Das ist wirklich heftig was du da erlebt hast. Das du erst einmal die Nase voll hast von Tierschutzvereinen kann ich sehr gut nachvollziehen.
Ich würde nicht mit dem Tierschutzverein reden, sondern eine schriftliche Beschwerde einreichen und sie per Einschreiben verschicken. Das hat den Vorteil, daß du die Beschwerde zu Hause in Ruhe formulieren und so lange umschreiben kannst bis du in sachlicher Form genau das ausgedrückt hast was du sagen wolltest.
Wenn man emotional so betroffen bist wie du im Moment ist es manchmal sehr schwierig in einem Gespräch sachlich zu bleiben. Da kann die Schriftform durchaus hilfreich sein und die Basis für ein eventuelles späteres Gespräch mit der Leitung sein.
Gibt es eigentlich einen Dachverband der Tierschutzvereine bei dem man sich eventuell bescheren könnte, falls diese spezielle Organisation auf den Brief nicht reagiert?
Ob du noch weiter im Tierschutz suchen möchtest oder nicht, kannst letztendlich nur du entscheiden.
Das der nächste Tierschutzverein so weit weg ist macht die Sache natürlich nicht leichter. Gegebenen Falls müsstest du die Strecke ja häufiger zurück legen weil unter Umständen nicht sofort der passende Hund für euch da ist.
Ich glaube ich persönlich hätte nach so einem Erlebnis keine Lust mehr noch großartig bei einer anderen Tierschutzorganisation zu schauen.
Natürlich ist es doof alle über einen Kamm zu scheren, aber so ein Erlebnis ist mit Sicherheit extrem hart und braucht man nicht noch einmal. Ich kann jeden verstehen der sagt: Das mache ich nicht noch einmal mit.
LG
Franziska mit Till