Beiträge von Maus1970

    Es tut mir sehr leid, daß euer Hund verstorben ist.
    Ich denke, daß es d e n richtigen Zeitpunkt, an dem man sich nach dem Tod eines Hundes, wieder einen neuen Hund holt nicht gibt. Sondern nur den richtigen Zeitpunkt für die betroffenen Menschen. Von daher würde ich dir raten nicht darauf zu hören was andere sagen, sondern nur auf dein Gefühl.
    Wenn du im Moment noch so viele Bedenken hast, ist das möglicher Weise ein Anzeichen dafür, daß du noch ein wenig Zeit brauchst. Vielleicht sieht das in ein paar Wochen schon anders aus, vielleicht brauchst du noch etwas länger. Das kannst nur du spüren. Für mich gibt es da kein richtig oder falsch; sondern nur ein Richtig oder Falsch für dich bzw. euch.
    Die Aussage der Tierheimmitarbeiterin nach so kurzer Zeit schon von "in Trauer versinken" zu sprechen finde ich deshalb schon etwas merkwürdig.
    Lasse dir die Zeit die du brauchst und habe keine Scheu einen neuen Hund aufzunehmen wenn es soweit ist. Dann wirst du auch keine Probleme haben sich einem neuen Hund zu öffnen.

    LG

    Franziska mit Till

    Bei uns ist es auch so, daß wir am Wochenende häufig mal andere Dinge mit unserem Hund machen als Alltags. Wir fahren gerne Fahrrad und machen dann Fahrradtouren mit ihm, laufen gerne mal woanders als üblich, ab und an mal einen Ausflug an den Hundestrand, oder legen eine Trail für ihn den er dann arbeiten darf. Die Runden sind dann ausgiebiger als in der Woche. Für uns ist das aber keine Belastung, sondern es ist einfach Hobby. Wir sind gerne mit ihm unterwegs und beschäftigen uns gerne mit ihm. Aber es bleibt trotzdem noch Zeit genug, daß wir Zweibeiner mal einfach unseren Interessen nachgehen. Da haben wir einen, für uns alle passenden Weg, gefunden. Es ist also keines Falls so, daß wir unseren Hund das komplette Wochenende über permanent bespaßen. :D

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Irgendwie hab ich das Gefühl man rennt hier gegen Wände..

    Alle Welt schreit "Kauf vom Züchter", dann tut man das, der Hund ist krank, man beschwert sich und dann heisst es "Pecht gehabt!"

    Kann ja irgendwie nicht richtig sein oder?

    Wenn ich mein Geld ausgebe, dann bitteschön für etwas was "Hand und Fuss" hat.. überspitzt gesagt, kauf ich ja auch nicht für 1000 Euro nen Fernseher und sag dann, huch das war aber jetzt sowas von ein "Montagsmodell", ist aber nicht so schlimm.. ist halt so"

    Fakt ist, man spart, man investiert Geld, und bekommt nichts dafür, wir zumindest nicht.. Fazit, kauf ich halt nicht mehr beim Züchter, wer kauft schon ein zweitesmal dort wo es mies gelaufen ist...

    Warum ich bei einem serösen Züchter kaufe obwohl auch ein Welpe vom Züchter gesundheitliche Problem haben kann und zudem noch wesentlich teurer ist?
    Ich kann dir einige gute Gründe nennen:

    1. Bei einem Welpen vom seriösen Züchter weiß ich, das beide Elternteile auf die wesentlichen Erkrankungen
    untersucht worden sind.
    2. Ich weiß, daß für die Aufzucht bestimmte wichtige Mindeststandarts gelten
    3. Ich weiß, daß die Hündinnen nicht als Gebärmaschinen mißbraucht werden, sondern unter guten Verhältnissen
    gehalten werden und nicht ein Leben lang für die "Welpenproduktion" leiden müssen.
    ... und hier heißt wissen wirklich wissen, weil es kontrolliert wird. Woanders bin ich auf das Glauben angewiesen, weil ich nur wenige Dinge durch eigene Anschauung wirklich beurteilen können werde. (Für meinen kurzen Besuch kann man mir viel vorspielen und man kann mir vieles erzählen was toll klingt Kontrollieren kann ich, ich als Welpenkäuferin, das nicht.)
    4. Weil es normal ist, daß auch, trotz größter Sorgfalt Lebewesen erkranken oder Gendefekte auftreten können;
    mir in dieser Hinsicht jedoch das wesentlich geringere Risiko lieber ist als das Größere.

    Ich gebe dir allerdings Recht, daß es unsagbar traurig ist wenn man, trotz aller Sorgfalt, einen Welpen mit erheblichen gesundheitlichen Problemen bekommt. Aber das ist nun einmal das Leben. Daran kann niemand etwas ändern. Leider.
    Außerdem stimme ich dir zu, daß es auch bei der Züchterwahl heißt: "Augen auf" Auch dort gibt es schwarze Schafe.

    LG

    Franziska mit Till

    Wie hast du das denn bei deinem Westi gehandhabt als du arbeiten gegangen bist?
    Dann hast du doch eigentlich schon Erfahrung mit dem Thema. Ich denke nicht, daß sich Berufstätigkeit und Hundehaltung gegenseitig ausschließen. Allerdings sollte man sich über das "Wie" Gedanken machen bevor man einen Hund aufnimmt.

    LG

    Franziska mir Till

    Ich habe einen Beagle. Er ist der tollste Hund den ich mir vorstellen kann und mein Traumhund.
    Aaaaber er ist ein Hund der definitiv geistig und körperlich ausgelastet werden muß. Ein Beagle braucht viel Bewegung und eine richtige Arbeit. Ich traile zum Beispiel mit meinem.
    Also absolut nicht der Hund den du suchst.

    LG

    Franziska mit Till

    Hallo Melklei!

    Erst einmal herzlich Willkommen im Forum.
    Wie lange müsste der Hund denn alleine bleiben, und ab wann? Je nach Dauer könnte es mit einem Jundhund aus schlechter Haltung da Probleme geben. Zumindest wenn man es schnell von ihm erwarten müsste.

    LG

    Franziska mit Till

    Ehrlich gesagt würde ich dir raten davon Abstand zu nehmen. Es kann funktionieren aber es würde von deiner Seite sehr viel Arbeit, Aufsicht, Begleitung und Management erfordern. Dein Kind ist mit 17 Monaten in einem Alter in dem es sehr viel Aufsicht braucht, weil es schon vieles tun kann, aber auf der anderen Seite noch nicht einschätzen kann was es da tut. Mit einem Welpen mußt du dir das ganz ähnlich vorstellen. Der macht, tut, erkundet und wuselt ohne zu wissen was er darf oder gefährlich ist. Du kannst es dir ein wenig so vor stellen als hättest du Zwillinge.
    Wenn du bisher noch keine Erfahrungen in der Aufzucht eines Welpen hast, käme das noch erschwerend dazu, als wenn du bereits Routine in der Welpenaufzucht hättest.
    Die Frage ist ob du das möchtest oder ob du nicht noch lieber die Zeit wartest bis dein Kind 3 Jahre alt und somit zum Einen vermutlich einige Stunden am Tag im Kindergarten sein wird und zum Anderen schon so alt ist, daß man ihm bestimmte Regeln im Umgang mit einem Hund verständlich machen kann und es in der Lage ist ein gewisses Maß an Eigenverantwortung zu übernehmen, so daß du als Mutter nicht mehr ständig hinter dem Kind her sein mußt.

    LG

    Franziska mit Till