Beiträge von Maus1970

    Wenn mein Hund den Rückruf ignoriert kann man nur den Hund einsammeln und anleinen und schauen wo der Trainigsfehler lag.
    Bei der ausschließlich positiven Arbeit mit einem Hund ist es entscheidend die Anforderungen so zu stellen, daß der Hund möglichst keinen Fehler macht. So lernt der Hund: Ich höre immer auf ein Kommando, daß ist schön und lohnt sich für mich.

    LG

    Franziska mit Till

    Für mich bedeutet positives Arbeiten mit dem Hund nicht! mit dem Hund zu diskutieren. Bei uns sind Kommandos ebenfalls absolut verpflichtend. Wenn man die Kommandos positiv aufbaut und zunächst nur dann nutzt wenn der Hund die Ausführung auch leisten kann wird der Hund sie später immer zuverlässig ausführen. Ohne zu diskutieren. Der Hund hat dadurch, wie selbstverständlich, gelernt, daß er Kommandos immer befolgt, daß es sich für ihn lohnt und etwas schönes ist. Da wird nie diskutiert. Und um das zu erreichen brauchten wir keine Strafen.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich vermute mal die Antwort von jmd der rein positiv arbeitet wäre wohl:
    Der RR wird so perfekt eingeübt das es nie zu der Situation kommt das der Hund nicht hört. :p :D

    Ja, im Prinzip ist es auch genau so. :D So war auch unser Weg. Das Superwort wurde klassisch konditioniert und dann Schritt für Schritt in den Alltag aufgebaut. Ziel war wirklich, daß der Hund beim Rückruf nie einen Fehler macht, also man den Hund so gut einschätzt, daß man ihn nur in Situationen abgerufen hat die der Hund auch bewältigen konnte. Ansonsten ist man gleich hingegangen und hat den Hund abgeholt.
    Das hört sich nun extrem langwierig und nach Ewigkeiten Schleppleine an. Ist es aber nicht zwangsläufig. Wir haben Till mit 8 Wochen bekommen und er ist von Anfang an viel frei gelaufen. Am Anfang hatte er noch den typischen Folgetrieb. Diese Zeit haben wir ausgenutzt um das Superwort und den Alltagsabruf zu trainieren. Wir sind dann halt an Stellen gelaufen wo ihm vom Straßenverkehr her keine Gefahr drohte. All zu weit entfernen sich die Welpen ja nicht von ihrem "Rudel". Als die Zeit des Folgetriebs dann vorbei war, saß der Rückruf bereits so gut, daß es Nahtlos in den Gehorsam übergegangen ist. Nur in ganz schwierigen Situationen mußte ich ihn zunächst noch abholen. Aber auch das war dann mit 5 Monaten vor bei.

    LG

    Franziska mit Till

    Wieso immer wieder? Wenn man es immer wieder tun muss, dann macht man aber etwas falsch.Was sich Konsequenzen bringen? - Der Hund lernt, dass sein Handeln in einer Situation folgen hat. Ob positiv oder negativ.
    Reicht einmal Ärger? Ja, es kann einmal reichen.
    Ich denke bis er verstanden hat, dass sich nicht befolgen nicht lohnt, bzw. negative Konsequenzen hat.

    @Einstein51 Glaube du hast dich verlesen. :D Themis schrieb "hin und wieder"

    LG

    Franziska mit Till

    Für mich hat Authentizität gegen über meinem Hund nichts mit. "Seine Launen am Hund auslassen" oder Gewalt zu tun.
    Wenn ich auf irgend jemanden sauer bin, dann ist mein authentisches Gefühl, daß ich sauer auf die Person bin... und nicht auf meine Hund. Warum sollte ich da also authentisch sein wenn ich "meine Launen" an meinem Hund auslasse? Das ergibt für mich keinen Sinn.
    Authentisch in Bezug auf meinen Hund bedeutet für mich Beispielsweise folgendes: Mein Hund möchte mit mir spielen und fordert mich dazu auf. Ich entscheide nach meinem eigenen Gefühl ( und Zeit ) ob ich darauf eingehen möchte oder nicht und diese Entscheidung steht dann. Mein Hund hat das von Anfang an immer akzeptiert ohne das ich das je geübt oder gestraft habe. Ich vermute deshalb, weil er gespürt hat, daß es das ist was ich jetzt möchte und das nicht zur Diskussion steht sondern Fakt ist.

    Ich finde es sehr wichtig bei der eigenen Reaktion auf ein Fehlverhalten des Hundes zwischen Dingen zu unterscheiden die noch ( zumindest in diesem Schwierigkeitsgrat ) trainiert werden müssen und Situationen in denen der Hund den Halter hinterfragt.
    Im ersten Fall muß halt noch trainiert werden, zu strafen hat keinen Sinn. Im zweiten Fall braucht der Hund eine adäquate Reaktion. Wie die am sinnvollsten aussieht ist, meiner Meinung nach, sehr vom jeweiligen Hund- Halter-Team abhängig.
    Bei uns ist eine ruhige, aber klare und konsequente Reaktion am Zielführendsten. Beim ignorierten Rückruf wäre es bei uns ein ruhiges Anleinen und anschließend einen kurzen Augenblick leinenführig laufen. Das macht ihm am effektivsten klar, daß ich die Regel ernst meine und Kommandos nicht optional gemeint sind.
    Allerdings sind diese Situationen wirklich sehr selten. Er hat, selbst in der Pubertät, kaum einmal hinterfragt.

    LG

    Franziska mit Till

    Bei uns gibt es viele Parallelen zu @Lauretti.
    Das tragende Fundament bei uns ist im Grunde die Freude am gemeinsamen tun. Das ist es was bei uns alles trägt.
    Alle Kommandos wurden bei uns positiv aufgebaut und erlernt. Beim Aufbau haben wir uns am dem orientiert was uns Till angeboten hat. Getestet hat er eigentlich sehr wenig. Wenn dann doch mal habe ich das unerwünschte Verhalten ruhig unterbunden.
    Das hat bei ihm am Besten gewirkt. Die viel zitierte "klare Ansage" ist bei ihm absolut kontra produktiv. Darauf reagiert er mit Sturheit. Bei ihm geht es je ruhiger desto besser.

    LG

    Franziska mit Till

    Mache dir keine so großen Gedanken.
    Solange deine Hündin gesund und munter so wie aktiv ist, ist alles in Ordnung. Die Mengenangaben auf den Futtersäcken sind oftmals viel zu hoch. Die wenigsten Hunde brauchen das. Meiner bekommt auch wesentlich weniger als angegeben.
    Wie ist denn die Figur deiner Hündin. Ist sie extrem dünn, sieht man die Rippen? Wenn das nicht der Fall ist, ist meiner Meinung nach alles in Ordnung uns sie braucht einfach nicht mehr. Das sie seit der Läufigkeit schlechter frisst halte ich nicht für so außergewöhnlich. Das größte Wachstum ist ja nun auch abgeschlossen.

    LG

    Franziska mit Till