Beiträge von Maus1970

    Zitat

    Wenn du fertig gelesen hast, dann weißt du dass meine Hunde nie (regelmäßig) 8-10 Stunden alleine bleiben werden müssen.
    In meiner Branche is es üblich nur auf 75% zu arbeiten. Der Rest an Zuverdienst durch mein eigenes Gewerbe findet dann entweder zu Hause oder 1-2 Stunden außerhalb statt, aber außerhalb der regulären Arbeitszeiten, insofern wär dann mein Partner zu Hause.

    Aktuell is das bei mir aber sowieso absolut hinfällig, weil eigentlich immer jemand da ist und es relativ ungewiss ist ob sich das jemals ändern wird (entweder Ausbau 1. Stock, oder Hofübernahme mit Haus bei den Schwiegereltern).


    Aber wie gesagt, HuTa's und Gassigänger würden bei mir rausfallen. Das fänden die nämlich blöder als alleine schlafen.

    Ich habe deinen Post schon ganz gelesen und auch verstanden, daß deine Hunde nie solange alleine bleiben müssen. Aber du hast im selben Post geschrieben, daß du es für dich kein großes Thema ist, wenn Hunde solange alleine bleiben müssen. Darauf bezog ich mich.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Hm. Ich werd zwar nie Vollzeit arbeiten weil das weder in meiner Branche (Lebewesen Mensch ;)) üblich ist und weil ich nebenbei noch selbstständig bin - aber nen Job absagen, bei dem eigentlich alles passt, wegen den Hunden würd ich net.
    Gassimensch und HuTa is auch hinfällig weil meine Viecher da net mitspielen.
    Sollt ich nun keine Hunde halten?

    Ich find, wenn die ausgelastet werden, is das kein großes Thema. Er schaut ja sowieso net auf die Uhr ;)

    von unterwegs gesendet

    Ich kann da nur von mir sprechen. Und bei mir hat die Antwort ganz klar "Ja, dann halte ich keinen Hund" gelautet.
    Ich halte 8-10 Stunden tägliches/regelmäßiges alleine bleiben für viel zu lange. Auch wenn Hunde wesentlich mehr Ruhen und schlafen als Menschen fehlt, meiner Meinung nach, doch die soziale Nähe.

    Aus diesem Grund habe ich, konsequenter Weise, eine Zeitlang keinen Hund gehabt. Der wäre dann auch täglich zwischen 8 und 9 Stunden alleine gewesen. Eine Tagesbetreuung wäre auf die Dauer zu teuer geworden.
    Erst als sich das geändert hat, haben wir uns wieder einen Hund angeschafft.

    LG

    Franziska mit Till

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    Du übertreibst völlig!!! Wenn der Hund so "böse" ist wie du das darstellst, wäre es nicht bei einer schramme geblieben! die TE ist ja hier um das zu ändern. Du stellst das dar als wäre der Rüde eine Beissmaschine... mein Gott...

    Ich kann nur hoffe das du liebe amanite dir einen Trainer zur Rate ziehst, dem Hund Ausweich/Rückzugsmöglichkeiten bietest, wie auch immer du das anstellen magst oder was einem sich da bietet, Räumlich gesehen. Wenn das alles nicht klappt, kann man immer noch an abgabe denken. Ich verstehe nur nie wie man gleich schreien kann, damit meine ich die reaktionen hier, um eine sofortige Abgabe der Hunde...

    Man darf solche Situationen aber auch nicht unterschätzen. Auch wenn dieses Mal nicht viel passiert ist, kann sich das Aggressionspotential des Rüden durchaus schnell steigern. (Er hatte ja, wenn auch nur kurzfristig, Erfolg damit); und dann reden wir über keine Schramme mehr. Zu sagen: "Es ist ja nichts schlimmes passiert, also alles halb so wild. Bein nächsten Mal wird es genau so sein" ist in meinen Augen ein mehr als gefährlicher Trugschluß.
    Für mich gibt es da nur zwei Möglichkeiten: Entweder Hund und Kind sofort 100 % trennen und nur begleiteten Kontakt zulassen.
    Wenn ich das, aus welchen Gründen auch immer, nicht (gewähr)leisten kann, dann bleibt nur die Abgabe. Da hilft dann auch kein Trainer. Denn bis sich da Erfolge zeigen muß man auch trennen.

    LG

    Franziska mit Till

    Bordy ich stimme dir im Großen und Ganzen absolut zu. Nur geht es für mich in solchen Situationen nicht um die Frage ob sich ein Hund alles gefallen lassen muß und Abwehrverhalten erlaubt ist oder nicht; sondern darum, in wie fern ein solches Management leistbar ist, wenn ein Hund sich eben nicht alles gefallen lässt und Abwehrverhalten zeigt. Und das ist, da stimme ich dir wieder vollkommen zu, von Familie zu Familie verschieden.

    LG

    Franziska mit Till

    Liebe Themenstarterin!

    Ich möchte dir, zum Abschluß, noch einen Gedankengang mit auf dem Weg geben.
    In meinen Augen geht es hier keinesfalls um Schuld, sondern ausschließlich darum wie du in Zukunft die Situation mit Hunden und Kind managen kannst ohne, daß jemand gefährdet ist.

    Einige Tipps hast du ja schon bekommen:

    - konsequentes trennen deiner Tochter von den Hunden jede Sekunde des Tages bzw. ausschließlich begleiteter Kontakt durch dich.
    - Konsultieren eines Trainer

    Allerdings ist das Etwas, was sehr schwer zu bewältigen ist und eine sehr, sehr große Sorgfalt und Konsequenz bedarf. Vor allem kann hierbei ein einziger Fehler schlimmste Konsequenzen für deine Tochter, die Hunde und dich haben. Es ist also eine riesen Verantwortung. Mit zunehmendem Alter wird deine Tochter zwar verständiger werden, allerdings der Kindertrubel im Haus auch größer. Deine Tochter wird sich vermutlich häufiger Freunde einladen wollen.... usw. Also auch da eine riesen Verantwortung.
    Es gibt leider einfach Hunde für die ein Haushalt mit Kindern einen wahnsinnigen Stress bedeutet und für die das möglicher Weise nicht das Richtige ist. Das hat mit Schuld, mangelnder Liebe und Unfähigkeit nichts zu tun.
    Vielleicht kannst du, wenn du dir diese Argumente noch einmal vor Augen führst, den Rat mancher User über eine Abgabe nachzudenken, in einem anderen Licht sehen.


    LG

    Franziska mit Till

    Zitat


    So handhabe ich es auch. Im ersten Jahr wird erstmal Ruhe gelernt, das steht für unseren Zwerg auch an erster Stelle.

    Hibbelig waren unsere Hunde nie, im Gegenteil. Bis auf eine Hündin (ebenfalls Münsterländer) auch die anderen Hunde im Revier nicht. U.a. gefällt mir auch gerade diese Ruhe sehr an den Hunden. Einen hibbeligen Hunde, der ständig unter Strom steht, kann ich mir im Revier auch nicht vorstellen. Weder in der Gruppe, noch im Alleingang. Ruhe gehört für mich im Revier genauso dazu wie Arbeitsfreude.


    Obwohl ich glaube, daß das sehr stark vom Hund abhängig ist. Till hatte nie Probleme damit zur Ruhe zum kommen. Von daher gab es bei uns auch schon als Welpe und Junghund mal ordentlich Aktion. Nach meinem Empfinden hat ihm das sehr seht gut getan. Er ist heute ein lebhafter, fröhlicher und vor allem auch ausgeglichener und zufriedener junger Rüde.
    Hier mal ein Video von unserer Jagdersatzarbeit. Zwar völlig unprofessionell aber mit viel Spaß und Leidenschaft. :D
    Unter Anleitung und regelmäßig machen wir Mantrailing Seine absolute Passion.

    https://www.youtube.com/watch?v=K-1CHW56WtI

    LG

    Franziska mit Till

    Wie du schon selbst geschrieben hast, ist eine gute Privathaftpflicht durchaus sinnvoll.
    Ich bin zwar auf diesem Gebiet keine Expertin aber ich bin mir ziemlich sicher, daß Hunde immer, auch bei Fremdbetreuung, immer über eine extra Hundehaftpflicht abgesichert sein. Bei einer guten Hundehaftpflicht ist das häufig mit eingeschlossen. Aber der Hundehalter sollte sich unbedingt noch einmal informieren. (Nachfrage bei der Versicherung)

    LG

    Franziska mit Till

    Wir haben uns ja auch als Nichtjäger ganz bewußt für einen Jagdhund entschieden.
    Warum? Uns gefällt einfach das Wesen des Beagles. Fröhlich, offen, freundlich, wenig ängstlich, stressunempfindlich, verträglich mit anderen Hunden und aktiv.
    Wir haben uns ebenfalls für bewußt für einen Welpen entschieden, weil wir auf seine Entwicklung von vornherein Einfluss nehmen wollten.
    Allerdings war uns klar, was wir uns für einen Hund anschaffen und was er braucht u n d wir haben Lust darauf.
    Also machen wir heute Mantrailing mit ihm und neben bei Apportieren und Such- und Geruchsunterscheidungsspiele.

    LG

    Franziska mit Till

    In meinen Augen gibt es keinen einzigen, nachvollziehbaren, Grund warum beim ersten Gespräch zwischen Züchter und Interessent nicht auch das Thema "Kaufpreis", neben vielen Anderen, zur Sprache kommen sollte. Der Kaufpreis ist doch e i n Bestanteil des Welpenkaufes.
    Solange ich als Züchter das Gefühl habe, daß den Interessenten, neben dem Kaufpreis, auch all die anderen, entscheidenden Faktoren wichtig sind, halte ich die Frage nach dem Preis keines Falls für disqualifizierend.
    Ganz im Gegenteil. Es macht doch durchaus Sinn, wenn es gar nicht erst zu einem persönlichen Kontakt kommt, wenn man unterschiedliche Preisvorstellungen hat.

    Bei uns war es so daß wir zunächst mit dem Züchter telefoniert haben. Dabei wurde, von beiden Seiten, vieles erfragt und erklärt. Als mir klar wurde, daß dieser Züchter in Betracht kommt, habe ich nach dem Preis gefragt. (noch immer im ersten Gespräch) erhielt eine Antwort und ein Termin zum Kennenlernen wurde abgemacht.
    Aber um den Preis ein Geheimnis zu machen finde ich, offen gestanden, albern. Ich kann mir doch ein Bild von dem Interessenten und den Umständen machen, auch wenn ich den Preis nenne. Wenn mir ein Interessant dann nicht zusagt, kann ich ihm absagen, auch wenn ich ihm zuvor den Preis genannt habe. Wozu also diese Geheimnistuerei?

    LG

    Franziska mit Till