Beiträge von Maus1970

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    Nochmal kurz zu dem Westie, ohne es zu sehr ausarten lassen zu wollen. Ich zweifle nicht an der Einschätzung insgesamt, finde aber, um einen so vehementen Einsatt von Wurfketten im TV zu rechtfertigen, einfach wichtig, dass dem nicht immer so differenziert denkenden Durchschnittshundehalter mit TV im Wohnzimmer auch klar wird: es gab hier KEINE andere Möglichkeit. Außerdem, aber das wurde ja auch schon gesagt, fehlt mir da jetzt auch der gesamte Blick auf die Situation mit diesem Hund. Mich hätte interessiert, ob er auch bei anderen Fernsehsendungen schon ein gewisses Erregungslevel gezeigt hätte, unter dem man aber noch eine Ansprechbarkeit hätte herstellen können, welche man dann wieder hätte ausweiten können. Aber gut.

    Ich verstehe halt nicht (nicht böse oder wertend gemeint), dass bei CM und Frau Rudel viele durchdrehen, wenn die im Fernsehen kommen, ersterer ja auch oft massiv für Gewalt kritisiert wird, der Rütter aber gern 20 Wurfketten schmeißen darf. Weil er dabei noch lustig ist? :D das leuchtet mir immer nicht so ein, ohne hier jemanden konkret anzusprechen. Musste mal raus.

    Ich finde gerade das hat er ganz klar zum Ausdruck gebracht. Er hat ganz klar gesagt, daß er ansonsten den umgekehrten Weg geht und zuerst ein Alternativverhalten aufbaut, daß der Hund dann zeigen soll. Außerdem hat er ganz klar begründet warum er es dieses Mal anders machen muß.
    Lustig fand ich den massiven Einsatz der Wurfketten nicht. Aber es hat mir noch einmal gezeigt, daß Martin Rütter wohl anscheinend richtig lag mit seiner Einschätzung der massiven Ritualisierung. Wäre es anders gewesen wäre der Terrier wohl wesentlich eher beeindruckt gewesen.

    LG

    Franziska mit Till

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    Ich nicht.

    Vorher agieren ist das Stichwort und nicht eskalieren lassen. Dann hätte sich Rütter auch die Ketten sparen können. PV ist auch in solchen Fällen sehr hilfreich, aber whs. zu langweilig fürs Fernsehen.


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    Ich gebe dir da im Grunde absolut Recht; bin allerdings der Meinung, daß, in diesem Fall, vorher agieren wohl bedeutet hätte, wesentlich eher mit dem Training zu beginnen. Als Martin Rütter dort zum ersten Mal eintraf war es ja schon soweit, daß es sofort eskaliert ist sobald der Fernseher lief. Der Hund hat, in seiner Rage, sogar nach dem Kind geschnappt/gebissen. Ich glaube in diesem Zustand wäre keine positive Verstärkung mehr angekommen.
    So wenig wie der Hund sich zunächst von den Wurfketten beeindrucken ließ, wage ich es zu bezweifeln, daß er sich in einer Box oder angeleint überhaupt soweit beruhigt hätte, daß man eine Gelegenheit zur positiven Verstärkung bekommen hätte. Ich denke dafür hätte man wesentlich eher mit dem Training beginnen müssen.

    LG

    Franziska mit Till

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    Und die Versicherung selbst zahlt sich auch ned von alleine !

    Ok. Das mit der Frist wußte ich nicht.
    Das sich eine Versicherung nicht von alleine zahlt ist schon klar. Aber es sind zumindest feste und kalkulierbare Kosten; von denen man zuvor ausrechnen kann ob man sie tragen kann.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich finde einen Führerschein und ein Auto zu haben empfinde ich mit Hund schon als sehr praktisch. Die Gründe hierfür wurden ja schon genannt. Allerdings muß das ja nicht unbedingt v o r der Anschaffung des Hundes geschehen. Besonders wenn du dir einen kleineren Hund wünscht, kommst du ja erst einmal ohne Auto klar und kannst den Führerschein dann machen, wenn du wieder genügend Geld gespart hast. Einen Führerschein und Auto wären zwar praktisch aber nicht überlebensnotwendig.
    Wenn du dir nicht ganz sicher bist, ob du dir einen Hund aus dem Tierheim/Tierschutzhund zutraust, aber eigentlich gerne einen solchen Hund möchtest, könntest du schauen ob in einem Tierheim in deiner Nähe einen Hund gibt, der zu dir passt. So hast du die Gelegenheit ihn erst einmal intensiv kennenzulernen bevor du ihn bei dir aufnimmst. So kannst du einschätzen ob du dir ganz konkret diesen Hund zutraust.

    LG

    Franziska mit Till

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    Unser Hund hatte einen ähnlichen Anschaffungspreis wie eurer. Acht Wochen später hatte er eine notwendige, nicht vorhersehbare OP, die ihm das Leben rettete. Die hat nochmal 1000 Euro gekostet! Dann kamen noch dazu die Kosten für Impfungen, Wurmkuren, Autobox, Hundekorb, Futter etc. pp.!

    Wir waren innerhalb der ersten 3 Monate 3000 Euro für unseren Welpen los!
    Vor Krankheiten, OP'S etc. ist man nie gefeit. Könntet ihr auch diese Kosten noch tragen???

    Von mir ein liebgemeintes "Lasst es lieber!" zum Hundekauf in eurer jetzigen Situation!

    Granita

    Wobei man für solche Fälle den Hund Kranken- und OP versichern könnte.

    @ Schnaudel
    Ich glaube wir Beiden haben zu diesem Thema die gleichen Gedanken. ;) :gut:

    LG

    Franziska mit Till

    Ich würde auch keinen Kredit aufnehmen um einen Hund anschaffen zu können. Ein Kredit verursacht noch zusätzliche Kosten an Zinsen, die auch nicht zu unterschätzen sind. Diese Zinsen würden dann noch zusätzlich den Betrag verringern den ihr für den Unterhalt des Hundes zur Verfügung habt.
    Entscheiden können das allerdings nur deine Eltern in dem sie alles noch einmal genau durchrechnen und so schauen ob es nur der Anschaffungsbetrag ist der momentan fehlt oder auch das Geld für den Unterhalt.
    Ich finde es toll, daß du dich an den Kosten für den Hund beteiligen möchte. Aber ich fürchte ich muß dich da enttäuschen. Mit deinen 13 Jahren bist du, meines Wissens, laut Jugendschutzgesetz noch zu jung um einer bezahlten Arbeit nachzugehen. Die Firmen dürfen dich noch nicht beschäftigen. Ansonsten verdienen sich die Jugendlichen hier bei uns häufig mit Zeitungsaustragen und Waren auspacken im Supermarkt etwas dazu.

    LG

    Franziska mit Till

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    Ganz ehrlich, wenn du jemanden eine "ballerst" weil du dich erschreckst wenn man dir auf die Schulter tippst musst du damit rechnen das derjenige zurückballert oder du eine Anzeige bekommst ;)
    Wenn ich an der Rolltreppe an einem Träumer nicht vorbeikomme und derjenige noch Kopfhörer aufhat dann bleibt mir auch nichts anderes übrig als den anzutippen. Da ist es mir auch herzlich egal ob derjenige erschrickt und das für den unangenehm ist.

    Das macht man ja auch nicht bei IRGENDEINEM Hund der gedangenversunken in der Gegend steht sondern bei seinem eigenen Hund. Die kenne ich und weis zu 100% das das kein Problem ist. Die erschrecken sich bei mir auch nicht und muss mir auch keine Sorgen machen das ich einen Biss riskiere. Da muss ich nix mechanisch aufkonditionieren. Finde das Beispiel schon etwas sehr weltfremd...man kanns wirklich übertreiben.

    Wenn ein Hund oder der Art aggressiv auf so einen geringen Reiz reagiert und das sogar beim eigenen Halter, denke ich läuft da irgendetwas gewaltig schief; an das man dringend Arbeiten sollte. Genau so wie bei jemandem den man nur antippt und der gleich zuschlägt.

    LG

    Franziska mit Till

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    Sagt mir nicht zu

    Erschöpfende Auskunft :D mit der die Themenstarterin wohl leider nur nicht viel mit Anfangen kann. Vielleicht kannst du das noch etwas begründen.

    Zum Thema:

    Wie viele Hunde ein seriöser Züchter maximal haben sollte, denke ich kann man nicht pauschal beantworten. Für mich hängt das von vielen Faktoren ab. In erster Linie ist es wichtig, daß der Züchter sich um alle Hunde adäquat kümmern kann. Sowohl um die Welpen, als auch um die erwachsenen- und Jungtiere. Das kann halt bei jedem Züchter eine andere Zahl ergeben.
    Bei größeren Zuchten wird es wohl unerlässlich sein Hündinnen, die aus Altersgründen aus der Zucht genommen werden, weiter zu vermitteln, damit der "Zwinger" nicht aus allen Nähte platzt. Es kämen dann schnell auf 1 aktuelle Zuchthündin 2 "Althunde". Gerade bei größeren Zuchtstätten kann das schnell die Grenze des Machbaren übersteigen.
    Obwohl ich persönlich auch hart finde diese Hunde dann einfach abzugeben. So nach dem Motto: "Du hast deine Pflicht getan, nun weg mit dir" Obwohl es den Hunden in der neuen Familie vermutlich besser gehen würde.

    LG

    Franziska mit Till

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    Man kann auch ausrastende Hunde mit pV erziehen. :)

    Meintest du meinen Beitrag?

    Weiß ich. :D Praktiziere ich mit Till schon von Anfang an mit Hingabe. :D Ich habe ja auch nicht gesagt, daß ich es für unmöglich halte oder denke man kann Hunde nicht mit positiver Verstärkung erziehen.

    LG

    Franziska mit Till