Beiträge von Maus1970

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    Klar, ohne tausende von Euros darf man kein Tier halten... kenn ich die Leier. Meine Familie hatte noch nie viel Geld, aber trotzdem haben wir immer schon Tiere gehabt. Und denen gehts gewiss nicht schlecht! Und ganz ehrlich, bevor mein Hund hungert hungere ich, ganz einfach. Klar können Unfälle passieren, aber: Aufpassen heisst das Zauberwort! Und schon ist die Gefahr wesentlich geringer! Klar kann ich meinen Hund z.B. an Silvester frei rumrennen lassen, und jammern wenn er von nem Böller erwischt wird, und sitze dann auf Kosten, aber, ich kann ihn auch an dem Tag an der Leine lassen, die Augen offen halten, und schon ist diese Gefahr grösstenteils gebannt! Nur als Beispiel. Darmverschluss, klar, wenn mein Hund alles fressen kann und darf ein grosses Risiko, bekommt er jedoch sein Futter unter Aufsicht und trainiert nichts von fremden anzunehmen oder vom Boden zu fressen: gebannt!
    Und ein Notgroschen FÜR Tiere, klar. Nur, sorry, aber ich gebe das Geld lieber für die Tiere aus, sprich Futter etc. statt für die Anschaffung, deshalb wollte ich auch kein zuchttier, viel zu teuer, und nicht wirklich besser als ein Wald-und Wiesenhund! Meine Güte, dass man wegen einer harmlosen Frage als Laie, und was weiss ich noch hingestellt wird, schade. Dachte das hier ist ein Forum mit normalen, freundlichen Leuten, aber die scheinen hier echt die Ausnahme zu bilden. Ich weiss selbst dass das nicht gerade vorbildlich gelaufen ist, deshalb bin ich noch lange nicht blöde, oder kenne mich nicht aus, oder muss als Lachblatt herhalten! Mir ging es um den Hund, nicht darum dass icvh ihn schnell habe, wer lesen kann ist klar im Vorteil! Ich schrieb deutlich, dass DIE VORBESITZER ihn so schnell wie möglich loshaben wollten wegen der Allergie!!!!!

    Man muß keine tausende von Euro haben um einen Hund halten zu können. Aber ich glaube du weißt selbst ganz genau, daß man nicht alle Erkrankungen oder Verletzungen durch Aufpassen verhindern kann. Das geht vollkommen an der Realität vorbei. Und genau für diese Fälle sollte man als verantwortungsvoller Halter eine finanzielle Reserve haben von der man das dann bezahlt. Es kann, in meinen Augen, nicht sein, daß sich jemand einen Hund anschafft wohl wissend, daß er für die ganz normale grundlegende medizinische Versorgung finanziell nicht sorgen kann. Das fällt für mich nicht unter verantwortungsbewußter Tieranschaffung. Es müssen keine tausende Euro sein, aber jeder der einen Hund zu sich nimmt sollte vorher abgeklärt haben, daß er auch für die medizinische Versorgung aufkommen kann. In welcher Form auch immer. Sei es, daß man den Hund durch eine umfassende Krankenversicherung absichert, Geld als Reserve auf der Bank hat; oder aber abgesprochen hat, daß es jemanden gibt der im Fall der Fälle jemand erst einmal finanziell unterstützt.

    LG

    Franziska mit Till

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    Hallo!
    Ich finde es ebenfalls völlig unproblematisch, den Hund bei Deiner Freundin betreuen zu lassen.
    Ich hab da nur einen Tip, der die Verabschiedung leichter machen kann. Vielleicht kann Deine Freundin ihn abholen. Unser Hund geht regelmäßig zum Hundesitter (er ist total gerne da) und es fällt ihm immer leichter, wenn er von der Sitterin abgeholt wird, als wenn ich ihn hinbringe und dann gehe. "Da kommt jemand, holt mich ab und macht was Tolles mit mir" ist einfach für ihn viel toller als " Jetzt geht mein Mensch weg und lässt mich hier".
    LG, Eva

    Ich sehe das ein wenig anders. Der Hund kennt es ja noch nicht regelmäßig woanders hinzugehen. Wenn die Freundin ihn abholt und ihn gleich 3 Tage bei sich behält hätte ich Bedenken, daß der Hund verknüpft- Ich gehen besser nicht mit anderen Menschen mit, die bringen mich nicht so schnell wieder nach Hause. Da finde ich ein "ehrliches" und schnelles hinbringen und dort kurz und ruhiges Verabschieden die bessere Alternative.

    LG

    Franziska mit Till

    Mein unkastrierter Rüde ist auch absolut an heißen Hündinnen interessiert. Wenn vor uns eine läufige Hündin unterwegs war und sich in das Schnuppern hineinsteigert, unterbinde ich das auch durch ein ruhiges "Nein". Am Besten kommt er damit klar wenn ich ihm anschließend eine Alternative anbiete, wie zum Beispiel Apportieren oder ähnliches.
    Sobald wir uns aber etwas vom direkten Geruch entfernen entspannt er wieder vollkommen und auch zu Hause ist Ruhe.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich sehe auch absolut kein Problem darin den Hund für 3 Tage zu einer Freundin zu geben. Das wird weder der Entwicklung des Welpen noch eurer Bindung schaden, sondern im Gegenteil vom Vorteil für euch Beiden sein.

    Denke einfach daran, daß du hoffentlich 16 tolle Jahre mit deinem Hund gemeinsam verbringst. Da empfinde ich eine jährliche Auszeit in der man ohne Hund verreist und einfach mal eine Auszeit voneinander macht durchaus als sinnvoll. Besonders wenn man ansonsten viel Zeit miteinander verbringt.

    Von daher mache dir keine Gedanken. Ist er gut untergebracht ist alles in Ordnung und kein Problem.

    LG

    Franziska mit Till

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    mogambi

    Doch, Hunde könne schon Worte verstehen. Und sie lernen sie unter anderem durch Zuhören. Es heißt, dass ein Hund, der ein paar Jahre mit einer redseligen Familie verbracht hat, sich einen ordentlichen Wortschatz aneignen kann. Auch so ganz nebenbei, ohne dass ihm jemand etwas beibringen möchte.
    Ich weiß jetzt aber nicht mehr, welche Zahl sich hinter "ordentlich" verbirgt. :smile:
    Könnte hier stehen: http://www.wer-ist-fido.de/cognition.html

    Ich denke, im Alltag wird es eien Mischung aus Sprachmelodie und Vokabeln sein, was sie verstehen

    Ich stell mir Hunde mittlerweile als wieselflinke Zweijährige mit übernatürlichen Sinnen vor :D

    Das kann ich nur bestätigen. Mein Golden Retriever kannte sogar bestimmte Geschäfte im Ort mit Namen. Ohne das ich ihm das gezielt beigebracht haben. Alleine nur vom zu hören. Auch die Bedeutung einiger immer wieder kehrende Sätze kannte er.

    LG

    Franziska mit Till

    Der praktische Teil muß im verlaufe des ersten Jahres nach Erwerb des Hundes abgelegt werden. Die Frist zählt also erst von dem Tag an, an dem man den Hund kauft. Normaler Weise ist das ja auch der Tag an dem der Hund bei einem einzieht. Es ist also durchaus problemlos möglich den theoretischen Teil bereits zu absolvieren auch wenn es noch eine Zeit lang dauert bis der Hund einzieht, ohne das die Frist für den praktischen Teil zu verstreichen beginnt.

    Du mußt die beiden Teile nicht bei ein um dem selben Veranstalter absolvieren. Du kannst bei Beiden Teilen, zwischen allen anerkannten Anbietern, wählen.

    LG

    Franziska mit Till

    :lachtot: Bine

    In vielem erkenne ich Till wieder. :lachtot:
    Till zieht grundsätzlich sein Geschirr gerne an wenn wir spazieren gehen wollen. Plötzlich fing er an bei einem bestimmten Geschirr mir zu zeigen, daß er dieses Geschirr nicht anziehen wollte. Ich habe es mir genau angeschaut um zu schauen ob es vielleicht nicht mehr richtig sitzt und eventuell irgendwo drückt oder ähnliches. Ich konnte nichts entdecken. Ich zog es ihm aus und war etwas ratlos. Ich frage ihn, eher zum Scherz: "Und was machen wir jetzt damit?" Was macht der Hund? Er nimmt das Geschirr und wirft es in den Papierkorb. :lachtot:
    Ich habe es wieder heraus geholt. Doch angezogen habe ich es ihm nicht mehr. Denn bei allen anderen Geschirren hat er weiterhin keine Probleme gemacht. Also muß irgendetwas daran für ihn unangenehm gewesen sein.
    Ich habe es dann später verschenkt.

    LG

    Franziska mit Till

    So wie du es schilderst hört es sich für mich an als hätte deine Hündin momentan einfach Angst vor anderen Hunden. Vermutlich hervorgerufen durch die von dir geschilderten Situationen in denen sie schlechte Erfahrungen mit anderen gemacht hat. Würdest du sagen, daß sie eine eher sensible Hündin ist. Das würde das noch zusätzlich unterstreichen.
    Deine Hündin hat die schlechten Erfahrungen und die daraus resultierende Angst anscheinend mit dem Freilauf verknüpft. An der Leine ist der Kontakt ja auch wesentlich begrenzter, was ihr anscheinend Sicherheit gibt, und in aller Regel ja auch auf einen Hund begrenzt. Außer dem bist du in unmittelbarer Nähe. Was ihr zusätzliche Sicherheit geben würde.
    Die Konsequenz daraus wäre für mich, daß ich sie im Moment nicht mehr in Gruppen mit anderen Hunden laufen lassen würde. Mein Trainingsansatz wäre zur Zeit nur Kontakt zu ganz ausgewählten, souveränen Hunden zuzulassen die sie bereits gut kennt; und auch immer nur zu einem Hund zur Zeit. Ziel wäre für mich die Hündin dabei zu unterstützen ihre Sicherheit im Umgang mit anderen Hunden zurück zu gewinnen. Wenn sie mit verschiedenen Hunden problemlos klar kommt wenn sie sie einzeln Trifft und du merkst, daß sie sich in diesen Situationen absolut sicher ist, kannst du irgendwann auf 2 und irgendwann auf 3 von ihnen steigern.


    LG

    Franziska mit Till