Beiträge von Maus1970

    Zitat

    Yep, da ist nix zu holen! Das ist in der Straßenverkehrsordnung ganz klar geregelt.
    Alles, was im Straßenverkehr mitgeführt wird, muß ständig unter Kontrolle sein und muß auf der dem Verkehr
    abgewandten Seite mitgeführt werden.
    Da geht auch keine Flexi! Da hätte ich selber schon fast mal einen platt gemacht, weil er plötzlich mit seinen 5 m vor mir auf die Straße lief.
    Merke: als Hundeführer im Straßenverkehr hat man grundsätzlich die A-Karte in der Hand...



    In diesem Falle war der Hund, meiner Meinung nach, aber nicht außer Kontrolle; sondern der Autofahrer hat ihn schlicht und ergreifend übersehen. Etwas anderes wäre es wenn der Hund unvermittelt auf die Straße gelaufen wäre. Im Grunde hätte dieser Unfall ja genau so passieren können, wenn er an der Leine gewesen wäre. Der Unfall ist geschehen weil der Autofahrer nicht sorgfältig genug geschaut hat bevor er abgebogen ist. Er hätte die Hundehalterin mit Hund vermutlich genau so übersehen/können.
    Nichts desto trotz ist es wichtig solche Stellen immer gemeinsam mit seinem Hund zu passieren, eben weil Tiere unberechenbar sind.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich denke auch, daß der Austausch in der Gruppe eine Hundeschule oder eben die Rückenstärkung durch einen Trainer/in sich sehr positiv auswirken würde. Gerade wenn die Zeiten mal schwer sind, kann es Gold wert sein wenn es jemand gibt der einen ein wenig die Hand in den Rücken hält. .... und natürlich Tipps gibt; oder einfach mal rückspielgelt, daß man auf den richtigen Weg ist, das Verhalten des Hundes vollkommen normal ist... und und und.

    LG

    Franziska mit Till

    Wir waren da, offen gestanden, um einiges schneller. Ich habe ihm das Fahrrad zwei mal gezeigt. Nachdem ich gemerkt habe, daß ihn das Fahrrad überhaupt nicht irritiert und er locker an der Halterung lief bin ich aufgestiegen. Die ersten zwei "Touren" waren ein paar hundert Meter. Dann sind wir zu einer richtigen Fahrradtour aufgebrochen. Wir hatten seinen Hänger mit dabei, so daß er jeder Zeit hätte einsteigen können. Aber er ist locker 10 Km gelaufen, immer locker am vorne am Vorderrad. Ich habe ihn immer gut beobachtet und mich seinem Tempo angepasst. Selbst nach diesen 10 Km wollte er noch weiter laufen. Aber da haben wir einen Riegel vorgeschoben und ihn in den Anhänger gesetzt. :lol: Bei moderaten Temperaturen läuft er locker 20 Km.
    Aber das ist eben von Hund zu Hund ganz verschieden.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich denke, was die länge der Touren angeht, solltest du auf dein Baugefühl hören und deinen Hund beobachten.
    Am Anfang würde ich das Fahrrad zunächst einmal schieben und schauen wie sie darauf reagiert. Wenn sie keine Angst hat würde ich einfach aufsteigen und ein kleines Stück fahren. Sollte sie herumspringen oder ähnliches könntest du ihr, im Schieben, zeigen, daß das Fahrrad nicht ausweicht sondern sie gegen das Vorderrad springen lassen.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich bin keine Fachfrau, aber ich denke, daß dem Autofahrer die Hauptschuld zugesprochen werden würde. Beim Abbiegen und überqueren des Gehweges muß er sorgfältig schauen und dafür sorgen, daß er niemanden gefährdet. Außerdem muß ein Autofahrer mit der Unberechenbarkeit von Kindern und Tieren rechnen und in solchen Situationen bereit sein. Das er nicht geblinkt hat kommt erschwerend hinzu.
    Allerdings würde ich eine Teilschuld auch bei der Hundehalterin sehen, insbesondere dann wenn dort Leinenpflicht herrscht. Aber auch ohne dürfte es so gesehen werden, daß die Gefährdungshaftung greift und es als unzureichende Beaufsichtigung gesehen wird, daß die Halterin die Auffahrt ohne Hund überquert hat. Eventuell könnte es auch so gesehen werden, daß der Hundehalter, bei ausreichender Aufmerksamkeit, durchaus hätte erkennen, und somit entsprechend reagieren, können, daß das Auto, auch ohne zu blicken abbiegt.

    LG

    Franziska mit Till

    Liebe Themenstarterin!

    Deiner Beschreibung nach zu urteilen verhält sich dein Hund, den Umständen entsprechend, vollkommen normal.
    Er kann diese Dinge alle noch nicht können.
    Ich kann dir auch nur raten dir einen guten Trainer/in zu suchen die dir den Rücken stärkt, dir Sicherheit gib; vor allem aber die erklärt warum sich dein Hund so verhält und wie ein Hund lernt.
    Es gibt, beispielsweise, eine gute, einfache Erklärung warum dein Hund sich immer auf dem Sofa breit macht wenn du weg bist, obwohl er s c h e i n b a r genau weiß, daß er das nicht darf.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich fand es ebenfalls toll, daß Martin Rütter in diesem Fall klare Worte an die Halter gerichtet hat.
    Ich persönlich kann mir auch nur schwer vorstellen wie man den Alltag mit 2 Kindern, 1 Baby und 2 jungen, aktiven und unerzogenen Doggen managen kann.
    Letztendlich funktioniert es ja anscheinend auch nicht gut, so daß ich sagen würde es wäre wohl im Interesse der Hunde besser gewesen man hätte, zumindest einen der Hunde, in gute Hände abgegeben. Dann hätte man mehr Zeit gehabt sich intensiv um einen Hund zu kümmern. Außerdem ist es ja oftmals wesentlich einfacher einen Hund zu erziehen anstatt gleich zwei gemeinsam.

    LG

    Franziska mit Till

    @ naijra
    Sind deine Hunde denn dann nicht irritiert, wenn sie deinen Geruch am Geruchsartikel haben, du selbst sie aber an der Leine führst?
    Bei uns werden die Hunde so aufgebaut, daß ihnen gezeigt wird, daß die Person an sich toll ist und der Trail der Weg ist der sie dort hinführt.

    Wir hatten heute Training und es lief super. Till hat super gearbeitet. Seine Schwierigkeiten heute waren heute ein recht schwerer Abgang, die Verseckperson ist mehrfach über diese Kreuzung gelaufen und Till mußte sich die frischeste Spur suchen, zwei Personen, die gemeinsam weggegangen sind, die sich am Zielort befanden; wobei die gesuchte Person sich, für Till unsichtbar, auf einem Hochsitz versteckt hat. Im zweiten Trail war wieder der Abgang sehr anspruchsvoll. Außerdem bestand die Schwierigkeit darin, daß die Verleitperson sich genau dort auf dem Hochsitzt versteckt hat, wo sich beim ersten Trail die gesuchte Person befunden hat. Die eigentliche Versteckperson befand sich ein kleines Stück weiter.
    Till hat diese Aufgaben souverän gemeistert und war wieder mit vollem Elan dabei. Bei ihm muß ich darauf achten, daß er mich nicht zum Laufen bringt. :D

    LG

    Franziska mit Till

    Wir haben bisher noch keine Eigentrails gemacht. Ich persönlich stelle mir das auch sehr schwierig vor, gerade bei Anfängerhunden.
    Letztendlich möchte man dem Hund doch beibringen sich, an Hand der Geruchsprobe, den Trail der entsprechenden Person zu suchen und ihm bis zur Versteckperson zu folgen und diese anzuzeigen. Das heißt der Hund soll durchaus erlernen, daß es Ziel ist die Person zu finden, zu der die Geruchsprobe gehört und das der Trail ihn dorthin führt.
    Bei einem Eigentrail findet der Hund am Ende ja keine Person, sondern nur ein Kleidungsstück oder ähnliches der entsprechenden Person; während die Person selbst aber direkt hinter ihm ist und die Leine hält. Auf diese Weise ist es schwer für den Hund zu begreifen, daß es um das Finden der Person geht. Ein Hund der das verinnerlicht hat müsste theoretisch sich nach dem Startkommando umdrehen und den Hundeführer anzeigen.

    LG

    Franziska mit Till