Beiträge von Maus1970

    Wie lange ein Hund alleine bleiben darf, darüber gehen die Meinungen, zum Teil sehr stark, auseinander. Für viele liegt die Grenze bei maximal 6 Stunden regelmäßiges allein bleiben 5 Mal die Woche. Besonders für einen jungen und entsprechend aktiven Hund.
    8-10 Stunden sind, in meinen Augen, definitiv zulange. Hunde sind soziale Lebewesen die den Kontakt und die Nähe zu ihrem "Rudel" brauchen. Da sind 8-10 Stunden 5 Mal die Woche ohne jeglichen Kontakt schon sehr viel, in meinen Augen, zu viel. Hinzu kommt, daß du nach der Arbeit ja auch noch immer Mal Termine haben wirst bei denen dein Hund nicht dabei sein kann. Auch wenn dein Hund dein größtest Hobby sein wird. Noch lebst du, mit deinen Geschwistern, bei deinen Eltern, so daß in diesen Fällen vielleicht immer jemand von den Anderen zu Hause ist. Aber du solltest bedenken, daß dich dein Hund hoffentlich 16 Jahre begleiten wird. Was wird sein, wenn du in 3 Jahren deine Ausbildung beendet hast? Irgendwann wirst du vermutlich ausziehen wollen. Dann wäre in solchen Situationen niemand mehr im Hause und der Hund wieder allein.
    Du solltest dich also schon damit auseinandersetzen, daß du eine Form von Betreuung brauchen wirst.

    Wie andere Berufstätige das machen? Da gibt es die unterschiedlichsten oftmals sehr individuellen, Lösungen.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich denke auch, daß du mit deinem Hund durchaus Mantrailing machen kannst. Ein gemütliches dahinschlürfen ist es nicht, aber auch kein Dauerlauf. Die Hunde haben in der Regel großen Spaß an der Arbeit und nehmen sie sehr ernst. Dementsprechend gehen sie auch mit Elan und Einsatz an die Arbeit. Aber gerade wenn ihr erst mit dem Mantrailing beginnt habt ihr es in der Hand dem Hund die gewünschte Arbeitsgeschwindigkeit aufzuzeigen.
    In diesem Sinne viel Spaß beim Mantrailing

    LG

    Franziska mit Till

    Nein, ich bin nicht gekränkt. So wie du es jetzt schreibst kann ich es gut nachvollziehen. Gut das du das noch einmal richtig gestellt hast.

    Meine Antwort zu deiner ursprünglichen Frage hast du ja bekommen.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Ich glaube, da hat sich etwas verselbstständigt!!! Ich habe in keiner Weise gesagt, dass der Hund tagsüber weggesperrt wird!!! In der Wohnung darf er sich tagsüber immer frei bewegen und wenn ich einkaufen gehe, dann kommt die Nachbarin hoch oder geht mit ihr in den Garten zum Spielen. Im Büro sind wir anfangs maximal 4 Std. danach geht`s Heim ins HomeOffice. Zwischendrin geht`s raus zum Spielen und Pipimachen. Es geht hier um nachts und auch nur solange, bis sich Hund und Katz aneinander gewöhnt haben!

    Sind wir später 8 Stunden im Büro bleibt die Box geöffnet!!! Also bitte erst noch mal gründlich lesen, bevor hier behauptet wird, dass ich den Welpen in einer Box halte!

    Das solltest du aber auch tun. :lol: Wo habe ich denn behauptet, daß du deinen Welpen in einer Box hältst?

    Ich habe dich doch gar nicht damit gemeint und auch nicht behauptet, daß du deinen Welpen in der Hundebox hältst; sondern meine prinzipielle Einstellung dazu geschrieben.
    2. Wenn du mir schon vorwirfst nicht genau zu lesen, dann solltest du vielleicht auch genauer schreiben.

    Zitat von dir:

    Zudem soll Welpi mit ins Büro. Das ist der erste Bürohund hier und ich bin in einem Großraumbüro. Sie soll daher die Box mit dem Schlafen verbinden und auch tagsüber dort ruhig liegen. Am Anfang wird die Box geschlossen, wenn sie das Prinzip verstanden hat, dann darf sie natürlich auch hier herumlaufen.

    Hier hast du doch selbst geschrieben, daß die Tür am Anfang geschlossen bleibt. Also bleibt der Welpe, wenn auch nur zunächst, auch tagsüber in der geschlossenen Box, oder? Von nur wenigen Stunden mit ausgiebigen Spiel- und Pipipausen und dann Homeoffice steht da nichts; kann ich deshalb wo auch weder gelesen haben noch wissen, oder?

    Hätte mich alles gar nicht gestört wenn du mir nicht so eine unhöfliche, vorwurfsvolle Antwort gegeben hättest.

    LG

    Franziska mit Till

    Unser Hund hat in der ersten Zeit auch in seiner Autobox bei geschlossener Tür geschlafen. Die Box stand direkt neben dem Bett. Und zwar nicht aus Bequemlichkeit sondern aus Sicherheitsgründen. Unser kleiner Mann hat in der ersten Zeit nämlich wirklich alles angeknabbert, inklusive Stromkabel usw. Ich hatte einfach Angst, daß er, während wir schlafen, auf Entdeckungstour geht, ohne das wir ihn hören, und sich an etwas Gefährlichem zu schaffen macht. Als unser Beagle mit 8 Wochen zu uns kam wog er gerade mal 3100 Gramm hatte absolut weiche Samtpfötchen, das gepaart mit nicht karrendem Teppichboden und einem sportlichem Hundebaby... Da war mir die Gefahr zu hoch eben nicht davon aufzuwachen wenn der kleine Mann mal auf Entdeckungsreise geht. Das gesamte Schlafzimmer Welpen sicher zu machen war aus baulichen Gründen leider nicht möglich. Von daher haben wir diese Option gewählt, ohne daß das etwas mit Faulheit zu tun hatte. In den ersten Tagen hat unser Hund auch tagsüber gerne in der Box geschlafen. Aber da gab es keine geschlossene Tür, nicht mal für eine Sekunde. Da hieß es dann aufpassen und ihm zeigen was er darf und nicht. So war diese Phase dann auch recht schnell vorüber und nach etwa 2 Wochen zog die Box endgültig ins Auto um, wofür sie auch gekaut wurde, und unser Welpe in einen neuen Korb. :lol: Das er sich dann auch seinen Platz im Bett erobert hat erwähne ich nur mal der Vollständigkeitshalber. :lachtot: Einen Welpen auch tagsüber in eine Box zu sperren finde ich nicht in Ordnung. Schon gar nicht über einen längeren Zeitraum. Ich denke da sollte man wirklich andere Möglichkeiten finden.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat


    Das hatte ich mir gedacht :D deshalb hoffe ich, hier noch ein paar andere Ansichten zu bekommen. Mir selbst würde gerade kein Problem einfallen, das so gravierend wäre, sodass kein Zweithund infrage käme. Andererseits ist z.B. der Rückruf bei uns noch ziemlich locker (unter vierbeiniger Ablenkung).

    Für mich wäre ein zuverlässiger Rückruf, auch unter extremer Ablenkung, ein absolutes muß bevor ich an einen Zweithund denken würde. Außerdem sollte der erste Hund, in meinen Augen, die wichtigsten Kommandos zuverlässig ausführen. Für mich wären das "Sitz", Aus geben, Abbruchkommando und ein "Bleib". Und dieses alles auch unter großer Ablenkung. Ich muß mich im allgemeinen auf meinen ersten Hund definitiv verlassen können bevor ich an einen Zweiten denken würde. Ich bin der Meinung nur so habe ich de Zeit dem Zweiten alles zu zeigen und ihn zu erziehen. Ein Beispiel: Es ist Besuch da. Beide Hunde sollen während einer Mahlzeit in ihrem Korb liegen. Ich empfinde es dann schon als sehr wichtig, daß zumindest der Ersthund das problemlos kann und ich nicht zwei Hunde immer wieder in den Korb verfrachten muß; die sich wohlmöglich noch immer wieder Gegenseitig zum Aufstehen animieren.

    LG

    Franziska mit Till

    Hallo Bine!

    Eine super Idee. :D Schön, daß die du jetzt auch mit dabei bist. :gut:
    Wie geht es euch und euren Beaglen?

    Till und uns geht es sehr gut. Wir sind auch weiterhin fleißig am Mantrailen. Mittlerweile sind wir seit gut 1,5 Jahren dabei und es macht uns immer noch genau so viel Spaß. Während dieser Zeit haben wir uns beim Mantrailen schon einige Schwierigkeiten erarbeitet. So arbeiten wir in letzter Zeit zB häufig mit Geruchsdifferenzierung. Hierbei findet Till am Ende zwei Menschen vor und muß mir anzeigen wer von den Beiden die gesuchte Person ist. Außerdem sind die gesuchten Personen auch schon ab und an mit dem Auto weggefahren. So wird es nie langweilig.
    Ansonsten hat Till nach wie vor großen Spaß an der gemeinsamen Arbeit mit mir. Es ist immer so schön zu sehen wie begeistert er dabei ist. Ansonsten ist Till nach wie vor sehr verkuschelt. Sehr zu Freude seines Frauchens. :lol:

    LG

    Franziska mit Till

    Für mich hört sich das auch nach einem Hund an der auf der einen Seite zu wenig Regeln hat und auf der anderen Seite zwar sehr viel aber falsch beschäftigt wird.
    Ich haben selbst einen heute 3 jährigen Beagle.
    Schaue doch mal in diese beiden Threads. Da erzähle ich ein wenig von unserem Leben. Vielleicht findest du da einige Anregungen wie du dich gezielt mit ihm beschäftigen kannst und dabei seine elementarsten Bedürfnisse befriedigst.

    https://www.dogforum.de/erfahrungsaust…hrungsaustausch rund um den Beagle

    https://www.dogforum.de/till-unser-son…html?hilit=Till unser Sonnenschein

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Ging mir früher auch so, da hat sie das auch dauernd und bei jeder Gelegenheit gemacht... Das "auf", das man vorher hört, ist ne Freigabe, dass sie rennen gehen DARF ;) Habs leider rausgeschnitten weils zu lang war, aber ich hatte sie bei mir behalten, die Lage gecheckt und dann Erlaubnis gegeben.

    Seit sie ab und zu einfach erlaubt rumspinnen darf, mögen wir uns gegenseitig viel lieber :D Die ewigen Diskussionen "Darf ich? Nein? ich WILL ABER!" fallen weg

    Ich sollte dir mal Till vorbei schicken. Auf der Wiese hätten die Beiden mit Sicherheit einen riesen Tobespaß. :lachtot:
    Ich finde ein tolles Video. Mir gefällt sehr gut wie schön sie von sich aus mit dir in Kontakt und in deiner Nähe bleibt.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Mit der Aussage "Deine Nachbarin kann dir gar nichts" wäre ich sehr, sehr vorsichtig. Bei genügenden Beschwerden muss der Vermieter tätig werden. Sollte die Dame auch noch die Miete kürzen wegen Lärmbelästigung, hat man schnell ein Problem mit dem Vermieter und ja: Er kann eine Erlaubnis auch wieder entziehen.

    Ich würde die anderen Nachbarn ins Boot holen und mir von denen schriftlich bestätigen lassen, dass euer Hund nicht bellt, sollte da was von deinem Vermieter bzgl. der Beschwerde kommen.


    Ja, genau das ist der Punkt.

    LG

    Franziska mit Till