Beiträge von Maus1970

    Das sehe ich ein wenig qnders. So wie ich es verstanden habe, war die emotionale Beziehung in diesem Fall nie das Problem. Mein Eindruck war eher, dass die Themenstarterin sich gefühlsmäß schon sehr an den Hund gebunden hat und die Umstände das eigentliche Problem waren, und keinesfalls der Hund an sich, oder dass genau dieser Hund nicht passt.

    Von daher denke ich nicht, dass sie sich erst zusammen raufen müssen.

    LG

    Franziska mit Till

    Gerade die Umstände können sehr viel ausmachen. Und wenn Du dann noch einen Menschen hast, der sich selbst Vorwürfe macht, wenn der Hund nicht genug bespaßt wurde (weil notwendige Dinge wie z.B. Arbeit / Einkauf / Arztbesuch das verhindern), dann kann das ganz schnell umschlagen in schlechte Gefühle gegenüber dem Hund.

    Natürlich sind die Umstände sehr wichtig. Aber meiner Meinung nach, ist die Themenstarterin in eine Situation gebracht worden in der sie jetzt nur noch die Wahl zwischen Pest und Kolara hat. Gibt sie den Welpen ab, wird es sie hart treffen und sich fragen, ob es ihm immer noch gut geht. Behält sie ihn, wird es eine Herausforderung werden. Einen de beide Wege muss sie gehen . Beide sind völlig ok.

    Nur sollte die den mit ganzem Herzen ❤️ gehen.

    LG

    Franziska mit Till

    Denjenigen die selbstlos geholfen haben nicht wenigstens mitzuteilen, wenn man eine andere Entscheidung getroffen hat und sich aufrichtig für deren Unterstützung zu bedanken ist für mich ganz schlechter Stil. Die Entscheidung an sich finde ich, angesicht der Umständ , gar nicht so verwunderlich.

    Letztendlich ist der Welpe erst seit ein paar Tagen bei ihr... Wie sollte da, zum Zeitpunk der Threaderstellung, schon eine funktionierte Entscheidung gefunden worden sein?

    LG

    Franziska mit Till

    Vielleicht schaffen sie es aber auch, sich zusammenzuraufen und miteinander glücklich zu werden, darauf hoffe ich.

    Das sehe ich ein wenig qnders. So wie ich es verstanden habe, war die emotionale Beziehung in diesem Fall nie das Problem. Mein Eindruck war eher, dass die Themenstarterin sich gefühlsmäß schon sehr an den Hund gebunden hat und die Umstände das eigentliche Problem waren, und keinesfalls der Hund an sich, oder dass genau dieser Hund nicht passt.

    Von daher denke ich nicht, dass sie sich erst zusammen raufen müssen.

    LG

    Franziska mit Till

    Für mich hört es sich ebenfalls so an, als wäre der Hund mit all den Reizen zunächst überfordert. Deshalb finde ich die Regelung mit dem Laufgitter schon sehr gut. Zumal er in dem Laufgitter ja auch gut zur Ruhe zu kommen scheint. Ich würde es weiter nutzen.
    Es ist schwierig zu sagen, wie ihr nun genau weiter vorgehen solltet, da das sehr von der weiteren Entwicklung eures Hundes abhängig ist.
    Zunächst würde ich so weiter machen wie bisher und ihn einfach dann, wenn ihr merkt er braucht jetzt Ruhe und findet sie nicht von selbst, in den Laufstall setzten. Ansonsten solltet ihr einen möglichst unspektakulären Alltag mit viel Routinen und gleichen Spazierrunden anbieten um die Reizüberflutung möglichst gering zu halten und ihm die Chance zu geben Dinge, auf Grund von Routine, kennenzulernen und einzuordnen. Auf diese Weise, wird das, was er jeden Tag neu verkraften muss, von Tag zu Tag geringer.
    Wenn der Hund ein wenig mehr angekommen und etwas stabiler ist werdet ihr vermutlich feststellen, dass ihr ihn Stück für Stück immer seltener in das Laufgitter setzen müsst und er anfängt in gewissen Situationen selbst zur Ruhe zu kommen.
    Wenn ihr denkt er ist soweit probiert es aus und setzt ihm nach dem Aufenthalt im Garten mal nicht mehr in das Laufgitter. Wenn ihr merkt er kommt auch so zu Ruhe, super, dann habt ihr einen tollen Fortschritt erzielt. Wenn nicht, macht weiter wie gehabt.
    Da müsst ihr, denke ich, einfach eurem Bauchgefühl vertrauen.

    LG

    Franziska mit Till

    L

    Die Polizei zu rufen halte ich auch für die richtige Idee. Ich frage mich nur, ob sie überhaupt schnell genug vor Ort sein kann um den Hund zu sichern. Bis die Polizei eingetroffen ist wird der Hund doch vermutlich bereits weiter gezogen sein....

    LG

    Franziska mit Till

    Wenn du den Hund behalten möchtest, wirst du eine "Fremdbetreuung" brauchen. Sehr viele Hunde kommen damit sehr gut zu Recht. Es gibt Plattformen auf denen du Menschen finden kannst die eine Betreuung anbieten. Die kannst du dann anschreiben und kennenlernen. Als Vorteil empfinde ich, dass du erst einmal (ein Jahr lang?) nicht so lange am Tag außer Haus sein musst. So bleibt immer noch viel Zeit am Tag, dass auch du etwas Schönes mit dem Welpen machst. Ich weiß nicht was du für Pläne hast und wie es beruflich für dich nach dem Referendariat weiter geht. Aber wenn es möglich wäre, dass der Hund dich dann begleitet würde ich dir durchaus auch Mut machen wollten. Ja, ein Welpe kann das alles noch nicht. Das stimmt. Aber eine Welpe wird schnell groß und du kannst gezielt mit ihm die Dinge üben die er braucht um dich in deinem Beruf begleiten zu können und um mal eine Zeit lang alleine bleiben zu können. Je nach dem wie dein Berufsalltag aussieht wirst du also auf absehbare Zeit eventuell gar keine tägliche Fremdbetreuung mehr brauchen.
    Wenn du das nicht möchtest, dir nicht zu traust, dann empfinde ich es aber auch als absolut legitim die Züchterin zu kontaktieren und den Hund zurück zu geben.
    Lasse dir da von wirklich niemandem ein schlechtes Gewissen einreden!!! Du hast dir die Situation nicht ausgesucht. Du hast den Welpen nicht angeschafft!!! Also hast du jedes Recht die Entscheidung zu treffen mit der du am Besten klarkommst; und zwar ohne jegliches schlechtes Gewissen. 0

    Eine schwere Entscheidung und dafür wünsche ich dir viel Glück.

    LG

    Franziska mit Till

    Momo und Lotte

    Ich drücke dir die Daumen, dass du auf die Fragen in deiner E-Mail befriedigende Antworten bekommst. Vielleicht wäre es ha auch eine Möglichkeit, dass er euch jetzt das Haus zu einem fairen Preis verkauft, mit Wohnrecht für die Mutter.

    Wenn nicht bleibt euch nur die Überlegung ob ihr es dem Sohn so einfach machen wollt ihr erledigt große Teile seine Pflichten, ohne jeglichen Entgegenkommen von ihm...

    Eine andere Möglichkeit habt ihr nicht. Ihr könnti hn da leider zu nichts zwingen.


    LG

    Franziska mit Till

    Eine tolle Kennenlernzeit wünsche ich euch auch.
    Ich denke es ist erst einmal alles da.
    Ansonsten rate ich dir es diesbezüglich langsam angehen zu lassen. Was man wirklich braucht, und was wirklich sinnvoll sowie passend ist merkt man oftmals erst wenn der Hund da ist.

    LG

    Franziska mit Till

    Momo und Lotte

    Nach deinen Schilderungen hört sich das Verhalten des Vermieters, für mich, tatsächlich nach bewusster Vermeidungsstrategie an.
    Mein Weg wäre noch einmal ganz klar persönlich zu kommunizieren, dass ihr ein Gespräch braucht um über gewisse Dinge Klarheit zu bekommen und du bitte jetzt mit ihm einen Termin ausmachen möchtet. Reagiert er da ausweichend oder sagt das Gespräch ab, weißt du, dass an deinen Befürchtungen wohl leider etwas dran ist.
    Für euren Vermieter ist es ja Gold wert, dass ihr dort wohnt und bereit seid Verantwortung für die Mutter eures Vermieters zu übernehmen. Ohne euch wäre nicht nur für die Mutter, sondern auch für den Sohn vieles sehr viel schwieriger. Klar, dass er sich da scheut euch Dinge zu sagen, die dazu führen könnten, dass ihr euer Engagement stark reduziert, oder vielleicht umzieht solange die Mutter dort noch lebt, weil sich gerade etwas Geeignetes für euch gefunden hat.
    Ich fürchte mit deinem Gefühl ausgenutzt zu werden, dass du in deinem Ausgangspost geäußert hast, liegst du leider nicht so falsch.
    Deshalb solltet ihr euch genau überlegen, was ihr da an Zeit und Engagement für die >Mutter investieren möchtet. Ansprüche erwasen euch daraus nicht.

    LG

    Franziska mit Till