Beiträge von Entlebucherfan

    Danke für eure Antworten.

    Ich sollte dazu sagen, dass es sich bei dem Bandscheibenvorfall nicht um einen plötzlichen handelte, sondern laut Uni Prof. um einen über Jahre (!) gehenden degenerativen Prozess. Da unser Dennis auch HD D1 hat, also HD-mittel, haben wir stets, wenn er beim Aufstehen morgens aufgejault hat, an die Hüfte (Arthrose) gedacht. Fälschlicherweise, denn es war wohl nie die Hüfte Als wir ihn operieren lassen wollten (Goldimplantae), wurde davor ein Röntgen gemacht von Hüfte und Wirbelsäule und da sah man eine "Unruhe" und die beiden Tierärzte, also unserer und jener, der die GI gemacht hätte, rieten uns zur Klärung zu einem CT.

    Dennis hatte diese Beschwerden (aufjaulen beim Aufstehen morgens) ca. 2-3 Mal pro Jahr und nach ein paar Tagen mit Medikamenten (nicht-steroidale Entzündungshemmer, teilweise auch Cortisonhaltig z.B. "Phen-Pred") waren diese Beschwerden immer weg und wir konnten absetzen bzw. ausschleichen.

    Seit Weihnachten beobachten wir eine extreme Häufung der Beschwerden und ein sofortiges Wiederkehren nach Absetzen der Mittel. Und er wollte von sich aus z.B. nicht ins Auto springen (keine Sorge, das wird er auch nie wieder tun - wir haben schon eine Rampe gekauft!).

    Die Prof. an der Uni, die uns nach dem CT die Bilder und den Befund erklärte uns, dass eine OP "umstritten" ist, aber in seinem Fall würde sie diese schon vorsichtig empfehlen, da wirklich sehr viel Bandscheibenmaterial im Wirbelkanal liegt.

    Unser Tierarzt war jetzt auch nicht so angetan von der OP, bot aber an, sich bei einem Chirurgen zu erkundigen. Was ihn dann doch erstaunte war die Häufung der Beschwerden. Wir selber haben vor 1-2 Neurochirurgen zu kontaktieren.

    Eine Physiotherapeutin in einem anderen Hundeforum hat mir aufgrund des Befundes und aufgrund von Dennis' Alter eindeutig zu einer OP geraten.

    Danke, interessant. Das bezieht sich aber auf Menschen und da fällt die Bandscheibe glaube ich eher seitlich vor und nicht in den Wirbelkanal.

    Aus dem Wirbelkanal kann das Bandscheibenmaterial nicht von selber verschwinden. :-(

    Hallo!

    Ich suche nach Leuten, deren Hunde einen Bandscheibenvorfall hatten. Habt ihr operieren lassen? Welche OP Methode wurde gewählt? Wie ging es euren Hunden nach der OP?

    Die Diagnose bei unserem Dennis (Entlebucher, 4 1/2 Jahre alt) lautet wie folgt:

    "Bandscheibenvorfall L7/S1 mit Verlagerung der Cauda equina und Kompression beider Segmentalnerven L7 (rechts mehr als links)"

    Ich wäre vor allem an Erfahrungen von Leuten interessiert, bei deren Hunden ein ähnlicher Fall vorlag!

    Danke & liebe Grüße! :smile: