Ich kann schon verstehen, daß es diejenigen, die einen Hund haben dem perfektes Fuß und exakte Winkel und Wendungen zu laufen nicht im Blut liegt, nervt und ärgert sich mit der Begleithundeprüfung "herumplagen" zu müssen bevor sie das machen können was ihnen Spaß macht. ( Irgendjemand schrieb hier von der Begleithundeprüfung als Klotz am Bein, das fand ich sehr passend in dieser Situation ) Besonders weil die Begleithundeausbildung nichts mit der Alltagserziehung und dem Grundgehorsam zu tun hat und weil sie viel Energie bündelt, die man an anderer Stelle definitiv sinnvoller einsetzen könnte.
Ich kann das durchaus verstehen. Besonders wenn ich an Till denke:
- Perfektes Fußlaufen, mit exakten Winkeln und Wendungen würde ihm sehr schwer fallen. Das ist einfach nichts was seiner Veranlagung entspricht - Was er allerdings mühelos
und mit Freuden erlernt hat ist neben mir zu laufen und mir nicht von der Seite zu weichen, egal welche Ablenkungen auch kommen.
- Eine perfekte Grundstellung einnehmen wäre eine Hausnummer für ihn gewesen. - Sich neben mir zu setzen und darauf zu warten was wir weiter tun werden hingegen kein
Problem.
- Perfekter Vorsitz Oh oh - Rückruf uns sich vor mir hinsetzten kein Problem....
Ich hoffe ihr versteht was ich damit sagen möchte. Mein Hund und ich haben mit viel Spaß und Freude den Basisgehorsam erlernt und ich kann ihn problemlos führen und dirigieren. Es wäre schon nervig gewesen uns, um zum Beispiel Agility machen zu können, durch die Begleithundeprüfung boxen zu müssen und dabei vielleicht sogar etwas von der Freude an der Arbeit einzubüßen, wo es für uns einen wesentlich sinnvolleren, zielführenderen Weg gibt.
LG
Franziska mit Till