Beiträge von Maus1970

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    Hallo Rafaela,
    ich finde, es ist wichtig, was für EUCH zwei funktioniert. JEder muß doch seine eigenen Maßstäbe finden. Ich spreche gerade vielleicht aus einer "ungünstigen" Perspektive, weil ich selbst noch einen ziemlichen Aufmerksamkeitskampf mit meiner Hündin austrage und daher Deinen Status für uns schon mehr als nur erträumenswert fände ;) aber im Ernst, sie ist auch nciht mein erster Hund und (also auch aus Sicht einer (ex-)Halterin eines aufmerksamen Hundes) ich finde wirklich, wenn Du/Ihr damit klar komm(s)t, dann ist alles gut! :gut:
    Ich verstehe auch hochgesteckte Ziele, wie die der Trainerin - natürlich wäre es toll, wenn der Hund "die ganze Arbeit" übernimmt und man sich selbst um nichts kümmern muß...aber wie Du selbst ja indirekt andeutest. wenn Dein Hund zB spielt, soll er sich auch auf´s Spielen konzentrieren dürfen - Du bist ja auch noch da, um ihn zurückzuholen, falls er sich im wahrsten SInne des Wortes "verrennt". Grundsätzlich scheint er ja ein Auge auf Dich zu haben. Aber ich würde ihm auch erlauben, die Gedanken mal schweifen zu lassen, um´s mal ganz menschlich auszudrücken. Unterm Strich: hohe Ziele zu setzen und sie zu erreichen oder sich zu erarbeiten, ist toll. Aber man MUSS es ja nicht übertreiben, solange etwas niedrigere Ziele funktionieren. Und das klingt doch, als wärt ihr ein gutes Team! Denn darauf kommt´s doch am Ende an. Wenn Ihr Euch beide wohl fühlt: :rollsmile:
    Liebe Grüße

    Für mich hatte das auch immer etwas mit Sicherheit zu tun. Ich war froh, daß Till, besonders als Welpe und Junghund, sich auf die anderen Hunde konzentriert hat und aufgepasst hat nicht unter deren Pfoten zu landen und nicht immer mit den Augen bei mir und dann mit dem Körper unter dem anderen Hund....

    LG

    Franziska mit Till

    Ich möchte dir ja nicht die Hoffnung rauben. Bei meinem Goldie dauerte die "Spielphase" bis zu seinem Tod. :ops: :lachtot:
    Aber du wirst das schon hinbekommen, daß du ihn da gut kontrollieren kannst. Mein Goldie war bis er 2,5 Jahre alt war erziehungstechnisch eine einzige Katastrophe. Dann, mit 2,5 Jahren, hat fast über Nacht alles geklappt. woran wir gearbeitet haben.

    Franziska mit Till

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    Ja, am Abruf aus dem Spiel trainieren wir noch. Newton wird kommende Woche 7 Monate alt. Bisher ist es so, dass ich warten muss, bis er guckt und wenn ich dann rufe kommt er auch. Aber wenn er nicht guckt und wild am Toben ist, hat er im Moment noch keine Ohren. ;) Deinen Tipp werde ich mal ausprobieren. Danke, Franziska. :)

    Das ist im Junghundealter vollkommen normal. Das er schon hört wenn er gerade schaut ist schon ein ziemlicher Schritt. Das andere bekommt ihr auch noch hin. :D

    LG

    Franziska mit Till

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    Für was Freilauf, wenn der Hund sowieso nur neben einen gehen und nicht schnüffeln darf? Dann kann ich ihn ja gleich an der Leine lassen? Und warum darf er nicht schnüffeln?Hört sich nach einem sehr langweiligen Spaziergang an.

    Einstein, genau das habe ich auch gerade gedacht, Da hätte der Hund dann ja an der Leine sogar mehr Freiheiten.

    Ich halte das für Blödsinn. Gerade im Freilauf soll der Hund, meiner Meinung nach, doch auch ein wenig Freizeit haben und mal das tun können, was er möchte.
    Wichtig ist mir, und so wurde es uns auch in der Hundeschule vermittelt, daß der Hund immer die Anbindung seinen Halter behält und immer schaut wo dieser ist und sich dem anpasst.
    Meine Anforderung an meinen Hund im Freilauf decken sich da ziemlich mit deinen.
    - Innerhalb seines Radius darf er sich frei bewegen, muß aber selbständig darauf achten ihn auch immer einzuhalten.
    - Auch wenn uns andere Hunde entgegen kommen bleibt er selbständig in seinem Radius. Wenn notwendig rufe ich dann irgendwann ab, oder aber er nähert sich mit mir zusammen dem anderen Hund und kann dann Kontakt aufnehmen. Manchmal, bei gut bekannten Hunden, gebe ich ihm auch schon mal vorher bereits ein "Go" und er darf dann seinen Radius verlassen und etwas weiter zum anderen Hund vorlaufen. Aber das passiert sehr selten und nur dann wenn er sich vorher extrem gut benommen hat. :D Beim Rennen mit anderen Hunden darf er sich durchaus auch weiter entfernen. Aber auch da haben wir mittlerweile eine für mich akzeptable Distanz die er nicht verlässt.
    - Wichtig ist mir noch, daß er sich sofort und ohne Probleme aus dem Freilauf wieder ins Kommando nehmen lässt. (Wie zum Beispiel ins "Fuß" kommen wenn von hinten Fahrräder nahen.)
    Womit ich, an deiner Stelle, noch nicht zufrieden wäre, wäre der Abruf aus dem Spiel. Wobei "nicht zufrieden" wohl nicht ganz richtig ausgedrückt ist. Sondern eher "Woran ich noch arbeiten würde" Dein Hund scheint ja noch sehr jung zu sein.
    Da würde ich schon weiterhin den Abruf aus dem Spiel in kleinen Schritten trainieren. Eine gute Möglichkeit ist da sich ganz nah an die spielenden Hunde zu stellen und dann, zu beginn auch gerne mit Leckerli in der Hand, aus nächster Nähe abzurufen. Dann kannst du allmählich die Distanz vergrößern.
    Bei uns ist es durchaus so, daß mein Hund mich auch in solchen Situationen im Blick hat. Zu Beginn habe ich da immer noch ein wenig nachgeholfen in dem ich ein gutes Stück vorgegangen bin und dann mich einfach kurz bemerkbar gemacht habe. Dann kam er sofort nach. Das würde ich, an deiner Stelle, durchaus noch weiter trainieren.

    LG

    Franziska mit Till

    Mein Beagle ist ja auch ein Vollblutjäger.
    Positiv aufgebauter Gehorsam ist schon eine ganz, ganz feste Komponente.
    Die andere Komponente ist die hinreichende artgerechte Auslastung. Bei Jagdhunden üblicherweise Nasenarbeit jeglicher Art. Sei es Suchspiele, Fährten, Apportieren, oder, oder, oder. Da muß man einfach schauen wofür sich der eigene Hund interessiert. Wenn dein Hund etwas ganz anderes mag, dann macht ihr halt das gemeinsam draußen.
    Der Hintergrund ist, daß der Hund erfährt, es sich lohnt sich, sich draußen an Frauchen oder Herrchen zu orientieren, weil er mit ihnen gemeinsam viel Spaß beim Spielen und Arbeiten hat. Wobei man zunächst in ablenkungsarmer Umgebung anfängt zu trainieren.

    LG

    Franziska mit Till

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    Die Bestimmung der Bahn sagt, ein kleiner Hund in der Tasche fährt umsonst. Aber die Schaffner wissen das oft nicht oder nehmen es nicht so genau mit Größe, Tasche oder beidem.

    Maus1970: Hunde unter dem Sitz nehmen in keinem Fall einen Sitzplatz weg; und auf einen Sitzplatz haben sie ohnehin keinen Anspruch, ebensowenig wie ein Koffer, für den die Bahn ja auch kein Extraticket verlangt.



    Dagmar & Cara

    Auf einen Sitzplatz haben sie keinen Anspruch, das ist klar. Aber nicht jeder Hund passt komplett unter den Sitz oder lässt das mit sich machen. Die meisten Hunde, besonders die wirklich großen blockieren doch noch einen anderen Platz. Besonders dann wenn jemand nicht so Nahe an einem Hund sitzen mag, weil er Angst hat. Klar gibt es Fälle in denen es nicht so ist, aber häufig ist das schon der Fall.

    LG

    Franziska mit Till

    Sie wird zwar ihr Leben lang deinen Schutz brauchen, aber sie wird mit der Zeit vermutlich immer sicherer werden und dir immer mehr vertrauen lernen; so daß sie solche Situationen später von vornherein als weniger bedrohlich einstufen wird.
    Wenn du sie dann noch mit ruhigen Hunden zusammen bringst zu denen sie Kontakt möchte und wo sie immer ausweichen kann, wird sie auch dadurch Sicherheit gewinnen.
    Vielleich sollten wir wirklich bald mal wieder eine Runde zusammen laufen. Ich denke mit Till würde das gut laufen. Er ist zwar energiegeladen; aber Hunden wie Pia gegenüber absolut ignorant. Er drängt sich da nicht auf. Genau das würde ihr die Chance geben den Kontakt von sich aus zu gestalten. Till passt sich da sehr an.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich kenne es auch so, daß nur kleine Hunde, bis zur Größe einer Hauskatze, nicht zahlen müssen, wenn sie in einer geschlossenen Tasche oder Box transportiert werden; größere Hunde aber immer. Egal wie sie transportiert werden.
    Der Hintergrund ist wohl der, daß der Hund jeder Zeit dauerhaft auf dem Schoß des Halters weiterfahren können muß und keinen eigenen Platz beansprucht; sollte der Zug einmal voll werden und die Sitzplätze für Menschen benötigt werden.
    Größere Hunde blockieren ja doch irgendwie immer noch einen anderen Platz, außer dem ihres Halters und müssen deshalb zahlen.

    LG

    Franziska mit Till

    Wenn Pia von sich aus aktiv von sich aus ruhigen Kontakt zu anderen Hunden aufnehmen möchte, würde ich ihr das nicht verbieten.
    Für mich liest sich das so, als hätte Pia die Hündin für ungefährlich befunden und wollte deshalb gerne Kontakt; und hat dann ein wenig Angst vor der eigenen Courage bekommen. :D Sie ist ja im Grunde nicht unverträglich, sondern hat Angst. Im Prinzip mag sie ja anscheinend andere Hunde. Von daher würde ich ihr gewollten Kontakt durchaus gestatten. Ich halte das für eine gute Möglichkeit fremde Hunde wieder positiv zu besetzen.
    Sie hat ja in diesem Fall die Wahl weg zu bleiben und wird sich deshalb auch nicht bedrängt fühlen, wie bei heranstürmenden Hunden; bei denen sie die Wahl nicht hat.

    LG

    Franziska mit Till

    P.S

    Toll, daß du beim Blocken gleich ein Erfolgserlebnis hattest.