Beiträge von Maus1970

    Ich denke, daß Beste wäre noch einmal in Ruhe mit den Eltern und der Schwester zu sprechen und gemeinsam zu überlegen wie man in Zukunft solche Besuche gestalten könnte und welche Kompromisse von beiden Seiten aus denkbar und zielführend wären.
    Eine gute Ebene das Gespräch aufzuziehen wäre zu sagen: "Ihr habt eure Hunde die sind so wie sie sind, daß akzeptiere ich und ich habe meinen Hund, der so ist wie er ist und auch ich erwarte Akzeptanz. Es gibt Probleme, also lasst uns überlegen wie man sie lösen und einen Besuch so gestalten kann, daß er für alle erfreulich ist.
    - eine Möglichkeit wäre zu sagen, alle Hunde werden während des Besuchs ruhig gehalten.
    - Dein Hund bleibt zu Hause, dafür finden gegenseitige Besuche in Zukunft aber immer wechselweise bei dir und bei deinen Eltern statt. Wobei die Hunde deiner Eltern dann selbstverständlich auch zu Hause bleiben wenn sie dich besuchen.

    Da du aber sehr intensiv mit deinem Hund arbeitest und dir eine gute Sozialisation sehr wichtig ist , denke ich, daß sich das Problem relativ bald von selbst lösen wird. Dein Hund wird lernen zu akzeptieren wenn andere Hunde keine Lust auf ihn haben. Mal was zum Mut machen: Till liebt andere Hunde über alles. Aber mit 7 Monaten war er soweit, daß er erkannt hat welcher Hund mit ihm Kontakt haben möchte und auf welche Art; welcher seine Ruhe und hat sich entsprechend Verhalten.

    LG

    Franziska mit Till

    Till war schon als Welpe sehr sicher und selbstbewußt. Sowohl andern Hunden als auch Umweltreizen gegenüber. Wir haben ihm schon von Angang an viel gezeigt. Spazierengehen war vom ersten Tag an für ihn der größte Spaß. Auch daran mußte er also nicht großartig gewöhnt werden.
    Wir haben kontinuierlich am Basisgehorsam gearbeitet. Was Till im übrigen total klasse fand. :D Platz machen wenn Frauchen Platz sagt ist einfach toll. Und erst auf Kommando zu Frauchen zurück zu rennen... :D
    Tricks haben wir bis zur 20 Woche keinen gelernt. Allerdings haben wir recht früh mit dem Apportieren begonnen. Till war damals 2,5 Monate alt und hat einen riesigen Spaß an dieser Arbeit und es uns angeboten. Letztendlich habe ich es nur aufgegriffen. Uns hat es beiden gut getan und unsere Bindung gestärkt.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Ich find anmeiern meistens übertrieben, auch wenn ich deine Wut verstehen kann.
    An deiner Stelle würde ich Schellen/Schöüsselbund, Regenschirm, eine Wasserpistole oder Ähnliches mitnehmen und den Hund damit beim nächsten Mal abschrecken.

    Wobei man damit wahrscheinlich auch sehr vorsichtig sein müsste, um nicht plötzlich derjenige zu sein der eine Anzeige beim Ordnungsamt erhält...
    Denn Erfahrungsgemäß finden solche Hundehalter das Ganze nur solange in Ordnung wie i h r Hund anderen Hunden Angst macht, weil er ja "nichts tut". Die Angst anderer Hunde und Halter ist ihnen hingegen egal.
    Sobald es aber i h r "Goldschätzchen" ist dem man Angst macht, zB. durch das werfen des Schlüsselbundes oder das ansprühen mit einer Wasserflasche, sehen sie das Ganze häufig plötzlich ganz anders. Das geht denen dann schnell zu weit. Und d i e s e Halter fragen sich in aller Regel nicht lange ob man mit einer Anzeige übertreiben würde....
    Die Idee von einem ruhigen Gespräch ohne Hunde fände ich durchaus einen Versuch wert. Vielleicht gelingt es der Themenstarterin dann der fremden Halterin Verständnis für ihre Situation zu vermitteln. Wenn nicht kann man zumindest ganz klar ankündigen beim nächsten Vorfall das Ordnungsamt zu informieren. Vielleicht beeindruckt sie jeden Falls das; und wenn es nur ist weil sie keine Lust auf den Ärger hat. Zu dem war man fair und hat der Halterin noch einmal eine Chance gegeben ihr Verhalten zu verändern.
    Ob das Ordnungsamt etwas ausrichten kann, weiß ich nicht. Ich fände es, wenn die fremde Halterin ihr Verhalten nicht ändert, zumindest einen Versuch Wert. In der Tatsache, daß der Hund sich von der Leine losreißt könnte eine Gefährdung der Öffentlichkeit gesehen werden. Letztendlich könnte ein sich losreißender Hund schnell einen Unfall verursachen.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich denke entscheidend ist das richtige Maß an Förderung und Anforderungen für den eigenen Welpen heraus zu finden. Was für den einen zu viel ist, ist für den Anderen genau richtig oder gar zu wenig. Wenn man in dem Rahmen trainiert die dem Welpen gut tut und er trotzdem alle notwendigen Erfahrungen machen darf, ist doch alles in Ordnung.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich verstehe was du meinst und sehe das genau so. Mit Till habe ich genau so gearbeitet. Das war ein ganz wesentlicher Bestandteil unserer Hundeschulausbildung. Aber für mich fällt das eher unter Grundausbildung/Basisgehorsam und nicht unter Training für den Hundesport.

    LG

    Franziska mit Till

    Bonadea ich stimme dir in vollkommen zu, daß es sehr wichtig ist bereits bei einem Welpen die Freude am Lernen und an der gemeinsamen Arbeit mit dem Halter zu wecken. Das war ein zentraler Bestandteil der Ausbildung bei uns in der Hundeschule. Allerdings bezogen die Übungsinhalte sich auf den Basisgehorsam und die Alltagstauglichkeit. Was sich natürlich in einigen Punkten mit dem Hundesporttraining überschneidet. Wie zum Beispiel bei der Impulskontrolle und Frustrationstoleranz.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich bin mit Till mit dem Hundesport angefangen, nach dem wir mit der Grundausbildung fertig waren. Da war er ca. 1,5 Jahre alt. Zu diesem Zeitpunkt hat man gemerkt, daß Till soweit erwachsen geworden war und somit begann ernsthafte Arbeit zu brauchen. Also der optimale Zeitpunkt um mit dem Hundesport zu beginnen. Ich würde es immer wieder so machen. Denn ich habe heute einen Hund der 100% motiviert ist und super mitarbeitet. Ich bin auch der Meinung, daß ein sehr früher Trainingsbeginn kaum Vorteile bringt. Hunde die später beginnen holen so schnell auf, was andere eventuell schon können, weil sie früher begonnen zu haben. Einfach weil sie reifer sind.

    LG

    Franziska mit Till