beiden gibt oder es einfach nur wuselig, unruhig und wild ist. Aggressionen in den Griff zu bekommen wäre schon schwieriger und langwieriger. Das andere pendelt sich wesentlich schneller ein. Eventuell könnt ihr zwischendurch räumlich trennen wenn ihr einfach mal Ruhe braucht oder ihr das Gefühl habt die Hunde brauchen mal Pause.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Aber ich finde das irgendwie unlogisch... Wenn es wirklich ein Seuchenschutz sein soll, wieso darf Herrchen einfach einreisen? Mal angenommen der Hund ist wirklich krank. Durch Abschiedsknuddeln schleppt der Mensch doch die Erreger mit sich, oder? Dann streichelt er einen einheimischen Hund oder der Hund kommt mit infizierter Sabber in Kontakt oder was auch immer. Ist doch etwas inkonsequent, oder nicht? :???:

    Ich bin zwar keine (Tier)Ärztin oder ähnliches aber meines Wissens nach ist das schon noch einmal etwas Anderes.
    Zum einen geht man bei einem Menschen wohl von einem Menschen ein Mindestmaß an Hygiene aus (Stichwort Hände waschen und Kleidungswechsel) Zum Anderen übertragen sich viel Krankheiten nur durch direkten Kontakt mit dem infizierten Hund und nicht durch nicht infizierte 3. weil viele Erreger außerhalb des Körpers recht schnell absterben, einige sogar sofort; und sind somit also bereits unschädlich wenn der Mensch Island erreicht. Meines Wissens sind Übertragungswege über den Menschen auf Tiere eh sehr selten. Was dann noch an potentiell gefährlichen Erregern ankommen könnte dürfte so gering sein, daß es nicht ausreicht um einem Tier wirklich gefährlich zu werden und erkranken zu lassen.

    LG

    Franziska mit Till