Was den Vorfall im Biergarten angeht so hätte ich wohl nach dem zweiten Mal dem sich das Kind meinem Hund nähert meinen Hund aus der Schußlinie genommen. (Entweder Hund ist Auto/nach Hause bringen, Hund an einen Platz im Lokal, direkt neben mir, legen an dem niemand einfach so an den Hund gelangen kann oder eben gehen, aber nicht ohne Kind und Eltern zuvor gesagt zu haben was ich von ihrem Verhalten halte.) Zumindest dann wenn ich einen Hund habe der Kontakt zu Kindern oder Menschen überhaupt nicht mag.
So rücksichtslos und unreif wie das Verhalten der Eltern auch gewesen sein mag und so unerzogen das Kind auch gewesen ist; mir wäre es in dieser Situation am Wichtigsten meinen Hund und das Kind zu schützen. Mein Hund muß nach einem Beißvorfall gegebenenfalls mit Auflagen wie Maulkorb und Leinenzwang für den Rest seines Lebens leben. Ebenso wie das Kind schlimmstenfalls mit lebenslangen körperlichen Beeinträchtigungen und Narben; und Beide können nichts dafür. Auch wenn es mir gewaltig gegen den Strich gehen würde gehen zu müssen weil Andere so extrem rücksichtslos sind und es würde mich unbeschreiblich ärgern. Aber letztendlich heißt erwachsen sein und Verantwortung zu übernehmen in diesem Falle darüber zu stehen und die Konsequenzen zu ziehen, weil es sonst eh die Falschen ausbaden müssten.
Aber einen Vorwurf würde ich dem Hundehalter keines Falls machen wollen. Ich denke mal der ist nach der zweiten deutlichen Ansage, auch verständlicher Weise, davon ausgegangen, daß Kind und Eltern es nun begriffen haben; und ich will keines Falls behaupten das es mir nicht auch so gegangen wäre.
LG
Franziska mit Till