Beiträge von Ruffles

    Ich moechte nochmal schreiben und betonen, das nicht der Umgang meiner Tochter mit dem Hund dazu fuehrt, das sie die Symptome von Stress & Angst zeigt. Was natuerlich nicht heisst, das sie keinen Stress dadurch
    haben kann.
    Und auch wenn die Kleine derzeit in einer Phase ist, in der sie beide Hunde noch als Spielzeug ansieht, wird sie jeden Tag groesser und verstaendiger, das sie es nicht sind.
    Ich werde an dieser Situation auch nichts aendern (koennen) - es sei denn, ich trenne die 3 komplett.
    Aber dann trenne ich mich komplett von den Hunden. Und dazu bin ich sicher nicht bereit, der Grosse ist bei mir
    seit er 8 Wochen alt ist.

    Wenn die Kleine mit ihr spielt, und sie ist ja nicht nur Patient und Puppe, sondern auch Baellchenholer, Wettrenner, Fangenspieler, etc., dann ist daran nichts korrigieren.

    Auch ohne meine Tochter, fallen hier Tueren ins Schloss, mal ein Teller vom Tisch, oder ist die Stimmung auf Grund der Umstaende einfach manchmal gereizt. Und in diesen Situationen faengt sie an, diese Symptome zu zeigen.
    Und am allerschlimmsten ist es, wenn meine Tochter weint.

    Die Anschuldigungen bzgl. meinem Kind prallen dementsprechend von mir ab.

    Bzgl. schimpfen und der Pfuetze:
    Natuerlich habe ich auch schon mit ihr geschimpft. Wenn man mal mit Baby auf dem Arm die Treppe hoch faellt, weil Hechel-hechel zwischen den Fuessen durchflitzt, da kann man schon mal fuchsig werden.
    Ich bin ein Mensch, und kein perfekter Forums-Beitrags-Schreiber.

    Und da ich keine 12 bin, nehme ich auch den Unterton der Beitraege war, wie loeblich ich mich doch verhalte, wenn ich um Rat suche, da ich das Problem erkannt habe.
    Und da ich halt wirklich keine 12 bin, ignoriere ich das einfach.

    Ich werde den Hund organisch checken lassen, Schilddruese ist sicher ein guter Tipp,
    therapeutische Massnahmen mittels Hundetrainer bin ich noch nicht bereit einzuplanen.
    Ich kann versuchen, dem Hund Schutz zu bieten, und einfach mal sehen, ob sich dadurch etwas veraendert.

    Mena

    Deswegen hab ich ja auch geraten, einen anderen zu Kontaktieren ;) . Gebracht hat der dir ja eh nichts. Und bei jemand der sich mit Angst Hunden auskennt wird eben mehr gemacht als den Hund in der Stressauslösenden Situation mit Leckerlies vollzustopfen.[/quote]


    ist garnicht leicht, so jemanden zu finden. Ich such mal ein wenig.

    TA termin ist jedenfalls gemacht.

    Bzgl. liebevoll holen: sie rennt davon, wenn man auf sie zugeht, will also nicht 'geholt' werden, und wenn man sie dann doch quasi einfaengt, dann klemmt sie den schwanz ein. und dabei packe ich sie nicht, sondern trage sie einfach rein.

    Ich moechte nochmal klarstellen, das sie sich zurueckziehen koennte, wenn sie wollte, unser haus hat 4 stockwerke, und so schnell ist meine Tochter nicht. Aber sie moechte immer dabei sein, das wollen beide hunde, was ich auch nicht als vorwurf verstanden haben moechte. wir wollen beide hunde nicht ausschliessen.

    aber tatsaechlich funktioniert es nur mit verschlossenen tueren, das die hunde mal nicht das kind verfolgen.

    einem hundetrainer stehe ich nach der gemachten erfahrung kritisch gegenueber. das gebe ich ehrlich zu.
    da muss mein leidensdruck noch ein gutes stueck wachsen, bevor ich bereit bin, diesen nochmal zu kontaktieren.

    hallo,

    ich hatte im letzten sommer einen hundetrainer hier, primaer um mir tipps zu holen, sie draussen sozial sicherer zu machen.
    sein tipp war eigentlich, sie staendig mit fressen, also leckerchen abzulenken, und jede huendische begegnung
    mit einem vollen hundemaul vorbeiziehen zu lassen.
    da dies nach ein paar tagen sich wandelte in 'leckerchen fangen, klaeffen, weiterlaufen' wahlweise 'leckerchen suchen, liegen lassen, klaeffen, dann leckerchen futtern' empfahl er sie draussen per hand das nassfutter zu geben.

    das risiko das sie ihr futter verteidigt, ist aber enorm, da es hier jede menge freilaufender hunde gibt, die angesichts von haehnchenherzen doch schnell vergessen, das herrchen ruft.
    eine beisserei wollte ich nicht risikieren, dass haette mir gerade noch gefehlt. ausserdem haette ich dann mit beiden hunden einzeln gassi gehen muessen, denn der senior ist ebenfalls dauerhungrig.

    fazit: vielleicht waren seine ansaetze gut, aber fuer mich so nicht umsetzbar.

    eine box haben wir hier stehen, aber dann muss ich sie tatsaechlich in ein sep. zimmer stellen, und die tuer schliessen, und richtig beruhigen tut sie sich in der box so schnell nicht.

    wie lange lass ich sie da drin?
    Soll ich es trotzdem weiter so versuchen?

    mena

    okay, bisschen informiert ueber Schilddruesen-Erkrankungen beim Hund.

    Was dafuer spricht:
    - sie hat schon immer leicht traenende Augen, wurde vom TA auf eine Allergie Bereich Pollen/Graesser zurueckgefuehrt. Im Winter wurde es auf die trockene Heizungsluft 'geschoben'.

    - sie kratz sich m.A.n. haeufig, gleiche diagnose s.o. meinerseits hab ich das aber schon auf ihre macke geschoben. da sie sich am liebsten ausgiebig kratzt, wenn ihr etwas nicht in den kram passt, z.b. runter von der couch
    sie leckt auch gerne an ihren fuessen, und knabbert an den beinen

    dagegen spricht, das wohl am haeufigsten mittelgrosse Rassen davon betroffen sind.

    Abchecken ist sicher eine Kleinigkeit,

    was mir aber an dieser 'These' am wenigsten gefaellt, ist der umstand, das sie von jetzt auf gleich umschalten kann, sprich, ein aktenordner faellt vom tisch: hechel hechel, zitter zitter
    es geht zum spazieren: stop hechel & zitter, los rennen

    welche symptome koennten noch bestaetigen, das ein organisches problem vorliegt?

    hat jemand erfahrungen mit einem schilddruesen-kranken hund?

    danke

    Mena

    hallo und guten tag,

    ich habe mich heute hier registriert, um vielleicht doch noch input zu bekommen, was unsere huendin angeht.

    Sie ist eine jacki-huendin die diesen monat 6 jahre wird, davon ist sie seit ihrem 5ten monat bei uns.
    Leider war sie schon immer sozial unsicher, was sich durch wildes bellen an der leine beim anblick von hunden auesserte, anfangs war sie ein regelrechtes frettchen, sie hat sich gedreht und aufgefuehrt, das war nicht lustig.
    aber nach ein paar monaten hat sich das gelegt, es war nie ganz weg, aber sie fuehlte sich wohler bei uns.

    nun leben wir seit 3 jahren auf dem land, bekannte hunde begruesste sie freudig erregt, bei noch unbekannten
    ist sie unsicher, und eher aengstlich wie aus dem lehrbuch, schnauze lecken, anbieten, hinsetzen, etc.
    wir konnten damit leben, unsere anfaenglich hoffnung, sie wuerde sich am 'bilderbuch-ersthund' orientieren
    hat sich zwar erledigt, aber mit leckerchen und ablenkung konnten wir schon manche hundebegegnung meistern.
    rueden sind problemloser als huendinnen, obwohl sie kastriert ist, und unabhaengig ob die anderen kastriert sind.

    unser problem ist allerdings seit neuestem Inhouse:
    bei einem geraeusch, wie tueren knallen, laufen in den oberen stockwerken, oder dem weinen meiner tochter,
    faengt sie an zu hecheln, verkriecht sich, will nicht mehr vom garten ins haus,
    schnauze lecken, pinkeln, zittern, alles ist dabei.

    mittlerweile ist unser mitleid schon einem gewissen 'genervt'-faktor gewichen, weil sie diese phasen nahezu taeglich hat. dann zwischen den fuessen rumlaeuft, unter dem tisch sitzt und hechelt, unangenehm riecht, usw.

    ausserdem habe ich den eindruck das es auch langsam ein problem zwischen den hunden gibt, da der grosse, der eigentlich kein leader ist, in den letzten tagen schon eindeutig mehr aktivitaet an den tag gelegt hat, wenn es ums
    verteidigen von spielzeug und resourcen (mich) geht.

    was hat sich veraendert?
    okay, meine tochter ist jetzt im kleinkindalter. der umgang ihrerseits ist nicht immer zimperlich, weil sie sie so dolle lieb hat, drueckt sie sie schon mal, nimmt sie auf den schoss, etc.
    der grosse bleibt weitestgehend davon verschont, da er ja 10kg wiegt, die huendig ist allerdings mit 6kg recht handlich, und vorallem laesst sie sich alles gefallen. Intensive zahnmedizinische untersuchungen, hut aufsetzen inklusive.
    sie hat es nicht immer leicht, koennte jedoch jederzeit gehen, was sie aber nicht tut.

    wenns was zu futtern vom baby gibt, ist augenblicklich die angst vorbei, dann kommt sie auch angelaufen und
    'benimmt' sich normal.
    wenn dann wieder irgendwo durchzug ist, und eine tuer knallt, faengt es augenblicklich wieder an.

    ich hab echt keine ahnung, was wir machen sollen. Ignorieren geht fast nicht, weil man sie zwischen den fuessen hat, in ein seperates zimmer setzen, quasi zum entspannen, bringt leider auch nichts, weil sie sich dann ausgeschlossen fuehlt, und auch das hecheln verstaerkt.
    Schimpfen probier ich erst garnicht, dann folgt sofort die pfuetze auf dem boden.

    wenn sie vom garten abends nicht ins haus will, hab ich sie auch schon dort gelassen, dann legt sie sich in die wiese und schlaeft (zumindest sieht es so aus) aber eigentlich ist das keine alternative fuer mich, ich habs nicht so gern, die hunde unbeobachtet im garten zu lassen.
    andere male hat sie im garten, einfach mit starren blick aufs wohnzimmer fenster, weiter gezittert.

    sie tut mir leid, ohne frage. aber ich kann beim besten willen nicht durchs haus schleichen, damit es frau hund gut geht.

    hat jemand eine idee? globulis? tellington?

    many thanks

    mena