Zitat
Ich kann die TE schon verstehen und finde das Verhalten der Huta ehrlich gesagt auch nicht ganz richtig.
Irgendwas ist ja passiert und wenn mein Hund nach so einem Aufenthalt derart ausgewechselt ist und mir die Huta lapidar vor den Latz knallt, es sei nichts gewesen und abkassiert, wäre bei mir aber auch Kopfkino .... ich glaube niemand kann sich davon freimachen! Wie würdet ihr euch bitte fühlen, wenn ihr euren Hund nach einer Woche wo abholt und ihr ihn nicht mehr wieder erkennt?
Gute Besserung für deinen Hund!
Hoffe sie wird wieder die Alte.
Ich kann Beide Seiten gut Verstehen. Auf der einen Seite sehe ich es so wie Bonadea. Wenn man als Halterin seinen Hund aus der Betreuung abholt und es geht ihm sichtlich sehr schlecht, dann fände ich es auch befremdlich wenn die Betreuer vor Ort mir dann nur sagen: "Ich weiß auch nicht was los ist. Hier ist nichts vorgefallen" Denn ich bezahle sie ja um meinen Hund zu beaufsichtigen und, mal ganz unabhängig von der Schuldfrage, irgendetwas ist ja passiert. Sonst wäre der Hund nicht verletzt. Außerdem würde ich als Halterin mir darüber Gedanken machen, warum, wenn man schon nicht gesehen hat was passiert ist, nicht jedenfalls später gemerkt hat, daß mit dem Hund etwas nicht stimmt und entsprechend gehandelte wurde; wie zum Beispiel dafür sorgen, daß der Hund einen ruhigen Platz hat wo er sich ausruhen kann und von den anderen Hunden nicht gestört wird und die Halterin informieren. Allerdings weiß man auch hier nicht wann genau was geschehen ist. Vielleicht ist es erst 5 Minuten vor dem abholen passiert und deshalb am Hund noch nichts aufgefallen? Man weiß es nicht.
Auf der anderen Seite können Unfälle leider schnell passieren und man kann manchmal gar nicht so doof denken wie es kommt. Manche Situationen sehen harmlos aus und man würde nie auf den Gedanken kommen, daß sich der Hund dabei verletzt haben könnte, aber es ist leider doch so. In wiederum anderen Situationen denkt man: "Jetzt ist es passiert, daß Bein ist gebrochen und der Hund rennt munter weiter, zum Glück und alles ist gut. Vielleicht war auch jemand einen Moment unachtsam. Auch das ist normal. Niemand kann eine Gruppe Hunde permanent im Blick haben.
Ich kann mir gut vorstellen, daß hier auch ein Kommunikationsproblem vorlag.
Wenn eine Halterin ihren Hund abholt dem es sichtlich sehr schlecht geht ist sie, verständlich und berechtigter Weise, erst einmal aufgebracht und geschockt. Ihr tut ihr Tier leid. Wenn man dann so aufgebracht, logischer Weise, nachfragt was denn passiert ist ruft das beim Gegenüber, den Betreuern in der Huta, oftmals spontan eine Abwehrreaktion hervor. Auch wenn das Gegenüber sich nichts vorzuwerfen hat. Das ist menschlich aber trotzdem wenig professionell. Denn auch in einer solchen Situation sollten professionelle Hundebetreuer zum Ausdruck bringen können, daß es ihnen sehr leid tut, daß es dem Hund schlecht geht und sie an sehr daran interessiert sind heraus zu finden was geschehen ist. Die beste und professionellste Reaktion wäre in meinen Augen gewesen zu sagen: "Es tut uns leid, daß es ihrem Hund schlecht geht. Wir haben nicht gesehen was passiert ist. Aber wir sind sehr daran interessiert es heraus zu finden. Alle Kollegen werden noch einmal genau überlegen ob es irgend etwas gab was im ersten Moment harmlos aussah aber solche Folgen gehabt haben könnte. Bitte rufen sie uns doch sofort an wenn sie beim Tierarzt waren und sie wissen welche Verletzungen ihr Hund hat. Vielleicht hilft das weiter und dann reden wir noch einmal in Ruhe darüber."
LG
Franziska mit Till