Beiträge von Maus1970

    Zitat

    Also ich denke einfach, es sind Familienhunde die diesen Sport ja machen um Spaß zu haben. Klar, gerade Aussies und Co hören von sich aus meistens nicht von alleine auf. Mein Rüde würde auch noch mit Begeisterung am Fahrrad laufen wenn ich das wollte, doch vermutlich würde er irgendwann einfach umfallen. Da er mir aber nicht mitteilen kann wie es ihm gerade wirklich geht muss ich eben die Verantwortung übernehmen. In unserem Fall heißt das eben nur in den Morgenstunden raus.

    Natürlich sieht das anders aus wenn es an dem Platz ausreichend Kühlmöglichkeiten gibt (Planschbecken, Bach, See, Teich, whatever). Jedoch würde ich wohl selbst dann nicht gehen, das wäre jedoch meine persönliche Entscheidung, einfach weil es auch mir selbst keinen Spaß machen würde.

    Aber auch da sind Hunde ja durchaus verschieden. Es gibt durchaus Hunde die sich da sehr gut einschätzen können, ihre Grenzen kennen und das gegenüber dem Halter kommunizieren können.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich habe die Welpen- und Junghundezeit nicht als anstrengend empfunden. Meiner Meinung nach lag das an mehreren Faktoren.
    Zum Einen war ich, bei einem Beagle, auf einen anstrengenden, recht schwer zu erziehenden Hund eingestellt und habe einen völlig unkomplizierten und kooperationsbereiten Hund bekommen. Ich bin da also mehr als positiv überrascht worden.
    Zum Anderen sind wir, dank guter Beratung Seitens unserer Hundeschule, von Anfang an auf den richtigen Weg gebracht worden. Unsere Erziehung hat da also auch ihren Anteil daran.
    Dankenswerter Weise war unser Hund schon mit 8 Wochen stubenrein, hat auch Nachts bescheid gesagt. Zudem konnten wir bereits nach einer guten Woche wieder durchschlafen, weil unser Hund einhalten konnte.
    Auch als Junghund war er absolut unkompliziert. Pubertätsprobleme hatten wir gar nicht. Er begann ernsthafte Arbeit zu brauchen, aber darauf waren wir eingestellt und haben Lust darauf.
    Alles in Allem mit dem richtigen Hund am richtigen Ort den richtigen Weg gegangen und Glück gehabt. :D

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Ich finde das ist Tierquälerei und ich würde mich umgehend an den Vorstand wende, wenn weiterhin keine Einsicht aufkommt.
    Vorher ankündigen, dann durchziehen. Das wäre aktiver Tierschutz.

    Warum kann es nur schwarz oder weiß geben? Warum muß es zwangsläufig auf jeden Fall Tierquälerei sein. Warum kann es kein angepasstes Training geben?

    LG

    Franziska mit Till

    Ich würde das Bauchgefühl entscheiden lassen. Menschen sowie Hunde kommen eben sehr unterschiedlich mit der Hitze zurecht und sind deshalb bei sehr hohen Temperaturen stark unterschiedlich belastbar.
    Wenn es einem Halter nicht gut dabei geht, wenn er sich bei sehr hohen Temperaturen überhaupt in der Sonne aufhalten muß, hat es keinen Sinn in einem solchen Moment in der Sonne mit seinem Hund trainieren zu wollen und er sollte auf sein Bauchgefühl hören. Genau so wenn der Hund signalisiert, daß er einfach nur in den Schatten oder ins Haus will.
    Kommen Hund und Halter jedoch gut damit klar, spricht für mich nichts dagegen angepasst zu trainieren.
    Das sollte, meiner Meinung nach, jeder schauen was ihm selbst und natürlich auch dem Hund gut tut.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Meine Wortwahl und Co tut mir leid, ich bin total am Ende mit den Nerven!
    Wisst ihr was, vergesst es ... ist ja nur ein Hund ...
    zum ende. LECKT MICH VERDAMMT!

    S o denkt hier wohl niemand. Da kannst du dir ziemlich sicher sein.
    Aber hast du schon einmal daran gedacht, daß nicht nur für dich 1000€ viel Geld sind? Viele hier müssen mit ihrem Geld haushalten, haben nicht nur Hunde sondern auch Familie zu versorgen und haben, aus diesem Grund, Vorsorge betrieben und eine Krankenversicherung für den Hund abgeschlossen oder sparen monatlich.

    LG

    Franziska mit Till

    Ein sehr interessantes Thema.
    Ich denke der entscheidende Punkt bei unserer Erziehung war, daß unser Hund von Anfang an erfahren hat, daß die Zusammenarbeit mit uns etwas ganz, ganz tolles ist und sich für ihn sehr gut anfühlt. Deshalb haben wir ihn fast ausschließlich mit positiver Verstärkung erzogen und darauf geachtet, daß das Training für ihn immer etwas schönes ist. Als Beagle gehört unser Hund zu den eher eigenständigen und vor allem auch zähen Rassen. Um so wichtiger war es ihm zu zeigen wie schön es ist mit uns zusammenzuarbeiten. Denn Strafen halten einen Beagle nicht wirklich von etwas ab, was er wirklich will. Dafür ist er als Jagdhund zu sehr darauf geprägt für sein Ziel auch Unangenehmes in kauf zu nehmen. Schließlich darf er auf der Jagd auch nicht aufgeben wenn der Weg mal dornig wird. Bei uns funktioniert dieses System wunderbar und ohne Probleme.
    Auslasten tun wir ihn durch gezieltes, regelmäßiges Mantrailingtraining in einer Gruppe mit Trainerin. Ansonsten machen wir viele Suchspiele und Dummyarbeit. Warum? Weil es das ist was ihm und uns am meisten Spaß macht. :D

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Wir werden Ende August die erste Prüfung bei K9, also die weiße Prüfung laufen.
    Seit dem wir dort trainieren ist es das erste Mal, dass eine Prüferin kommt, von daher würde ich gerne erstmal weiß laufen, einfach um zu testen, wie wir uns so in einer Prüfungssituation anstellen. Ob ich sehr aufgeregt bin usw.
    Ambars und meine Tagesfähigkeiten schwanken manchmal schon ganz schön.
    Im Training sind wir auch schon die Orange gelaufen und hätten diese auch bestanden, aber das war ja auch keine echte Prüfungssituation.
    Von daher ist der Plan Ende August weiß und wenn die Prüferin dann das nächste Mal kommt die orange Prüfung.

    Dann wünsche ich euch beiden viel Glück.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat


    Bei kastrierten Hunden nimmt die Muskelmasse ab (doof, bei Problemen mit dem Bewegungsapperat) und das Bindegewebe wird "weicher". Auch hier nachzulesen: http://www.cottage-hill.de/Kastration.htm

    Von den ganzen anderen Unannehmlichkeiten mal abgesehen... ich würde keine Hündin kastrieren, weil sie "fremdbetreut" werden soll. Da würde ich den Hund lieber für eine Zeit Zuhause lassen oder eine andere Betreuung suchen.

    Ich fürchte nur, daß dürfte in den allermeisten Fällen wohl wesentlich leichter gesagt als getan sein.

    LG

    Franziska mit Till