Beiträge von Maus1970

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    Nette Ansprüche.. Und wieso vorher nachdenken und sich schlau machen. Hauptsache der Hund ist nett, (einigermaßen) gesund und billig bzw. der Züchter pustet Zucker :roll:

    Ja... Mit solchen ^^ Ansprüchen könnte ich einfach alle Würfe aufschreiben und blind auf einen tippen. Es soll aber in der Tat Menschen geben, die dann doch höhere Ansprüche haben und daher gibt es für diese Leute eben nicht Züchter wie Sand am Meer.


    Nochmal: Bei ALLEN 4 Würfe die ich mir ausgesucht habe, sind die Wartelisten geschlossen. Davon ist gerade mal ein Wurf im der Entstehung (es wurde gedeckt). Beim Rest ist die Hündin noch nicht mal heiß. Die Züchter haben es sich erarbeitet, diese Nachfragen zu haben und ja, mAn haben die auch das Recht unverschämte, *wieviel kostet der Welpe, ich such nach Preis aus*, etc. Anfragen zu ignorieren/nicht nett zu beantworten.

    Na, ja Murmelchen ich würde das aber nun nicht unbedingt gleich setzen.
    Es gibt Welpen Käufer die haben ganz besondere Ansprüche an ihren zukünftigen Welpen. Die möchten, aus bestimmten Gründen eine ganz bestimmte Verpaarung weil sie sich davon gewisse Dinge erwarten oder erhoffen, sie haben bestimmte Ansprüche an Arbeitsleistung, Aussehen etc. Zu ihnen gehörst wohl du.
    Aber im Umkehrschluß zu sagen alle Welpen Käufer die diese Ansprüche in dieser Form so nicht haben hätten vor dem Hundekauf nicht nachgedacht oder sich schlau gemacht ist meiner Meinung nach einfach falsch. Ich glaube ich bin das Beste Beispiel dafür. Bevor wir uns unseren Hund angeschafft haben, haben wir uns intensiv mit der Rassewahl und dem was wir möchten und bieten können befasst und uns eingehend informiert; auch darüber wie eine gute Welpenaufzucht beim Züchter aussehen sollte. Nach dem klar war, daß es ein Beagle werden soll haben wir uns vom entsprechenden deutschen Rasseverein, der dem VDH angeschlossen ist, eine aktuelle Welpenliste mitgeben lassen. Wir haben dann geschaut wo es bei uns in der Nähe einen Züchter gibt und dort telefonisch einen Termin zum Kennenlernen und Welpen anschauen ausgemacht. Bei diesem Besuch haben wir alles abgecheckt was uns wichtig war.
    - Züchter stellte uns die wichtigen, relevanten Fragen. Ihm war also nicht egal wo sein Welpe landet.
    - Zustand der Welpen (Sauberkeit, Fell. Ernährungszustand etc.)
    - Verhalten der Welpen (angstfrei?, offenß selbstbewußt? etc.)
    - Verhalten, Zustand der Mutterhündin sowie deren Gesundheitszeugnis und das des Rüden.
    - Umgang des Züchters mit Welpen und Mutterhündin (dabei vor Allem die Reaktion der Mutterhündin auf den
    Züchter. Man sah da sehr gut, daß für die Hündin der tolle Umgang mit ihr Alltag war und nicht eine Show für
    uns.)
    - Sauberkeit von Haus und Anlage.
    - und natürlich zum Schluß noch das Wichtigste: Wie wachsen die Welpen auf

    Nach dem alles gepasst hat haben wir uns dort unseren Welpen ausgesucht.
    Haben wir nun keine Ansprüche gehabt, nur weil wir nicht zig Züchter besucht haben oder uns über alle möglichen Verpaarungen und Champions informiert haben?
    Ich denke nicht. Wir hatten durchaus unsere Ansprüche. Nämlich genau die, die für uns und unser Leben und im Interesse des Tierschutzes relevant waren. (Ich möchte weder Züchten noch intensiv einen Hundesport betreiben oder einer sonstigen Arbeit mit meinem Hund nachgehen.) Warum sollte ich also nach der Championnachzucht oder dem zukünftigen Leistungschampion schlecht hin suchen? Ein sehr gut gezogener Welpe von gesunden wesensfesten Eltern war genau das was wir brauchen.

    LG

    Franziska mit Till

    Diese Situation hatte ich auch schon einmal. Zwar keines Falls so extrem wie du, aber im Prinzip war es das selbe.
    Ich würde, an deiner Stelle, in Zukunft schon versuchen früher einzugreifen um deinen Hund zu schützen und zwar sobald du merkst es ist für deinen Hund nicht mehr in Ordnung.
    Du hast da mehrere Möglichkeiten das zu tun.
    Eine Möglichkeit wäre deinen Hund zu rufen und dann sofort zügig in die entgegengesetzte Richtung des anderen Halters weiter zu gehen. Die meisten anderen Halter gehen dann ebenfalls einfach weiter und sorgen deshalb dann schon dafür das ihr Hund mitkommt.
    Ansonsten den fremden Halter 1 Mal bitten den Hund zu sich zu rufen. Tut er das nicht würde ich das ganze selbst in die Hand nehmen und energisch auf den fremden Hund zugehen und ihn mit energischen Worten verscheuchen. Vielleicht nimmst du noch etwas in die Hand mit dem du nach dem fremden Hund werfen kannst. Das wirst du gar nicht tun brauchen. Denn du glaubst nicht was es für Wunder bewirkt wenn der fremde Halter merkt, daß sein "kleiner Liebling" nun auf einmal derjenige ist dem massiver Ärger droht und nicht mehr derjenige der die Oberhand hat und andere drangsaliert. :lachtot: Das ist zwar fies, aber es ist so. Denn dann können die fremden Halter nämlich ganz plötzlich ihren Hund zu sich holen. Das es ihrem eigenen Hund trifft wollen sie ja nun doch nicht. So lange es andere trifft ist es ihnen entweder egal oder ihnen fehlt die Empathie oder das Verständnis dafür.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Den Zaun hoch genug und oben dann mehr oder weniger schräg nach innen geknickt.
    http://www.farawayfromhome.net/wp-content/upl…on_IMG_3414.jpg (Natürlich ohne den Stacheldraht ;)).
    Unten Untergrabschutz und Zaun damit fest verbinden.
    Ansonsten natürlich in der ersten Zeit den Hund nur mit Leine in den Garten lassen. Machen wir trotz bislang ausbruchsicherem Zaun auch mit den Neuankömmlingen. Und natürlich anfangs nie alleine im Garten lassen.

    Von der Tierschutzorganisation wäre es anständig gewesen, das anzusprechen. Und dennoch kann man nie sicher sein, ob ein Hund im neuen Zuhause versucht, auszubüchsen. Wir sperren nach wir vor die Haustüre ab, selbst wenn wir zuhause sind, weil die Hündin, die seit 3 Wochen lebt, gerne mal hochspringt und auch genau weiß, dass hinter der Haustüre die große, weite Welt beginnt :D Also gehen wir lieber auf Nummer sicher und die Haustüre wird nur geöffnet, wenn der Hund nicht im Flur oder bereits an der Leine ist.


    Das wäre nicht nur anständig gewesen sondern, in meinen Augen, ein unbedingtes Muß!!!

    LG

    Franziska mit Till

    Bubuka, natürlich kann das so laufen und es ist toll, daß es bei deinem ehemaligem Hund so gut funktioniert hat. Aber es muß eben nicht.
    Auch wenn es dem Hund im neuen zu Hause sehr gut gibt und er seine Halter abgöttisch liebt gibt es Hunde die eine so große Eigenständigkeit und einen so großen Freiheitsdrang haben, daß sie immer mal wieder einen Ausflug auf eigene Faust wagen, wenn man ihnen eine Chance dazu gibt. Allein auf Trebe gehen heißt ja nicht zwangsläufig, daß der Hund sich dort nicht wohl fühlt oder ähnliches...

    LG

    Franziska mit Till

    Wenn ihr den Hund behalten möchtet, dann wird euch nichts anderes übrig bleiben als ihn auch auf eurem Grundstück, trotz Zaun, mit der Schleppleine zu sichern. Hilft ja alles nichts. Ihr solltet euch jedoch darüber im klaren sein, daß diese Maßnahme im schlechtesten Fall ein Leben lang notwendig sein könnte. Man kann mit Bindung und Training sicherlich viel erreichen. Aber bei einem Hund der weiß, daß er jeder Zeit einen Zaun überwinden kann, kann es passieren, daß man sich niemals zuverlässig darauf verlassen kann, daß er es nicht mehr tun wird und ihn zeitlebens auch im Garten ständig gut beaufsichtigt oder gesichert werden muß. Das muß nicht so sein, kann aber auf euch zukommen.
    Das Verhalten der Tierschutzorganisation finde ich jedoch völlig daneben. Es wäre definitiv die Pflicht der Organisation gewesen euch im Vorfeld darüber zu informieren. Zum Einen damit ihr gewusst hättet worauf ihr einlasst, zum Anderen um euch die Chance zu geben genau das zu Verhindern was nun leider passiert ist. In meinen Augen hat die Organisation grob fahrlässig gehandelt. Denn letztendlich hätte bei dem Ausflug des Hundes ja auch einiges passieren können (wie zum Beispiel einen schweren Verkehrsunfall verursachen) Die Organisation hat also in Kauf genommen, daß Hund und Menschen zu schaden kommen. Ich würde das nicht auf sich beruhen lassen wollen und schauen in wie fern man gegen die Organisation vorgehen kann, eben weil es derart gefährlich war. Ich weiß nicht was man da tun kann aber vielleicht können dir da andere helfen. Solche Organisationen sind ein Grund warum bei uns wohl nie ein Hund aus dem Tierschutz einziehen wird.

    LG

    Franziska mit Till

    Ehrlich gesagt habe ich die Aussage der Themenstarterin, daß sie den Hund gar nicht zurück wollen, eher so verstanden, daß ihnen klar war wie besorgt und wohl auch sauer und enttäuscht die die Vorbesitzer gewesen sein mussten als sie erfahren haben, daß ihnen der Hund bereits nach zwei Tagen entlaufen ist. Vermutlich war der Themenstarterin klar, daß die Vorbesitzer das Tier nach diesem Vorfall nicht mehr guten Gewissens und mit gutem Gefühl bei ihr lassen konnten. In dieser Situation genau das zu akzeptieren und den Hund wieder heraus zu geben um keinen Streit um ein Lebewesen zu riskieren der dann eigentlich immer zu dessen Lasten geht hat für mich nichts mit Gefühlskälte zu tun; besonders wenn man berücksichtigt, daß der Hund ja noch gar nicht richtig bei seinen neuen Besitzern ankommen sein konnte. Der Hund war den zweiten Tag dort und wir reden hier nicht von einem Welpen oder Jundhund sondern von einme 4jährigem erwachsenen Hund.

    Gefühlsmäßig kann ich die Vorbesitzer sehr gut verstehen. Aber ich persönlich denke nicht, daß die Themenstarterin verantwortungslos oder ähnliches gehandelt hat. In meinen Augen war die Sache ein ganz blöder Unfall. Der Hund war angeleint und die Themenstarterin wurde zwar vor extremen Jagdtrieb gewarnt, worauf hin der Hund ja auch an der Leine geführt wurde, so wie sie schrieb jedoch doch nicht vor extremster Schussangst.
    Wer noch nie selbst erlebt hat oder davor gewarnt wurde wie sehr ein Tier in Panik geraten kann wird nicht unbedingt von sich aus auf die Idee kommen doppelt zu sichern.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich habe mit meinem Beagle ganz tolle Erfahrungen mit Mantrailing gemacht. Er liebt es und ist mit sehr großer Leidenschaft dabei. Ich habe gemerkt, daß ihm diese Arbeit sehr gut tut.
    Außerdem Apportiere ich gerne mit ihm. Buddel dabei den Dummy auch häufiger mal ein. Oder ich nehme einen Stock in die Hand und verstecke ihn in einem Haufen anderer Stöcke und mein Hund muß mir den Richtigen heraussuchen.
    Zur körperlichen Auslastung sind wir gerne und viel mit dem Fahrrad unterwegs. Da kann er sich richtig verausgaben.

    LG

    Franziska mit Till

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    Lucinda, schön, das Du den richtigen und korrekten Weg gegangen bist ! So bist Du auf der sicheren Seite, brauchst Dir keine Vorwürfe machen und hast ein ruhiges Gewissen. Super , toll , ich freue mich, das es so schnell ging und die Tiere versorgt sind !

    Du bist einfach überrumpelt worden ! Hätte mir aus Mitleid auch passieren können :ops:

    Ich hoffe nur, das die Dame Dir nicht noch Schwierigkeiten bereitet, wenn sie ihren " Urlaub " beendet hat :???:

    Lg.

    Das wünsche ich Lucinda auch. Aber dadurch, daß sie den korrekten Weg gegangen ist, hat sie alles dafür getan, daß die Halterin da keine Chance hat.

    LG

    Franziska mit Till