Beiträge von Maus1970

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    Auch ein Privatgrundstück erhebt einen HH nicht über die Aufsichtspflicht.

    Wenn z.B. der auf dem eigenen Grundstück befindliche Hund über den Zaun springt und in ein Auto rennt ist auch weder der Autofahrer noch der Erbauer des Zaunes Schuld.
    Wenn fremde Personen das Grundstück betreten darf der Hund diese trotzdem nicht verletzen, auch, wenn es 100Mal der eigene Grund und Boden ist!

    Man hat seinen Hund SICHER gesichert oder unter Aufsicht zu halten!.

    Ja, klar das stimmt schon. aber Hunde sind nun einmal unterschiedlich groß. Der Zaun kann ja durchaus hoch genug sein, daß der 40 cm große Rüde, der dort lebt nicht hinüber kommt. Die 55 cm große Hündin hingegen schafft es vielleicht. Der Rüde der dort lebt war in meinem Beispiel gesichert. Die Hündin ist auf das Privatgrundstück eingedrungen und der Rüde hat auch niemanden verletzt oder ähnlicher.

    LG

    Franziska mit Till

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    Die einzigen Ansprüche, die aus solch einem ungewollten Deckakt m.E. erwachsen können, sind "Schadenersatzansprüche" - und zwar normalerweise auf Seiten des Eigentümers der Hündin.
    Dem Halter des Rüden entsteht kein Schaden und sonstige Ansprüche auf Übertragung eines der Welpen existieren nicht.
    Ob es im Garten des Eigentümers des Rüden oder sonst wo passiert, ist egal.

    Da bin ich mir eben nicht so sicher. Es kann, meiner Meinung nach, ja von einem Rüdenhalter nicht verlangen, daß er seinen Hund im eigenen, gesicherten, Garten nicht mal aus den Augen lässt. Ansprüche von Seiten des Halters der Hündin dürften da, meiner Meinung nach, dann doch nicht erwachsen.

    LG

    Franziska mit Till

    In dem Zusammenhang stellt sich mir eine Frage:
    Wie sähe das aus, wenn eine Hündin von zu Hause entläuft und zu einem Rüden in der Nachbarschaft rennt, der sich, unbeobachtet, im eingezäunten Garten seiner Halter befindet und sich dort von dem Rüden decken lässt? Hat der Halter des Rüden in diesem Fall irgendwelche Ansprüche. Schließlich hat er seinen Hund ja auf seinem Privatgrundstück gesichert. Dort hat die Hündin ja nichts zu suchen.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich kann mir auch beim besten Willen nicht vorstellen, daß der Frau auch nur ein Cent zusteht.
    Allerdings würde ich mich auf keinerlei Diskussionen mit ihr einlassen, sondern ihr höchstens noch einmal zu sagen, daß es von dir weder Geld noch Welpen geben wird und sie, sollte sie nicht von sich aus gehen, des Grundstücks verweisen.
    Dann wird sie sich darum kümmern müssen das Geld einzuklagen wobei sie vermutlich, spätestens dann, merken wird, daß ihr Unterfangen sinnlos ist und du dürftest deine Ruhe haben.

    LG

    Franziska mit Till

    Unser Training war so aufgebaut, daß wir vermieden haben, daß es überhaupt erst zu Situationen kam in denen der Hund nicht auf seinen Rückruf gehört hat. Wir haben so trainiert, daß wir nur in Situationen abgerufen haben in denen wir zu 100% sicher waren, daß der Hund hört. Waren wir uns da nicht sicher sind wir ganz ruhig und liebevoll hingegangen und haben ihn eingesammelt (ihm also das Gefühl gegeben, daß er nichts falsch gemacht hat.) Dann haben wir ihm das Einsammeln noch durch ein Leckerli schmackhaft gemacht. Das hat bei uns sehr gut funktioniert. Wenn wir uns dann doch mal vertan hatten, was wirklich sehr, sehr selten vorkam, haben wir noch einmal gerufen. Da für ihn Futter die tollste Belohnung ist haben wir es so gehandhabt, daß er für einen sofortigen prompten Rückruf sein "Superlecker" bekommen hat/bekommt. Hörte er erst aufs zweite mal gab es Trockenfutter. Bei unserem Hund hat das sehr gut gepasst. Dadurch, daß er auch für das aufs zweite Mal hören noch etwas bekam hat er gelernt es lohnt sich auch noch beim zweiten Mal zu kommen. Das hat verhindert, daß er gelernt hat: "Beim zweiten Ruf kommen lohnt sich nicht, dann gibt es nichts mehr" und dem zur Folge gar nicht mehr kommt. (Im Ernstfall ist es mir ja lieber er kommt auf den zweiten Ruf als gar nicht) Dadurch, daß Futter soooo hochwertig für ihn ist, war die Motivation das "Superlecker" zu bekommen und beim ersten Mal zu hören trotzdem noch höher; als das er gelernt hätte: "Hör`ich halt beim zweiten Mal, gibt es auch was für" Dafür liebt er sein "Superleckerli" zu sehr. :D
    Aber das muß nicht auf jeden Hund passen.

    LG

    Franziska mit Till

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    [Gleiches beim Beispiel der Umweltbelohnung "geh Schnüffeln". Funktioniert hervorragend, wenn ich das Schnüffeln limitieren kann, aktiv als Verstärker hinzufügen kann (um die Definition eines Verstärkers zu erfüllen) und Selbstbelohnung bei unerwünschtem Verhalten verhindere. Geht prima mit nem angeleinten Hund ;)

    Stimmt, dafür müsste der Hund zunächst, in den allermeisten Fällen, angeleint sein. Aber trotzdem ist es, meiner Erfahrung nach, sehr effektiv mit solchen Verstärkern zu arbeiten, weil sie die Motivation des Hundes für den Gehorsam sehr erhöht und den Halter gleichzeitig in eine Lage bringt vom Hund als super toller Spaßbereiter wahrgenommen werden zu können.
    Ein klassisches Beispiel wäre da der Hund der zu anderen Hunden durchstartet und in solchen Situationen die Ohren komplett auf Durchzug stellt. Wenn man einen solchen Hund an die Flexi- oder Schleppleine nimmt; ihn dann zu sich ruft und animiert zum Halter zu kommen sobald ein anderer Hund in Sicht kommt; wäre es für den Hund die wirksamste und nachhaltigste Belohnung ihn dann von der Leine und Kontakt haben zu lassen, sobald er beim Halter ist. (Natürlich nach Absprache mit dem anderen Halter und in einem entsprechend sicherem Gebiet)
    Bei konsequentem Training wird das dann, in den meisten Fällen zumindest, nach einiger Zeit auch ohne Leine funktionieren. Von daher ist das, in meinen Augen, eine durchaus gute Traininigsmethode.

    LG

    Franziska mit Till

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    Hallo Rafaela,
    ich finde, es ist wichtig, was für EUCH zwei funktioniert. JEder muß doch seine eigenen Maßstäbe finden. Ich spreche gerade vielleicht aus einer "ungünstigen" Perspektive, weil ich selbst noch einen ziemlichen Aufmerksamkeitskampf mit meiner Hündin austrage und daher Deinen Status für uns schon mehr als nur erträumenswert fände ;) aber im Ernst, sie ist auch nciht mein erster Hund und (also auch aus Sicht einer (ex-)Halterin eines aufmerksamen Hundes) ich finde wirklich, wenn Du/Ihr damit klar komm(s)t, dann ist alles gut! :gut:
    Ich verstehe auch hochgesteckte Ziele, wie die der Trainerin - natürlich wäre es toll, wenn der Hund "die ganze Arbeit" übernimmt und man sich selbst um nichts kümmern muß...aber wie Du selbst ja indirekt andeutest. wenn Dein Hund zB spielt, soll er sich auch auf´s Spielen konzentrieren dürfen - Du bist ja auch noch da, um ihn zurückzuholen, falls er sich im wahrsten SInne des Wortes "verrennt". Grundsätzlich scheint er ja ein Auge auf Dich zu haben. Aber ich würde ihm auch erlauben, die Gedanken mal schweifen zu lassen, um´s mal ganz menschlich auszudrücken. Unterm Strich: hohe Ziele zu setzen und sie zu erreichen oder sich zu erarbeiten, ist toll. Aber man MUSS es ja nicht übertreiben, solange etwas niedrigere Ziele funktionieren. Und das klingt doch, als wärt ihr ein gutes Team! Denn darauf kommt´s doch am Ende an. Wenn Ihr Euch beide wohl fühlt: :rollsmile:
    Liebe Grüße

    Für mich hatte das auch immer etwas mit Sicherheit zu tun. Ich war froh, daß Till, besonders als Welpe und Junghund, sich auf die anderen Hunde konzentriert hat und aufgepasst hat nicht unter deren Pfoten zu landen und nicht immer mit den Augen bei mir und dann mit dem Körper unter dem anderen Hund....

    LG

    Franziska mit Till

    Ich möchte dir ja nicht die Hoffnung rauben. Bei meinem Goldie dauerte die "Spielphase" bis zu seinem Tod. :ops: :lachtot:
    Aber du wirst das schon hinbekommen, daß du ihn da gut kontrollieren kannst. Mein Goldie war bis er 2,5 Jahre alt war erziehungstechnisch eine einzige Katastrophe. Dann, mit 2,5 Jahren, hat fast über Nacht alles geklappt. woran wir gearbeitet haben.

    Franziska mit Till

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    Ja, am Abruf aus dem Spiel trainieren wir noch. Newton wird kommende Woche 7 Monate alt. Bisher ist es so, dass ich warten muss, bis er guckt und wenn ich dann rufe kommt er auch. Aber wenn er nicht guckt und wild am Toben ist, hat er im Moment noch keine Ohren. ;) Deinen Tipp werde ich mal ausprobieren. Danke, Franziska. :)

    Das ist im Junghundealter vollkommen normal. Das er schon hört wenn er gerade schaut ist schon ein ziemlicher Schritt. Das andere bekommt ihr auch noch hin. :D

    LG

    Franziska mit Till