Beiträge von Maus1970

    Ich denke du solltest auf jeden Fall abwarten bis Zoey einige Wochen komplett stubenrein ist bevor du wieder eine Decke oder einen Korb einführst. Das neu erlernte Verhalten (seine Geschäfte draußen zu erledigen) sollte ihr zunächst in Fleisch und Blut übergangen sein und sich ritualisiert haben, bevor du eine Decke oder einen Korb wieder einführst.
    Vielleicht hat sich das Problem dann schon von alleine gelöst. Ansonsten kannst du es aufbauen in dem du ihr zunächst nur eine Decke zur Verfügung stellst und auch nur dann wenn du dich mit ihr in einem Raum befindest und sie ständig im Blick hast. Du müsstest sie dann ständig beobahctem um sie dir in dem Moment schnappen und nach draußen bringen zu können in dem sie sich lösen möchte. In den Momenten in denen du sie nicht beobachten kann, kommt die Decke weg, damit sie keine Gelegenheit hat unbeobachtet auf die Decke zu machen.

    LG

    Franziska mit Till

    Wobei ich finde, daß alleine zu Hause lassen und alleine spazieren gehen lassen noch mal zwei vollkommen verschiedene Dinge sind. Ich denke es kann durchaus sein, daß ich ein Kind mit einem Hund durchaus mal eine Zeitlang alleine zu Hause lassen würde, ihm aber nicht erlauben würde den Hund spazieren zu führen. Dafür müssten noch einige Faktoren mehr erfüllt sein.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich denke man sollte sich auch einmal überlegen wie sehr man sein Kind durch ständiges Mistrauen verletzen kann. Ich wäre zu tiefst getroffen gewesen, hätte meine Mutter dafür gesorgt, daß ich keine Sekunde unbeaufsichtigt mit dem Hund gewesen wäre.
    Meiner Meinung kommt irgendwann der Punkt an dem man als Eltern seinem Kind vertrauen muß. Natürlich geht das nicht in allen Konstellationen. Aber doch in vielen.

    LG

    Franziska mit Till

    Das hört sich fast so an als würden die Eltern gar nicht wissen, daß die beiden Kinder, während ihrer Abwesenheit, alleine mit dem Hund draußen waren.
    Ich würde die Eltern auf jeden Fall auf diesen Vorfall ansprechen. Egal ob die Kinder nun auf eigene Faust losgezogen sind, oder die Eltern bisher der Meinung waren die Kinder kämen mit dem Hund klar; sie können ja nur handeln wenn sie von dem Problem erfahren. Vielleicht hat sich das Ganze dann nach diesem Gespräch ja schon geklärt.
    Sollte dem nicht so sein und es weiterhin zu Schwierigkeiten kommen, kannst du immer noch weitere Schritte einleiten und die Familie beim Ordnungsamt oder gar beim Jugendamt melden. (Jugendamt dann wenn du die Kinder massiv gefährdet siehst.)
    Allerdings würde ich den Vorfall heute protokolieren und auch ein Gedächtnisprotokoll von dem Gespräch mit den Eltern anfertigen. So hast du etwas in der Hand sollten die Eltern sich uneinsichtig zeigen und sich nichts ändern.

    Ich finde übrigens toll wie du reagiert hast; in dem du deinen Hund angebunden hast um so den Kindern helfen zu können. :gut:

    LG

    Franziska mit Till

    Ich finde den Ansatz den zukünftigen Hundehaltern im Vorfeld eine kostenlose Beratung anzubieten sehr gut. Natürlich wird es die Leute geben die sich im Grunde schon auf eine Hunderasse festgelegt haben und davon auch nicht mehr abweichen. Oder diejenigen die dort nicht die Wahrheit über ihre Lebensumstände erzählen. Aber die werden sich eh den Hund anschaffen den sie sich in den Kopf gesetzt haben; deshalb die Idee einer kostenlosen Beratung im Vorfeld gleich ganz zu verwerfen empfinde ich als wenig sinnvoll. Warum denen, die Aufgeschlossen sind und sich wirklich informieren möchten, diese Chance nehmen? Was die Kompetenz der Trainer angeht: Natürlich gibt es da Gute und Schlechte, ja. Aber ich finde es manchmal schon erstaunlich wie schnell hier Fachleuten mal eben Inkompetenz "unterstellt" wird auch ohne sie zu kennen.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    dem stimme ich vorbehaltlos zu :gut: :gut:

    Ich nicht. Für mich bedeutet geistig erwachsen und selbstbewußt sein nicht, daß gleich alle anderen Hunde die ein Hund trifft auf den Rücken schmeißen und unterwerfen muß.
    Mein Hund hat da durchaus eine Vielzahl anderer Handlungsmöglichkeiten und der ist mit Sicherheit kein invatiler Dauerclown.

    LG

    Franziska mit Till